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Kategorie: Handys - Hersteller: Samsung - Art: Smartphones

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Kategorie: Handys - Hersteller: Samsung

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Ein vielbeschäftigter Student, der oft unterwegs ist, bevorzugt
vielleicht eher ein Klapphandy bzw. Slidehandy mit Tasten. Mit dem
Aufklappen bzw. Aufschieben kann abgenommen und schnell wieder aufgelegt
werden. Für Berufstätige wie Handwerker oder für sportlich Aktive ist
ein robustes Outdoorhandy ratsam. Für jeden gibt es das passende Handy welches die Nutzungsanforderungen erfüllt. Die Entscheidung soll mit folgender Tabelle erleichtert werden.
| Form | Eigenschaft | Ich will... | Vorteile | Nachteile |
| Klapphandy | Zum Aufklappen | Unterwegs telefonieren, bin viel beschäftigt, platzsparendes Handy | Displayschutz, Tastensperre durch Klapp-mechanismus, Einfache Rufannahme durch Aufklappen, Platzsparend | Teilweise dicker als Blockhandys, Mechanische Abnutzung |
| Sliderhandy | Zum Aufschieben | viel unterwegs telefonieren, bin viel beschäftigt, platzsparendes Handy | Display und Tastatur platzsparend untergebracht, Tastatur geschützt, Tastensperre erübrigt sich | Mechanische Abnutzung, Kein Schutz des Displays |
| Smartphone | Der Alleskönner | viel Multimedia, Internet, Fotos bearbeiten, Emails beantworten | Mobiles Büro: Kombination von Telefon, Kamera, Organizer, mobiles Internet, MP3-Player, etc. | Schnelle Abnutzung, da kein Displayschutz, Viel Multimedia strapaziert den Akku |
| Outdoorhandy | Sehr robust, bietet Schutz vor Wasser, Schmutz und leichten Stößen | Bei Wind und Wetter telefonieren. Eignet sich gut für Aktivurlaube | Durch Gummidichtungen und Metallrahmen vor Spritzwasser, Stößen und Dreck geschützt | Geringe Auswahl, GPS fähig, wenig Multimedia |
Grundsätzlich wird zwischen offenen und geschlossenen Betriebssystemen unterschieden. Ein offenes Betriebssystem kann jeder einsetzen und es erlaubt Erweiterungen, so z.B. das Android von Google. Beliebt ist letzteres nach wie vor durch seine anpassbare Bedienoberfläche und seine zahlreichen Apps, durch seine offene Struktur ist es jedoch anfälliger für Viren.
Ein geschlossenes, sogenanntes proprietäres Betriebssystem wird nur auf bestimmten Geräten eingesetzt und ist nicht anpassbar. Hier sind Sie auf die Apps des Herstellers angewiesen. Wenn Sie sich für das geschlossene Betriebssystem Windows Phone entscheiden, können Sie nur die Apps dieses Herstellers nutzen – das App-Angebot ist bei Windows vergleichsweise übersichtlich. Windows Phone glänzt jedoch durch sein Multitasking und seine angenehme Handhabung. Beim iPhone und seinem Betriebssystem ist die App-Auswahl zwar groß, sie ist jedoch auf Apple, bzw. auf dessen Dritthersteller beschränkt. Nachteilig beim iPhone ist die geringe Geräteauswahl. Neben dem Preis ist das spezielle Betriebssystem für manche ein Problem.
Generell werben geschlossene Betriebssysteme mit ihrer erhöhten Sicherheit. Apple z.B. kontrolliert die Einführung neuer Software sehr streng, was bei Android nicht immer der Fall ist. Nachteilig bei Apple sind jedoch einige Eigenheiten was die Software anbetrifft, so z.B. funktioniert die Datenübertragung an einem Rechner nur mit der unternehmenseigenen Software iTunes. Neben den bekannten geschlossenen Systemen gibt es noch einige weitere, unbekanntere Betriebssysteme z.B. mit der Cartoon UI oder der TouchWiz Benutzeroberfläche von Samsung.
Die nachfolgende Tabelle soll Ihnen die Wahl des Betriebssystems ein wenig erleichtern:
| Vorteile | Nachteile | |
| Google Android | Offenes System, intuitiv und gut strukturiert, anpassbare Bedienoberfläche, sehr viele kostenlose Apps | Verlangt Google-Konto für volle Funktionsfähigkeit, Sicherheitsmängel durch nicht verifizierte Apps |
| Windows | Einfach Handhabung, gutes Software-Paket: Mobile-Office und Mobile-Outlook | Geschlossenes, nicht veränderbares System, Verhältnismäßig teure Apps |
| Apple | Viele kostenlose Apps, übersichtlich, intuitiv bedienbar | Nicht veränderbares System, hohe Preisklasse, iTunes-Software von Apple erforderlich |
Neben der Bauart sind auch Qualität und Ausführung der Kamera entscheidend. Möchten Sie das Handykamera viel nutzen, sollten Sie auf die Kombination aus den folgenden fünf Eigenschaften achten:
Eine hohe Pixelzahl bedeutet nicht zwangsläufig ein gutes Bild. Drei Megapixel können ein besseres Bild machen als fünf, wenn der Sensor qualitativ hochwertiger ist. Differenziert werden sollte auch beim Thema Zoom. Der optische Zoom ist dem digitalen definitiv vorzuziehen. Das liegt daran, dass ein digitaler Zoom lediglich den Ausschnitt vergrößert und dabei noch künstliche Pixel mit einbaut (was mit einer nachträglichen Bildbearbeitung genauso gut möglich wäre). Ein optischer Zoom dagegen führt zu einer echten Vergrößerung ohne Qualitätseinbußen. Für Urlaubsschnappschüsse oder Fotos im Alltag zwischendurch mag der digitale Zoom daher reichen, wer sich richtig hochwertige Fotos wünscht, setzt eher auf ein Fotohandy mit optischem Zoom, was natürlich preislich etwas höher angesetzt ist. Ein Foto-Blitz ist für Fotos in der Dämmerung unabdingbar – so manches Foto bei romantischem Kerzenschein wird ohne Blitz einfach nur dunkel. Wer spontane Schnappschüsse liebt, sollte auf die Auslöseverzögerung achten.
Neben dem üblichen Telefonspeicher verfügt jedes Handy über einen Speicherkartenslot mit Speicherkarte. Videos und Mails, aber vor allem auch Musik und Apps verbrauchen viel Speicherplatz. Daher sollte sowohl der Größe des Telefonspeichers als auch der Kompatibilität mit möglichen Speicherkarten Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wer nicht bereit ist, für Speicherkarten höhere Summen auszugeben, sollte sich vorher über den Kostenpunkt der kompatiblen Speicherkarten informieren.
Je mehr ein Handy kann, desto mehr gewinnt das Display an Bedeutung. Displays mit Monochrom Technologie (schwarz-weiß-grau mit farbiger Hintergrundbeleuchtung) gehören zu den ganz alten Handys. Die neueren Displays sind überwiegend mit Aktiv- oder Passiv-Matrix-Technologie ausgestattet. Für Multimedia-Liebhaber lohnt sich ein Display mit Aktiv-Matrix, so z.B. TFT, was auch die am meisten verbreitete Art des aktiven Display ist.
Neben der Aktiv-/Passivmatrix gibt es noch einige weitere Arten und Features. OLED (Organic Light Emission Diode) und AMOLED (Active Matrix Organic Light Emitting Diode) sind die neuesten Entwicklungen unter den Displays. OLED spart Strom, ist hell und reagiert schnell, wird aber bis jetzt jedoch eher bei wenigen Geräten eingesetzt. AMOLEDs sind eine Weiterentwicklung der OLEDs.
Bei der Entscheidung für das richtige Display stellt sich auch die Frage nach dem Touchscreen. Für manche ist das praktische Drücken und Scrollen auf dem Display unentbehrlich, andere bevorzugen dann doch die übliche Tastatur. Bei einigen neueren Smartphones ist beides dabei. Ein weiteres Feature ist die Trans- oder Reflektivität bei Displays. Displays mit diesem Feature lassen sich bei sehr heller Umgebung (Sonne, etc.) viel besser erkennen als andere Displays.
Ein Handy zeichnet sich weniger durch möglichst viele Funktionen aus, viel mehr ist es ein Telefon, das den eigenen Bedürfnissen genau entspricht: Man sollte sich damit wohlfühlen und vor allem darauf achten, dass es zum eigenen Alltag passt. Sowohl Touchscreen als auch Menüführung sind Geschmackssache und sollte vorher getestet werden. Bei den vielseitigen Smartphones stellt sich die Frage nach dem richtigen Betriebssystem: Sowohl offene als auch proprietäre geschlossene Betriebssysteme genießen ihre Vor- und Nachteile. Wer sich viel Multimedia und Internet wünscht, benötigt ein größeres Display und sollte außerdem darauf achten, die gewünschten Formate abspielen zu können, so z.B. bei Dateien mit DRM-Lizenz. Für das mobile Internet sollte UMTS-Empfang vorhanden sein, idealerweise auch HSPA. Viele Geräte besitzen heutzutage einen integrierten GPS-Empfänger.
Foto-Liebhabern sei ans Herz gelegt, dass gute Handy-Fotos nicht nur durch eine hohe Pixelzahl entstehen. Auch die Größe des Sensors ist entscheidend und ein Blitzlicht kann die Fotoqualität erheblich verbessern. Bei den Outdoor-Handys dagegen ist die Qualität der Kamera meist zweitrangig, diese Handys sollten vor allem über Taschenlampe und Notfall-Funktionen verfügen. Die Schnittstellen und Speichermöglichkeiten sind grundsätzlich wichtig: Manche Handys sind in der Menüführung top, aber lassen in Sachen Speicher zu wünschen übrig, teilweise werden die Speicherkarten nicht mehr hergestellt. Nicht zuletzt zählt bei jedem Handy-Kauf die Benutzerfreundlichkeit: Das Handy sollte gut in der Hand liegen und eine intuitive Bedienung.