
Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Brüder Mannesmann - Art: Schlagbohrmaschinen

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Einhell - Serie: Einhell RT-ID - Art: Schlagbohrmaschinen

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Varo - Art: Schlagbohrmaschinen

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Makita - Art: Schlagbohrmaschinen

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Bosch - Art: Schlagbohrmaschinen

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Makita - Art: Schlagbohrmaschinen

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Varo - Art: Schlagbohrmaschinen

Kategorie: Sonstige - Hersteller: Sonstige

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: RYOBI - Art: Schlagbohrmaschinen

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Brüder Mannesmann - Art: Schlagbohrmaschinen
Nicht jedes Material kann mit ein und demselben Bohrkopf gleich gut
bearbeitet werden. Viele Werkstoffe weisen bestimmte Eigenschaften auf,
nach denen sich das Werkzeug richten sollte. So gibt es für bestimmte
Bausubstanzen speziell angepasste Bohrköpfe, mit denen sich die
Materialien einfacher bohren lassen. Holzbohrer beispielsweise besitzen
in der Regel eine Zentrierspitze am vorderen Ende, um das präzise
Ansetzen des Bohrkopfes zu erleichtern und ein Abrutschen desselben zu
verhindern. Der spezielle Anschliff des Holzbohrkopfes ermöglicht ein
genaues Bohren, ohne dass das Ergebnis verfälscht wird. Metallbohrköpfe
weisen keine Zentrierspitze auf, weil diese beim Bohren des härteren
Materials abbrechen würde. Die spezielle, spiralförmige Form der Bohrer
leitet entstehende Späne optimal ab.
Stein- und Betonbohrköpfe sind besonders robust konstruiert, da sie wesentlich größeren Belastungen standhalten müssen als Holz- oder Metallbohrer. Letztere würden beim Bohren einer Betonfläche sofort abstumpfen und unbrauchbar werden. Bohrer, die auf diese harten Materialien spezialisiert sind, haben am vorderen Ende eine Platte aus Hartmetall, die sich beim Schlagbohren durch den Baustoff arbeitet. Was Sie beim Bohren in verschiedenen Materialien neben der Wahl des richtigen Bohrkopfes noch beachten sollten, erfahren Sie im nächsten Kapitel Richtiges Bohren.
Da das Arbeiten mit Bohrmaschinen immer mit einem gewissen Kraftaufwand verbunden ist, ist es empfehlenswert, auf einige Aspekte zu achten, die die Arbeit mit den Maschinen vereinfachen. Ältere Modelle verfügen beispielsweise noch über ein Spannfutter, welches Sie nur mit speziellem Werkzeug öffnen oder schließen können. Wesentlich einfacher ist das Wechseln der Bohrköpfe mit einem Schnellspannfutter, bei dem Sie keinen gesonderten Schlüssel benötigen.
Besonders bei Bohrmaschinen, die auch als Schrauber verwendet werden können, ist es wichtig, dass diese in beide Drehrichtungen funktionieren. Nur auf diese Weise können Sie die Maschine auch zum herausdrehen von Schrauben benutzen. Auch wenn sich der Bohrkopf im Werkstück verkantet, ist diese Funktion hilfreich, da Sie ihn mithilfe des Linkslaufes wieder lösen können.
Damit Sie Ihre Bohrmaschine möglichst vielseitig einsetzen können, sollte sie über die Option verfügen, die Drehzahl stufenlos einstellen zu können – denn unterschiedliche Materialien setzen verschiedene Geschwindigkeiten voraus. Mit dieser Funktion können Sie sowohl harte als auch weiche und empfindliche Materialien bearbeiten. In der Regel kann gesagt werden, dass bei kleineren Bohrköpfen höhere Drehzahlen vonnöten sind als bei größeren.
Die Lebenszeit einer Bohrmaschine kann durch einen Überhitzungsschutz wesentlich verlängert werden. Dies gilt gerade für Geräte, die mit einem Akku betrieben werden. Der Überhitzungsschutz sorgt dafür, dass die Maschine sich beim Erreichen einer bestimmten Betriebstemperatur automatisch ausschaltet, um Schäden am Getriebe zu verhindern.
Eine zusätzlich integrierte Lampe, die den Bohrkopf und das Werkstück ausleuchtet, ist gerade in dunklen Arbeitsbereichen, beispielsweise in Schränken oder unter Möbeln, von Vorteil und erhöht nicht nur den Arbeitskomfort, sondern auch Ihre Sicherheit.
Unterschiedliche Bausubstanzen setzen nicht nur die Verwendung des
passenden Bohrkopfes voraus – auch die Technik beim Bohren kann
entscheidend für ein gelungenes Ergebnis sein. Damit die Bohrung glückt,
haben wir für Sie die wichtigsten Tipps im Umgang mit verschiedenen
Bausubstanzen zusammengestellt.
Bei Holzmaterialien sollten Sie die Markierung für das Bohrloch zunächst mit der Zentrierspitze anritzen, bevor Sie mit der eigentlichen Bohrung beginnen. Auf diese Weise vermeiden Sie es, dass der Bohrkopf wegrutscht und Ungenauigkeiten bei der Arbeit auftreten. Wichtig ist es auch, entstehende Späne regelmäßig zu entfernen, da diese eine starke Reibung verursachen. Bei größeren Bohrungen sollten Sie zudem zwischendurch pausieren, da der Bohrkopf sehr heiß wird und die Hitze das Holz versengen kann. Je weicher das Holz, mit dem Sie arbeiten, ist, desto schneller sollten Sie die Drehzahl einstellen. Bei harten Materialien hingegen empfiehlt es sich, eine geringere Geschwindigkeit einzusetzen.
Da Metallbohrer über keine Zentrierspitze verfügen, sollte die Stelle, an dem das Bohrloch entstehen soll, zuerst mit einem Körnerwerkzeug bearbeitet werden. Dabei versehen Sie das Metall mit einer kleinen Einkerbung, in der der Bohrkopf einen sichereren Halt findet. Auch beim Arbeiten mit Metall sollten Sie stets die Späne entfernen, die bei der Bohrung entstehen. Falls die Bohrung länger dauert, ist es wichtig, dass der Bohrkopf und das Werkstück regelmäßig gekühlt werden.
Für diesen Zweck können Sie spezielle Bohrmilch oder gewöhnliches Öl verwenden, durch das die Reibungskräfte reduziert werden. Beim Bohren von Metall entstehen scharfe Kanten an den Rändern des Bohrlochs, die als Grat bezeichnet werden. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte das Werkstück nach dem Arbeitsvorgang also beispielsweise mit einer Metallfeile entgratet werden.
Auch Fliesen können gebohrt werden, jedoch sollten Sie bei dem empfindlichen Material besonders vorsichtig vorgehen und spezielle Fliesenbohrköpfe verwenden, damit keine Schäden entstehen. Sie sollten mit niedrigen Drehzahlen anfangen und zunächst sehr kleine Bohrer auswählen, um die Fläche kurz und behutsam anzukörnen. Bevor Sie mit der eigentlichen Bohrung beginnen, kleben Sie am besten einen Klebestreifen über die Körnung – auf diese Weise vermeiden Sie ein Aufplatzen der Oberflächenstruktur, sobald Sie bohren. Verwenden Sie auch während des restlichen Arbeitsvorgangs ausschließlich niedrige Drehzahlen und in jedem Fall keine Schlagbohrfunktion, da Sie sonst die Fliesen beschädigen.
Mit einem speziellen Bohrer haben Sie sogar die Möglichkeit, Glas zu bearbeiten. Dabei sollte der Glasbohrer auf geringe Drehzahlen eingestellt sein und auf eine ausreichende Kühlung des Werkstücks geachtet werden.
Wie bereits erwähnt, sollten Stein- und Betonflächen ausschließlich mit dafür vorgesehenen Stein- bzw. Betonbohrköpfen bearbeitet werden, da diese sehr robust sind. Darüber hinaus ist im Umgang mit den harten Materialien nicht viel zu beachten. Bei Beton sollte die Schlagfunktion Ihrer Bohrmaschine verwendet werden. Der Gebrauch eines Bohrhammers erleichtert die Arbeit hierbei enorm.
Bohrmaschinen sind sehr leistungsstarke Geräte. Aus diesem Grund kommt es immer wieder zu Unfällen und Verletzungen im Umgang mit Ihnen. Zwar müssen Sie für das Arbeiten mit den Maschinen kein Profi sein – dennoch gilt es, einige Sicherheitsaspekte zu beachten, damit das Sicherheitsrisiko möglichst gering gehalten wird.
Bohrmaschinen können gerade beim Arbeiten mit sehr hartem Untergrundmaterial extreme Lautstärkepegel
erreichen, die zu Verletzungen an Ihrem Trommelfell führen können.
Besonders ein Bohrhammer erreicht schnell eine Lautstärke von über 100
Dezibel. Ab 80 Dezibel sollten Sie beim Umgang mit Bohrmaschinen deshalb
nicht auf einen geeigneten Gehörschutz verzichten – andernfalls kann es leicht zu einer Beeinträchtigung Ihres Hörvermögens kommen.
Auch die Augen sind beim Bohren einem gewissen Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Abhängig von der Bausubstanz, die bearbeitet wird, können Staub und Splitter umherfliegen und ins Auge gelangen. Bereits kleine Fremdkörper können die empfindliche Netzhaut im Auge stark beschädigen und im schlimmsten Fall sogar zu einer Erblindung führen. Tragen Sie daher beim Ausführen von Bohrarbeiten stets eine Schutzbrille!
Beim Bohren kann die Maschine teilweise stark vibrieren und zittern. Ein ergonomisch konstruiertes Gehäuse ist daher umso wichtiger, um einen sicheren Halt in der Hand zu gewährleisten. Darüber hinaus sollte das Gehäuse stabil und robust verarbeitet sein, damit es den Belastungen beim Arbeiten problemlos standhalten kann. Sehr vorteilhaft ist auch ein zweiter Handgriff, mit dessen Hilfe Sie die Bohrmaschine mit beiden Händen bedienen können.
Sie sollten einen eingeschalteten Bohrer niemals mit nur einer Hand halten – wenn sich der Bohrkopf im Werkstück verkeilt, kann das Gerät stark verreißen und unter Umständen zu Knochenverletzungen oder Prellungen führen. Achten Sie darauf, dass die Griffe der Bohrmaschine mit Gummi überzogen sind, da auf diese Weise verhindert werden kann, dass Ihre Hände beim Bohren abrutschen.
Besondere Vorsicht ist bei weiter Kleidung sowie langen Haaren geboten – achten Sie hierbei stark darauf, dass beides nicht in die Nähe der Bohrmaschine gerät, da sonst schwere Verletzungen verursacht werden können.
Beim Bohren entsteht viel Schmutz – je nach Bausubstanz können beispielsweise große Mengen an Staub umhergewirbelt werden. Um das zu verhindern, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Die bequemste und einfachste Lösung bieten Modelle, die über eine eingebaute Absaugfunktion verfügen. Wer ein solches Gerät nicht besitzt, kann sich auch von einer zweiten Person helfen lassen, die den gröbsten Schmutz mithilfe eines Staubsaugers direkt am Bohrloch einfängt.
Sollte beides nicht klappen, gibt es einige hilfreiche Tricks: Falls Sie Bohrarbeiten über Kopf, also an der Decke durchführen möchten, nehmen Sie sich einen Plastikbecher zur Hand und stechen ein Loch in den Boden. Nun stülpen Sie den Becher einfach über den Bohrkopf, sodass der entstehende Schmutz von dem Behälter aufgefangen wird. Bei Bohrungen an Wänden reicht auch ein Kaffeefilter oder ein Müllbeutel, der beispielsweise mit einem Klebestreifen unter dem Bohrloch befestigt wird.
Beide Ausführungen wenden beim Bohren ähnliche Techniken an. Dennoch gibt es einige wesentliche Unterschiede zwischen den beiden. Die Schlagbohrmaschine führt sehr viele und vergleichsweise schwache Schläge aus und ist auf einen hohen Anpressdruck durch den Nutzer angewiesen. Beim Arbeiten mit dem Bohrhammer hingegen kommt es zu wesentlich weniger Schlägen, die dafür sehr viel stärker sind als bei der Schlagbohrmaschine. Zudem werden die Schläge mithilfe eines pneumatischen Systems ausgeführt, was den Nutzer entlastet, da viel weniger Anpressdruck vonnöten ist.
Bevor Sie ein Loch in eine Ihrer Hauswände bohren, sollten Sie zunächst sichergehen, dass sich an der Stelle hinter der Wand keine Leitungen oder Rohre befinden, die Sie beschädigen könnten. Für diesen Zweck gibt es Leitungsprüfgeräte, die Ihnen beim Aufspüren behilflich sind.
Beim eigentlichen Bohren sollten Sie die Bohrmaschine möglichst gerade auf die Wandfläche aufsetzen und zunächst nur langsam anbohren, bevor Sie die Drehzahl steigern. Sie sollten nie direkt mit der Schlagbohrfunktion beginnen, da sonst der Putz an den Wänden abbrechen kann. Bohren Sie am besten erst so lange ohne Schlag, bis Sie keinen Fortschritt mehr erzielen – erst dann greifen Sie zum Schlagbohrer.
Bohrmaschinen gibt es in Leistungsstärken zwischen etwa 500 bis circa 1500 Watt. Mindestens 600 Watt sollte Ihre Bohrmaschine leisten können, 700 Watt reichen in der Regel für die meisten Bohrarbeiten im Haushalt. Dennoch gilt: je mehr, desto besser. Allerdings müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie eine Maschine mit über 1000 Watt Leistung überhaupt benötigen und ob sich die zusätzlichen Kosten für Sie lohnen.
Bei Akkubohrern ist die Leistung des Akkus entscheidend – diese wird in Volt angegeben und sollte mindestens 12 Volt betragen, im besten Fall sogar mehr, damit Sie effektiv mit dem Bohrer arbeiten können.
Den richtigen Bohrmaschinen-Typ finden Sie nur, indem Sie sich vor dem Kauf bewusst machen, für welchen Zweck Sie das Gerät benötigen. Für die meisten Arbeiten im Haushalt reicht eine Bohrmaschine, die man auf Wunsch auch zum Schlagbohren verwenden kann, völlig aus. Ein Bohrhammer wird in der Regel nur bei sehr harten Materialien wie Stein, Beton oder Granit gebraucht und ist eher etwas für gröbere Arbeiten.
Akkubohrer sind sehr praktisch und flexibel, erreichen aber nicht die Leistungsspitzen, die Sie mit einer Maschine erbringen würden, die an eine Steckdose angeschlossen wird. Standbohrmaschinen sind für Profis und diejenigen geeignet, die sehr häufig Bohrarbeiten durchführen. Sie sind zwar recht teuer, ermöglichen dafür jedoch ein äußerst präzises Arbeiten mit kleineren Werkstücken.
Zu einem Haushalt gehört ein gewisses Repertoire an handwerklichem Zubehör dazu. In diesem finden sich beispielsweise Hammer, Nägel, Schraubenzieher und Zange wieder. Für aufwändigere Arbeiten kann jedoch der Einsatz moderner und leistungsstarker Werkzeuge vonnöten sein, weshalb auch eine Bohrmaschine nicht in der handwerklichen Ausstattung fehlen sollte. Je nach Einsatzzweck und Untergrund werden jedoch völlig unterschiedliche Anforderungen an die Geräte gestellt, weshalb bei einer Bohrung einiges falsch gemacht werden kann. Damit Sie bereits vor dem Kauf wissen, welche Bohrmaschine für Sie geeignet ist, werden in diesem Ratgeber die wichtigsten Bohrmaschinen-Typen vorgestellt. Darüber hinaus erhalten Sie hier nützliche Tipps im Umgang mit den leistungsstarken Helfern.In der Regel werden die Geräte in Schlagbohrmaschine, Bohrhammer und Akkubohrer unterteilt. Beim Betrieb kommen dabei verschiedene Techniken zum Einsatz, sodass sich jeder Typ für unterschiedliche Materialien eignet.
Die klassische Variante unter den Bohrmaschinen ist eine
Ausführung mit Schlagbohrfunktion. Bei dieser haben Sie die Möglichkeit,
nicht nur mit der Rotationstechnik zu arbeiten, sondern auch einen
Schlageffekt zu nutzen. Der Bohrkopf führt dabei neben der Drehung bis
zu 50.000 Schläge pro Minute durch. Während sich gewöhnliche
Bohrmaschinen hauptsächlich für Holz und andere weiche Materialien
eignen, können Sie mit der Schlagbohrmethode auch harte Werkstoffe wie
Metall oder Stein bearbeiten – für Beton eignet sich ein Bohrhammer
(siehe unten) besser. Manche Modelle bieten Ihnen darüber hinaus auch
die Möglichkeit, das Werkzeug zu einem Schraubbohrer umzugestalten und
es wie einen Akkuschrauber zu nutzen.
Leistung der Bohrmaschinen wird in Watt angegeben. Das Angebot umfasst eine Spanne zwischen circa 500 und über 1000 Watt, wobei etwa 700 Watt für den Großteil an handwerklichen Arbeiten im Haushalt ausreichend sind. Da Sie bei aktuellen Modellen in der Regel zwischen Rotation und Schlag umschalten können, sind Schlagbohrmaschinen in Ihrem Einsatz sehr vielseitig und flexibel. Für einen schnellen Fortschritt beim Bohren wird allerdings, je nach zu bearbeitendem Untergrund, ein unter Umständen hoher Anpressdruck benötigt – dadurch kann sich das Arbeiten mit einer Schlagbohrmaschine als anstrengend erweisen. Zudem haben die stärkeren Vibrationen zur Folge, dass gewöhnliches Bohren präziser ist als das Arbeiten mit Schlagfunktion.
Ein Bohrhammer funktioniert ähnlich wie eine Schlagbohrmaschine.
Hierbei wird ebenfalls nicht nur mit einer Rotations-, sondern darüber
hinaus auch mit einer Schlagmechanik gearbeitet. Letztere
unterscheidet sich jedoch merklich von der Funktionsweise einer
Schlagbohrmaschine. Der Bohrhammer setzt auf eine weitaus geringere
Schlagfrequenz, dafür fallen die selteneren Schläge aber wesentlich
stärker aus. Aus diesem Grund lassen sich auch besonders harte
Materialien problemlos bearbeiten. Der Bohrhammer ist auf Stein, Beton
und sogar Granit spezialisiert. Durch den pneumatischen Betrieb
(Arbeit mit Druckluft) müssen Sie bei weitem nicht so viel Anpressdruck
ausüben wie bei einer Schlagbohrmaschine, da die Schläge automatisch
ausgeführt werden. Einige Modelle verfügen außerdem über einen
Drehstopp, sodass der Bohrhammer lediglich die Schlagbewegungen
durchführt. In diesem Fall können Sie sogar kleinere Meißelarbeiten
verrichten.
Während die meisten Bohrmaschinen über einen Netzanschluss betrieben werden, sind heutzutage auch Varianten mit einem Akku imstande, vielfältige Bohrarbeiten zu meistern. Auch wenn Akkubohrer in der Regel etwas schwächer sind als netzbetriebene Bohrmaschinen, so können starke Akkus mittlerweile auch anspruchsvollere Bohrungen bewältigen. Der größte Vorteil liegt dabei in der höheren Flexibilität, denn Sie sind nicht auf eine Steckdose in der Nähe angewiesen und werden auch nicht durch Kabel gestört. Um diesen Vorteil jedoch voll auskosten zu können, empfiehlt es sich, zwei Akkus zu besitzen. Sollte ein Akku während des Arbeitens schwächeln, so kann er bequem aufgeladen werden, während auf den Ersatzakku zurückgegriffen wird. Auf diese Weise kommt es nicht zu ungewünschten Unterbrechungen des Arbeitsvorgangs.
Vor allem die Leistung des Akkus ist beim Kauf ein entscheidendes Kriterium. Um auch mit schwierigeren Materialien arbeiten zu können, sollte die Maschine über eine Stärke von mindestens zwölf Volt verfügen – es gilt: je mehr, desto besser. Ein Großteil der Akkubohrer verfügt über die Option, zwischen Rechts- und Linkslauf umstellen zu können, sodass Schrauben auch herausgedreht werden können.
Neben den oben vorgestellten Handbohrmaschinen kommen gelegentlich
auch Standbohrmaschinen zum Einsatz. Diese finden hauptsächlich im professionellen Betrieb Verwendung, da sie vergleichsweise teuer und in der Installation aufwändig sind. Stand- bzw. Tischbohrmaschinen
eignen sich vor allem für Nutzer, die sehr häufig Bohrarbeiten
durchführen. Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass das
Werkstück, das bearbeitet werden soll, fest eingespannt werden kann.
Diese Methode ermöglicht ein besonders exaktes Arbeiten, da weder der
Bohrkopf noch das Untergrundmaterial verrutschen können.
Falls Sie eine Bohrung in einem nur schwer zugänglichen Bereich durchführen möchten, sollten Sie am besten zu einer Winkelbohrmaschine greifen. Diese verfügt über einen angewinkelten und bei vielen Modellen sogar verstellbaren Bohrkopf, sodass Sie Ihr Werkzeug an schwierige Bedingungen, beispielsweise beim Arbeiten an Schrägen oder um die Ecke, anpassen können.
In der unten stehenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Aspekte zu den Bohrmaschinen-Typen zusammengefasst:
(Schlag)- Bohrmaschine | Bohrhammer | Akkubohrer | Standbohrmaschine | |
Vorteile | - Sehr vielseitig durch Umstellungs-möglichkeit von Schlagbohrer auf Rotation | - Schafft auch äußerst harte Materialien - Weniger Anstrengung wegen Pneumatik | - Sehr flexibel und praktisch | - Sehr präzise - Sicher, da Werkstück und Bohrer nicht verrutschen können |
Nachteile | - Weniger präzises Arbeiten bei ausgewählter Schlagbohrfunktion | - Sehr laut - Nur bedingt für normales Bohren geeignet - Nur selten mit Schraubfunktion | - Bei zu schwachem Akku nicht für anspruchsvolle Bohrarbeiten geeignet | - Aufwändige Installation und hoher Preis |
Materialien | - Holz, Metall - (Stein), (Beton) | - Stein, Beton, Granit und andere harte Materialien | - Holz, Metall - in leistungsstarken Modellen mit Schlagfunktion auch härtere Materialien | - Je nach Bohrkopf: Holz, Metall und andere Materialien |
