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Arbeitsspeicher - DDR 1-3

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Alles über Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher ist für die Leistung und Geschwindigkeit eines Computers von enormer Wichtigkeit. Steht nicht genügend Speicher zur Verfügung, wird der Rechner langsam und das Ausführen von Programmen zieht sich unnötig in die Länge. Durch eine Erweiterung Ihres Arbeitsspeichers ist Ihnen eine schnelle und vergleichsweise unkomplizierte Möglichkeit gegeben, die Leistung Ihres PCs stark zu erhöhen.

Den richtigen Arbeitsspeicher finden

Wenn sich ein Laie im Laden einen Arbeitsspeicher für seinen Rechner kaufen möchte, wird dieser schnell durch unterschiedliche Angebote, Zahlen und Daten erdrückt. Beim Kauf solcher Komponenten kann einiges falsch gemacht werden. Wenn Sie den Überblick behalten und die richtige Wahl treffen möchten, dann sollten Sie zuvor also einige Dinge beachten. Es gibt unterschiedliche Typen von Arbeitsspeichern. Dies betrifft nicht nur die Speichergröße, sondern auch die Bauart des Speichers. Dabei ist das DDR-Format (Double Data Rate) heutzutage am schnellsten und daher auch am üblichsten. Allerdings gibt es bereits drei DDR-Typen: DDR, DDR2 und DDR3. In der Regel passt nur eines der Formate in die Steckplätze Ihres Mainboards, weshalb Sie sich im Vorfeld erkundigen sollten, welcher Speicher-Typ von Ihrem Computer unterstützt wird. Diese Information ist meist im Handbuch des Rechners enthalten. Dort steht auch, wie viel Maximalspeicher der PC nutzen kann. DDR3 ist die fortschrittlichste und schnellste Speicherart. Sie hat zudem den Vorteil, dass sie über Sensoren verfügt, die den Speicher bei einer drohenden Überhitzung abschaltet und auf diese Weise eine Beschädigung oder einen Defekt verhindert.

Vorsicht bei Betriebssystemen mit 32-Bit

Wer viel Speicher in seinen Rechner einbaut, will diesen natürlich auch voll ausnutzen. Nutzer eines Betriebssystems mit 32-Bit-Technik stoßen ab einer bestimmten Speichergröße jedoch an gewisse Grenzen, denn das System kann auf maximal 3 GB Kapazität zugreifen, selbst wenn eigentlich mehr Speicher eingebaut ist. Wenn Sie also effektiv mehr als 4 GB nutzen möchten, benötigen Sie ein Betriebssystem, das mit 64-Bit betrieben wird.

Der ordnungsgemäße Einbau

Grundsätzlich ist der Einbau eines neuen Arbeitsspeichers kein Problem und sollte auch von Computer-Laien ohne Weiteres zu meistern sein. Zunächst müssen Sie das Gehäuse Ihres Rechners oder Laptops öffnen. Im Anschluss daran sollten Sie unbedingt dafür sorgen, dass Ihre Hände nicht statisch aufgeladen sind, damit Sie die empfindlichen Komponenten Ihres Computers nicht versehentlich beschädigen. Entladen können Sie sich beispielsweise durch Anfassen eines geerdeten Metallstücks, wie einer Heizung. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie jedoch zum Beispiel auf ein spezielles Erdungsarmband zurückgreifen. Haben Sie die nötigen Vorkehrungen getroffen, gilt es als nächstes, zu schauen, wo sich die Steckplätze für Arbeitsspeicher in Ihrem PC befinden. Da in der Regel bereits mindestens ein Modul im PC eingebaut ist, sollte dies kein großes Problem darstellen. Zudem passt der Arbeitsspeicher nur in den dafür vorgesehenen Platz, so dass eine Verwechslung beim Einbau ausgeschlossen ist. Am besten orientieren Sie sich beim Einbau an einem bereits integrierten Arbeitsspeicher.