
Kategorie: Fernseher - Hersteller: Samsung - Produktmerkmale: HD Ready
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Kategorie: Fernseher - Hersteller: LG - Displaytechnologie: LED Backlight

Kategorie: Fernseher - Hersteller: Samsung - Displaytechnologie: LCD - Bildschirmgröße: 102 - 114 cm (40-45")

Kategorie: Fernseher - Hersteller: MEDION® - Displaytechnologie: LED Backlight - Bildschirmgröße: 79 - 99 cm (31-39")

Kategorie: Fernseher - Hersteller: LG Electronics - Produktmerkmale: Full HD - Displaytechnologie: LED Backlight

Kategorie: Fernseher - Hersteller: Philips - Displaytechnologie: LED Backlight - Bildschirmgröße: 102 - 114 cm (40-45")

Kategorie: Fernseher - Hersteller: LG - Produktmerkmale: Full HD

Kategorie: Fernseher - Hersteller: MEDION® - Displaytechnologie: LED Backlight - Bildschirmgröße: 61 - 76 cm (24-30")

Kategorie: Fernseher - Hersteller: Samsung - Displaytechnologie: LED Backlight

Kategorie: Fernseher - Hersteller: Samsung - Displaytechnologie: LCD
Wer über die Neuanschaffung eines Fernsehgeräts nachdenkt, muss sich zuallererst mit der Frage auseinandersetzen, welche Technologie dem neuen Gerät zugrunde liegen soll. Während sich diese Entscheidung früher erübrigt hat, da ausschließlich Röhrenfernseher zur Verfügung standen, hat der Kunde heute die Qual der Wahl. Er sollte sich vor dem Kauf darüber im Klaren sein, welche Bedürfnisse sein neues TV-Gerät erfüllen soll. Die gängigen verfügbaren Technologien sind heute LCD, LCD mit LED-Backlight und Plasma. Im Folgenden finden Sie Argumente für und gegen die einzelnen Technologien, sodass Sie das richtige Modell anhand Ihrer Wünsche auswählen können.
Die Bildwiederholfrequenz, auch Bildwiederholrate genannt, ist einer der wichtigsten Faktoren beim Kauf eines neuen Fernsehers. Sie wird in Hertz angegeben und beschreibt, wie viele Einzelbilder pro Sekunde über den Bildschirm laufen: bei 50 Hz sind es 50 Halbbilder pro Sekunde, bei 100 Hz sind es 100, usw. Ist die Abfolge der Bilder schnell genug, nimmt das Auge diese als flüssige Bewegung wahr, ist sie hingegen zu langsam, scheint das Bild zu „ruckeln“, was als störend empfunden wird. Für die richtige Hertz-Zahl beim eigenen Fernseher ist es wichtig, sich über seine Sehgewohnheiten im Klaren zu sein. Prinzipiell reichen 50 Hz für den Heimgebrauch völlig aus, schauen Sie jedoch gern Sport oder anderes Filmmaterial mit sehr schnellen Bewegungen, sind 100 Hz sinnvoller. Doch 100 Hertz sind nicht gleich 100 Hertz: Grundsätzlich werden Fernsehprogramme mit 50 Hz übertragen, sodass auch „nur“ 50 Hz beim Zuschauer daheim ankommen. Bei mehr Hertz-Leistung des Fernsehers schaltet das Gerät zusätzliche Bilder dazwischen, sodass das Bild dennoch im Vergleich zu 50 Hz als flüssiger wahrgenommen wird. Eine höhere Hertz-Zahl bedeutet jedoch nicht automatisch ein besseres Bild. Ob die höhere Bildfrequenz für ein angenehmeres Fernseh-Erlebnis sorgt, hängt von der Technik ab, mit der die Zwischenbilder produziert werden. So sorgen das Einfügen von schwarzen Bildern oder Bildwiederholungen nicht für eine bessere Qualität.
Für ein flüssig dargestelltes Bild ist neben der Bildwiederholfrequenz des Fernsehgeräts die Reaktionszeit, die in Millisekunden (ms) angegeben wird, relevant: Ist die Reaktionszeit zu lang, werden bewegte Bilder als unscharf wahrgenommen; es tritt der sogenannte „Schliereffekt“ auf. Prinzipiell haben Plasma-Geräte die beste Reaktionszeit, LCD-Geräte mit und ohne LED-Backlight weisen bei schnellen Bewegungen Schwächen auf. Achten Sie beim Kauf eines Fernsehers unbedingt gebündelt auf Bildwiederholrate und Reaktionszeit, denn ein guter Wert in einer Kategorie sorgt nur dann für ein gutes Bild, wenn auch der andere stimmt. Wählen Sie bei der Reaktionszeit einen Wert von unter 10 ms und bei der Bildwiederholfrequenz nicht unter 100 Hertz. Doch wie viel Hertz sind wirklich sinnvoll? Dies kann nicht pauschal beantwortet werden, da die subjektive Wahrnehmung von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Für die meisten Nutzer sind 100 Hz jedoch völlig ausreichend.
Die Bildqualität eines Fernsehers hängt von einem guten Kontrast ab. Dieser Begriff bezeichnet den maximalen Helligkeitsunterschied zwischen hellen und dunklen Bildinhalten: Je höher der Kontrast, desto besser ist das Bild, da es wesentlich lebendiger und heller wirkt als bei niedrigen Kontrastraten, bei denen die Farben matt und leblos aussehen (vor allem schwarze Flächen wirken dann grau). Leider existieren für den Kontrast keine verbindlichen Normen, sodass die jeweilige Herstellerangabe allein keine Grundlage für eine objektive Beurteilung bieten kann. Der Hintergrund ist hier, dass die Lichtverhältnisse, bei denen der Kontrastwert ermittelt wird (beispielsweise normales Tageslicht oder ein abgedunkelter Raum), stark variieren. Somit ist der Kontrast zwar beim Kauf eines Fernsehers relevant, jedoch sagt Kontrastwert als reine Zahl über die eigentliche Bildqualität kaum etwas aus. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass Plasma-Fernseher prinzipiell über den besten Kontrast verfügen. LCD-Fernseher mit LED-Backlight bieten hier noch immer sehr gute Ergebnisse, während LCD-Geräte im Schwarzbereich teilweise zu einer graustichigen Optik neigen.
Wesentlich einfacher hat es der Kunde beim Merkmal HDTV. Diese Abkürzung steht für „High Definition Television“ (dt.: hochauflösendes Fernsehen) und bezieht sich auf mehrere Fernsehnormen, die sich alle über eine sehr hohe Auflösung, also über eine große Zahl an Bildpunkten, definieren. Diese ist bis zu fünf Mal höher als bei herkömmlichen Geräten und sorgt für eine beeindruckende Bildschärfe und somit für einen immensen Detailreichtum. Die Fähigkeit eines Fernsehgeräts, Bilder in HD-Qualität darzustellen, wird durch das Logo HD ready kenntlich gemacht. Dieses zeigt an, dass der entsprechende Fernseher 1280 x 720 Pixel darstellen kann und den nötigen HDMI-Anschluss besitzt. Sie finden für diese Geräte auch häufig die Bezeichnung „HD ready 720p“ vor. Darüber hinaus gibt es Fernsehgeräte mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, diese werden als Full HD oder „HD ready 1080p“ bezeichnet. Das Bild eines solchen Geräts ist noch einmal kontrastreicher und schärfer als das eines 720p-Pendants. Das ist dann sinnvoll, wenn Sie hochauflösende Bildinhalte, beispielsweise von einer Blu-Ray-Disk, wiedergeben möchten. Schauen Sie jedoch größtenteils das normale Fernsehprogramm oder DVDs, muss der HD-Fernseher eine sehr gute Qualität besitzen, um dieses Bild ohne Beeinträchtigung auf HD-Auflösung hochrechnen zu können – und dennoch weist das Bild dann meist eine weniger gute Schärfe auf. Insgesamt sorgt die erhöhte Bildschärfe, die HD-Geräte bieten, in logischer Konsequenz dafür, dass in HD wiedergegebene Bildinhalte auf einer wesentlich größeren Bildfläche dargestellt werden können. Wer also die Anschaffung eines größeren Geräts plant, sollte in jedem Fall auf das Logo „HD ready“ oder noch besser „Full HD“ achten.
Technische Details wie Bildwiederholfrequenz, Reaktionszeit und Kontrast sind also zentrale Punkte für die Bildqualität eines Fernsehers. Darüber hinaus gibt es jedoch noch zwei weitere Faktoren für ein angenehmes Fernseherlebnis, die im Alltag sehr wichtig sind: die Reflexionen auf dem Bildschirm sowie der Betrachtungswinkel. Reflexionen entstehen durch Lichteinwirkung auf den Fernsehbildschirm. Hierbei ist es relevant, ob Sie ein Gerät mit matter oder glänzender Oberfläche besitzen. Glänzende Oberflächen, wie sie Plasma-Geräte haben, ermöglichen eine bessere Farbdarstellung, spiegeln jedoch auch wesentlich stärker als die matten Pendants von LCD-Fernsehern mit oder ohne LED-Backlight. Diese matten Bildoberflächen wiederum sind sehr gut für den Einsatz in hellen Räumen geeignet, weisen jedoch eine geringere Farbbrillanz auf. Der Betrachtungswinkel wiederum wird meist erst dann relevant, wenn viele Menschen gleichzeitig ein Fernsehgerät nutzen möchten. Verfügt Ihr Fernseher über einen großen Betrachtungswinkel, leidet das Bild bei seitlicher Ansicht kaum oder gar nicht. Dies ist vor allem bei Plasma-Fernsehern der Fall. LCD-Fernseher mit LED-Backlight haben hier auch sehr gute Werte und schwächeln erst bei extremen Winkeln, während LCD-Fernseher im Vergleich den geringsten Betrachtungswinkel aufweisen.
Das Bedürfnis nach einer bestimmten Bildschirmdiagonale hängt mit den persönlichen Vorlieben zusammen. Um dem Auge ein angenehmes und entspanntes Schauen zu ermöglichen, werden jedoch gewisse Gerätegrößen empfohlen. Plasma-Geräte sind erst ab etwa 40 Zoll verfügbar, LCD-Geräte und LCD-Fernseher mit LED-Backlight gibt es bereits in kleineren Ausführungen. Die Frage nach der richtigen Bildschirmdiagonale steht jedoch niemals allein, sondern geht immer auch mit dem Abstand zum Fernseher einher. Beachten Sie bei Ihrer Kaufentscheidung, dass Bildschirmdiagonalen meist in Zoll angegeben werden. Prinzipiell ist ein Abstand zum Gerät von Bildschirmdiagonale x 3 empfehlenswert. Von einem Fernseher mit 32 Zoll (66 cm) sollten Sie beispielsweise rund 2,4 Meter entfernt sitzen, bei 63 Zoll (160 cm) sind es 4,9 Meter. Neben dieser Faustformel gibt es auch einen Faktor, der sich nicht so einfach mit Zahlen ausdrücken lässt: So ist der Abstand zum Bildschirm außerdem so zu wählen, dass das Bild möglichst störungsfrei wahrgenommen werden kann (also beispielsweise ohne deutliche Pixel). Dies hängt eng mit der Qualität des Bildes und somit auch des Fernsehers zusammen. Man kann daher prinzipiell deutlich näher an einem qualitativ hochwertigen Fernsehgerät sitzen als an einem weniger hochwertigen. Ein HD-Fernseher bietet hierfür eine ausgezeichnete Basis, kann jedoch nur in Kombination mit den entsprechenden hochauflösenden Bildinhalten zu einem exzellenten Ergebnis führen. Beim Bildformat unterschiedet man übrigens zwischen dem herkömmlichen 4:3-Format und dem 16:9-Format. Während das 4:3-Format meist beim Fernsehprogramm zum Einsatz kommt, werden Spielfilme häufig in 16:9 (dem sogenannten „Breitbild“) gezeigt. Moderne Flachbildfernseher sind nur noch in 16:9 erhältlich.
Wenn Sie mit Ihrem neuen Fernsehgerät nicht nur DVDs und Blu-Rays anschauen oder Videospiele spielen möchten, sondern auch das TV-Programm genießen möchten, sollten Sie sich ebenfalls für eine passende Empfangstechnologie entscheiden. Sie haben hierbei die Wahl zwischen Kabelfernsehen, Satellitenfernsehen und Antenne. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung sind Antenne und Satellit bereits nicht mehr analog zu empfangen, für Kabelfernsehen ist derzeit noch analoger und digitaler Empfang möglich, der Trend geht jedoch auch hier zum Digitalempfang.
Das analoge Kabelfernsehen verfügt über etwa 30 Programme. Der Anschluss ist hier sehr einfach: Der Nutzer muss lediglich sein Gerät per Kabel mit der Antennenbuchse verbinden. Die monatlichen Gebühren für den Kabelempfang, die an den jeweiligen Netzbetreiber entrichtet werden müssen, sind in den Wohnnebenkosten meist bereits enthalten. Gegenüber der analogen Variante bietet das digitale Kabelfernsehen zahlreiche Vorteile: So erweitert sich die Anzahl der Kanäle von den analog verfügbaren rund 30 mit den digitalen Kanälen auf insgesamt bis zu rund 330 – je nach Region und Netzbetreiber. Digitales Bild und digitaler Ton weisen darüber hinaus eine wesentlich bessere Qualität auf, was vor allem für Besitzer von HD-Geräten beachtenswert ist. Ebenso gibt es die Möglichkeit, hochauflösende Sendungen zu genießen – ein echtes Argument für den digitalen Kabelanschluss. Darüber hinaus bleibt der bereits bei analogem Anschluss bestehende Vorteil der gleichbleibenden Bildqualität (unabhängig vom Wetter) bestehen. Wer digitales Kabelfernsehen genießen möchte, benötigt jedoch einen DVB-C-Receiver, auch Set-Top-Box genannt. Dieser ist bei neuen Flachbildschirmen oft bereits in das Fernsehgerät integriert, bei älteren Geräten muss es jedoch extra gekauft werden. Der Receiver muss unbedingt für den Kabelnetzbetreiber an Ihrem Wohnort geeignet sein. Bitte informieren Sie sich daher vor dem Kauf über das passende Gerät! Wenn Sie hochauflösendes Fernsehen genießen möchten, achten Sie zudem darauf, sich einen entsprechenden HDTV-Receiver anzuschaffen.
Die zweite verfügbare Empfangstechnologie ist das Satellitenfernsehen, also der Empfang des TV-Signals per Satellitenschüssel. Diese beliebte Variante bietet mit hunderten unverschlüsselten Kanälen größte Programmvielfalt. Ein weiterer Vorteil ist die Ersparnis einer monatlichen Nutzungsgebühr; für Satellitenfernsehen fallen nur die Anschaffungskosten für die Empfangsanlage an. Ein bekannter Nachteil ist jedoch die relativ hohe Witterungsempfindlichkeit, die bei starkem Regen, Sturm oder Schneefall die Gefahr von Bildstörungen erhöht. Seit April 2012 ist kein analoger Satellitenempfang mehr verfügbar, sodass Sie beim Kauf einer Satellitenschüssel darauf achten müssen, dass diese über ein digitales Empfangsteil verfügt. Der Receiver für den Satellitenempfang (der sogenannte DVB-S-Receiver) ist oft bereits in das TV-Gerät integriert. Beachten Sie bitte, dass für den Satellitenempfang jeder einzelne Fernseher einen Receiver benötigt, es genügt also nicht ein Gerät für alle.
Fernsehen über Antenne, auch „terrestrisches Fernsehen“ genannt, ist die preiswerteste Alternative bei der Wahl des Empfangswegs. Ein analoger Empfang existiert seit 2008 nicht mehr, heute ist nur noch das digitale Fernsehen via Antenne (DVB-T) – mit wesentlich klarerem digitalem Bild – verfügbar. Bei DVB-T wird das TV-Signal entweder über eine feststehende Antenne auf dem Dach oder eine mobile Zimmerantenne übertragen. Der größte Vorteil dieses Systems ist der geringe Kostenfaktor: Es sind keine monatlichen Kosten fällig, stattdessen müssen nur der nötige DVB-T-Receiver, falls dieser nicht bereits in das Fernsehgerät integriert ist, und bei fehlender Dachantenne eine entsprechende Zimmerantenne angeschafft werden. Doch Antennenfernsehen hat auch klare Nachteile: Die verfügbaren Sender sind stark von Ihrem Standort abhängig. So können Nutzer in einer Region bestimmte überregionale Sender empfangen, in einer anderen Region kann es jedoch schon wieder anders aussehen. Auch die Anzahl der Sender schwankt je nach Empfangsort, in der Regel liegt sie bei rund einem Dutzend bis knapp 30. Wer Pech hat, empfängt jedoch vielleicht nur drei Kanäle. Auch kann der Empfang zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlich gut sein – während man an einem Tag einen Sender problemlos empfängt, kann er am nächsten Tag von Bild- und Tonstörungen begleitet oder ganz ausgefallen sein. Das Bewegen der Antenne kann hier helfen, ist jedoch lästig. Eine leistungsstärkere Antenne oder ein metallenes Element, auf dem die Antenne platziert wird, können hier Abhilfe schaffen. Die Bildqualität bei DVB-T kann übrigens nicht ganz mit Kabel- oder Satellitenfernsehen mithalten. Als preisgünstigste Möglichkeit, ein Fernsehsignal zu empfangen, ist DVB-T dennoch eine gute Alternative.

Der beste Hochleistungsfernseher macht wenig Sinn, wenn Sie Kabel von minderer Qualität angeschlossen haben. Nutzen Sie daher das volle Potenzial Ihres Fernsehers mithilfe des richtigen Kabels. Durch entsprechend qualitative Audio- und Videokabel verbessern sich Bild und Ton immens, sodass Sie Ihre Inhalte immer in der besten Qualität anschauen können. Die mitgelieferten Exemplare des Herstellers werden meist sehr günstig hergestellt und bieten nur eine mäßige Übertragungsqualität. Im folgenden geben wir Ihnen eine kurze Übersicht über die gängigen Kabeltypen und was Sie beim Kauf beachten müssen.
Die Entscheidung bezüglich analoger oder digitaler Verbindung sollte für das Bildsignal in jedem Fall zugunsten des digitalen Pendants ausfallen, denn so erhalten Sie prinzipiell ein sehr gutes Bild. In Bezug auf das Audiokabel können Sie jedoch auch auf die analoge Variante zurückgreifen, da auch hier ein sehr guter Ton möglich ist, wenn das Kabel von guter Qualität ist. Die Abschirmung des Kabels ist sehr relevant für die optimale Bildqualität: Sind die Leiter innerhalb des Kabels mit einer zu dünnen Ummantelung versehen, kann zu starke elektromagnetische Strahlung – etwa durch Stromleitungen oder Mobiltelefone – Störungen im Bild hervorrufen. Da die Abschirmung genormt ist, können Sie sich beim Kauf leicht an den angegebenen Werten orientieren: Das "Schirmungsmaß" sollte 90 Dezibel (dB) nicht unterschreiten (beim Empfang von HDTV sogar 120 Dezibel), die "Schirmungsklasse" nicht schlechter als A sein. Die Bild- und Tonqualität kann außerdem mit vergoldeten Steckern deutlich verbessert werden.

Für einen guten Empfang stehen verschiedene Kabeltypen zur Auswahl: Für das Fernsehprogramm benötigen Sie ein Antennenkabel, das es nur in analoger Ausführung gibt. Je länger das Kabel, desto besser sollte hier die Abschirmung sein, da die Daten umso störanfälliger sind, je länger das Kabel ist. Für die Bild- und Tonübertragung ist ein Cinch-Anschluss die Standardvariante. Via Koaxialkabel, das verschiedenfarbige Stecker aufweist, werden die entsprechenden Signale übertragen. Ein solches Kabel sollte jedoch immer die letzte Wahl sein, da es prinzipiell sehr störanfällig ist. S-Video-Kabel bieten eine bessere Bildqualität, jedoch kann nicht jedes Fernsehgerät dieses Signal verarbeiten. Das Scart-Kabel, das Bild und Ton gleichzeitig überträgt, heute jedoch technisch überholt ist, verbindet auf analogem Weg den Fernseher mit anderen Geräten wie Receiver und DVD-Player. Wie bei allen anderen Kabeln sollten Sie auch hier auf eine sehr gute Abschirmung achten. Darüber hinaus lohnt es sich, einen Blick auf die Anzahl der Kontakte am Scart-Stecker zu achten: Sind es 21, wird das höherwertige RGB-Verfahren unterstützt, zählen Sie jedoch weniger, wird meist nur das mäßige FBAS-Signal übertragen. Die genauen Funktionsweisen der beiden Signale müssen Sie nicht kennen, schauen Sie einfach auf die Anzahl der Kontakte, wenn Sie ein Scart-Kabel benutzen möchten. Das Nonplusultra stellt derzeit das HDMI-Kabel dar. Dieses digitale Kabel zur Übertragung von Bild und Ton hat das analoge Scart-Kabel an modernen Geräten, die über einen entsprechenden HDMI-Ausgang verfügen, abgelöst. Auch hier gilt: je qualitativer, desto besser. Da das Signal unkomprimiert übertragen wird, sollte die Kabellänge 15 Meter nicht überschreiten, damit Übertragungsprobleme ausgeschlossen werden können. Zu guter Letzt gibt es noch Lautsprecherkabel, die den Ton zu den Boxen übertragen. Die Kabeldicke können Sie getrost vernachlässigen, es sei denn, Sie möchten Lautsprecher mit sehr hoher Wattzahl anschließen. Dann sollten es eindeutig mehr als fünf Watt Gesamtleistung sein. Bei den Anschlüssen sollten Sie auf billige Klemmen verzichten und vergoldete Bananenstecker und Kabelschuhe wählen. Beide fassen das Kabel und schützen es vor Rost.
Falls Ihr Fernseher über keinen integrierten Receiver für den Fernsehempfang (sei es über Kabel, Satellit oder Antenne) verfügt, müssen Sie ein externes Gerät anschaffen, wenn Sie das TV-Programm nicht über analoges Kabel sehen möchten. Hierzu wählen Sie erst den Empfangsweg: entweder Satellitenempfang, Kabel oder Antenne (mit den Varianten Dachantenne und Zimmerantenne). Dann suchen Sie den entsprechenden Receiver aus, der für Satellitenempfang das Kürzel DVB-S (S steht für Satellit), DVB-C (für digitales Kabel, engl. "Cable") oder DVB-T für Antenne (T steht hier für "terrestrial") trägt. Wenn ein Receiver bereits in das Gerät, das Sie ins Auge gefasst haben, eingebaut ist, sollten Sie darauf achten, dass es auch zum gewünschten Übertragungsweg passt, also Satellit, (digitales) Kabel oder Antenne. Welche Übertragungsart für das TV-Signal das richtige für Sie ist, erfahren Sie im Kapitel „Empfangstechnologie“

Die neuen Flachbildschirme haben einen großen Vorteil: Sie sind wesentlich leichter als die mittlerweile ausgedienten Röhrenfernseher. Durch diese immense Gewichtsersparnis ergeben sich ganz neue Möglichkeiten in Bezug auf die Art der Anbringung: Während früher nur kleine Röhrenfernseher sicher mit einer Wand- oder Deckenhalterung befestigt werden konnten, gibt es heute – zumindest bei den im Heimbedarf üblichen Bildschirmdiagonalen – neue Spielräume. Besonders vorteilhaft ist die große Platzersparnis. Durch die Halterung kann, eine ausreichend stabile Wand vorausgesetzt, auf eine TV-Bank verzichtet werden, was vor allem in kleineren Räumen einen echten Gewinn bedeutet. Wählen Sie am besten eine Wandhalterung oder Deckenhalterung mit Gelenk, sodass Sie den Bildschirm genau auf Ihre Blickrichtung justieren können. Deckenhalterungen eignen sich besonders für Beamer, auch Projektoren genannt. Eine solche Halterung erspart die Aufstellung auf einem Tisch mitten im Raum, wenn man fernsehen möchte, und das lästige Wegräumen hinterher. Durch die Deckenhalterung ist außerdem, sofern sie mit dem richtigen Abstand montiert wurde, gewährleistet, dass immer die optimale Darstellungsfähigkeit des Beamers genutzt wird.

Die in den Fernseher integrierten Boxen genügen vielen Nutzern für den alltäglichen Bedarf, wer jedoch ein herausragendes Klangerlebnis erfahren möchte, sollte auf ein Surround-System zurückgreifen: Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Mehrkanaltonsystem, mit dem ein angenehm gleichmäßiger Raumklang ausgegeben wird. Es kommen mehrere Lautsprecher zum Einsatz, die dafür sorgen, dass eine Geräuschkulisse wie im Kino entsteht. Links eine Explosion, rechts schnelle Schritte – die Geräusche sind genau lokalisierbar und wirken hierbei sehr echt.
Bei der Wahl des passenden Surroundsystems stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung: ein 2.1-, 5.1- oder sogar 7.1-System. Die Zahl vor dem Punkt gibt die Anzahl der Hauptkanäle (und somit auch Boxen) an, die Zahl danach bezeichnet den separaten Tieftonkanal, der mit einem Subwoofer bestückt ist. Ein 5.1-Soundsystem beispielsweise verfügt also über fünf Lautsprecher und einen Subwoofer. 2.1-Systeme sind eigentlich keine echten Surround-Systeme, verwenden jedoch die Technik des virtuellen Surround-Sounds, um den entsprechenden Klang nachzuahmen. Sie sind relativ günstig und bieten einen guten Einstieg in die Welt des kinoreifen Klangs. 5.1-Surround-Systeme haben zwei Front-Boxen für Stereo- oder Surround-Sound, eine Center-Box für die Dialoge im Film, zwei Surround-Boxen für Hintergrundgeräusche und Spezialeffekte sowie einen Subwoofer für den Tiefklang. Ihr Klang ist wesentlich ausgereifter als der einer 2.1-Anlage, jedoch ist eine 5.1-Anlage für sehr kleine Räume eher weniger geeignet. Sowohl in Bezug auf den Klang als auch den Preis stellt ein 7.1-Surround-System das absolute Highlight dar. Es verfügt zusätzlich zu den Boxen des 5.1-Surround-Systems noch über zwei weitere Boxen, die sogenannten hinteren Surround-Lautsprecher, die für noch besseren Surround-Sound als beim 5.1-System sorgen. Wenn Sie gern laut fernsehen oder Musik hören, lohnt sich eventuell auch ein guter Kopfhörer. Diese sind mit Kabel oder alternativ auch als Funk-Kopfhörer erhältlich und bieten gute Klangqualität ohne Störung der Nachbarn oder Familienmitglieder.
Zum Elektronikmarkt fahren und ohne sich vorab zu informieren einen Fernseher kaufen – die scheinbar einfachste Lösung, vor allem für nicht-technikbegeisterte Käufer, die sich für Begriffe wie LCD, LED, Plasma, Bildwiederholrate oder Bildbrillanz wenig begeistern können. Doch ein Kauf ohne die Abwägung von persönlichen Bedürfnissen und den entsprechenden Merkmalen des zukünftigen Fernsehers wird häufig bereut: So ein unüberlegt angeschafftes Gerät genügt den eigenen Ansprüchen oft nicht. Das vermeintliche Schnäppchen kann sich als Reinfall entpuppen, wenn man sich ausschließlich auf die Aussagen des Verkäufers verlassen hat. Doch bereits mit einem soliden Grundwissen über die relevanten Faktoren für den Kauf eines Fernsehgerätes können Sie sich vor solchen Fehlkäufen und dem damit verbundenen Ärger schützen. Hitmeister bietet Ihnen mit dem vorliegenden Ratgeber eine umfassende und auch ohne großes Technik-Knowhow leicht verständliche Kaufberatung. Mithilfe dieser können Sie mit wenig Zeitaufwand den richtigen Fernseher für Ihre persönlichen Ansprüche finden.

Die Überlegungen für den Kauf eines neuen Flachbildfernsehers beginnen meist mit der Wahl der Bildschirmtechnologie. Hier stehen als gängige Technologien LCD, LCD mit LED-Backlight und Plasma zur Wahl. Oft wird die Frage gestellt, welche hiervon denn nun die beste sei, doch dies lässt sich nicht pauschal beantworten. LCD, LCD mit LED-Backlight und Plasma bieten jeweils spezifische Vor- und Nachteile, daher sollte der Käufer vor dem Kauf prüfen, welche Technologie am besten mit seinen Bedürfnissen übereinstimmt. LCD-Fernseher punkten vor allem mit ihrem günstigen Einstiegspreis und der sehr guten Bildbrillanz, sowohl in dunklen als auch in hellen Räumen, die durch die matte Frontscheibe noch unterstützt wird. Schwächen zeigt der LCD-Fernseher jedoch in Bezug auf die Kontrastwerte, was sich vor allem in graustichigen Schwarztönen bemerkbar macht, auch wenn sich die Technologie ständig verbessert und immer zufriedenstellendere Ergebnisse erreicht werden. Auch die Reaktionszeit ist bei LCD-Geräten etwas langsamer, sodass bei schnellen Bewegungen das Objekt eine Art „Schweif“ hinter sich herziehen kann. Darüber hinaus ist der Genuss von 3D-Material nur mit mäßigen Ergebnissen möglich. Durch den eingeschränkten Betrachtungswinkel sollten Sie außerdem möglichst frontal vor dem Gerät sitzen.
LCD-Fernseher mit LED-Backlight sind eine Weiterentwicklung des klassischen LCD-Typs und bieten gleich in mehreren Bereichen Verbesserungen: So weisen diese Geräte einen besseren Kontrast und intensivere Farben auf. Durch die satteren Schwarzwerte verbessert sich auch die Bildbrillanz bei Dunkelheit. Der 3D-Effekt ist bei LED-Geräten ebenfalls besser. Zudem sind extremere Betrachtungswinkel möglich als bei LCD-Fernsehern. Wie LCD-TVs haben jedoch auch die LED-Varianten kleine Probleme bei der Darstellung von schnellen Bewegungen. Die dritte Bildschirmtechnologie stellt der Plasma-Fernseher dar. Dieser besticht durch sehr gute Kontrastwerte ohne „Schwarz-Schwäche“, natürliche Farben und eine sehr schnelle Reaktionszeit. Der Betrachtungswinkel ist immens und zeigt keine Qualitätseinbußen bei größeren Winkeln. Die 3D-Eignung ist ebenfalls hervorragend. Als problematisch erweist sich jedoch die Bildbrillanz: Während diese bei Dunkelheit sehr gut ist, zeigt sie Schwächen bei hellem Licht, unterstützt durch die störenden Reflexionen auf der spiegelnden Oberfläche. Bedenken Sie zudem, dass Plasma-Fernseher erst ab etwa 40 Zoll Bildschirmdiagonale erhältlich und somit nur für größere Räume geeignet sind. Achten Sie beim Kauf außerdem auf den Energieverbrauch des zukünftigen Geräts: Plasma-Fernseher haben prinzipiell den höchsten Stromverbrauch, mit einer höheren Energieeffizienz kann der LCD-Fernseher punkten. Den geringsten Stromverbrauch erreicht jedoch der LCD-Fernseher mit LED-Backlight. Eine zusätzliche Hilfe für Verbraucher stellt seit dem 30. November 2011 das Energielabel dar: Fernseher werden so in Bezug auf ihre Energieeffizienzklasse mit Buchstaben von G (für eine geringe Energieeffizienz) bis A+++ (für eine hohe Energieeffizienz) gekennzeichnet.

Mit der Wahl der passenden Bildschirmtechnologie ist der erste Schritt zum richtigen Fernseher getan. Für das perfekte Bild gibt es jedoch noch einige Faktoren, die für eine gute Bildqualität entscheidend sind. Hierzu gehören beispielsweise Bildwiederholfrequenz (Hertz) und Reaktionszeit. Auch Kontrast, Farben und Bildschärfe sind relevant – hier haben Sie die Wahl zwischen einem nicht-HD-fähigen und einem HD-fähigen Fernseher. Bei der HD-Tauglichkeit unterscheidet man zwischen HD ready und Full HD. Zudem sollten Sie sich über den Betrachtungswinkel, also den Winkel zum Fernsehbildschirm, in dem Sie fernsehen, und damit verbunden über die Reflexionen auf dem Bildschirm Gedanken machen. Zu guter Letzt sind Bildschirmgröße und Abstand zum Gerät entscheidende Merkmale für den ungetrübten Fernsehgenuss.

Wenn Sie mit Ihrem neuen Fernseher nicht nur Filme auf DVD schauen möchten, sondern auch das normale Fernsehprogramm verfolgen wollen, stellt sich automatisch die Frage nach dem Empfangsweg für das TV-Signal. Hier können Sie zwischen Satellit, Antenne und Kabel wählen. Bei den ersten beiden Empfangstechnologien wurde die Digitalisierung bereits vollzogen, nur Kabelempfang ist (noch?) sowohl analog als auch digital möglich. Insgesamt sorgt digitaler Empfang für ein wesentlich klareres Bild als das analoge Pendant, außerdem sind so bedeutend mehr Programme verfügbar. Für alle drei digitalen Empfangswege ist ein entsprechender Receiver nötig: für Kabelempfang ein DVB-C-Receiver, für Satellit ein DVB-S-Receiver und für Antenne ein DVB-T-Receiver (unabhängig davon, ob es sich um Empfang per Dachantenne oder Zimmerantenne handelt). Vorsicht: Einige Fernsehgeräte haben bereits einen integrierten Receiver, achten Sie in diesem Fall darauf, dass es sich auch um einen Receiver für den Empfangsweg handelt, der in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung geplant ist.

Die Auswahl an Zubehörteilen für Fernseher ist immens. Ein unterschätzter Bereich ist hier die Wahl von guten Bild- und Tonkabeln, die die Video- und Audioqualität maßgeblich beeinflussen können. Neben den verschiedenen Varianten wie Scart- oder HDMI-Kabel sind auch Parameter wie eine ausreichende Abschirmung von Störquellen wichtig. Für den Fernsehempfang benötigen Sie zudem den passenden Receiver für Ihren gewählten Empfangsweg: Satellit, Kabel oder Antenne. Der Fernsehgenuss lässt sich über qualitativ hochwertige Kopfhörer oder ein Surround-System – wahlweise in 2.1, 5.1 oder 7.1 – weiter steigern. Durch das geringe Gewicht eignen sich Flachbildschirme außerdem für eine optisch ansprechende und platzsparende Decken- oder Wandhalterung. Für den wahren Kinogenuss legen sich Cineasten zudem häufig einen Beamer oder gleich ein ganzes Heimkinosystem mitsamt dem passenden DVD- oder Blu-Ray-Player zu.
Die Welt des Fernsehens entwickelt sich ständig weiter und regelmäßig erstaunen neue aufregende Trends die Konsumenten. So lässt beispielsweise die Digitalisierung der Empfangstechnologien klarere Bilder und eine große Auswahl an Fernsehprogrammen zu. IPTV, also Fernsehen über Internetzugang, gewinnt immer mehr an Bedeutung, während sich die Nutzer durch neue Phänomenen wie „Second Screen“ (dem Nutzen eines zweiten Bildschirms) und „Social TV“ (dem Austausch über Programminhalte auf Online-Kommunikationsplattformen) immer interaktiver mit dem Fernsehprogramm auseinandersetzen. Mit OLED erscheint zudem eine neue Bildschirmtechnologie am Horizont, die mit atemberaubenden Kontrasten und extrem flachem Bildschirm begeistert. Und mit 3D-Fernsehen können Sie Ihre Filme jetzt auch Zuhause dreidimensional genießen.
