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Hardware Ratgeber

1. Übersicht

Im Hinblick auf die verbaute Hardware unterscheiden sich Laptops und Desktop-Rechner prinzipiell nicht voneinander. Desktop-Computer bieten gegenüber Laptops jedoch den großen Vorteil, dass sie unkompliziert mit leistungsstarken Komponenten aufgerüstet werden können. Auch beschädigte Teile können mit wenig Mühe ausgetauscht werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie im Besitz eines Komplett-Systems sind oder sich Ihren Desktop-Rechner selbst zusammengestellt haben, Ergänzungen sind bei beiden Varianten jederzeit möglich.



Wenn Sie über das entsprechende Hintergrundwissen verfügen, können Sie den Einbau sogar zu Hause selbst erledigen: Wichtig ist, dass Sie stets darauf achten, dass die neue Hardware mit Ihrem bestehenden System kompatibel ist.

Laptops hingegen bieten weit weniger Freiheit, was den Austausch von Komponenten angeht. Die meisten Teile für Desktop-Systeme sind nicht für Laptops geeignet, da sie in der Regel größer ausfallen. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die sehr beschränkten Platzverhältnisse im Gehäuse von Laptops: Neue Bauteile finden unter Umständen keinen Platz. Außerdem sind die internen Anschlüsse und Steckplätze oftmals schwer oder gar nicht zu erreichen und der Einbau bleibt in vielen Fällen Fachleuten vorbehalten. Eine Ausnahme stellen Festplatten und Arbeitsspeicher dar: Sind die Teile kompatibel zum Laptop, können sie unter Umständen selbst eingebaut werden. Was Sie beim Kauf der verschiedenen Hardware-Komponenten beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

2. Standard-Hardware

Komplett-Systeme sind meist auf einen bestimmten Verwendungszeck ausgelegt: So unterscheiden sich Office-Rechner in den Bauteilen maßgeblich von Geräten, die vorrangig auf das Gaming ausgelegt sind. Möchten Sie Ihren Computer stärker an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen, bietet sich Ihnen dafür eine große Auswahl verschiedener Komponenten.

2.1 Gehäuse

Wenn Sie auf der Suche nach einem Gehäuse sind, sollten Sie vor allem auf den sogenannten „Formfaktor“ achten. Dieser gibt Aufschluss über die Größe des Gehäuses und die vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten für die Hardware. Im Wesentlichen existieren zwei Standardgrößen:

Formfaktor Abmessungen
ATX 305 x 244 Millimeter (entspricht 12 Zoll x 9,6 Zoll)
Micro-ATX 244 x 244 Millimeter (entspricht 9,6 Zoll x 9,6 Zoll)
Gehäuse

Die größeren ATX-Gehäuse bieten gegenüber den Micro-ATX-Varianten den Vorteil, dass Kabel im Inneren einfacher verlegt werden können und dass Komponenten wie Steckkarten und Lüfter leichter zugänglich sind.

Achtung: Achten Sie bei der Auswahl unbedingt darauf, dass der Formfaktor des Gehäuses mit dem des Motherboards übereinstimmt!

In den technischen Details jedes Motherboards ist angegeben, welchem Formfaktor es angehört. Gehäuse unterscheiden sich auch in der Höhe voneinander: Große „Big Tower“ bieten mehr Platz für beispielsweise zusätzliche Wechseldatenträger-Laufwerke und Festplatten als die mittelgroßen „Midi-Tower“ und die kleinen „Mini-Tower“. Jede dieser Varianten kann jedoch problemlos unter dem Schreibtisch aufgestellt werden. Bei vielen Gehäusen ist bereits ein Netzteil im Lieferumfang enthalten. Achten Sie hierbei darauf, dass die Leistung des Netzteils für den Betrieb der restlichen Komponenten ausreicht.

2.2 Mainboards

Das Mainboard (häufig auch als „Motherboards“ oder „Hauptplatine“ bezeichnet) ist der technische Unterbau des Computers: Mit diesem werde alle restlichen Geräte wie Festplatten, Arbeitsspeicher, Grafik- und Soundkarten verbunden. Zahlreiche Hersteller bieten unterschiedliche Motherboards an, wobei jedes Mainboard entweder auf Intel- oder AMD-Prozessoren ausgelegt ist. Beim Kauf eines Motherboards müssen Sie demnach ebenfalls den Prozessor berücksichtigen, den Sie verwenden wollen. Um zusätzliche Hardware anschließen zu können, sollte das Motherboard mit entsprechenden Anschlüssen ausgestattet sein:

Interne Anschlüsse
    Mainboards
  • SATA-Anschlüsse: Werden für den Anschluss von Festplatten benötigt. SATA 3 ist gegenüber SATA 2 und SATA für schnelle Festplatten vorgesehen
  • PCI / PCI Express-Steckplätze: Werden für Erweiterungskarten wie Grafik- oder WLAN-Karten verwendet; Achten Sie darauf, die kompatible Grafikkarte mit dem schnellsten Steckplatz zu verbinden
  • Ausreichend DDR-Steckplätze für Arbeitsspeicher-Module
Externe Anschlüsse
  • Ausreichend viele USB-Anschlüsse: USB 3 ist USB 2 in der Geschwindigkeit der Datenübertragung überlegen. Sehr praktisch ist das Vorhandensein von Front-Side-USB-Anschlüssen, die direkt an der Vorderseite des Gehäuses zugänglich sind (das jeweilige Gehäuse muss diesen Anschluss unterstützen)

Wenn bereits Geräte wie eine Sound- oder Grafikkarte im Motherboard integriert sind (sogenannte „Onboard“-Geräte), sind ebenfalls entsprechende Monitor- und Audio-Anschlüsse vorhanden. Wie bei USB-Anschlüssen auch, existieren im Bereich der Onboard-Soundkarten Varianten mit Front-Side-Anschlüssen.


2.3 Prozessoren

Der Prozessor ist die zentrale Recheneinheit (auch bekannt als CPU – „Central Processing Unit“) des Computers und wird auf einem speziellen Sockel des Motherboards angebracht. Sockel und Prozessor müssen miteinander kompatibel sein, ein Intel-Sockel passt nicht zu einem AMD-Chipsatz und umgekehrt. Die Auswahl des Prozessors ist daher eng an die Art des Mainboards gebunden.

Weitere wichtige Kriterien für die Auswahl:

Prozessoren
  • Anzahl der Prozessorkerne: Je mehr Kerne eine CPU enthält, desto mehr Prozesse können parallel berechnet werden.
  • Taktrate: Gibt an, wie viele Rechenschritte in einer Sekunde bewältigt werden können
  • Cache: Zwischenspeicher, in dem Daten gespeichert werden, auf die der Prozessor ständig zurückgreifen muss

Die Schnelligkeit eines Computers ist nicht alleine auf den Prozessor zurückzuführen. Leistungsfähige CPUs sind in ihrer Effizienz maßgeblich von anderen Komponenten wie dem Arbeitsspeicher oder der Grafikkarte abhängig. Bei vielen Prozessoren ist der passende Lüfter bereits im Lieferumfang enthalten, was über die Angabe „boxed“ angezeigt wird. Die Beifügung „tray“ hingegen bedeutet, dass kein Kühler enthalten ist.


2.4 Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher ist der Zwischenspeicher, der die Dateien lädt, die zum Betrieb der geöffneten Programme benötigt werden. Neben dem Prozessor, der Festplatte und der Grafikkarte ist der Arbeitsspeicher ebenfalls maßgeblich für die Schnelligkeit des Computers. Das Handbuch des Motherboards gibt Aufschluss darüber, welche Art von Arbeitsspeicher infrage kommt. Folgende Aspekte sollten Sie unbedingt beachten:

  • Wie viele freie Steckplätze sind auf dem Motherboard vorhanden?
  • Wird der Einbau gegebenenfalls durch die Größe von anderen Bauteilen verhindert?
  • Wie groß darf der Speicher maximal ausfallen, sodass dieser vom Motherboard noch unterstützt wird?

2.5 Festplatten

Auf einer Festplatte sind alle Dateien gespeichert, die sich auf dem Computer befinden. Die Auswahl einer Festplatte ist zum einen abhängig von den Anschlüssen, die das Motherboard aufweist. Mittlerweile sind SATA-Anschlüsse hierbei Standard. Zum anderen muss im Gehäuse genug Raum zur Verfügung stehen, damit Sie mehr als ein Gerät unterbringen können. Neben dem Speicherplatz unterscheiden sich Festplatten in der Geschwindigkeit, mit der Daten bearbeitet werden können: Diese wird in Umdrehungen pro Minute angegeben. Je höher die Drehzahl ist, desto schneller erfolgt die Datenverarbeitung. Schnelle Festplatten erreichen 10.000 Umdrehungen pro Minute.

Daneben spielt die Zugriffszeit eine wichtige Rolle, die in Millisekunden angegeben wird. Auch der Zwischenspeicher, der sogenannte „Cache“, ist im Hinblick auf die Geschwindigkeit von Festplatten wichtig. Besondere Festplatten sind SSDs („Solid State Drives“): Der verbaute Flash-Speicher ersetzt bei diesen Geräten alle beweglichen Teile, was zu einem schnellen und vor allem lautlosen Datenzugriff führt.


2.6 Wechseldatenträger-Laufwerke

Zu diesen Geräten gehören beispielsweise DVD-Laufwerke oder Blu-Ray-Laufwerke. Aber auch SD-Kartenleser für Speichermedien, wie sie bei digitalen Kameras verwendet werden, sind zu den Wechseldatenträger-Laufwerken zu zählen. Bezogen auf DVD- oder Blu-Ray-Laufwerke sollten Sie folgende Aspekte beachten:

Laufwerke
  • Neben ausreichender Lesegeschwindigkeit auch hohe Brenngeschwindigkeit (schnelle Blu-Ray-Brenner weisen hierbei 16x Geschwindigkeit auf)
  • Anschlussart (in der Regel SATA)
  • Freier Laufwerksschacht im Gehäuse

Blu-Ray-Laufwerke können auch DVDs und CDs lesen. Ist ein Brenner integriert, können Sie auch Daten auf diese Medien spielen.

2.7 Prozessorkühler

Durch den Betrieb steigt die Temperatur im Inneren eines Computers, besonders anfällig für Beschädigungen durch Hitzeentwicklung ist der Prozessor. Um dessen effizienten Betrieb langfristig zu gewährleisten, muss er ausreichend gekühlt werden. Dabei müssen Sie bei der Auswahl unbedingt darauf achten, dass der Kühler auf Ihrem Motherboard installiert werden kann. Hierfür können Sie das Handbuch Ihres Motherboards und die technischen Details des Lüfters zu Rate ziehen. Für den unmittelbaren Kontakt von CPU und Kühler werden entweder Wärmeleitpaste oder Wärmepads eingesetzt. Wärmeleitpaste sorgt jedoch in der Regel für eine bessere Temperaturübertragung.

2.8 Gehäuselüfter

Nicht nur in Bezug auf den Prozessor muss im Gehäuse des Rechners eine moderate Betriebstemperatur gewährleistet sein. Auch die restlichen Bauteile dürfen keinen zu hohen Temperaturen ausgesetzt sein, um langfristig problemlos zu funktionieren. Ein Gehäuselüfter sorgt dafür, dass konstant Luft im Inneren des Rechners zirkulieren kann. Was Sie bei einem Lüfter beachten sollten, können Sie der folgenden Aufstellung entnehmen:

Geäuselüfter
  • Je größer der Gehäuselüfter ausfällt, desto weniger Drehzahlen sind erforderlich, um die Innentemperatur zu regeln
  • Geräte mit niedrigen Drehzahlen arbeiten leiser
  • Lüfter sollten nicht durch Metallschrauben mit dem Gehäuse verbunden werden, sondern mit sogenannten „Bolts“ aus Gummi oder Silikon (reduziert Betriebslautstärke)
  • Die passende Größe des Lüfters ist abhängig von den Bohrungen im Gehäuse

In den meisten Fällen reicht ein einziger Lüfter, um in Kombination mit dem CPU-Kühler und dem auf Grafikkarten installierten Lüfter für eine unbedenkliche Betriebstemperatur zu sorgen. Beachten Sie, dass der Anschluss mehrerer Lüfter zu erhöhtem Stromverbrauch und zu zusätzlicher Belastung des Motherboards führt.


2.9 Netzteile

Ein Netzteil sorgt dafür, dass der Computer genug Strom zur Versorgung der internen Hardware erhält. In vielen Gehäusen sind bereits Netzteile integriert. Beachten Sie, dass die benötigte Leistung in Watt stark von den restlichen Komponenten abhängt, die verbaut sind. Netzteile Achten Sie darauf, dass die Leistung des Netzteils in etwa der Summe der Einzelleistungen folgender Komponenten entspricht:

  • Grafikkarte
  • Motherboard
  • Prozessor
  • Festplatten

Die entsprechenden Leistungen können Sie den Handbüchern der einzelnen Geräte entnehmen.



3. Erweiterungskarten

Mit dem Einbau von Erweiterungskarten können Sie den Funktionsumfang Ihres Computers erhöhen. Gamer können Ihr System durch hochwertige Grafikkarten ergänzen, daneben existieren Soundkarten, die Surround-Sound ermöglichen und professionelle Sound-Bearbeitung erlauben. Darüber hinaus können Sie eine Wireless-LAN-Karte einbauen, die Ihnen das kabellose Surfen im Internet ermöglicht.

3.1 Grafikkarten

Bei Computer-Komplettsystemen ist auf dem Motherboard bereits eine Onboard-Grafikkarte enthalten. Hohe Ansprüche an die Bildwiedergabe können den Einbau einer zusätzlichen Karte erforderlich machen. Für leidenschaftliche Spieler sind hochwertige Grafikkarten besonders wichtige Computer-Komponenten. Auch für die Arbeit im CAD-, Bildbearbeitungs- oder Animationsbereich sind leistungsstarke Geräte erforderlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Motherboard Ihres Rechners über einen entsprechenden Anschluss verfügt: Aktuelle Grafikkarten werden in einem sogenannten „PCI-Express“-Schacht untergebracht.

Beachten Sie außerdem, dass das Netzteil Ihres Computers über genug Leistung verfügen sollte, um den Betrieb der Karte zu gewährleisten. Welche Leistung dafür benötigt wird, können Sie den technischen Details der entsprechenden Grafikkarte entnehmen. Eine grobe Einstufung anhand der Leistungen unterschiedlicher Grafikkarten ist anhand folgender Auflistung möglich:

Geringe Leistung Mittelmäßige Leistung Hohe Leistung
Anzahl der Shader Bis 160 Bis 800 Bis 4000
Größe des Speichers Bis 512 Megabyte 1 Gigabyte 4 Gigabyte
Typ des Speichers GDDR2 GDDR 3 GDDR5
Art des Monitoranschlusses VGA DVI HDMI

3.2 Soundkarten

Bei vielen Motherboards ist bereits eine Onboard-Soundkarte integriert. Für die Audiowiedergabe ist diese in den meisten Fällen vollkommen ausreichend. Legen Sie hingegen Wert auf Surround-Sound oder möchten Ihren Computer auch als virtuelles Tonstudio benutzen und Geräte wie Midi-Keyboards oder Recording-Systeme anschließen, sollten Sie den Kauf einer hochwertigen Soundkarte in Betracht ziehen. Soundkarten werden wie Grafikkarten in einem freien PCI-Schacht untergebracht. Ausschlaggebend für hochwertige Geräte sind vor allem die Anschlüsse, die sich in Art und Anzahl von Onboard-Soundkarten unterscheiden:

Standard-Anschlüsse* Zusätzliche Anschlüsse*
Line-In (3,5 Millimeter): Zur Aufnahme der Wiedergabe von externen Quellen auf dem Computer S/PDIF-In & S/PDIF-Out: Digitaler Ein- und Ausgang für hochwertige Aufnahmen und Wiedergabe
Line-Out (3,5 Millimeter): Zur Wiedergabe über Aktiv-Boxen, Stereo-Anlagen oder Kopfhörer Mehrkanalige ADAT- / TDIF-Schnittstelle: Zur Verbindung mit digitalen Mischpulten
Mikrofon (3,5 Millimeter): Zum Anschluss eines Mikrofons 5.1- / 7.1-Surround Anschlüsse: Für den Anschluss von Surround-Anlagen für räumliches Klangerlebnis
Analoger Anschluss: Zum Anschluss von Midi-Keyboards oder Game-Controller

*Art und Anzahl der Anschlüsse fallen je nach Modell unterschiedlich aus

3.3 Netzwerkkarten

Komplettsysteme enthalten in der Regel bereits eine WLAN-Karte, die es Ihnen ermöglicht, Ihren Computer ohne die Verwendung von Kabeln mit dem Internet zu verbinden. Bei den meisten Motherboards ist außerdem eine Onboard-LAN-Schnittstelle enthalten: Durch die Verbindung mit einem Netzwerkkabel können Sie Ihren Computer mit einem bestehenden lokalen Netzwerk verbinden.