
Kategorie: Zelte - Hersteller: High Peak - Farbe: Grün - Material: Polyester - Art: Familienzelte - Kapazität: 6 Personen

Kategorie: Zelte - Art: Igluzelte - Kapazität: 2 Personen

Kategorie: Zelte - Hersteller: High Peak - Art: Trekkingzelte - Kapazität: 4 Personen

Kategorie: Zelte - Hersteller: Grand Canyon - Farbe: Grau, Orange - Material: Polyester, Polyethylen

Kategorie: Zelte - Hersteller: Jack Wolfskin - Art: Strandmuscheln

Kategorie: Zelte - Hersteller: Sonstige - Art: Wurfzelte

Kategorie: Zelte - Hersteller: Knorrtoys - Art: Kinderzelte

Kategorie: Zelte - Hersteller: John - Art: Kinderzelte

Kategorie: Zelte - Hersteller: friedola - Material: Polyester - Serie: Easy Up 3 - Art: Campingzelte - Kapazität: 3 Personen

Kategorie: Zelte - Hersteller: High-Peak - Farbe: Braun - Material: Polyester - Art: Campingzelte - Kapazität: 5 Personen
Der Unterschied zwischen Trekking- und Campingzelten liegt in der Verwendung: Das Campingzelt
findet meist Verwendung auf einem Zeltplatz und wird dorthin für
gewöhnlich mit dem Auto transportiert. Entsprechend spielt das Gewicht
eine untergeordnete Rolle, der Komfort dafür aber eine umso größere. Die
Personenzahl ist variabel und reicht vom 1-Mann- bis zum Gruppenzelt.
Halbkugelförmige Kuppelzelte, auch Igluzelte genannt, finden meist bei
kurzfristigen Aufenthalten Anwendung als Campingzelt, da sie
konstruktionsbedingt relativ niedrig sind. Tunnelzelte, die mehrere
parallele Gestängebögen aufweisen, bieten eine angenehmere Innenzelthöhe
und sind somit geeigneter für längere Campingausflüge. Allerdings sind
sie auch nicht so sturmfest wie Kuppelzelte.
Ein Trekkingzelt begleitet seinen Besitzer auf Fahrrad-, Kanu- oder anderen Abenteuertouren. Ein Auto steht hierbei normalerweise nicht zur Verfügung, daher muss ein Trekkingzelt vor allem ein geringes Gewicht haben. Auch das Packmaß sollte möglichst kompakt sein, da der Platz für Gepäck sehr begrenzt ist. Entsprechend sind Trekkingzelte meist für ein bis zwei Personen konzipiert. Da es häufig die einzige Aufenthaltsmöglichkeit darstellt und auf unebenem Gelände aufgeschlagen wird, sollte es sehr solide verarbeitet sein. Ein Trekkingzelt ist in der Form häufig als Kuppelzelt konzipiert, da diese Variante sehr sturmfest ist. Wurfzelte, eine Unterform des Kuppelzelts, finden sich bei Trekkingzelten nur selten. Diese sind zwar mit einem Griff aufgebaut, da Zeltstangen und Stoff miteinander verbunden sind, aber zusammengelegt bildet das Wurfzelt eine Scheibe, die meist zu groß für das Gepäck ist. Geodäte hingegen, ebenfalls eine Unterform des Kuppelzelts, die über zahlreiche miteinander verbundene Stangen verfügen, sind trotz ihres minimal erhöhten Gewichts gegenüber dem normalen Kuppelzelts sehr beliebt bei Trekkingtouren, da sie sehr sturmfest sind.
Familien- und KinderzelteFamilienzelte sind sehr geräumige Ausführungen, in denen je nach Modell problemlos vier bis sechs oder mehr Personen Platz finden. Häufig werden sie als Ersatz für einen Wohnwagen angeschafft und sind dementsprechend oft luxuriöser ausgestattet als ein- bis drei-Personen-Zelte. Es sind meist mehrere Schlafräume und häufig auch ein gemeinsamer „Gemeinschaftsraum“ mit angenehmer Innenzelthöhe vorhanden. Wenn Sie gern mit Ihrer Familie im Freien sitzen, sollten Sie ein Modell mit einem Vordach wählen, dass Sie vor Regen schützt. Da im Familienzelt mehrere Menschen auf engem Raum schlafen, sollten Sie unbedingt auf ausreichend Belüftungsmöglichkeiten achten. Da ein Familienzelt allein schon durch seine Größe ein relativ hohes Gewicht hat, sollte es mit dem Auto zum Stellplatz gefahren werden.
Kinderzelte bieten eine Versteck- und Schlafmöglichkeit für die Kleinen. Kinder fühlen sich wohl, wenn sie sich in einer sicheren „Höhle“ befinden, daher werden diese kleinen Zelte häufig als Spielmöglichkeit für das Kinderzimmer angeschafft. Der Klassiker ist das Miniatur-„Indianertipi“. Neben den Zimmerzelten sind ebenso Modelle für den Außenbereich verfügbar. Diese sind entsprechend wetterfest und ermöglichen dem Nachwuchs erste Campingausflüge, beispielsweise im Garten.
Das Angeln bei schlechtem Wetter kann eine echte Geduldsprobe sein,
wenn Sie Wind und Regen ungeschützt ausgeliefert sind. Daher ist für
Menschen, die diesen Sport regelmäßig betreiben, die Anschaffung eines Angelzelts eine Überlegung wert. Hierbei handelt es sich um kleine Kuppelzelte
mit einem Eingang, die je nach Modell für ein bis zwei Personen
ausgelegt sind. Der Eingang und meist noch die Bereiche links und rechts
daneben sind mit durchsichtiger Folie bespannt, sodass der oder die
Insassen die aufgespannte Angel am Ufer im Blick haben. Dadurch, dass
Angelzelte am Wasser aufgestellt werden, ist die Wassersäule, also das
Maß der
Wasserresistenz, hoch. Um Fische nicht zu verscheuchen, sind
Angelzelte in unauffälligen Braun- oder Grüntönen gehalten.
Strandmuscheln sind keine vollwertigen Zelte, sondern halboffene Kuppeln aus Nylon oder Polyester, die als Schutz gegen Wind, aufgewirbelten Sand und Sonne dienen. In bedingtem Maß bieten sie auch einen Schutz gegen Regen. Für den Aufenthalt an sehr windigen Orten sind Modelle mit Spannschnuren erhältlich, mit denen Sie die Strandmuschel im Boden verankern können. Ebenso können Sie zwischen Versionen mit oder ohne Bodenplane wählen.
ZeltstoffPolyester ist ein sehr leichtes Material als Zeltstoff, sodass es vor allem von Rucksackreisenden, die das Gewicht ihres Zelts auf dem Rücken tragen müssen, geschätzt wird. Gerade für Außenzelte ist Polyester eine gute Wahl: Es ist sehr resistent gegen Reißen und Durchscheuern. Ein weiterer Pluspunkt: Während sich Nylon bei Nässe ausdehnt und somit bei Regen ein Nachspannen nötig ist, bleibt Polyester sehr beständig. Zudem verrottet es nicht und hat eine hohe Beständigkeit gegen UV-Strahlen. Beim Zelten auf windigen Plätzen stört geräuschempfindliche Menschen allerdings das Flattergeräusch des Stoffs.
Nylon ist das absolutes Leichtgewicht und somit sehr beliebt bei Zeltstoffen. Wie Polyester zeichnet es sich durch Verrottungsresistenz und Robustheit aus. Diese Vorteile machen es zu einem geeigneten Material für Außenzelte, doch es gibt auch Nachteile: So weist Nylon eine schwächere UV-Beständigkeit und die Ausdehnung bei Nässe auf, sodass ein Nachspannen nach einem Regenguss erforderlich ist.
Der größte Vorteil von Baumwolle als Zeltstoff ist seine Atmungsaktivität. Auch bei großer Hitze sorgt dieses Material für ein angenehmes Klima im Zelt, was vor allem bei Modellen mit nur einem Eingang sehr positiv ist. Außerdem ist der Innenraum vor Durchtropfen von Regenwasser geschützt, da das Material im feuchten Zustand aufquillt und sich so die Lücken im Gewebe schließen. Baumwolle ist zudem ein äußerst langlebiges Material, wenn Sie es entsprechend pflegen. Doch dieses Material hat auch Nachteile: Für Menschen, die ihr zusammengepacktes Zelt nicht im Auto transportieren können, ist Baumwolle weniger geeignet, da sie relativ schwer ist. Wenn sie nass wird, erhöht sich das Gewicht zusätzlich. Auch besteht die Gefahr der Verrottung. Da dieses Material lange zum Trocknen braucht, eignet es sich insgesamt eher für Zeltausflüge in trockene Gegenden. Als Material für Außenzelte ist Baumwolle also nicht das Richtige, für Innenzelte ist es jedoch auch bei Regengefahr eine gute Wahl.
Beim Zelten ist nichts unangenehmer als eindringende Feuchtigkeit. Achten Sie daher beim Kauf auf die Angabe der „Wassersäule“, die den Grad der Wasserdichtigkeit des Stoffs angibt. Der Begriff Wassersäule bezieht sich darauf, dass ein mit Wasser gefüllter Zylinder („Säule“) auf das Material gedrückt wird. Wenn das Wasser beispielsweise bei einer Menge von 5.000 mm durchtropft, wird die Wassersäule mit eben diesem Wert angegeben. Da der Wasserdruck auf den Zeltboden durch das Gewicht der darin sitzenden oder liegenden Menschen höher ist als auf die Zeltwände, sollte auch die Wassersäule des Bodens höher sein als bei diesen. Der Boden gilt nach DIN-Norm ab 2.000 mm als wasserdicht, bei den Wänden sind es 1.500 mm.
Für die Wasserresistenz ist die Beschichtung des Zeltstoffs ebenso
wichtig wie die Wassersäule. Abgesehen von Baumwolle, die bei
Wasserkontakt aufquillt und so die Lücken verschließt, benötigen
synthetische Zeltstoffe wie Nylon oder Polyester eine zusätzliche
Beschichtung. Die gängigsten sind hierbei Acryl, Polyurethan und
Silikon. Acryl ist sehr preisgünstig, haftet allerdings nicht sehr gut
am Gewebe und eignet sich nicht für Temperaturen unter 0 °C. Polyurethan
weist eine sehr hohe Dichtigkeit auf, ebenso Silikon, das zudem eine
hohe Flexibilität des Stoffs erlaubt und dessen Robustheit und
UV-Beständigkeit erhöht. Silikon ist allerdings nicht sehr abriebfest
und weist eine geringe Dichte bei Druckwasser auf. Einen Nachteil hat
jegliche Beschichtung von Zeltstoff jedoch: Das Material verliert so
seine
Luftdurchlässigkeit.
Bei der Wahl des Zeltgestänges sind drei Faktoren wichtig: Preis, Stabilität und Gewicht. Das am häufigsten verwendete Material für preiswerte Zelte ist Glasfiber, da es günstig in der Herstellung ist. Die Vorteile für den Kunden liegen im günstigen Preis und im geringen Gewicht, jedoch ist Glasfiber nicht ganz so stabil wie andere Gestängematerialien und zudem nicht UV-beständig. Ebenfalls sehr leicht ist Titan, zudem ist es äußerst elastisch, unempfindlich gegen Kälte und bruchresistent. Titangestänge sind sehr hochwertig, allerdings auch teuer und daher nur selten und nur in sehr hochwertigen Zelten zu finden. Eine konkurrenzlose Stabilität wird durch Stahlstangen erreicht. Problematisch ist hierbei jedoch das hohe Gewicht und die fehlende Flexibilität. Stahl wird daher eher in Gartenpavillons eingesetzt und eignet sich in Zelten nur, wenn diese mit einem Auto transportiert werden können. Die meisten guten Eigenschaften vereint ein Gestänge aus Aluminium: Es ist sehr leicht und somit gut transportabel, außerdem besitzt es viel Flexibilität. Um Schäden durch UV-Strahlung brauchen Sie sich bei diesem Allround-Material ebenfalls keine Sorgen zu machen. Manche Aluminiumgestänge sind zudem durch Behandlung der Oberfläche (Lackierung oder Eloxierung) resistent gegen Witterungseinflüsse.
Der wichtigste Aspekt für eine lange Nutzungsdauer Ihres Zeltes ist die trockene Lagerung. Nach Möglichkeit sollten Sie Ihre mobile Unterkunft bereits auf der Reise nicht feucht verpacken. Dies lässt sich natürlich nicht immer erreichen, aber spätestens nachdem Sie wieder Zuhause angekommen sind, sollten Sie Ihrem Zelt einige Zeit zum Durchlüften und Trocknen geben. Polyester und Nylon entwickeln so keinen unangenehmen Geruch, bei Baumwolle vermindern Sie zudem das Risiko des Verrottens. Im Falle von Verschmutzungen sollten Sie diese mit einem weichen Schwamm entfernen. Vermeiden Sie raue Schwämme und chemische Reinigungsmittel, da diese Stoff und Beschichtung beschädigen können. Auch die auf den ersten Blick naheliegende Reinigung in der Waschmaschine ist aus diesen Gründen nicht zu empfehlen. Verzichten Sie zudem nach Möglichkeit auf die Langzeitlagerung im engen Packsack, sondern rollen Sie das Zelt locker zusammen und verstauen es bei Zimmertemperatur und ohne Sonneneinstrahlung. Falls der Stoff beschädigt ist, reparieren Sie ihn so bald wie möglich, damit sich der Riss nicht weiter ausbreitet und die Reparatur erschwert. Die Reißverschlüsse werden bei der Pflege oft vernachlässigt. Wenn Sie diese gelegentlich mit etwas Reißverschlussspray einsprühen, bleiben sie lange leichtgängig. Falls der Reißverschluss Schmutzverkrustungen aufweist, verwenden Sie eine weiche Bürste und etwas Wasser.
Eine Aufbauanleitung ist bei jedem neu gekauften Zelt dabei. Was
aber, wenn die Anleitung verlorengegangen ist? In diesem Fall können Sie
auf einige allgemeine Tricks und Kniffe zurückgreifen, mit denen der
Zeltaufbau auch Ungeübten leicht von der Hand geht.
Bevor Sie mit dem eigentlichen Aufbau beginnen, sollten Sie eine ebene, trockene Fläche suchen und diese von spitzen Steinen, Tannenzapfen, Ästen und ähnlichem befreien. Denn diese sorgen nicht nur für unbequemes Liegen, sondern schaden auch dem Zeltboden. Wenn noch immer spitze Gegenstände übrig sind (beispielsweise festgetretene Steine), können Sie Ihre Isomatte aus Schaumstoff bei kleinen Zelten alternativ auch unter den Zeltboden legen. Wenn Sie noch Platz für Gepäck haben, können Sie sich auch eine Bodenmatte anschaffen, die dem Flächenmaß Ihres Modells entspricht. Der Standplatz des Zelts sollte zudem rund 50 Meter Abstand zu Gewässern haben, damit Sie bei Pegelschwankungen nicht ungewollt nass werden. Ebenso sollten Sie nicht zu nah an Felswänden campieren, denn von diesen können Steine auf das Zeltdach fallen.
Holen Sie nun das Zelt aus seiner Verpackung, breiten Sie es aus und legen Sie einige schwerere Gegenstände darauf, damit es nicht weggeweht werden kann. Nun werden die Teile des Gestänges ineinandergesteckt. Vergewissern Sie sich, dass alles fest ist, damit die Verbindungsstellen nicht brechen und den Zeltstoff beschädigen. Im nächsten Schritt führen Sie die fertigen Gestänge durch die Stofflaschen in der Zeltplane. Wichtig ist, dass Sie hierbei Geduld bewahren. Die Stangen müssen mit viel Sorgfalt und nur wenig Kraft durch die Kanäle geführt werden, denn sonst kann der Stoff leicht reißen.
Nun haben Sie das Schwierigste bereits hinter sich. Dann wird das Gerüst aufgestellt. Bei stärkerem Wind ist nun Eile angesagt, damit das Zelt nicht von einer Böe davongetragen wird. Wenn Sie noch einen zweiten Mann bei sich haben, sollte dieser die Konstruktion gut festhalten, während Sie sie im Boden befestigen. Bei Zelten mit Innen- und Außenzelt müssen Sie das Außenzelt meist noch auf dem Innenzelt befestigen, wenn beide nicht fest miteinander verbunden sind. Bei manchen Modellen wird auch zuerst das Außenzelt montiert und das Innenzelt danach eingehängt. Dann wird die Gesamtkonstruktion im Boden verankert. Können Sie einen Hering nicht fest genug in den Boden rammen, beschweren Sie ihn zusätzlich mit einem großen Stein. Wenn Ihr Modell über Sturmleinen verfügt, sollten Sie diese unbedingt spannen, denn scheinbar windstilles Wetter kann schnell umschlagen und das Zelt weggeweht werden.
Zeltbodenunterlage und MoskitonetzWenn Sie Ihr Zelt auf steinigem Untergrund aufschlagen oder sich andere spitze Gegenstände darauf befinden, kann der Zeltboden beschädigt werden. Dem können Sie mit einer Zeltbodenunterlage vorbeugen. Die Maße sollten der Grundfläche des Zeltes entsprechen. Sie können aber, wenn kein passendes Maß verfügbar ist, größere Stücke verwenden und diese falten.
Eine weitere sinnvolle Ergänzung für Ihr Zelt ist ein Moskitonetz: Gerade zum Schlafen hingelegt, stört plötzlich das Surren einer Mücke die Nachtruhe. Mit Moskitonetzen können Sie auch nach Einbruch der Dunkelheit, wenn Sie im Zelt eine Lampe eingeschaltet haben, noch problemlos lüften. Bei einigen Zeltmodellen ist ein Moskitonetz bereits im Lieferumfang enthalten, ansonsten kann es in passenden Größen nachgekauft werden. Wie bei herkömmlichem Fliegengitter sorgt ein schwarzes Moskitonetz für eine gute Durchsicht, während weißes Material Sichtschutz bietet.
Ein beschädigtes Zelt ist der Alptraum jedes Campers. Vor allem, wenn Sie Ihr Lager in sehr abgelegenen Gebieten aufgeschlagen haben, kann dies schnell das Ende des Ausflugs bedeuten. Daher sollten Sie immer auch ein Reparaturset mit sich führen, das sowohl für den Zeltstoff als auch das Gestänge erhältlich ist. Sets für den Zeltstoff bestehen meist aus mehreren Flicken, Garn und Nadeln zum Festnähen sowie einer Tube Klebstoff zum Versiegeln der Nähte. Oft ist auch Ersatzstoff für Moskitonetze inbegriffen. Reparatursets für Zeltstangen beinhalten meist neue Stangenstücke, Gummiband und Befestigungselemente für dieses. Achten Sie hierbei unbedingt auf die passende Stangendicke!
Ebenso ist die Anschaffung eines Imprägniersets sinnvoll. Dieses frischt die Versiegelung des Stoffes wieder auf, sodass das Zelt Wasser wieder effektiv abweist. Imprägnierungsmittel werden meist aus Paraffinen, Kunstharzen oder Silikonen hergestellt. Bei einigen Produkten werden auch UV-Strahlen gehemmt. Imprägnierer in Pumpflaschen werden auf das Material aufgesprüht, solche in Flaschen können mit einem Schwamm oder im Tauchbad aufgetragen werden.
Auf einem Campingausflug sollten Sie immer Ersatzheringe bei sich haben, falls welche verbiegen, verlorengehen oder im Boden festsitzen. Hierbei haben Sie die Wahl zwischen Metall- und Kunststoffvarianten. Der Vorteil von Metallheringen ist ihre hohe Stabilität, jedoch ist ihr Gewicht materialbedingt etwas höher. Zwar sind Heringe nur klein, aber gerade wenn Sie Ihre Zeltausrüstung im Rucksack tragen müssen, ist die Gewichtsersparnis durch Kunststoffheringe eine Überlegung wert. Diese sind zudem oft in auffälligen Farben gehalten und somit im Boden leicht zu sehen. Allerdings sind sie nicht so stabil wie Modelle aus Metall.
Wenn das Zeltgestänge beschädigt ist, müssen Sie Ihr Zelt nicht gleich wegwerfen. Neben der Reparatur können Sie ebenso komplette Ersatzstangen kaufen. Diese werden in mehreren Teilen geliefert, sodass Sie die Länge an Ihr Zeltmodell anpassen können. Achten Sie aber unbedingt auf den Lieferumfang, denn dieser variiert: So sind bei machen Produkten keine weiteren Teile enthalten, bei anderen wiederum Gummischnuren oder auch Heringe.
Auch Spannschnuren sind ein wichtiger Teil des Zelts. Mit ihnen wird dieses zusätzlich im Boden verankert und sichern es so gegen starken Wind. Falls eine Schnur einmal reißen sollte, ist es daher sinnvoll, Ersatz dabei zu haben. Die lange Schnur wird dann einfach passend zugeschnitten und ersetzt.
Die drei gängigsten Zeltstoffe sind Polyester, Nylon und Baumwolle. Polyester ist sehr leicht und robust, dehnt sich bei Nässe nicht aus und ist sehr UV-beständig. Allerdings flattert der Stoff bei Wind stärker als Nylon und Baumwolle. Nylon ist noch leichter als Polyester und ebenfalls robust. Allerdings ist es wenig UV-beständig und dehnt sich bei Nässe aus, sodass bei Regen ein Nachspannen nötig ist. Baumwolle zeichnet sich vor allem durch seine Atmungsaktivität aus, hat aber ein sehr hohes Eigengewicht, kann verrotten und trocknet schlecht.
Hierbei handelt es sich um das Maß der Wasserresistenz des Zeltstoffs. Die Wassersäule wird in Millimetern angegeben: Wenn es beispielsweise erst bei einem Wasserdruck von 5.000 mm durchtropft, wird die Wassersäule mit „5.000 mm“ angegeben. Nach DIN-Norm ist der Zeltboden ab 2.000 mm und die Zeltwände ab 1.500 mm wasserdicht.
Nein. Zum einen sind Reparatursets für beschädigte Zeltstangen und -stoffe erhältlich, mit denen Sie den Campingausflug nicht gleich abbrechen müssen und das Zelt teilweise noch zahlreiche Touren bestehen kann. Für die langfristige Reparatur von Zeltstangen gibt es zudem Ersatzstangen in unterschiedlichen Dicken.
Lagern Sie Ihr Zelt unbedingt trocken. Vor allem nach der Tour sollten Sie es eine Weile offen liegen lassen, damit jegliche Restfeuchte entweichen kann. Entfernen Sie Verschmutzungen mit einem weichen Schwamm, Wasser und in jedem Fall ohne chemische Reinigungsmittel. Risse im Stoff sollten Sie sofort reparieren, damit sich der Riss nicht weiter ausbreiten kann. Der Reißverschluss bleibt mit Reißverschlussspray leichtgängig.
Eine Zeltbodenunterlage ist nicht zwingend notwendig, verlängert aber die Lebensdauer Ihres Zelts ungemein. Sie schützt den Zeltboden vor scharfen Gegenständen, die den Stoff beschädigen und so Wasser eindringen lassen. Alternativ können Sie zwar auch Ihre Isomatte, sofern sie aus Schaumstoff besteht, unter den Zeltboden legen – die Zeltbodenunterlage deckt aber die gesamte Fläche ab und ist daher die sicherere Variante.
Beide Modelle haben Vor- und Nachteile: Metallheringe sind stabil, haben aber auch ein hohes Eigengewicht. Kunststoffheringe wiederum sind leichter, aber auch weniger stabil. Bei Modellen in grellen Farben wird die Sichtbarkeit im Boden erhöht.
Zelten ist der Inbegriff von Freiheit: Wo Sie möchten – auch im
entlegensten Fleck Natur – können Sie Ihr Lager aufschlagen und die Ruhe
genießen. Damit Sie nachts ungestört schlafen können, sollten Sie Ihr
Zelt sorgfältig auswählen. Hierbei gibt es viele Faktoren zu beachten:
von verschiedenen Zelttypen über die Personenzahl, Material und Pflege,
den richtigen Aufbau und das passende Zubehör. Im Hitmeister-Ratgeber
Zelte erfahren Sie, wie Sie beim Kauf das richtige Modell für Ihre
Bedürfnisse auswählen.
Mittlerweile ist die Auswahl an verschiedenen Zelttypen und Bauformen groß. Für alle Bedürfnisse gibt es mittlerweile das passende Modell: Campingzelte sind beispielsweise für den Aufenthalt auf dem Zeltplatz gedacht, Trekkingzelte hingegen begleiten ihren Besitzer auf längeren Touren und sollten entsprechend besonders leicht sein. Familienzelte bieten vielen Personen Platz und Kinderzelte sind zum Spielen oder für erste kleine Ausflüge in den Garten gedacht. Bei der Zeltform dominieren Kuppel-, Tunnel- und Wurfzelte.
Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Zeltkauf ist die Wahl der Materialien. Beim Zeltstoff sind die drei gängigsten Varianten Polyester, Nylon und Baumwolle. Während sich die Lücken im Baumwollgewebe bei Nässe verschließen, benötigen die Kunstfasern Polyester und Nylon eine spezielle Beschichtung gegen das Durchtropfen. Am häufigsten kommen hierbei Acryl, Polyurethan und Silikon zum Einsatz. Der Wert „Wassersäule“ wird auf dem Etikett angegeben und beschreibt in Millimetern, wie viel Wasserdruck das Material aushält, ohne dass es durchtropft. In Bezug auf die Gestänge wird meist entweder Glasfiber oder Aluminium verwendet. Sehr teure Zelte verfügen über extrem bruchfeste und leichte Materialien wie Titan. Auch die richtige Pflege ist wichtig, damit Sie lange Freude an Ihrem neuen Zelt haben.
Wenn die Anleitung für den Zeltaufbau verlorengegangen ist, müssen Sie noch nicht verzweifeln, denn die meisten modernen Zelte werden nach einem ähnlichen Schema aufgebaut. Vor dem eigentlichen Aufbau sollten Sie den Boden von spitzen Gegenständen befreien. Hierbei ist es gegebenenfalls nötig, die Isomatte unter den Zeltboden zu legen oder eine Zeltbodenunterlage zu verwenden. Danach werden die Gestänge ineinandergesteckt und durch die entsprechenden Laschen im Zeltstoff geführt. Nachdem das Zelt aufgespannt ist, muss es nur noch mit Heringen im Boden verankert werden. Eine genauere Anleitung finden Sie im Kapitel „Aufbau“.
Für den Zeltausflug gibt es eine große Auswahl an Zubehörartikeln. Neben Heringen, Zeltgestängen und Spannschnuren sollten Sie je nach Schlafplatz auch an ein Moskitonetz denken. Auch Zeltbodenunterlagen sind eine sinnvolle Anschaffung, denn sie verlängern die Nutzungsdauer Ihres Zeltes. Über ein Imprägniermittel sollten Sie ebenfalls nachdenken, denn mit der Zeit lässt die Versiegelung des Zeltstoffs nach. Unerlässlich ist ein Reparaturset für Stoff und Gestänge. So verhindern Sie einen vorzeitigen Abbruch des Zelturlaubs wegen eindringendem Wasser oder einer gebrochenen Stange.
