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Zelte

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Zelte - Träumen in der freien Natur


1. Übersicht

Für viele Menschen bedeutet Zelten Freiheit: Wo immer Sie möchten – auch im entlegensten Fleck Natur – können Sie Ihr Lager aufschlagen und die Ruhe genießen. Damit Sie nachts ungestört schlafen können, sollten Sie Ihr Zelt sorgfältig auswählen.
Hierbei gibt es viele Faktoren zu beachten: von verschiedenen Zelttypen über die Größe, das Material, die Pflegebedürftigkeit, den richtigen Aufbau bis hin zum passenden Zubehör. Im Hitmeister-Ratgeber über Zelte erfahren Sie, wie Sie das richtige Modell für Ihre Bedürfnisse auswählen.

2. Die Zelttypen

Für alle Bedürfnisse gibt es mittlerweile das passende Modell:

Art des Zelts Eigenschaften
Trekkingzelt
  • Lässt sich sehr gut verstauen und ist somit für Fahrrad-, Kanu- und andere Abenteuertouren gut geeignet
  • Meist geringes Gewicht
  • In den häufigsten Varianten für ein bis zwei Personen konzipiert
  • Überwiegend als Kuppelzelt erhältlich und somit besonders sturmfest
Campingzelt
  • Meist auf Zeltplätzen verwendet
  • Einwandfreier Komfort
  • Personenzahl variabel: vom Ein-Mann-bis zum Gruppenzelt
  • Überwiegend als Tunnel-und halbkugelförmige Kuppelzelte erhältlich
Familienzelt
  • Sehr geräumig (vier bis sechs oder mehr Personen)
  • Mehrere abgetrennte Schlafräume und ein gemeinsamer Gemeinschaftsraum mit angenehmer Innenzelthöhe
  • Modelle mit Vordach erhältlich
  • Hohes Gewicht
Angelzelt
  • Kleine Kuppelzelte
  • Für ein bis zwei Personen konzipiert
  • Eingang und Seitenwände meist mit durchsichtiger Folie bespannt, sodass ausgelegte Angeln am Ufer gesehen werden können
  • Hohe Wasserresistenz
  • In unauffälligen Braun- und Grüntönen
Strandmuschel
  • Keine vollwertigen Zelte, vielmehr halboffene Kuppeln aus Nylon oder Polyester
  • Schutz gegen Wind, aufgewirbelten Sand, Sonne und in bedingtem Maß Regen
  • Mit Spannschnüren zur Verankerung im Boden erhältlich
  • Varianten mit Bodenplane
Kinderzelt
  • Versteck- und Schlafmöglichkeiten für die Kleinen
  • Als Zimmerzelte und Modelle für den Außenbereich erhältlich
  • Klassiker: Miniatur-"Indianertipi"

3. Die verschiedenen Materialien

3.1 Der Zeltstoff

Eines der wichtigsten Kriterien beim Zeltkauf ist das verarbeitete Material. Die drei gängigsten Varianten sind hierbei Polyester, Nylon und Baumwolle.

Zeltstoff Eigenschaften
Polyester
  • Leichtes Material
  • Resistent gegen Reißen und Durchscheuern
  • Sehr beständig gegen Nässe und UV-Strahlen
Nylon
  • Leichtes Material
  • Verrottungsresistenz und Robustheit
  • Relativ schwache UV-Beständigkeit
Baumwolle
  • Atmungsaktiv
  • Material quillt im feuchten Zustand auf, wodurch sich die Lücken im Gewebe verschließen: Innenraum wird vor Regenwasser geschützt
  • Langlebig
  • Schwer
  • Verrottungsgefahr

3.2 Das Gestänge

Bei der Wahl des Zeltgestänges sind Preis, Stabilität und Gewicht besonders wichtig. Zudem sind Gestänge in unterschiedlichen Materialien erhältlich:

Glasfibergestänge
  • Preiswert
  • Geringes Gewicht
  • Allerdings: Im Gegensatz zu anderen Gestängen weniger stabil und nicht UV beständig
Titangestänge
  • Sehr leicht und elastisch
  • Zelt
  • Unempfindlich gegen Kälte
  • Bruchresistent
  • Teuer
Stahlgestänge
  • Äußerst stabil
  • Hohes Gewicht
  • Weitgehend unflexibel
Aluminium
  • Sehr leicht
  • Flexibel
  • UV-beständig
  • Oft oberflächenbehandelt (Lackierung oder Eloxierung) und somit resistent gegen Witterungseinflüsse

4. Wichtige Faktoren beim Zeltkauf

  1. Beim Zeltkauf sollten Sie unbedingt auf die Angabe der „Wassersäule“ achten. Diese gibt den Grad der Wasserdichtigkeit des Stoffes an. Der Begriff Wassersäule leitet sich von der Qualitätsprüfung ab, bei der ein mit Wasser gefüllter Zylinder („Säule“) auf das Material gedrückt wird. Der Wert der Wassersäule richtet sich nach der Füllhöhe, die innerhalb 24 Stunden dazu führt, dass die ersten Wassertropfen durch den Stoff gelangen. Wenn es beispielsweise bei einer Wassermenge von 5.000 Millimetern durchtropft, wird die Wassersäule mit eben diesem Wert angegeben. Da der Wasserdruck auf den Zeltboden durch das Gewicht der darin befindlichen Personen höher ist als bei den Zeltwänden, sollte dementsprechend die Wassersäule des Bodens höher ausfallen. Der Boden gilt nach DIN-Norm ab 2.000 Millimeter als wasserdicht, bei den Wänden sind es 1.500 Millimeter.

  2. Ebenso wichtig ist die Beschichtung des Zeltstoffs. Abgesehen von Baumwolle, die bei Wasserkontakt aufquillt und so die Lücken verschließt, benötigen synthetische Zeltstoffe wie Nylon oder Polyester eine zusätzliche Beschichtung:
Art der Beschichtung Eigenschaften
Acryl
  • Preisgünstig
  • Haftet jedoch schlecht am Gewebe
  • Eignet sich nicht für Temperaturen unter null Grad
Polyurethan
  • Hohe Dichtigkeit
  • Große Flexibilität des Stoffs
  • Kann jedoch nach einiger zeit unter Sonneneinstrahlung spröde werden
Silikon
  • Hohe Dichtigkeit
  • Große Flexibilität des Stoffs
  • Erhöht Robustheit und UV-Beständigkeit des Stoffs

Nachteil von jeglicher Beschichtung von Zeltstoff ist jedoch, dass das jeweilige Material Luftdurchlässigkeit vermindert.

5. Der Aufbau

Wenn Sie die Anleitung zum Zeltaufbau verlieren sollten, können Sie auf einige Tricks und Kniffe zurückgreifen, mit denen der Aufbau dennoch auch Ungeübten leicht von der Hand geht.

  1. Bevor Sie mit dem eigentlichen Aufbau beginnen, sollten Sie eine ebene, trockene Fläche suchen und spitze Steine, Tannenzapfen, Äste und Ähnliches entfernen. Denn diese sorgen nicht nur für unbequemes Liegen, sondern schaden auch dem Zeltboden. Wenn noch immer spitze Gegenstände übrig sind (beispielsweise festgetretene Steine), können Sie Ihre Isomatte aus Schaumstoff bei kleinen Zelten alternativ auch unter den Zeltboden legen um eben diesen zu schützen.

  2. Wählen Sie den Standplatz des Zelts stets in einem Abstand von etwa 50 Metern zu Gewässern, damit Sie bei Pegelschwankungen nicht ungewollt nass werden. Ebenso sollten Sie nicht zu nah an Felswänden campieren, denn von diesen können Steine auf das Zeltdach fallen.

  3. Pärchen am See
  4. Breiten Sie nun die Zeltplane aus und legen Sie einige schwerere Gegenstände darauf, damit sie nicht weggeweht werden kann. Nun können Sie die Teile des Gestänges ineinanderstecken. Vergewissern Sie sich, dass alles fest ist, damit die Gestänge nicht brechen und den Zeltstoff nicht beschädigen.

  5. Führen Sie das zusammengesetzte Gestänge durch die Stofflaschen in der Zeltplane. Wichtig ist, dass Sie hierbei Geduld bewahren. Die Stangen müssen mit viel Sorgfalt und wenig Kraft durch die Kanäle geführt werden, ansonsten kann der Stoff leicht reißen.

  6. Dann wird das Gerüst aufgestellt. Bei starkem Wind sollten Sie zügig vorgehen, damit das Zelt nicht von einer Böe davongetragen werden kann. Wenn Sie beim Aufbau zu zweit sind, sollten Sie beide die Konstruktion gut festhalten, während Sie sie im Boden befestigen. Bei Zelten mit Innen- und Außenzelt müssen Sie Letzteres meist noch auf dem Innenzelt befestigen, wenn beide nicht fest miteinander verbunden sind. Bei manchen Modellen wird auch zuerst das Außenzelt montiert und das Innenzelt danach eingehängt.

  7. Dann wird die Gesamtkonstruktion im Boden verankert. Können Sie einen Hering nicht tief genug im Boden befestigen, beschweren Sie ihn zusätzlich mit einem großen Stein. Wenn Ihr Modell über Sturmleinen verfügt, sollten Sie diese unbedingt spannen, denn Windstille kann schnell umschlagen und das Zelt weggeweht werden.

6. Pflege und Aufbewahrung

Für eine lang anhaltende Nutzbarkeit Ihres Zeltes sind richtige Pflege und Aufbewahrung unerlässlich:

  • Lagern Sie Ihr Zelt stets trocken. Nach Möglichkeit sollten Sie Ihre mobile Unterkunft bereits während der Reise nicht feucht verpacken. Dies lässt sich natürlich nicht immer erreichen, aber spätestens nachdem Sie wieder Zuhause angekommen sind, sollten Sie Ihrem Zelt einige Zeit zum Durchlüften und Trocknen geben.
  • Verschmutzungen entfernen Sie mit einem weichen Schwamm. Vermeiden Sie raue Schwämme und chemische Reinigungsmittel, da diese Stoff und Beschichtung beschädigen können. Auch die Reinigung in der Waschmaschine ist aus diesen Gründen nicht zu empfehlen.
  • Verzichten Sie zudem nach Möglichkeit auf die Langzeitlagerung im engen Packsack, sondern rollen Sie das Zelt locker zusammen. Verstauen Sie es bei Zimmertemperatur und ohne den Einfluss von Sonneneinstrahlung.
  • Falls der Stoff beschädigt ist, reparieren Sie ihn so bald wie möglich, damit sich der Riss nicht weiter ausbreitet und die Reparatur auf diese Weise erschwert wird.
  • Die Reißverschlüsse werden bei der Pflege oft vernachlässigt. Wenn Sie diese gelegentlich mit etwas Reißverschlussspray einsprühen, bleiben sie lange leichtgängig. Falls die Reißverschlüsse Schmutzverkrustungen aufweisen, verwenden Sie eine weiche Bürste und etwas Wasser.

7. Zubehör

Für Ihr Zelt können Sie einiges Zubehör erwerben, das Ihnen beispielsweise ein komfortables Liegen ermöglicht. Außerdem können Sie defekte Teile problemlos ersetzen.

Art des Zubehörs Funktion
Zeltbodenunterlage
  • Beugt der Beschädigung des Zeltbodens durch Steine oder andere spitze Gegenstände vor
    Wichtig: Die Maße sollten der Grundfläche des Zeltes entsprechen.
Moskitonetz
  • Hält Mücken von dem Eindringen in das Zelt ab
  • Lüften auch bei beleuchtetem Zelt problemlos möglich
Reparatursets
  • Ermöglichen Reparatur des Zeltstoffes mithilfe von Flicken, Garn und Nadeln und anschließendes Versiegeln der Nähte durch Klebstoff
  • Ersatz von defekten Zeltstangen durch Stangenstücke, Gummibänder und Befestigungselemente
    Wichtig: Achten Sie dabei unbedingt auf die richtige Stangendicke!
Imprägniersets
  • Versiegelung des Zeltstoffs
  • Effektives Abweisen von Wasser
Heringe
  • Befestigung des Zelts
  • Wahl zwischen unterschiedlichen Materialien, die in ihrer Stabilität variieren