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Werkzeuge

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Werkzeug Ratgeber

1. Übersicht

Fallen Handwerksarbeiten in Ihrem Zuhause an, können Sie diese mit dem richtigen Werkzeug problemlos selbst vornehmen. Wichtig ist dabei nur, dass Sie die richtigen Utensilien verwenden und einige Sicherheitsmaßnahmen treffen.

Darüber hinaus ist die Werkzeugpflege von großer Bedeutung, sodass Sie von Ihren Arbeitsmitteln lange profitieren können.

In unserem Ratgeber geben wir Ihnen hilfreiche Tipps rund um das Thema Werkzeuge.

2. Das richtige Werkzeug

2.1 Für jeden Haushalt

Werkzeugkoffer
Ein Werkzeugkoffer mit den wichtigsten Werkzeugen sollte in jedem Haushalt vorhanden sein

Einige Werkzeuge gehören in jeden Haushalt, um für die kleineren Handwerksarbeiten gut gewappnet
zu sein. Die folgende Auflistung soll Ihnen einen Überblick darüber geben, welche Utensilien nicht fehlen sollten:

Wichtig:

Achten Sie bei Ihren Werkzeugen auf das GS-Zeichen („geprüfte Sicherheit“). Dieses steht dafür, dass die Griffe nur eine geringe Konzentration an PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) aufweisen. Weisen die Griffe einen zu hohen Anteil der Stoffe auf, stellen sie eine Gesundheitsgefährdung dar.

2.2 Beim renovieren

Für Renovierungsarbeiten sind spezifische Werkzeuge vonnöten. Die folgende Tabelle zeigt, was Sie für die jeweiligen Arbeiten benötigen.


Arbeitsfeld Benötigte Werkzeuge
Bodenverlegung Hartgummi-Hammer und u.a. Laminatschneider
Streicharbeiten Pinsel, Farbgitter, Rolle, Abdeckfolie, Schwämme, Bindemittel
Tapezieren Tapeziertisch, Kleister, TapetenTapetenbürsten
Arbeiten bei Stromleitungen Spannungsprüfer
Ein paar allgemeine Tipps zum Renovieren:
  • Kontrollieren Sie die Werkzeuge, die Sie für das Renovieren benötigen, regelmäßig. Somit ist gewährleistet, dass die Utensilien einwandfrei funktionieren und die anfallenden Arbeiten sauber ausgeführt werden können.

  • Nehmen Sie nicht selbst Reparaturarbeiten an Ihren Werkzeugen vor, solange Sie noch Garantie darauf haben. Meistens ist ein Reparaturservice von Seiten des Herstellers inbegriffen.

  • Benötigen Sie bestimmte Werkzeuge nur einmal, können Sie diese auch für gewisse Zeit bei einem Baumarkt oder Fachhändler ausleihen.

2.3 Werkzeugkoffer

Wer noch kein Werkzeug besitzt, kann sich auch einen kompletten Werkzeugkoffer anschaffen. Doch Vorsicht ist geboten, da die Qualität und Ausstattung massiv schwankt. Ein Werkzeugkoffer ist durchaus sinnvoll, da er in der Regel weniger kostet, als würde man sich alle Teile einzeln anschaffen. Welche Teile unbedingt hineingehören und auf welche Qualitätsmerkmale Sie achten sollten, können Sie im Folgenden lesen:

Werkzeug Qualitätsfaktoren
Hammer - Mindestens 300g schwer
- Hammerkopf einwandfrei mit dem Schaft verbunden
- Schaft aus Kunststoff
Universalsäge - Einwandfreie Sägeleistung
Schraubendreher - Stabilitärt (kein Verbiegen oder brechen)
Ratsche - präzise gefertigt
- Zähne dürfen nicht ausfallen
Zangen
(Seitenschneider, Spitzzange,
Kombizange)
- aus Stahl
- ergonomisch
- stabile Verzahnung
Werkzeuge für Messarbeiten - genaue Skala

3. Werkzeugpflege

Jeder Gebrauchsgegenstand, ob elektronisch oder manuell betrieben, nutzt sich mit der Zeit ab. Damit die Werkzeuge möglichst lange ihr volles Potential entfalten können, gibt es Pflegehinweise die am besten nach jedem Arbeitsgang ausgeführt werden sollten.

3.1 Die richtige Aufbewahrung

Werkzeugbox
Eine Werkzeugbox eignet sich hervorragend zur Aufbewahrung von Werkzeug

Genau genommen beginnt die Pflege schon bei der Aufbewahrung. Dabei haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Werkzeugkoffer: Leichtes Wiederfinden kleiner Teile, Schutz vor Staub
  • Aufbewahrungsboxen
  • Hammer und Sägen an offene Regale hängen
Wichtig:
  • Die Aufbewahrung sollte stets an trockenen Orten erfolgen. Andernfalls bildet sich leicht Rost.
  • Darüber hinaus darf das Werkzeug nie lose gelagert werden: Vor allem Präzisionswerkzeug verkeilt oder stumpft ab, wenn es nicht fixiert wird und immer irgendwo aneckt.
Werkzeug Vorgehen bei Abnutzung
Werkzeuge mit Gelenken (Zangen, Scheren etc.) - Gelenke nachziehen
- Gelenke regelmäßig ölen (Präventiv-Schutz vor Korrosion)
Gelenklose Werkzeuge (Hammer, Meißel, Schraubenzieher etc.) - Schlagflächen schleifen
- Grat entfernen
Werkzeuge mit Schneidefunktion (Sägen) - Regelmässiges Schärfen mit Schleifstein

3.3 Elektrowerkzeuge

Winkelschleifer
Ein elektrischer Winkelschleifer

Elektrowerkzeuge nehmen einem zwar viel Muskelarbeit ab, bedürfen aber auch einer besonderen Pflege:

  • Nach der Benutzung mit einem feuchten Tuch reinigen und anschließend trocken reiben

  • Gegen Korrosion und für eine gute Schmierung regelmäßig „MoS2-Spray“ äußerlich auftragen

  • Öffnungen und Kühlerschlitze mit einem feinen Tuch sanft reinigen

  • Elektrische Bohrmaschinen der Präzision wegen austauschen, wenn sie ausgeschlagen sind

  • Anschlag bei Kreissägen auf Rechtwinkligkeit prüfen (Justierschrauben in kleinen Stufen wieder im 90°-Winkel ausrichten)

  • Sorgfältig mit den Akkus umgehen:
    • Akkus geben auch im Ruhezustand Energie ab, insbesondere dann, wenn diese zu heiß gelagert werden. Achten Sie also darauf, dass Sie Elektrowerkzeuge möglichst kühl aufbewahren.
    • Laden Sie Akkus immer komplett auf. Bei jedem Laden geht ein wenig der Gesamtkapazität verloren, bis sie schließlich unbrauchbar werden.
    • NiCd- Akkus“ (Nickel-Cadmium-Zellen) müssen immer erst voll entladen werden, bevor sie wieder aufgeladen werden.
    • NiMh-Akkus“ (Nickel-Metallhydrid-Zellen) benötigen hingegen kein vollständiges Entladen und weisen eine höhere Lebensdauer auf.

4. Sicheres Arbeiten

Sicheres Arbeiten
Sicheres Arbeiten drch einhalten einfacher Regeln

Die meisten Unfälle passieren im eigenen Haushalt. Wer in den eigenen vier Wänden oder im heimischen Garten mit Werkzeugen arbeitet, lässt leider häufig die Sorgfalt und Konzentration vermissen, die professionelle Handwerker auf der Arbeit abrufen. Dabei gibt es einige grundlegende einfache Regeln, die mit etwas Disziplin das Unfallrisiko massiv eingrenzen:

Das richtige Werkzeug

  • Werkzeuge nur dafür einsetzen, wofür sie gedacht sind. Ansonsten drohen Materialschäden und Verletzungsgefahr.
  • Jedes Werkzeug vor dem Arbeiten prüfen. Insbesondere Kabel und Stecker sollten funktionieren, da Stromschläge ernsthafte oberflächliche und innere Verletzungen nach sich ziehen können.
  • Bei Elektrowerkzeugen stets den Akkuladestand prüfen. Ein schwacher Elektrobohrer, der sich in der Wand verkeilt, kann zu Finger- und Handprellungen führen.
  • Schneidewerkzeuge sollten scharf sein.

Gewissenhaftes Arbeiten

  • Lange Haare nach hinten binden
  • Ringe, Ketten und ähnliches abnehmen
  • Einstellarbeiten oder Futterwechsel nur im Stillstand des Werkzeugs vornehmen
  • Bohrer, Schleifer oder ähnliches immer mit zwei Händen anfassen. Das Gerät dabei nur vom Körper weggewandt anwenden.
  • Richtiger Stand bei allen Arbeiten essentiell: Stehen Sie nicht auf Bierkästen, Küchentischen oder Haushaltsboxen. Wählen Sie stattdessen stabile Leitern, die mit Prüfsiegeln wie GS („geprüfte Sicherheit“) oder TÜV versehen sind.
  • Werkzeug sollte gewisses Grundgewicht, eine gute Verarbeitung der Tritte und abgerundete Kanten aufweisen
Schutzbrille
Eine Schutzbrille schützt die Augen vor eventuellen Verletzungen

Die richtige Ausrüstung

Auch der Körper sollte direkt geschützt werden. Dabei ist es stark von der Arbeit an sich abhängig, welcher zusätzliche Schutz angebracht ist:

  • Schutzbrille bei allen Arbeiten, bei denen Späne entstehen (vor allem bei Säge- und Schleifprozessen), erforderlich. Diese sollte neben dem Schutz einwandfreie Sicht gewährleisten.
  • Feste Arbeits- bzw. Sicherheitsschuhe
  • Arbeitsschürze (vor allem bei Arbeiten mit Hitze)
  • Handschuhe bei heißen Arbeiten und beim Sägen, allerdings nicht bei Dreharbeiten wie Bohrungen. Falls die Hand einmal ins Futter gerät, kann sich der Stoff im Gerät verheddern und der Handwerker hat bei den Kräften keine Chance, die Hand zu befreien.
  • Richtiger Stand bei allen Arbeiten essentiell: Stehen Sie nicht auf Bierkästen, Küchentischen oder Haushaltsboxen. Wählen Sie stattdessen stabile Leitern, die mit Prüfsiegeln wie GS („geprüfte Sicherheit“) oder TÜV versehen sind.
  • Arbeits- bzw. Werkhosen