
Kategorie: Tapeten - Hersteller: yourdecoshop.de - Tapetenart: Fototapeten

Kategorie: Tapeten - Hersteller: A.S. Creation - Verarbeitungstyp: ansatzfrei

Kategorie: Tapeten - Hersteller: yourdecoshop.de - Tapetenart: Fototapeten - Motive: Wälder

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Kategorie: Tapeten - Hersteller: A.S. Creation - Verarbeitungstyp: ansatzfrei

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Kategorie: Tapeten - Hersteller: yourdecoshop.de - Tapetenart: Fototapeten - Motive: Steinwände

Kategorie: Tapeten - Hersteller: A.S. Creation - Verarbeitungstyp: ansatzfrei

Kategorie: Tapeten - Hersteller: A.S. Creation

Kategorie: Tapeten - Hersteller: A.S. Creation - Verarbeitungstyp: ansatzfrei

Die klassischen Papiertapeten sind leicht auf die Wand zu bringen. Sie sind in der Regel nicht individuell gestaltbar, dafür aber sie schon ab einem geringen Preis zu kaufen.
Vliestapeten eignen sich für alle Wohnbereiche, sogar für das Badezimmer. Die Tapeten sind leicht zu tapezieren, einfach zu entfernen und daher sehr beliebt.
Fototapeten sind modern und eignen sich vor allem für trendige Wohnungen. Diese Tapetenart lässt sich nahezu überall aufkleben und im eigenen Stil designen.
Wandtattoos oder Wandsticker machen langweilige weiße Wände zu einem Hingucker. Sie sind schnell auf die Wand geklebt und haften gut an den unterschiedlichsten Flächen.
Borten und Bordüren, die meistens in Form von schmalen Streifen erhältlich sind, sind dazu geeignet, um ein besonderes Highlights zu setzen. Sie trennen beispielsweise die Wand von der Decke und lassen den Raum dekorativer und oft sogar edler wirken, je nach Muster.
Türtapeten
machen aus einer faden Holztür einen Hingucker. Die Tapeten lassen sich
auf allen Türen leicht auftragen und sind individuell bestellbar, wenn
man das möchte.
Papiertapeten gibt es geprägt, geknittert, glatt oder gerafft. Je mehr die Tapeten wiegen, desto qualitativer und teurer sind sie. Die gaufierten Tapeten werden beim Druckprozess direkt mit geprägt. Die teuerste Tapetenart ist hier die Duplexvariante, bei der die Oberfläche geprägt ist. Bei dieser Variante werden viele Schichten zusammengefügt, so dass sie sehr fest sind und gut zu verarbeiten. Allerdings muss man sie meistens perforieren und einweichen, um sie abzuziehen.
Vliestapeten sind modern und gefragt, da sie sehr leicht zu verarbeiten sind. Bei der Verarbeitung muss, anders als bei den Papiertapeten, keine Weichzeiten eingehalten werden. Der Kleister wird einfach auf die Wand aufgetragen. Die Vliestapete lässt sich sogar in nassen Bereichen einbringen und kann in nur einer Schicht an die Wand tapeziert werden. Die Tapeten können einfach entfernt werden, indem sie abgezogen werden oder indem sie eine Makulaturschicht hinterlassen, über die wieder drüber tapeziert werden kann. Zum großen Teil bestehen die Tapeten aus Textilfasern und Zellstoff, die mit Hilfe eines Bindemittels verdichtet wurden. Das Material ist sowohl luftdurchlässig, als auch dampfdurchlässig. Ein Nachteil ist, dass die Tapeten dadurch stark entflammbar sind.
Die Fototapete zeichnet sich durch große fotografische oder malerische Motive aus. Meistens setzen sich die Bilder aus mehreren Teilen zusammen und bilden ein Panorama mitten im Wohnzimmer. Die Fototapeten wurden bisher mittels Flach-Siebdruck oder Fotoprint gedruckt, jedoch dominiert der Digitaldruck neuerdings die Branche. Der Digitaldruck ermöglicht es, qualitativ hochwertige und individuelle Motive zu drucken.
Wandtattoos
sind Folien, welche Sie leicht selber auf Ihre Wand kleben können. Die
Tattoos haben eine seidenmatte Oberfläche und wirken somit natürlich,
als wäre das Motiv auf die Tapete gemalt worden. Die Montage ist
einfach. Das Wandtattoo wird von dem Trägerpapier entfernt, an der
gewünschten Stelle platziert, mit Druck festgeklebt und anschließend
wird die Montagefolie abgezogen. Sogar auf Glas und Spiegeln halten die
Wandsticker. Wer keine Lust mehr auf die Wandsticker hat, zieht sie
einfach wieder ab.
Borten oder auch Bordüren sind schmale Streifen aus Papier, die dekorativ bedruckt sind. Meistens verwendet man sie, um die Decke von der Wand durch einen optischen Streifen zu trennen. Allerding sollte man diese Dekorationstechnik nur dann verwenden, wenn man auch eine gerade verlaufende Decke hat. Borten lassen sich ebenfalls bei Türen, Nischen, Fenstern oder anderen Wandbereichen einsetzen. Die Montage ist etwas schwierig. Man muss einen Streifen aus der Tapete ausschneiden. Die Größe sollte exakt stimmen oder schmaler sein, als die Bordüre. Anschließend streicht man Tapetenkleister oder Bordürenkleber auf die Borten und klebt sie auf die entsprechende Stelle. Die selbstklebenden Borten lassen sich deutlich einfacher auf die Wand bringen. Die Bordüre einfach auf die richtige Länge zuschneiden, das Schutzpapier abziehen und die Borte an der markierten Stelle andrücken. Anschließend die Bordüre fest andrücken, am besten mit einer Tapetenandrückrolle.
Die
Türtapeten sind ähnlich, wie die Fototapeten. Im Internet lassen sich
zahlreiche Motive und individuell bedruckte Tapeten bestellen. Sie
kleben sowohl auf Glas, als auch auf Holz oder im Badezimmer. Die
Montage ist einfach. Die zu beklebende Oberfläche vorher von eventuellem
Schmutz und Rückständen reinigen und die Türklinke entfernen. Dann die
Trägerfolie abziehen und die Tapete auf die Tür kleben. Um den
Luftblasen vorzubeugen, sollte man eine Tapezierrolle verwenden. Falls
Kanten vom Tapezieren übrigbleiben, kann man diese einfach mit einem
Cutter abschneiden.
Tapezieren in 7 Schritten
Vor dem Tapezieren muss man zunächst die alte Tapete entfernen. Das funktioniert mit einer Deckenbürste, Wasser, Spachtel und Tapetenlöser. Damit keine Luftblasen beim erneuten Tapezieren entstehen, sollte man das komplette Papier sorgfältig entfernen. Wenn die Tapete mit Dispersionskleber angeklebt wurde, muss sie mit einem Heißdampfgerät entfernt werden. Wie schwierig die Tapete zu lösen ist, hängt immer von der Tapetenart ab.
Tapeten verdenken keine Unebenheiten der Wand. Es sei denn, es handelt sich um dicke und ausgeprägte Tapeten und die Wand weist nur kleine Unebenheiten auf. Wenn Sie eine raue oder unebene Wandfläche haben, dann sollten Sie vorher die Fläche glätten. Am besten mit einem Spachtel und einer spezielle Masse, die es im Fachhandel oder im Baumarkt zu kaufen gibt.
Welches Grundiermittel das Richtige ist, richtet sich nach der Art des Untergrunds. Wässriger Tiefgrund festigt kreidende oder sandende Wände. Während bei Flächen, die häufig neu tapeziert werden, ein Tapetenwechselgrund die beste Wahl ist. Wenn ein Untergrund Farbunterschiede aufweist, eignet sich ein weiß pigmentierter Tapetengrund. Lacke oder Kunststoffe sind keine saugenden Untergründe, daher werden sie meistens abgeschliffen und angelaugt.
Weist eine Wand starke Unebenheiten auf, kann man vor dem Tapezieren eine Makulaturtapete verwenden. Dadurch werden störende Stellen überdeckt und es entsteht ein guter Untergrund für die spätere Tapete. Sowohl Makulaturpapier, als auch Vliesmakulatur eignen sich gut. Die Vliesmakulatur ist allerdings besser geeignet, da sie keine Weichzeit benötigt, leicht zu verarbeiten ist, nicht knittert und eventuelle Risse stabil überdeckt. Es gibt auch flüssige Makulatur, die mit Pinsel oder Bürste aufgetragen wird und aus Kleber und Füllstoff besteht. Wer sich nicht so gut auskennt, sollte auf die Vliesmakulatur zurückgreifen, da dies die einfachste Methode ist.
Tapetenart und Untergrund fordern oft einen speziellen Kleister. Es ist entscheidend, dass man den richtigen Kleber wählt, um eine gute Tapezierarbeit zu gewährleisten. Der Klebstoff sollte chemisch neutral, auftrocknend, gesundheitlich gut verträglich und transparent sein. Entscheidet man sich für eine Papiertapete, so benötigt man Methylcellulose-Kleber, denn diese Tapete ist sehr saugfähig. Anders ist es bei Materialien, die nicht gut saugen, hier benötigt man Kleber mit Kunststoffdispersion. Vliestapeten brauchen einen Kleister mit Kunstharz-Redispersionspulver. Dieser Kleister lässt sich später ganz leicht wieder lösen, so dass die Tapeten restlos abziehbar sind. Welcher Kleber individuell benötigt wird, ist schwer zu sagen, daher empfiehlt es sich, im Fachhandel noch einmal genau nachzufragen.

Je nachdem, welche Tapetenart Sie auftragen möchten, müssen sie verschiedene Faktoren beachten. Vliestapeten sind einfach zu verarbeiten, sie müssen nicht weichen, können direkt tapeziert werden und verziehen sich nur selten. Falls Sie jedoch eine Tapete mit Weichzeit auftragen wollen, müssen Sie immer auf die Angaben des Herstellers achten. Die Kleistermenge muss sehr gleichmäßig aufgetragen werden und die Weichzeit sollte überall gleich sein. Sie sollten auf jeden Fall auch nicht zu wenig Kleister auftragen, sonst hält die Tapete nicht ordentlich. Wer die genannten Aspekte einhält, wird eine saubere und exakte Tapezierung hinbekommen.
Wenn man
Tapete ohne Fotomotiv aufträgt, beginnt man immer vom Fenster aus, also
mit dem Licht. Bei Fotomotiven oder Bildtapeten beginnt man in der
Mitte der Wand, da dies der optisch wichtigste Punkt ist. Damit die
Nahtstellen nicht besonders auffallen, sollte man nicht viel Zeit
zwischen den einzelnen Tapetenbahnen verstreichen lassen. Am Boden und
der Decke lassen Sie einen kleinen Überstand und drücken die Tapete von
oben nach unten möglichst blasenfrei an. Später schneidet man die
Überstände an Decke und Boden sorgfältig ab, am besten mit einem Cutter.
Die Kanten der Tapete drücken Sie mit geringem Druck an, hier eignet
sich ein Nahtroller. Falls doch Kleister aus der Naht quillt, wischen
Sie ihn sofort ab.
Tapezierzubehör
Der Nahtroller ist aus Kunststoff, schmal und preiswert. Man benötigt ihn, um die Kanten von Tapeten sauber anzudrücken.
Die Tapetenbürsten sind länglich, mit groben Borsten und meist mit einem Holzgriff. Man benötigt sie, um robuste Tapeten, wie zum Beispiel die Raufasertapete, auf die Wand zu streichen. So entfernt man schnell und einfach die Luftblasen. Trägt man Vliestapeten auf, sollte man lieber eine Gummirolle benutzen, da die Tapetenbürste das empfindliche Material kaputt machen könnte.

Der Tapetenigel oder auch Perforationsroller ist dazu gedacht, alte Papiertapeten von der Wand abzulösen. Durch die Löcher, die er in die Tapete stanzt, kann Wasser besser durch die Tapete dringen und den Klebstoff lösen. Die Tapete lässt sich so in großen Stücken von der Wand abziehen. Das gilt allerdings nur für Papiertapeten, da Vliestapeten problemlos am Stück abgerissen werden können.
Tapetenkleister ist der wohl wichtigste Bestandteil des Tapezierzubehörs. Beim Kauf sollten Sie genau darauf achten, welchen Kleister sie benötigen. Neben dem herkömmlichem Kleister gibt es noch viele andere. Für schwere Tapeten brauchen Sie Spezialkleister und es gibt ebenfalls extra Vliestapetenkleister.
Mit den Kleistergeräten kann eingestellt werden, wie hoch die Kleisterstärke sein soll, die auf die Papiertapete aufgetragen wird. Die Tapetenrollen werden in das Gerät eingehängt und dann direkt durch das Gerät auf den Tapeziertisch gezogen. Dieses Verfahren gewährleistet, dass der Kleister gleichmäßig aufgetragen wird. Wenn der Kleister eingezogen ist, kann die Tapete an die Wand geklebt werden.
Bei Tapetenlöser handelt es sich um einen Spezialstoff, der mit Hilfe einer Bürste oder eines Pinsels auf die Tapete aufgetragen wird. Anschließend muss der Löser einziehen, je nach Vorgabezeit des Herstellers. Die Tapete lässt sich dann Bahn für Bahn von der Wand abziehen. Bei den meisten Tapetenlösern handelt es sich um ein Konzentrat, also verdünnen Sie ihn mit der benötigten Menge Wasser.

Der Tapetenschaber kann meistens auch zum Entfernen von Kleberändern, Teppichbodenreste oder Rost eingesetzt werden. Es gibt eine stumpfe Seite, für die groben Abstoßarbeiten und eine geschliffene Seite, für die Reinigungsarbeiten. Der Schaber zieht man je nach Bedarf über die Wandrückstände, so dass die Reste sich einwandfrei von der Wand entfernen lassen.
Eine Tapetenschere zeichnet sich dadurch aus, dass sie länger ist, als Haushaltsscheren. Die meisten Scheren sind ca. 30cm lang und vereinfachen somit das gerade Abschneiden von Tapeten. Allerdings ist es nicht unbedingt notwendig, sich eine Tapezierschere anzuschaffen.
Mit
Tapetenschneideleisten können Sie direkt das Tapetenmaß einstellen,
welches sie benötigen. Das Maß einfach an der Wand ermitteln und mit der
Schneidleiste einen geraden Schnitt machen. Manche Schneidleisten
lassen sich auch für Teppiche verwenden.
FAQ
Die Untergründe,
auf welchen tapeziert wird, sollten vor allem trocken, glatt und sauber
sein. Den nur auf solchen Wänden ist die Garantie gegeben, dass die
Tapete hält. Zudem muss die Wand saug- und tragfähig sein, damit der
Kleister auch in die Wand einziehen kann und die Tapete somit nicht nach
wenigen Minuten wieder löst. Weist die Wand Unebenheiten auf, können
diese vor dem Tapezieren mit Spachtelmasse ausgebessert werden. Bei
besonders dünnen, beziehungsweise lichtdurchlässigen Tapeten sollte die
zu tapezierende Wand eine helle Farbe aufweisen, da sonst unschöne
dunkle Stellen, durch die Tapete scheinen.
Die Einweichzeit einer Tapete unterscheidet sich hinsichtlich der Tapetenart. Am besten ist es, die vom Hersteller in der Beschreibung angegebenen Einwirkzeiten zu beachten, da sonst die Tapete zu weich wird, sie somit schnell reißen kann oder sich Falten, Blasen und Wellen in der Tapete bilden. Die Einwirkzeit der Tapete muss genau beachtet werden, da sie während dieser Zeit Feuchtigkeit aufnimmt. Ist die Einwirkzeit zu kurz kann sie nicht genug Feuchtigkeit aufnehmen. Dadurch beginnt die Tapete sich nicht, wie eigentlich üblich, vor dem anbringen auszudehnen, sondern erst auf der Wand, was zu unschönen Blasen und Falten führt.
In der Regel ist die Tapete nach etwa einem Tag, also 24 Stunden vollständig getrocknet. Dabei ist es besonders wichtig, dass der tapezierte Raum, während des Trocknungsprozesses konstante Temperaturen aufweist. Bei etwa 20 ° Grad sollte eine optimale Trocknung gegeben sein. Übermäßige Hitze und Durchzug sollten beim Tapezieren vermieden werden, da die Tapete somit unregelmäßig trocknet. Deshalb ist es sinnvoll, den Trocknungsvorgang nicht unnötig zu beschleunigen, da dies zu einem unschönen Ergebnis führen kann.
Beim
Tapezieren der Decke sollte zunächst davon ausgegangen werden, das
keine Wand zur anderen Wand genau im rechten Winkel steht. Damit die
Bahnen an der Decke aber gerade ausgerichtet sind sollte in einem
Abstand von etwa 50 Zentimetern zur Wand eine Orientierungslinie gezogen
werden. Die Tapetenbahnen für die Decke sollten großzügig bemessen
werden, sodass sie etwa 5 Zentimeter überlappen. Dann werden die
vorbereiteten und eingekleisterten Bahnen am besten zu zweit, entlang
der Orientierungslinie befestigt. Nähte müssen mit einem Nahtroller
ausgebessert werden. Wenn die Tapete angetrocknet ist, das heißt nicht
mehr komplett nass ist, können die überstehenden Reste mit einem
Tapetenmesser entfernt werden.
Vor dem tapezieren an Steckdosen und Lichtschaltern ist es wichtig, den Strom abzuschalten, um keinen Schlag zu riskieren. Ist dies erledigt werden die Blenden abgenommen. Danach kann wie gewohnt über die Öffnungen tapeziert werden. Nach dem trocknen können die Anschlüsse kreuzweise eingeschnitten und weiter frei gelegt werden. Allerdings nur soweit, dass die entstandene Öffnung nachher nicht unter der Verblendung hervor scheint. Ist das Loch ausgeschnitten, kann die Blende wieder über die offene Stelle angebracht werden, ohne dass unschöne Nahtstellen sichtbar sind.
Sollte ihre Mustertapete beispielsweise durch Möbelrutschen oder Farbe kleine Makel aufweisen, ist die Reparatur solcher Fehler meist kein Problem, solange ein kleiner Rest der Mustertapete noch vorhanden ist. Zunächst wird der beschädigte Abschnitt vorsichtig mit einem Messer aus der Tapete geschnitten und entfernt. Danach sollte aus dem noch vorhandenen Tapetenrest ein etwas größeres, passendes Stück ausgeschnitten werden. Dieses wird auf die zu verbessernde Stelle geklebt und soll dort kurz antrocknen. Anschließend wird mit einem spitzen Messer ein kleines Quadrat um die reparierte Stelle, allerdings durch beide Tapeten, ausgeschnitten. Danach das ganze vorher aufgeklebte Quadrat und auch das Originalstück entfernen und das neue Tapetenstück in das Quadrat einfügen.
Beim Tapezieren von Ecken muss zwischen Innen- und Außenecken unterschieden werden. Bei Innenecken müssen die tapezierten Bahnen einen Überstand von etwa 2 Zentimetern aufweisen. Sobald die Bahn richtig angebracht ist, muss der Überstand um die Ecke herum angedrückt werden. Danach wird die nächste Bahn bündig an die vorherige Bahn angebracht, dabei wird der vorher entstandene kleine Überstand einfach über tapeziert. Bei den Außenecken ist es anders als bei den Innenecken. Hier überlappen sich die Tapetenbahnen nicht, sondern treffen an der Kante passgenau aufeinander. Sollte die Ecke besonders uneben sein, wird beim Tapezieren die Überlapptechnik, wie beim Tapezieren von Innenecken angewendet.
Nach dem tapezieren machen sich oftmals kleine Bläschen unter der Tapete breit. Um nicht die ganze Tapetenbahn wieder abnehmen zu müssen, kann mit einer kleistergefüllten Spritze unter die Blase ein wenig Kleister gespritzt werden, um die Unebenheit aus zu bessern. Sich aufstellende Nähte können ebenfalls mit etwas Kleister behandelt werden. Hierzu einfach mit ein wenig Kleister über die Nähte fahren, sodass sich diese wieder anlegen.
Bei den Tapeten ohne Versatz muss nicht darauf geachtet werden, dass die folgende Bahn aufgrund eines Musters passgenau an die nächste Tapetenbahn gesetzt wird. Hier kann demnach ohne Verschiebung nebeneinander tapeziert werden. Bei den Tapeten mit Versatz, muss darauf geachtet werden, dass die Tapete bündig mit dem Muster der folgenden Tapete übereinstimmt. Enthalten die beiden Tapetenbahnen beide die Hälfte einer Blume, so muss darauf geachtet werden, dass die beiden Hälften beim Tapezieren auch zu einem Ganzen zusammen gefügt werden.
Wie entferne ich alte, hartnäckige Tapeten?Die Tapeten, welche entfernt werden sollen, werden mit einer Mischung aus Wasser und speziellem Tapetenablöser benetzt. Nach kurzer Einwirkzeit können die Bahnen mit den Händen oder einem Spachtel entfernt werden. Handelt es sich um wasch- oder scheuerbeständige Tapetenoberflächen, müssen diese zunächst mit einer Nagelwalze vorbehandelt werden, damit durch die entstandenen Löcher das Wasser-Kleistergemisch eindringen kann.
Um ein sauberes Tapezierergebnis zu erhalten ist es wichtig, die alte Tapete vorher restlos zu entfernen. Das hat den Grund, dass durch das Übertapezieren Unebenheiten in der neuen Tapete auftauchen können, beispielsweise zeichnen sich Nähte in der neuen Tapete ab. Es kann auch passieren, dass sich die alten Bahnen beim Renovieren mit Feuchtigkeit aufsaugen und sich dadurch von der Wand lösen, wodurch nicht nur die alte Tapete, sondern auch die darüber tapezierte neue Bahn von der Wand lösen.
Oft fällt beim Renovieren ein großer Berg an Tapetenresten an. Bei der Entsorgung dieser stellt sich dann die Frage wohin damit? Da viele Tapeten Inhaltstoffe, wie PVC oder Klebereste enthalten ist eine einfache Entsorgung über die Papiermülltonne nicht möglich. Wenn es sich um kleinere Mengen handelt können diese einfach über den Restmüll entsorgt werden. Handelt es sich um größere Mengen können, gegen eine Gebühr bestimmte Müllsäcke erworben werden, welche dann am Leerungstag der Restmülltonne daneben gestellt werden und ebenfalls abgeholt werden. Wer nicht bis dahin warten möchte kann seine Tapetenreste auch bei Restmüllannahmestellen entsorgen.
