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Je nach Wassergehalt wird bei der Hauptnahrung zwischen Nass- und Trockenfutter unterschieden. Industriell hergestellte Hundenahrung enthält alle wichtigen Nährstoffe wie Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Vitamine. Proteine können tierisch oder pflanzlich sein, wobei tierische Proteine eine höhere Verdaulichkeit aufweisen und daher den pflanzlichen vorzuziehen sind. Fette liefern Energie und sind wichtige Geschmacksverstärker. Besonders gesundheitsfördernd sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die für eine gesunde Haut und glänzendes Fell sorgen. Zucker ist in manchen Futtermitteln enthalten und dient der Geschmacksverbesserung. Dieser erhöht jedoch den Kaloriengehalt des Futters und kann in Kombination mit zu wenig Bewegung leicht zu Übergewicht führen. Da Hunde eine abwechslungsreiche Ernährung bevorzugen, basiert Hundefutter auf verschiedenen Fleischsorten. Zu den gängigsten gehören Rind, Huhn und Lamm. Für Welpen, erwachsene und Seniorenhunde gibt es spezielles Futter, das an den Nährstoff- und Energiebedarf der jeweiligen Lebensphase angepasst ist. Während der Bedarf von Welpen noch sehr hoch ist, nimmt er mit fortschreitendem Alter ab. Einige Futtermarken bieten auch Produkte für verschiedene Körpergrößen an, die mit der Lebensphase kombiniert sein können – so beispielsweise für kleine Hunde im Welpenalter oder mittelgroße Seniorenhunde. Da auch verschiedene Rassen unterschiedliche Bedürfnisse haben, haben einige Futtermittelhersteller spezielle Produkte entwickelt, die dem Nährstoffbedarf der jeweiligen Rasse – beispielsweise Chihuahua oder Schäferhund – gerecht werden.
Jeder Hundebesitzer steht zu Beginn vor der Entscheidung, ob er seinem Hund Trockenfutter, das durchschnittlich 10% Wasser enthält, oder Nassfutter anbietet, bei dem der Gehalt bei rund 80% liegt. Keine der beiden Varianten ist grundsätzlich vorzuziehen, es gibt jedoch spezifische Vor- und Nachteile, die die Entscheidung beeinflussen: Trockennahrung entfernt aufgrund der Konsistenz auf natürliche Weise Zahnbelag und trägt so zur Zahn- und Gesamtgesundheit des Hundes bei. Weitere Vorteile von Trockenfutter sind die längere Lagerfähigkeit und die besserer Verdaulichkeit im Vergleich zu Nassnahrung. Für den Halter selbst sind der geringere Eigengeruch des Produkts, der günstigere Preis und der geringere Verpackungsaufwand Argumente für diese Fütterungsform. Nassfutter zeichnet sich in erster Linie durch die hohe Akzeptanz aus: Hunde fressen es meist lieber als Trockenfutter. Auch wählerische Tiere nehmen es an und solchen mit Zahnproblemen fällt die Nahrungsaufnahme wesentlich leichter. Zudem wird der Flüssigkeitshaushalt des Tieres durch Nassfutter aufgewertet. Eine Möglichkeit ist auch, beide Futterarten zu mischen.
Wie bei Menschen gibt es auch unter Hunden solche, die aufgrund Ihrer Gesundheitssituation spezielles Futter brauchen, wie zum Beispiel Diätfutter für übergewichtige Hunde. Durch den reduzierten Fettgehalt (beispielsweise durch die Zugabe von Reis oder mageren Fleischarten) wird die Gewichtsabnahme unterstützt. Nahrung für sterilisierte Tiere ist speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmt und sorgt ebenfalls für die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts. Für Hunde mit bestimmten Krankheitsbildern gibt es entsprechendes Spezialfutter, so beispielsweise bei Allergien, Magen-Darm- oder Herzerkrankungen. Futter zur Unterstützung der Gelenkgesundheit hat einen moderaten Energiegehalt und beinhaltet unter anderem Omega-3-Fettsäuren, die helfen, Entzündungen einzudämmen. Sprechen Sie die Gabe von Spezialfutter unbedingt mit einem Tierarzt ab und geben Sie es keinesfalls auf Verdacht, denn durch die veränderte Nährstoffzusammensetzung kann es bei gesunden Hunden auf Dauer zu Mangelerscheinungen kommen.
Snacks eignen sich zur Belohnung oder als kleine Gabe zwischendurch, um dem Hund etwas Gutes zu tun. Neben den klassischen Leckerchen wie Fleischstreifen, die schnell verspeist sind und der reinen Belohnung dienen, gibt es auch natürliche Snacks, die die Kaumuskulatur stärken. Hierzu gehören Produkte wie Ochsenziemer und Kauknochen. Da eine gute Zahnhygiene auch für die Gesamtgesundheit äußerst wichtig ist, wurden Snacks entwickelt, die Belag entfernen.

Hauptnahrung für Katzen wird als Nass- oder Trockenfutter angeboten. Alle wichtigen Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Vitamine sind in industriell hergestelltem Futter enthalten. Da Katzen in der Natur reine Fleischfresser sind, sollten die Proteine in erster Linie tierisch sein, denn diese sind leichter verdaulich als pflanzliche. Fette sind ebenfalls wichtig, sowohl als Energieträger als auch als Geschmacksverstärker. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen eine gesunde Haut und ein schönes Fell. Auch Linolsäure und Arginin sollten in Katzenfutter nicht fehlen. Zucker wiederum ist ein verzichtbarer Bestandteil, da er zwar dafür sorgt, dass die Katze das Futter lieber frisst, aber auch leicht zu Übergewicht führt. Für eine abwechslungsreiche Ernährung sind verschiedene Futtervarianten mit unterschiedlichen Fleischsorten erhältlich, beispielsweise Huhn, Rind oder Lamm.
Katzen haben je nach Alter, Rasse und Aktivität bestimmte Ansprüche an ihr Futter. In Bezug auf das Alter wird zwischen Katzenwelpen, erwachsenen und Seniorentieren unterschieden. Während junge Katzen einen hohen Anteil an Nährstoffen für ein gesundes Wachstum benötigen, sind Senioren meist weniger aktiv und benötigen entsprechend weniger Energie. Auch Rassekatzen wie Perser oder Britisch Kurzhaar haben besondere Bedürfnisse, für die Produkte auf dem Markt sind. Teilweise werden Rasse und Alter in einem Futter kombiniert, beispielsweise für Perser-Katzenwelpen. Für Wohnungskatzen und Freigänger sind Produkte erhältlich, die dem Energiebedarf angepasst sind. Ebenso gibt es Futter für schönes Fell oder die Reduktion von Haarballen.
Die Frage, ob Halter ihrer Katze Nass- oder Trockenfutter geben sollen, lässt sich nicht eindeutig zu Gunsten einer Variante entscheiden. Prinzipiell sind beide gleich gut geeignet. Der Hauptunterschied liegt im Wassergehalt, der bei Nassnahrung durchschnittlich rund 80% und bei Trockennahrung etwa 10% beträgt. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Futtermittel: Nassfutter wird von Katzen meist lieber gefressen als die Trockenvariante. Dies liegt unter anderem am stärkeren Eigengeruch, der selbst wählerische Katzen zum Fressen bringt. Durch die weiche Konsistenz ist die Nahrungsaufnahme zudem für Tiere mit Zahnproblemen wesentlich leichter und der Flüssigkeitshaushalt der Katze wird ausgeglichen. Ein großer Vorteil von Trockenfutter liegt in der Unterstützung der Zahnhygiene: Durch die harte Konsistenz wird während des Fressens Zahnbelag abgerieben, was sich sowohl auf die Zahn- als auch Gesamthygiene positiv auswirkt. Zudem ist Trockenfutter länger haltbar als Nassfutter und leichter verdaulich. Ebenso positiv für den Halter ist der günstigere Preis, der geringere Verpackungsaufwand und der schwächere Eigengeruch. Eine Alternative zur reinen Trocken- oder Nassfuttergabe ist, beide Varianten zu mischen.

Für die gelegentliche Gabe zwischendurch gibt es Katzensnacks, die Sie als kleine Belohnung beim Training oder „einfach so“ reichen können. Neben klassischen Snacks in Form von Fleischstreifen oder knusprigen Häppchen werden auch Leckerchen angeboten, die eine bestimmte Funktion erfüllen. So gibt es Snacks, die die Zahnhygiene unterstützen, und Produkte, die den Ausstoß von Haarballen vermindern. Katzengras, das der Halter in Schalen selbst heranzüchten kann, ist eine gute Nahrungsergänzung. Leberwurst aus der Tube speziell für Katzen ist eine besondere Belohnung, die frei von Gewürzen und somit gut verträglich ist.
Kranke Katzen stellen bestimmte Anforderungen an ihre Ernährung. Für die Heilungsförderung oder die Linderung der Symptome bei chronischen Erkrankungen ist eine breite Palette an Hauptnahrung auf dem Markt. Für übergewichtige Katzen wird Diätfutter mit reduziertem Fettgehalt, beispielsweise durch fettarme Fleischsorten oder Reis, angeboten. Für die Gewichtsbalance von sterilisierten Tieren, die zu Übergewicht neigen, ist ebenfalls spezielles Futter erhältlich. Ob Futtermittelallergie, Herzprobleme oder Diabetes, die Hersteller bieten für jedes Krankheitsbild die passende Katzennahrung. Wichtig ist jedoch, dass Sie Spezialfutter nicht einfach auf Verdacht reichen, sondern die Katze vorher einem Tierarzt vorstellen. Denn wenn Gesundheitszustand und Futter nicht zusammenpassen, kann es auf Dauer zu Fehlernährung kommen.

Hauptfutter
Beliebte Vögel in der Heimtierhaltung sind Wellen- und Nymphensittiche, Kanarienvögel und Papageien. Die Bestandteile des Futters sind für die unterschiedlichen Arten verschieden: So sollte gutes Wellensittichfutter Hirse sowie Kanariensaat (auch Glanzsaat genannt) enthalten. Auch Grassamen sind geeignete Bestandteile von Wellensittichfutter. Nymphensittichfutter entspricht von den Bestandteilen größtenteils dem für Wellensittiche, enthält zusätzlich jedoch meist auch Sonnenblumenkerne. Achten Sie darauf, dass nicht zu viele (maximal 5%) von diesen oder Erdnüsse beigemischt sind, da beide sehr ölhaltig sind und dick machen. Kanarienvögel haben aufgrund ihrer Aktivität einen höheren Energiebedarf. Ihr Futter sollte entsprechend auch Saaten wie Rübsen und Hanfsamen enthalten. Geeignete Bestandteile von Papageienfutter sind unter anderem Buchweizen, Kardi, Paddyreis und Sonnenblumenkerne. Auch getrocknete Früchte in der Futtermischung werden gern angenommen.
Frisch- und Keimfutter
Neben der Körnermischung, die den Hauptteil der Heimvogelernährung ausmacht, darf auch ungespritztes Frischfutter nicht fehlen, das die Tiere mit wichtigen Vitaminen versorgt. Obst wie Äpfel, Birnen, und Erdbeeren sowie Gemüse wie Schlangengurke, Karotten und gekochte Kartoffeln dürfen den Speiseplan bereichern. Auch frische Kräuter, hierunter glatte Petersilie oder Vogelmiere, werden meist gern gefressen. Waschen Sie Frischfutter vor der Gabe unbedingt gründlich ab. Absolut tabu ist Avocado, da diese für Vögel hochgiftig ist! Zitrusfrüchte enthalten viel Säure und sind daher ebenso nicht geeignet. Frischfutter muss täglich erneuert werden, um Schimmelbildung vorzubeugen. Ein bis zwei Mal pro Woche können Sie zusätzlich Keimfutter reichen. Dies ist handelsübliches Futter oder spezielles Keimfutter, das Sie durch die Zugabe von Wasser sprießen lassen. Da dieses Futter schnell Schimmel ansetzt, sollten Sie es nach einigen Stunden wieder aus dem Käfig nehmen.
Snacks und Zusatzprodukte

Geeignete Snacks für Heimvögel sind Knabberstangen, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen im Handel angeboten werden und Abwechslung in den Futterplan bringen. Sie können die abgenagte Stange zudem weiter mit dem Schnabel bearbeiten. Auch, wenn Ihre Tiere Knabberstangen lieben, sollten sie aufgrund des Zuckergehalts nicht ständig zur Verfügung stehen. Als Faustregel gilt: eine Knabberstange pro Vogel und Woche. Eine zuckerfreie Knabberei ist Kolbenhirse. Sie sollte ebenfalls nur gelegentlich gefüttert werden, zwei pro Vogel und Woche genügen. Heimvögeln muss außerdem ständig eine Sepiaschale oder ein Kalkstein für die Kalziumversorgung zur Verfügung stehen. Als positiver Nebeneffekt nutzt sich so der Schnabel ausreichend ab. Vogelgrit, der in vielen Vogelsandmischungen enthalten ist, aber auch separat gekauft werden kann, ist ebenfalls wichtig für die Futterverwertung. Auch frische Zweige sollten nicht fehlen, denn sie enthalten wichtige Nährstoffe, befriedigen den Knabbertrieb und beschäftigen die Tiere. Die Zweige müssen immer gründlich, aber ohne chemische Reinigungsmittel abgewaschen werden, bevor Sie sie Ihren Vögeln geben. Geeignete Bäume für Vögel sind unter anderem Ahorn, Erle, Linde, Obstbäume und Esche. Birke, Walnuss und Eiche sind aufgrund der enthaltenen Gerbsäuren weniger geeignet und junge Weiden- und Holunderäste sind leicht giftig. Vor allem, wenn Ihr Vogel nicht genug Frischfutter zu sich nimmt, ist zudem die Anreicherung des Trinkwassers mit Vitaminpräparaten sinnvoll.
Das Füttern von Wildvögeln ist eine schöne Möglichkeit, die scheuen Tiere einmal von näherem betrachten zu können. Meisen, Amseln, Zaunkönige, Rotkehlchen – die Liste heimischer Vögel, die das Futterhäuschen ansteuern, ist lang. Sie finden durch die zunehmende Bebauung und die damit verbundene Einschränkung ihres Nahrungsangebots in der kalten Jahreszeit nur noch wenig Fressbares. Für Körnerfresser wie Sperlinge und Finken eignen sich Sonnenblumenkerne oder entsprechende Körnermischungen. Weichfutterfresser wie Meisen, Amseln und Rotkehlchen können Sie Meisenknödel und Obst anbieten.
Häufig gehaltene Kleintiere sind Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster, Mäuse, Ratten und Chinchillas. Während Kaninchen, Chinchillas und Meerschweinchen Pflanzenfresser sind, gehören Ratten, Mäuse und Hamster zu den Allesfressern. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über das passende Hauptfutter sowie geeignetes Frischfutter, Snacks und weitere Nährstofflieferanten.

Heu
Die Grundlage der Ernährung von Meerschweinchen und Kaninchen ist Heu, das den Tieren ständig zur Verfügung stehen sollte. Dieses muss frisch sein, verfüttern Sie daher kein feuchtes oder staubiges Heu, sondern nur trockenes und hellgrünes, das gut duftet. Im Handel sind entsprechende Großpackungen erhältlich, die ungespritztes Futter unterschiedlichster Basis – beispielsweise Klee- oder Brennesselwiese – enthalten. Die Gabe von selbst gesammeltem Wiesenheu ist nicht empfehlenswert, da es schadstoffbelastet oder mit Ungeziefer, Tierkot und -urin verschmutzt sein kann.
Frischfutter
Neben Heu ist Frischfutter ein wichtiger Bestandteil der Ernährung von Meerschweinchen und Kaninchen. Hierzu zählen Obst, Gemüse und frisches Grünfutter, das mehrmals täglich in kleinen Portionen gereicht wird. Obst und Gemüse sollte roh, pestizidfrei und frisch sein und vor der Gabe gründlich abgewaschen werden. Geeignetes Obst ist beispielsweise Apfel oder Birne, während Sie an Gemüse unter anderem Karotte, Schlangengurke und Paprika füttern können. Auch frisches Gras, Löwenzahn und Petersilie fressen Meerschweinchen und Kaninchen gern. In einem Freilaufgehege, beispielsweise im Garten, können sich die Tiere selbstständig mit frischem Gras versorgen. Im Handel ist auch Kleintiergras erhältlich: In einer Schale können Sie es selbst ziehen. Bohnen und Kartoffeln sind giftig und dürfen nicht auf dem Speiseplan stehen. Trockenfutter ist ebenfalls ein geeignetes Hauptfutter für Kaninchen und Meerschweinchen, dennoch dürfen Heu und Frischfutter nicht fehlen. Trockenfutter besteht aus Pellets und verschiedenen Getreidekörnern und ist oft zusätzlich mit Vitamin C angereichert.
Die „Allrounder“: Allesfresser
Hamster, Ratten und Mäuse zählen zu den Allesfressern. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie diesen Nagern auch wirklich „alles“ füttern können. Die Basis ihres Futters ist das im Handel angebotene Trockenfutter, dass Pellets und Getreide enthält. Mehrmals pro Woche sollten Sie für eine ausgewogene Ernährung zudem Frischfutter reichen, das aus Obst, Gemüse und Kräutern bestehen kann. Achten Sie beim Hamster immer darauf, wie viel Futterreserve er in seinem Häuschen „gehamstert“ hat. Gegebenenfalls können Sie mit der Fütterung aussetzen, bis er den Vorrat aufgebraucht hat. „Allesfresser“ bedeutet aber auch, dass Ratten, Mäuse und Hamster tierische Proteine nicht verschmähen. Für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen Mehlwürmer, Käfer oder ein wenig rohes Hackfleisch. Von tierischer Nahrung sollten Sie aufgrund des hohen Eiweißgehalts jedoch nur gelegentlich etwas geben.
Empfindliche Nager: Chinchillas
Während Ratten, Mäuse, Meerschweinchen und Hamster recht genügsame Haustiere sind, gilt es bei Chinchillas einiges zu beachten. Sie haben einen empfindlichen Magen-Darm-Trakt und benötigen besonders viele Ballaststoffe, aber wenig Wasser, Mineralien und Vitamine. Für Chinchillas sollte die Nahrungsbasis entsprechend aus Trockennahrung und Heu bestehen. Trockenfutter sollte einen hohen Rohfaseranteil (ab 15%) und einen sehr geringen Fettgehalt von 3% oder weniger aufweisen. Kaufen Sie daher spezielle Chinchilla-Trockennahrung und geben Sie Ihren Tieren kein Kaninchen- oder Meerschweinchenfutter, denn hier ist der Anteil an Fetten und Eiweißen meist zu hoch. Anders als bei anderen Kleintieren ist für Chinchillas eine abwechslungsreiche Ernährung nicht empfehlenswert, da dies die Darmflora schnell durcheinander bringt. Heu sollte wie bei allen Kleintieren frisch und trocken sein und immer zur Verfügung stehen.

Snacks für Zwischendurch und Zusatzpräparate
Kleintiersnacks gibt es beispielsweise in Form von Drops oder Nagersticks. Wie beim Menschen sollten Snacks jedoch nicht zu oft (ein bis zwei Mal pro Woche) verfüttert werden, da sie Zucker enthalten. Neben den im Handel erhältlichen Produkten bieten sich auch hartes Brot und Obstbaumzweige an, die Sie ruhig täglich anbieten können. Beides befriedigt den natürlichen Nagetrieb, beschäftigt die Tiere und sorgt für einen ausreichenden Zahnabrieb. Holz sollte immer unbehandelt und gründlich gereinigt sein. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie Holz-Knabberartikel, die garantiert keine schädlichen Stoffe enthalten. Eine Ausnahme in Bezug auf Snacks stellen Chinchillas dar: Der empfindliche Verdauungstrakt der Tiere erlaubt nur eine kleine Auswahl an Leckereien. Füttern Sie beispielsweise gelegentlich ein wenig Apfel oder Karotte, am besten getrocknet. Nüsse und andere fetthaltige Snacks dürfen hingegen nicht gereicht werden.
Für eine ausreichende Nährstoffversorgung von Kleintieren (außer Chinchillas) werden im Handel zudem Nagesteine in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Diese enthalten wichtige Vitamine, Salze, Kalzium und Mineralien und sorgen für gesunden Zahnabrieb.

SCHILDKRÖTEN
Dem Lebensraum entsprechend wird zwischen Land- und Wasserschildkröten unterschieden. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die artgerechte Fütterung.
Landschildkröten
Landschildkröten sind Pflanzenfresser, daher sollte ihre Ernährung rohfaserreich sein. In der Außenhaltung fressen sie Bodenwuchs wie Gras, Kräuter und Blüten – achten Sie auf geeignete Futterpflanzen wie Löwenzahn, Spitzwegerich oder Lattich. Diese haben ein optimales Kalzium-Phosphor-Verhältnis, das für die Gesundheit Ihrer Schildkröte wichtig ist. Aber auch die Zugabe von Salaten wie Endivien- oder Eisbergsalat sowie Heu, nicht nur in der vegetationsarmen Zeit, darf nicht fehlen. Fertiges Schildkrötenfutter ist bereits mit allen Vitaminen angereichert und stellt eine gute Ergänzung zum unerlässlichen Frischfutter dar. Ungeeignetes Futter ist Obst, das unter anderem Durchfall und Blähungen verursachen kann. Auch Hunde- oder Katzenfutter, das viele Landschildkröten gierig verschlingen, ist nicht gut für Ihr Tier, da es aufgrund des hohen Eiweißgehalts zu Nierenschäden und Gicht führen kann. Auch gespritzte Pflanzen sind für Landschildkröten tabu. Gestalten Sie die Ernährung Ihrer Tiere immer abwechslungsreich, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Für eine ausreichende Versorgung mit Kalzium sollten Landschildkröten außerdem immer eine Sepiaschale (bestehend aus Tintenfischskelett) zur Verfügung stehen, damit Knochen- und Panzeraufbau gut ablaufen können und sich die Hornschneiden des Mauls abnutzen.
Übrigens: Landschildkröten können sich durchaus auch überfressen. Gerade, wenn das Futter nur an einer Stelle liegt, hören sie oft erst auf, wenn sie nichts mehr finden. Verteilen Sie kleine Futterportionen im Gehege oder Terrarium, damit Ihre Landschildkröten sich mehr bewegen und Pausen zwischen den Fresseinheiten machen. Dies entspricht zudem mehr dem natürlichen Verhalten in freier Wildbahn.
Wasserschildkröten
Anders als landlebende Arten fressen Wasserschildkröten sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung. Es können lebend oder getrocknet je nach Größe der Wasserschildkröte Futtertiere von kleinen Mücken bis hin zu Schnecken oder Fischen gereicht werden. Insbesondere bei Fisch als Futter ist die getrocknete Form der Lebendfütterung vorzuziehen, da lebende Futtertiere nicht sofort getötet und so unnötigen Qualen ausgesetzt werden. Fisch sollte immer Bestandteil der Ernährung sein – nach Möglichkeit mit Gräten und Haut, um eine ausreichende Vitamin- und Kalziumversorgung zu gewährleisten. Fischarten, die Thamiase (ein Enzym, das das lebenswichtige Vitamin B1 zerstört) enthalten, dürfen nur begrenzt gefüttert werden – hierzu gehören unter anderem Karpfen, Makrelen und Stinte. In dieser Hinsicht unbedenklich sind dagegen Forelle, Schellfisch und Tintenfisch. Auch Fertigfutter in Pelletform ist im Handel erhältlich. Achten Sie hier auf einen geringen Fett- und Protein- sowie einen hohen Ballaststoffanteil und füttern Sie Pellets nicht ausschließlich, damit Ihre Schildkröten nicht zu dick werden. Geeignete pflanzliche Nahrungsmittel sind Wasserpflanzen wie Wasserpest und Hornkraut sowie Salat-, Kohl- und Löwenzahnblätter. Ungeeignet für Wasserschildkröten sind Obst, Gemüse, Fleisch und Futter für andere Tiere wie Hunde und Katzen.
Was innerhalb einer halben Stunde nicht gefressen wurde, sollten Sie wieder aus dem Wasser nehmen, um unnötige Verunreinigungen zu vermeiden. Einmal täglich eine Futtermenge, die in rund zehn Minuten verzehrt werden kann, genügt – auch ein Fastentag pro Woche ist bei guter Ernährung problemlos möglich. Wie den Landarten sollte Wasserschildkröten zur Kalziumversorgung immer Sepiaschale zur Verfügung stehen. Bei Vitaminzusätzen, die es in Pulver- und Tropfenform zu kaufen gibt, sollten Sie auf die korrekte Menge achten, um einer Überdosierung vorzubeugen.

ECHSEN
Zu den oft in Terrarien gehaltenen Echsen gehören Agamen, Anolis, Geckos, Leguane und Chamäleons. Während Agamen, Leguane und Chamäleons sich sowohl pflanzlich als auch tierisch ernähren, beschränken sich Anolis und Geckos auf rein tierische Nahrung. Bei den Arten, die eine gemischte Ernährung brauchen, gilt: Jungtiere benötigen während des Wachstums einen hohen Anteil an tierischem Protein, während im Erwachsenenalter der Anteil an pflanzlicher Nahrung immer größer wird.
Bei den Echsen, die vegetarisch und tierisch ernährt werden, ist der Anteil der beiden Nahrungsgruppen sehr variabel: Manche Tiere ernähren sich ausgewogen aus beide Gruppen, andere wiederum bevorzugen eine Futterart. An vegetarischer Kost können Sie viele Gemüsesorten wie Karotten, Paprika, Salat oder Zucchini reichen, an Obst beispielsweise Kirschen, Erdbeeren oder Kiwis. Auch selbst gesammelte Pflanzen wie Löwenzahn werden meist gern angenommen. Achten Sie hierbei jedoch darauf, dass diese nicht an befahrenen Straßen wachsen oder mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind. Kohlpflanzen sind ungeeignet, da sie Blähungen verursachen. Alle vegetarischen Futtermittel sollten Sie zerkleinern, da sie nicht gekaut werden können. Neben Frischfutter eignen sich auch getrocknete Kräuter und Blüten aus dem Tierfachhandel. Zudem ist einfach portionier- und lagerbares Pelletfutter erhältlich, das leicht angefeuchtet mit dem Frischfutter vermischt wird und bereits fertig vitaminisiert ist. Auch Feuchtfutter ist auf dem Markt.
An tierischer Nahrung eignen sich Insekten wie Schaben, Heuschrecken, Heimchen, Fliegen und Käfer. Größere Tiere wie ausgewachsene Bartagamen verspeisen auch Kleinsäuger, beispielsweise junge Mäuse. Passen Sie die Futtertiere immer der Größe Ihrer Tiere an: Gerade Jungtiere übernehmen sich schnell an zu großer Beute, es droht Erstickungsgefahr! Sehr fetthaltige Futterinsekten wie Wachsraupen, Mehlwürmer und Zophobas sollten Sie nur selten geben. Heimchen und Schaben sind wesentlich gesünder. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist für alle Echsen sehr wichtig, um sie gesund und vital zu halten. Bezüglich der Fütterungsintervalle hat sich die tägliche Fütterung mit einem Fastentag pro Woche bewährt, nur junge Tiere sollten ausnahmslos jeden Tag gefüttert werden. Die Fütterungsmenge sollten Sie so wählen, dass Ihre Tiere die bereitgestellte Nahrung nach rund einer Stunde vollständig vertilgt haben. Wichtig für die Gesundheit ist auch die regelmäßige Gabe von Vitaminpräparaten, die meist in Pulverform angeboten werden. Damit bestäuben Sie die Futtertiere. Unterstützen können Sie den Nährstoffgehalt außerdem, indem Sie die Insekten mit vitaminreicher Kost wie Kiwis oder Karotten füttern. Einen guten Kalziumhaushalt Ihrer Echsen können Sie bei entsprechend großen Arten mit der gelegentlichen Fütterung von Kleinsäugern oder mit der Gabe von Sepiaschale aufrechterhalten.
SCHLANGEN
Bei allen Schlangen bis auf Eierschlangen stehen lebende Tiere auf dem Speiseplan. Je nach Größe und Spezialisierung können dies beispielsweise Insekten, Nagetiere, Eidechsen, Vögel oder kleinere Schlangen sein. Die meisten Arten, die in Terrarien zu finden sind, werden entsprechend ihrer Größe mit verschieden großen Mäusen oder Ratten gefüttert.
Futtertiere werden als Lebend- und Frostfutter angeboten. Bei der Lebendfütterung wird das Beutetier zu der Schlange in das Terrarium gesetzt und dort von dieser getötet, während Frost-Futter eingefroren und bereits tot ist. Dieses wird der Schlange mit einer langen Futterpinzette gereicht, je nach Individuum muss die Schlange durch Wackeln angeregt werden. Die Totfütterung ist der Lebendfütterung aus verschiedenen Gründen vorzuziehen: Unter anderem leiden die Beutetiere leiden nicht minutenlang im Würgegriff der Schlange oder kämpfen mit den Auswirkungen des injizierten Gifts. Außerdem besteht bei Lebendfütterung ein nicht zu unterschätzendes Verletzungsrisiko für die Schlange. Manche Schlangen akzeptieren Frostfutter allerdings nicht und können daher grundsätzlich nur mit Lebendfutter versorgt werden. Die Fütterungsintervalle hängen vom Alter des Tieres ab: Junge Schlangen werden etwa alle fünf bis sieben Tage versorgt, große Tiere etwa alle zwei bis drei Wochen. Dies ist eine grobe Faustregel, je nach Individuum und Art können die Abstände schwanken. Die Intervalle hängen außerdem von der Größe des Futtertieres ab.

FISCHE
Für jeden Typ das richtige Futter
Die Auswahl an Zierfischarten für das Aquarium ist riesig, entsprechend groß ist das Futterangebot im Handel. Die drei großen Gruppen in Bezug auf die Nahrungsaufnahme sind Pflanzenfresser (Herbivore), Fleischfresser (Carnivore) und Allesfresser (Omnivore). Die richtige Ernährung ist lebenswichtig für die Gesundheit Ihrer Fischpopulation – erkundigen Sie sich daher vor dem Kauf genau, zu welcher Gruppe Ihre Fische gehören.
Unter die Pflanzenfresser fallen Arten, die hauptsächlich oder ausschließlich pflanzliches Protein benötigen. Futter auf pflanzlicher Basis ist als Trockenprodukt wie Flocken, Granulat oder in Tablettenform erhältlich, ebenso ist die Zufütterung von frischen Pflanzen wie Algen oder Seegras wichtig. Auch Gemüse ist ein Bestandteil einer gesunden Ernährung von Pflanzenfressern, beispielsweise Zucchini, Gurke oder Salat. Diese Futtermittel sollten nicht chemisch behandelt sein.
Fleischfresser hingegen benötigen je nach Art hauptsächlich oder sogar ausschließlich tierisches Protein als Nahrungsbasis. Je nach Größe der Fische reicht die Palette von Wasserflöhen und Mückenlarven über größere Insekten bis hin zu kleinen Fischen. Fleischfresser bedeutet aber nicht, dass für diese Arten echtes Fleisch von Rind, Schwein oder Geflügel das Richtige ist, obwohl manche Halter beispielsweise Rinderherz verfüttern. Solche Nahrung ist nur schwer verdaulich und kann zu Organschäden und sogar zum Tod führen. Fleischfresser können entweder mit lebenden Tieren, die direkt ins Wasser gegeben werden, oder mit Trocken- bzw. Frostfutter ernährt werden. Aus Tierschutzgründen ist Totfutter dem Lebendfutter klar vorzuziehen.
In Bezug auf die Nahrung stellen viele Arten Mischformen dar, diese nennt man Allesfresser. Ein großer Teil der Fischarten für das Aquarium fällt in diese Gruppe: Sie brauchen sowohl pflanzliches als auch tierisches Futter. Eine einseitige Ernährung ist ein häufiger Fehler, den Halter machen. Wenn Sie eine Allesfresser-Fischart besitzen, sollten Sie unbedingt auf eine ausgewogene Ernährung aus pflanzlichem und tierischem Protein achten, damit Ihre Tiere keine Mangelerscheinungen bekommen. Für Fische dieser Gruppe ist daher spezielles Futter im Handel, das beide Proteinformen kombiniert, Sie können aber ebenso Produkte aus den beiden Proteingruppen mischen.
Unterschiedliche Fischarten leben in verschiedenen Wasserschichten. Manche halten sich größtenteils im oberem Aquarienbereich auf, andere in der mittleren Zone und manche Arten auch knapp über dem Boden (Bodenfische). Wählen Sie daher die Futterform nicht nur nach den oben genannten Fressgruppen, sondern auch nach der Aufenthaltszone Ihrer Zierfischarten aus: Futter in Form von Flocken und Granulat sowie gefriergetrocknetes Futter bleibt eine Weile an der Wasseroberfläche und eignet sich daher für Fische der oberen und mittleren Wasserzone, Tabletten hingegen sinken sofort auf den Grund und sind daher die richtige Futterform für Bodenfische. Wenn Sie ein Gesellschaftsbecken besitzen, in dem mehrere Arten aus verschiedenen Wasserschichten leben, sollten Sie darauf achten, dass auch die Bodenfische genug Futter bekommen.

Fütterungstipps: Wann, wie oft, wie viel?
Damit Ihre Fische gesund und vital bleiben, sollten Sie die richtige Fütterungszeit, -häufigkeit und -menge genau kennen. Die Fütterungszeit hängt in erster Linie von der Aktivitätsphase Ihrer Arten ab, achten Sie also darauf, ob diese tag- oder nachtaktiv sind. Auch die Aquarienbeleuchtung ist relevant: Wenn diese eingeschaltet wird, sind viele Tiere noch eine Weile unruhig, warten Sie also bei tagaktiven Tieren dann noch mindestens 15 Minuten. In Bezug auf die Fütterungsintervalle ist es ratsam, lieber mehrmals am Tag kleinere Mengen zu geben als ein Mal eine große Menge. Dies belastet den Verdauungstrakt der Tiere weniger, außerdem kommt dies dem Fressverhalten in der Natur näher. Als Faustregel gilt: 3 x Mal täglich eine Menge, die die Fische in drei Minuten auffressen können. Ausgewachsene Fische können übrigens problemlos einen Fastentag in der Woche einlegen, wenn sie an den übrigen Tagen ausreichend gefüttert wurden. Sie suchen an den futterlosen Tagen Reste im Aquarium, sodass ein Fastentag auch der Wasserqualität gut tut. Grobe Futterreste, die verschmäht wurden, aus dem Wasser entfernen, sonst wird das Wasser unnötig verschmutzt und die Bildung von Algen begünstigt.
TEICHFISCHE
Teichfische finden viele natürliche Futterquellen wie Insekten oder Pflanzenteile vor. Um ein ausgewogenes Nährstoffangebot zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Tiere ausreichend Nahrung finden, ist eine Zufütterung in Form von Teichfischfutter empfehlenswert. Die regelmäßige Fütterung hat den angenehmen Nebeneffekt, dass vor allem größere Arten wie Karpfen und Goldfische mit der Zeit zutraulich werden können. Im Handel ist auch spezielles Koifutter erhältlich, auf das Sie nicht verzichten sollten, da Kois anspruchsvolle Fische sind, die eine besondere Nährstoffversorgung benötigen. Ein wichtiger Faktor ist die Wassertemperatur: Da Fische wechselwarme Tiere sind, also die Körpertemperatur von der Umgebung bestimmt wird, wirkt sich die Wassertemperatur direkt auf den Stoffwechsel aus. Je kälter das Wasser ist, desto langsamer arbeitet der Stoffwechsel und somit auch die Verdauung. Im Winter benötigen Sie entsprechend weniger Futter als im Sommer.
Die richtige Futterart und -menge wählen
Die Futtermenge sollte nur so groß sein, dass die Tiere keine (oder zumindest kaum) Reste hinterlassen. Denn diese sinken auf den Grund und belasten die Wasserqualität. Als Faustregel gilt, dass Sie im Sommer 2 x täglich so viel Futter geben sollten, wie die Fische in drei Minuten verzehren können. Im Winter genügt 1 x täglich. Welche Art von Teichfutter Sie verwenden sollten, hängt davon ab, in welcher Wasserzone sich die Fische aufhalten. Für Tiere der oberen Schicht wählen Sie am besten Sticks, die lange an der Oberfläche schwimmen. So haben die Tiere genug Zeit, diese aufzunehmen. Sie sinken nicht auf den Grund, wo sie meist nicht mehr gefressen werden und die Wasserqualität mindern. Für Tiere der mittleren Zone eignet sich Flockenfutter besser, das langsam zum Grund sinkt. Wie bei Aquarienfischen ist ein Fastentag in der Woche sinnvoll. Noch ein Tipp: Geben Sie das Futter immer an der gleichen Stelle des Teichs. Fische merken sich nach kurzer Zeit den Ort und werden dort nach Futter suchen, sodass weniger Futter ungefressen auf den Boden sinkt. Wenn möglich, wählen Sie aus dem gleichen Grund immer die gleiche(n) Tageszeit(en) zum Füttern.
Damit Ihr Tier gesund und vital bleibt, braucht es eine artgerechte Fütterung – ob Hund, Katze, Vogel, Kleintier, Reptil, Fisch oder Pferd. Der Hitmeister-Ratgeber Tiernahrung informiert Sie über das passende Futter für Ihr Tier, von Hauptnahrung über Snacks bis hin zu Futterzusätzen.

Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren, entsprechend groß ist das Futterangebot im Handel. Dank intensiver Futtermittelforschung enthält es heute alle wichtigen Bestandteile, ob in Form von Nass- oder Trockenfutter. Für verschiedene Rassen, Größen- und Alterskategorien gibt es unterschiedliches Spezialfutter – ob Welpe oder Seniorenhund, kleiner Chihuahua oder imposante Deutsche Dogge. Auch für kranke Hunde ist mit entsprechenden Spezialfuttersorten gesorgt. Ausgewählte Bestandteile unterstützten Vierbeiner beispielsweise bei Allergien, Nierenproblemen oder Diabetes. Zudem ist die Palette an Snacks groß und bietet für jede Gelegenheit die passende Belohnung.
Das Angebot an Futtermitteln für Katzen ist ebenso wie das von Hunden vielfältig. Hauptnahrung, als Nass- oder Trockenfutter, enthält alle wichtigen Nährstoffe. Für unterschiedliche Alters- und Größenkategorien sowie verschiedene Rassen ist speziell abgestimmtes Futter erhältlich. Spezialnahrung für Bedürfnisse von kranken Katzen, beispielsweise Allergikern oder nierenkranken Tieren, ist ebenfalls im Handel. Ebenso ist Futter für verschiedene Aktivitätsgrade erhältlich, von der gemütlichen Wohnungskatze bis zur temperamentvollen Freigängerin. Eine große Auswahl an Snacks bietet zudem für alle Geschmäcker die richtige Leckerei für zwischendurch.
Ob Wellensittich, Kanarienvogel oder Papagei: Alle Arten haben spezifische Ansprüche an die Zusammensetzung ihres Futters. Hier erfahren Sie, welche Bestandteile für welche Vogelarten gesund und welche ungeeignet sind. Neben verschiedenen Körnermischungen als Hauptnahrung bietet der Handel zahlreiche Snacks wie Knabberstangen oder Kolbenhirse. Auch Ergänzungsmittel sind erhältlich, die das Nährstoffangebot komplettieren. Wildvögeln helfen Futtermittel wie Körnermischungen und Meisenknödel, die kalte Jahreszeit gut zu überstehen.
Zu den häufig als Heimtiere gehaltenen Kleintieren gehören Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Hamster, Mäuse und Ratten. Während die ersten drei reine Pflanzenfresser sind und eine rohfaserreiche Ernährung benötigen, können Hamster, Mäuse und Ratten auch einen kleinen Anteil an tierischer Nahrung bekommen. Die oben genannten Kleintierarten sollten abwechslungsreich ernährt werden, nur Chinchillas stellen aufgrund ihres empfindlichen Verdauungssystems eine Ausnahme dar. Neben der Hauptnahrung werden im Handel auch verschiedene Snacks angeboten, die Abwechslung in das Futterangebot bringen, sowie nährstoffreiche Zusatzprodukte wie Nagesteine.

Die Ernährung von Reptilien ist je nach Art verschieden. Bei Schildkröten wird zwischen Land- und Wasserschildkröten unterschieden. Während erstere Pflanzenfresser sind und eine rohfaserreiche Ernährung brauchen, fressen Wasserschildkröten darüber hinaus auch tierisches Protein. Auch viele Echsen wie Leguane, Chamäleons und Agamen brauchen tierische und pflanzliche Nahrung, während manche Echsenarten wie Anolis reine Fleischfresser sind. Fast alle Schlangenarten ernähren sich ebenfalls ausschließlich tierisch und bekommen Nagetiere wie Mäuse oder Ratten, entweder in Form von Lebend- oder Frostfutter.
Bei der Ernährung von Aquarienfischen ist die Nahrungsgrundlage der einzelnen Art wichtig: Gehört sie zu den Fleisch-, Pflanzen oder Allesfressern? Da verschiedene Fischarten in unterschiedlichen Wasserschichten leben, müssen Sie die Ernährung auch in Bezug darauf anpassen. So benötigen Arten, die sich knapp unter der Wasseroberfläche aufhalten, Futter, das lange an der Oberfläche treibt, während sich für Bodenfische schnell absinkende Futtertabletten am besten eignen. Im Hitmeister-Ratgeber Tiernahrung erfahren Sie außerdem die richtige Fütterungsmenge, -zeit und -häufigkeit. Auch für die richtige Ernährung von Teichfischen erhalten Sie wertvolle Tipps, beispielsweise bezüglich Fütterungsunterschieden im Jahresverlauf und der Aufrechterhaltung einer guten Wasserqualität.
Pferde benötigen Heu als Basis Ihrer Ernährung und je nach Temperament und körperlicher Betätigung Kraftfutter. Hierunter fallen unter anderem Pellets, Müslis, Hafer, Rübenschnitzel und Mash. Die einzelnen Futtermittel unterscheiden sich stark in Bezug auf den Energiegehalt, daher sollten Sie die Bedürfnisse Ihres Tieres genau kennen. Um die Nährstoffversorgung von Pferden abzurunden, werden Minerallecksteine in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. In unserem Ratgeberkapitel Pferde erfahren Sie jedoch nicht nur, welche Ernährung Ihr Pferd braucht, sondern finden auch wichtige Tipps zur Futterdosierung und Idealgewicht.