
Kategorie: Schrauber - Hersteller: Makita - Art: Akkuschrauber, Bohrschrauber

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Sonstige

Kategorie: Schrauber - Hersteller: Bosch - Art: Bohrschrauber

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Black & Decker

Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Makita - Art: Bohrhammer

Kategorie: Schrauber - Hersteller: Makita - Art: Bohrschrauber, Akkuschrauber

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Kategorie: Bohrmaschinen - Hersteller: Makita

Kategorie: Schrauber - Hersteller: Makita - Art: Bohrschrauber, Akkuschrauber

Kategorie: Schrauber - Hersteller: Brüder Mannesmann - Art: Bohrschrauber - Spannung: 18 V
Jeder Gebrauchsgegenstand, ob elektronisch oder manuell betrieben, nutzt mit der Zeit ab. Damit die Werkzeuge möglichst lang ihr volles Potential entfalten können, gibt es Pflegehinweise die am besten nach jedem Arbeitsgang ausgeführt werden sollten.

Genau genommen beginnt die Pflege schon bei der Aufbewahrung. Bits und Aufsätze werden generell in Werkzeugkoffern und Dosen geliefert. Diese garantieren nicht nur das Wiederfinden der kleinen Teile, sondern schützen diese auch vor Staub, Wasser und Stößen. Auch wenn es manchmal mühsam scheint: Alle Geräte und Aufsätze immer nach Benutzung in den dafür vorgesehenen Koffer packen. Alternativ sind auch Aufbewahrungsboxen für das Werkzeug zu empfehlen.
Handwerkzeug, was nicht im Koffer gekauft wird, wie Hammerund Sägen, werden am besten hängend an offenen Regalen, in trockenen Räumen, wie z.B. Garagen aufbewahrt. Wasser ist der größte Feind aller Werkzeug, dem mit aller Sorgfalt entgegengewirkt werden muss. Unbedingt vermieden werden, sollte das lose aufbewahren von Werkzeuge, z.B. in Schubladen. Gerade Präzisionswerkzeug verkeilt oder stumpft ab, wenn es nicht fixiert wird und immer irgendwo aneckt.
Sollte sich dennoch leichter Flugrost bilden, was wohl nie ganz ausgeschlossen werden kann, empfiehlt es sich mit Stahlwolle diesen leicht abzutragen.
Bei Gelenken, wie sie Zangen und Scheren haben kann sich die Spannschraube lösen und das Werkzeug bekommt zu viel Spiel und flattert. Hier muss lediglich nachgezogen werden. Generell sollten Gelenke von Zeit zu Zeit leicht geölt werden. Dann klemmen sie nicht und es besteht ein Präventiv-Schutz vor Korrosion.
Auch gelenklose Werkzeuge wie Hammer, Meißel und Schraubenzieher müssen gepflegt werden. Bei Hammer und Meißel muss die Schlagfläche gelegentlich geschliffen werden und Grat, gerade an den Seiten entfernt werden. Zum einen können so keine Abdrücke auf dem zu schlagenden Material entstehen, zum anderen sind Schnittverletzungen so ausgeschlossen. Letzteres gilt auch bei Schraubenziehern.
Wenn der Holzstiel sich lockert (gerade bei Hämmer gefährlich), kann
dieser in Wasser getaucht werden um provisorisch wieder in die Passung
gedrückt zu werden. Langfristig sollte aber auf Schraubkeil Lösungen
zurückgegriffen werden. Auch hier, wie bei allen Werkzeugen gilt, das
alle Stoffe direkt abgewaschen werden müssen. Ob Mörtel auf
Maurerkellen, Kleber in Heißklebepistolen oder Farbe auf Pinseln – alle
Stoffe sind mit geeigneten Spüllösungen abzuwaschen, da je nach Stoff ein nachhaltiges entfernen schwer möglich ist, oder sogar das Werkzeug unbrauchbar macht.
Alle Werkzeuge mit Schneiden oder schneideähnlicher Funktion wie Sägen, Scheren und Bohrer müssen geschärft werden. Bei Scheren reicht es, diese grobes Schleifpapier schneiden zu lassen. Sägen brauchen da schon mehr Aufmerksamkeit. Diese müssen über einen Schleifstein gezogen werden. Ist keiner vorhanden oder nicht mit der richtigen Benutzung vertraut, empfiehlt es sich, die Werkzeuge zu einem Fachbetrieb zugeben. Bei gehärteten Sägeblättern ist dies sogar ein Muss. Schleifmaschinen selbst müssen nach drei- bis viermaligem Abziehen nachgeschliffen werden.
Sollte ein Handwerkzeug dennoch unbenutzbar sein, muss man dieses fachgerecht entsorgen. Generell gilt, dass defektes Werkzeug im Zweifel früher entsorgt werden sollte, da lockere Halterungen oder stumpfe Werkzeuge hohe Schäden an Material und Körper herbeiführen können, die teurer sein können, als die Neuanschaffung. Außerdem sinkt bei abgenutztem Werkzeug auch die Arbeitsgeschwindigkeit.
Generell kann kleineres Handwerkzeug in den Restmüll gegeben werden. Nicht erlaubt sind Werkzeuge die mit Chemikalien in Berührung kamen, die nicht für den Restmüll geeignet sind, z.B. Farbe, Lösungsmittel oder ähnliches. Diese müssen in den dafür geeigneten Sondermüll wandern.
Elektrowerkzeuge nehmen einem zwar viel Muskelarbeit ab, bedürfen aber auch einer besonderen Pflege. Generell sollten auch alle Elektrowerkzeuge nach der Benutzung mit einem feuchten Tuch von Staub und ähnlichem befreit und anschließend trocken gerieben werden. Gegen Korrosion und um langfristig eine gute Schmierung zu haben, sollte hin und wieder MoS2-Spray äußerlich aufgetragen werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Öl nicht in die Kühleröffnung gerät. Alle Öffnungen und Kühlerschlitze müssen mit einem feinen Tuch sanft gereinigt werden. Sollten diese verstopfen, überhitzt der Motor schnell und das gerät verweigert seinen Dienst oder geht kaputt.
Alle elektrischen Bohrmaschinen sollten, wenn sie ausgeschlagen oder unwichtig sind, gerade der Präzision wegen ausgetauscht werden. Der Anschlag bei Kreissägen muss hin und wieder auf Rechtwinkligkeit geprüft werden. Dies kann schnell und einfach mit ein bisschen Restholz und einem 90°Winkel ausgetestet werden. Ist der Anschlag schief, sollten die Justierschrauben des Anschlags in kleinen Stufen wieder auf Rechtwinkligkeit ausgerichtet werden.
Bei Kabelschäden sollte man keine Kompromisse eingehen und das Kabel, bei entsprechenden Vorkenntnissen, austauschen. Ist die Isolierung abgezogen oder hat offene Stellen, sollte umgehen das Kabel neu isoliert werden oder gar ganz ausgetauscht werden: Hintergrund ist nicht nur die Langlebigkeit des Kabels, sondern auch der persönliche Schutz vor Stromschlägen. Bei Kabelbrüchen und Wackelkontakten verhält es sich ähnlich: Hier sollte beim Fund einen Fachmann aufgesucht.
Akkus bei Werkzeugen sind meistens Nickel-Cadmium-Zellen (NiCd),
selten auch Nickel-Metalhydrid-Zellen (NiMh). Erstere können zwar
kurzfristig hoch belastet werden, jedoch geben diese auch zum Ende hin
sehr schnell Spannung ab, was bei längeren Arbeiten zum Problem werden
kann. NiMh-Akkus geben ihre Energie gleichmäßiger ab und leisten so über einen längeren Zeitraum.
Beachtet werden sollte, dass Akkus auch im Ruhezustand Energie abgeben, insbesondere dann, wenn diese zu heiß gelagert werden. Ab 30°C ist die Selbstentladung doppelt so hoch, als bei 20°C, was gerade im Sommer schnell erreicht wird. Akkus sollten auch immer komplett voll geladen werden, da sie bei jedem Laden ein wenig der Gesamtkapazität verlieren, bis sie schließlich unbrauchbar werden. NiCd-Akkus müssen zudem immer erst voll entladen sein, bevor sie wieder aufgeladen werden. NiMh-Akkus sind hierbei etwas im Vorteil, da sie das vollständige Entladen nicht brauchen und ihre Lebensdauer größer ist. Wenn ein NiMh-Akku jedoch mal über eine längere Dauer nicht benutzt wird, sollte es trotzdem alle 6-8 Wochen aufgeladen werden.
Die meisten Unfälle passieren im eigenen Haushalt. Wer in den eigenen vier Wänden oder im heimischen Garten mit Werkzeugen arbeitet, lässt leider häufig die Sorgfalt und Konzentration vermissen, die professionelle Handwerker auf der Arbeit abrufen. Dabei gibt es einige grundlegende einfache Regeln die mit etwas Disziplin das Unfallrisiko massiv eingrenzen.
Klingt banal, wird aber häufig falsch gemacht: Werkzeug sollte nur dort eingesetzt werden, wofür es gedacht wurde. Besonders im Bereich Sägen und Bohrer führen falsche Werkzeuge häufig zu Materialschäden oder Verletzungen. Jedes Werkzeug sollte vor dem Arbeiten geprüft werden. Insbesondere Kabel und Stecker sollten funktionieren, da Stromschläge ernsthafte oberflächliche und innere Verletzungen nach sich ziehen können. Auch sollte der Akkuladestand geprüft werden. Ein schwacher Elektrobohrer der sich in der Wand verkeilt kann zu Finger- und Handprellungen führen. Bei Werkzeugen mit Schneiden sollten diese scharf sein.

Undisziplinierter, lockerer Umgang mit Werkzeugen ist fehl am Platz, auch wenn die einzelnen Werkzeugen und Arbeitsschritten bestens vertraut sind. Lange Haare sollten nach hinten gebunden sein und Ringe, Ketten und ähnliches abgenommen werden. Alle Einstellarbeiten, Futterwechsel und alle Arbeiten rund um das Werkzeug dürfen nur im Stillstand des Werkzeugs vorgenommen werden.
Einen Bohrer, Schleifer oder ähnliches muss etwa immer mit zwei Händen gepackt werden. Dabei darf das Gerät nur vom Körper weg, angewandt werden. Stromkabel müssen den ganzen Arbeitsgang über hinter dem Werkzeug liegen.
Der richtige Stand ist bei allen Arbeiten essentiell: Bierkästen, Küchentische oder Haushaltsboxen sind jederzeit ein Unsicherheitsfaktor. Besser: Setzen Sie einen stabilen Werktisch ein, in den sie das Werkstück fest einspannen kann. Kommen Leitern zum Einsatz, muss vorher geprüft werden ob diese stabil steht. Bei Leitern sind starke Qualitätsschwankungen übrig – Es sollte deshalb auf Prüfsiegel wie GS (= geprüfte Sicherheit) oder TÜV geachtet werden.
Wichtig ist ein gewisses hohes Grundgewicht, eine gute Verarbeitung der Tritte und abgerundete Kanten. Extra breite Stufen, ein ausziehbarer Haltegriff und/oder eine Ablageschale wären optimal. Bei größeren Arbeiten wie Renovierungen, sollte über die Anschaffung eines kleinen Gerüstes nachgedacht werden.
Auch der Körper sollte direkt geschützt werden. In diesem Fall können Sie sich aber auch Über-Schützen. Deshalb ist es stark abhängig von der Arbeit an sich, welcher zusätzlicher Schutz angebracht ist. Bei allem, wo Späne entstehen, ist eine Schutzbrille Pflicht. Diese sollte genügend freie Sicht bieten, was leider oftmals bei lang in Gebrauch stehenden Schutzbrillen aufgrund von Öl, Kratzern und Spänen nicht mehr der Fall ist. Zudem wäre eine rundum geschlossene Brille vorteilhaft, da Späne unberechenbar fliegen können.
Insbesondere bei Säge- und Schleifprozessen ist die Schutzbrille ein Muss. Bei Jalas 1395 S3 Sicherheitsstiefel Größe:Schweißarbeiten muss eine Schweißerbrille getragen werden, da die Augen erhebliche Schäden durch die helle Flamme erleiden können.

Feste Arbeitsschuhe sind generell aus pragmatischer Sich angebracht, wenn nicht die normalen Schuhe versaut werden sollen. Bei allen Arbeiten mit Sägen und schweren Gegenständen sind Arbeits- oder Sicherheitsschuhe jedoch Pflicht. Auch bei Arbeitsschritten an Metall, wo viele Späne fliegen, sind feste Arbeitsschuhe zu empfehlen. Arbeitsschürzen brauchen Sie überall dort, wo es heiß wird – also insbesondere in der Metallverarbeitung und beim Schweißen.
Bei Handschuhen ist Vorsicht geboten: Gut sind Handschuhe ebenfalls bei heißen Arbeiten und beim Sägen. Absolut verboten jedoch bei Dreharbeiten, wie Bohrungen. Falls die Hand einmal ins Futter gerät, kann sich der Stoff im Gerät verheddern und der Handwerker hat bei den Kräften keine Chance, die Hand ruckartig zu befreien. Schwerste Handschäden bis hin zur Abtrennung können die Folge sein. Werkhosen sind bei jedem Arbeitsgang zu empfehlen.

Unfälle können nie ganz ausgeschlossen werden, egal wie vorsichtig und diszipliniert gearbeitet wird. Wer jedoch gut vorgesorgt hat und im Falle von Unfällen einen kühlen Kopf bewahrt, der kann die Schäden im Zaun halten.
Generell gilt, im Zweifelsfall eher einen Krankenwagen zubestellen. Insbesondere bei hohem Blutverlust, starken Stromschlägen/Verbrennungen, schweren Stürzen und anhaltenden Schmerzen oder Verwirrung etwa durch Dämpfe. Die Notfallnummer 112 sollte jedem bekannt sein. Bitte nennen Sie klar und deutlich Namen, Adresse und ganz wichtig Unfallart und Art der Verletzung. Das Krankenhaus instruiert Sie genau, solange der Krankenwagen noch nicht eingetroffen ist.
Gerade beim Sägen aber nicht nur dort, kann es zu sehr schmerzhaften Verletzungen kommen, die je nach Tiefe der Wunde umgehend ärztlich behandelt werden müssen. Bei kleineren Schnittwunden sollten Sie die verletzte Stelle mit klarem Wasser gereinigt und mit einem Pflaster oder Verband möglichst steril abkleben. Bei Schürfwunden reicht das Abwaschen mit klarem Wasser.
Bei abgetrennten Fingern muss umgehend die Blutung an der offenen Stelle der Hand gestoppt und der Finger zunächst in Eiswasser gekühlt werden. Den abgetrennten Finger nur mit einem sauberen Tuch berühren und darin einwickeln und dann in eine Tüte geben. Diese in einer größere Tüte geben, die auch mit Eiswasser gefüllt ist. Der Arzt soll sofort angerufen werden.
Schnell ist man von der Leiter gefallen oder ein Hammer auf dem Fuß gelandet. Bei allen Prellungen, Zerrungen und Verrenkungen gilt: Direkt kühlen und hochlegen für mindesten 15 Minuten um die Schwellung und den Schmerz zu mindern. Kühlpads sind dafür perfekt, jedoch sollten Sie diese niemals direkt auf die Haut legen, sondern immer in ein dünnes Tuch einwickeln. Wer keine Kühlpads hat, kann auch Tiefkühlgemüse, Pommes oder ähnliches nehmen. Brüche zu erkennen kann manchmal schwierig sein, ist aber wichtig, da ein zu spätes erkennen eines Bruches gefährlich für Körperbau und Haltung sein kann.
Bei anhaltenden, starken Schmerzen und großer Berührungssensibilität, auch um das Schmerzzentrum herum, besteht der Verdacht auf einen Bruch. Gerade bei zusätzlichen Blutergüssen oder einem Knirschgeräusch beim Aufprall könnte ein Bruch oder Teilbruch vorliegen. Es gilt dasselbe wie bei Prellungen: Körperteil kühlen und vor allem absolut ruhig stellen, wenn möglich mit Polstermöbeln oder gar Schienen fixieren. Bei Verletzungen am Kopf und Wirbelbereich sollte der Körper absolut still gehalten werden. Beil allem gilt: Sofort den Arzt verständigen.
Bei Verbrennungen sollte die Stelle mit lauwarmen Leitungswasser für nicht länger als 10 Minuten gekühlt werden. Zu kaltes Wasser kann hierbei zu Unterkühlungen führen. Niemals Öl oder Natron zur Kühlung verwenden! Danach die Stelle steril mit einem Tuch oder speziellen Brandverbänden abdecken.
Wenn an der verbannten Stelle Kleidung getragen wurde, ziehen Sie diese nicht ab und stechen Sie auch Brandblasen nicht aus. Bei solchen Verletzungen und auch größeren Verbrennungen sowie Gesichtsverbrennungen sofort den Arzt rufen.
Bei Stromschlägen, insbesondere stärkeren Schlägen können noch 24Stunden später Herzprobleme bis hin zum Stillstand auftreten. Deshalb nach einem Stromschlag niemals alleine sein.
Wer streicht, Autolacke aufträgt oder Chemikalien bei der Reinigung oder Kleben einsetzt, sollte das immer in gut belüfteten Räumen, wenn nicht sogar draußen tun. Sollten die Dämpfe dennoch einmal zu Kopf steigen, direkt die Arbeit beenden, lüften und an die frische Luft gehen sowie Wasser trinken. Das gilt insbesondere bei Kopfschmerzen, Atemnot oder beim Gefühl, sich übergeben zu müssen. Bei anhaltendem Schwindelgefühl sollte man sich umgehend ins Krankenhaus fahren lassen.
Auf allen Chemikalien stehen Schutz und Gefahrenhinweise, die zeigen, ob und inwieweit der eingesetzte Stoff gesundheitsschädigend ist. Diese Hinweise gilt es zu beachten und bei Unkenntnis der Symbole beim Hersteller oder im Internet nachzuhaken, was diese genau bedeuten. Gerade mit Klebern wird leichtfertig umgegangen, da Industriekleber oft mit Haushaltsklebern verglichen wird, was fatal enden kann. Chemikalien sollten immer nur dann eingesetzt werden, wenn in dessen Handhabung geschult wurde.
Hier klicken für Erste Hilfe-Zubehör.Bei Scheren reicht es, die Schneide über Schleifpapier zu ziehen oder ein paaar mal kleine Streifen abzuschneiden. Bei Sägen sollten diese über einen Schleifstein gezogen werden. Bohrer sollten ausgetauscht werde. Wer mit dem Schleifen nicht vertraut ist, sollte diesen Arbeitsschritt jedoch an Professionelle abgeben, da man die Schneide bei falschem Gebrauch auch weiter abstumpfen kann.
Bei einer Eigentumswohnung, dürfen Sie nahezu alles machen was Sie möchten. Jedoch nicht wann Sie möchten. Ruhezeiten sind einzuhalten und spätestens ab 22Uhr sollte, des Nachbarschaftsfriedens wegen, auf Hämmern, Sägen und Bohren verzichtet werden. Bei Mietwohnungen ist es ein anders: Dort sind alle irreversiblen Änderungen nur nach Absprache mit dem Mieter erlaubt. Das gilt für Tür- und Schlossaustausch, Austausch aller Armaturen und Möbel, die vom Mieter gestellt wurden und das Bohren von Löchern in die Hauswände. Nägel dürfen bedenkenlos in die Wand geschlagen werden (im Rahmen der normalen Benutzung).
Selbst ungeübte Heimwerker können mit Schraubenzieher, Imbussschlüssel, Hammer und Nagel umgehen. Bei Sägearbeiten und Bohrungen sollten praktische Kentnisse vorliegen oder eine helfende Hand zur Seite stehen, die sich auskennt. Alles, was mit Strom zutun hat, Löten und Schweißen oder elektrischer Großgeräte muss unbedingt von einem Heimwerker mit Praxiserfahrung, oder Handwerker durchgeführt werden.

Zum einen am GS-Siegel, also dem Siegel zur Bescheinigung der geprüften Sicherheit. Zum anderen am TÜV Siegel. Andere Testreihen, wie die Stiftung Warentest und andere private Unternehmen, sind zwar Qualitäts- und Sicherheitsindikatoren, aber zu 100% verlässlich sind GS-Siegel und TÜV Plakette.
Das kommt auf den Grad der Verrostung an. Ein komplett eingerostetes Sägeblatt ist unbrauchbar. Leichte Rostspuren kann man jedoch abschmiergeln. Verwenden Sie dafür herkömmliches Schmiergelpapier mit leichtem Druck aufsetzen und Rost abtragen. Bei flächendeckendem Rost, sollte über die Lagerung nachgedacht werden.
Elektrowerkzeug ist präziser, nimmt eine Menge Arbeit ab und kann nahezu jede Arbeit übernehmen. Nachteile sind der höhere Anschaffungspreis, der anfällige Akku und die teils klobigen Apparate, die nicht in jede Spalte hinein reichen. Bis auf Hämmer, gibt es für jedes Handwerkzeug ein verlässliches Elektrotool.
Dennoch sollte ein Grundstock an Handwerkzeugen, bestehend aus Säge, Schraubenzieher und Schlüssel vorhanden sein, auf den im Notfall zugegriffen werden kann.

Hammer und Nägel sind ebenso oft im Gebrauch wie Akkuschrauber und Bohrmaschine. Mindestens sollte ein Standardhammer, eventuell sogar ein Hartgummikopf-Hammer vorhanden sein.
Zum Akkuschrauber sollten auch Schraubenzieher in verschiedenen Größen vorliegen. Insbesondere filigrane Minischrauber werden häufig gebraucht – und oft sind die herkömmlichen Akkuschrauber dafür zu sperrig.
Ein Schraubenschlüsselset bietet sich an, noch wichtiger sind aber Zollstock, Wasserwaage und Klebeband (am besten Gewebeklebeband und Doppelseitiges). Eine große Leiter und ein kleiner Tritt kommen nicht nur beim Handwerkern immer wieder zum Einsatz.
Wer damit umzugehen weiß, hat auch eine Säge und eine Heißklebepistole im Haus – genau wie bei Bohrmaschine gilt hier jedoch: Nur für geübte Handwerker.
Wer seine Wohnung schon einmal renoviert hat,weiß, dass viele Schritte ganz spezifisches Werkzeug voraussetzen. Um Laminat zu verlegen, braucht es zum Beispiel den Eingangs erwähnten Hartgummi-Hammer und einen Laminatschneider. Wer streicht, braucht selbstredend Pinsel, Farbgitter und Rolle – aber auch Abdeckfolie, eventuell Schwämme und Bindemittel.
Beim Tapezieren sollte ein Tapeziertisch angeschafft werden. Zwar geht es auch ohne, ist aber sehr umständlich, was mit den Tapeziertischen aufgrund ihrer Länge und guter Transportfähigkeit ungemein leichter ist. Teppichmesser und eine größere Bürste bieten sich spätestens jetzt an. Für alle Arbeiten bei, um, mit und an Stromleitungen wird ein Spannungsmesser benötigt.

Wer noch kein Werkzeug besitzt, kann sich auch einen kompletten Werkzeugkoffer anschaffen. Doch Vorsicht ist geboten, da die Qualität und Ausstattung massiv schwankt. Es sollte unbedingt vorher geprüft werden, ob verschiedene Schraubenzieheraufsätze und Schlüssel vorhanden sind. Verschiedene Zangen wie Kombizange, Teflonzange, Wasserpumpenzange und Engländer sollten ebenso selbstverständlich im Umfang enthalten sein, wie ein Universalmesser.
Für kleinere Unfälle die passieren können, sollten unbedingt
vorliegen: Pflaster, Druckpflaster, Desinfektionsmittel, Verbände und
Kaltkompressen. Zum Präventivschutz sollten je nach Arbeitsgang
Arbeitshandschuhe, Arbeitsschuhe, Schürze, Schutzbrille und/oder Werkgürtel besorgt werden.
