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Rucksäcke (673 Artikel)

Art: Sportrucksäcke
39,95 €
-21%
Farbe: Schwarz, Grau - Material: Nylon
(1)
49,90 € 39,60 €
-38%
Farbe: Blau
49,95 € 30,87 €
Farbe: Grün - Art: Kinderrucksäcke
24,22 €
Farbe: Grau - Art: Sportrucksäcke
54,99 €
Art: Kinderrucksäcke
28,79 €
LogiLink NB0039. Produktfarbe: Schwarz. Maximaler Bildschirmdurchmesser: 396.2 mm (15.6 "). Materialien: Nylon
21,90 €
Farbe: Schwarz - Art: Taschen und Rucksäcke
24,60 €
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Alles was Sie über Rucksäcke wissen sollten

1. Allgemeine Informationen

Kaum eine Tasche bietet so viele Vorteile wie ein Rucksack. Das Gewicht wird in der Regel gleichmäßig verteilt, sodass Sie auch schweres Gepäck lange tragen können, ohne die Muskulatur übermäßig zu belasten. Ein weiterer Vorteil ist die Bewegungsfreiheit: Mit einem Rucksack haben Sie stets genügend Stauraum und immer die Hände frei, um problemlos agieren zu können. Mit mehreren Fächern behalten Sie ständig den Überblick über Ihr Gepäck, was mit anderen Taschen oder gar Koffern selten der Fall ist.

rucksack

Im folgenden Ratgeber haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengefasst, um Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Modelle und Tragesysteme zu verschaffen. Zudem erfahren Sie hier genau, welche Art von Rucksack für Ihre Bedürfnisse geeignet ist – ganz egal ob Sie gerne Wanderausflüge in die Natur machen oder einfach nur ein tolles Freizeit-Modell benötigen. Auch für die Kleinen haben wir viele nützliche Tipps, die es gerade in der Wachstumsphase zu beachten gilt.

2. Tragesysteme

Bei Rucksäcken, speziell Wander- und Bergsteigerrucksäcken, gibt es verschiedene Tragesysteme, die sich in Bezug auf die Qualität, den Tragekomfort und die Belüftung unterscheiden. Das optimale Tragesystem ist enorm wichtig, damit auch schwere Lasten über eine längere Zeit problemlos getragen werden können.

Planen Sie eine...

...kurze Alltagstour mit leichtem bzw. wenig Gepäck, dann sind gepolsterte Schultergurte völlig ausreichend.

...längere Campingtour mit viel schwerem Gepäck, dann sollte der Rucksack ebenfalls mit einem gepolsterten Hüft- bzw. Beckengurt ausgestattet sein.

Generell gilt:

  • Je breiter die Schultergurte sind, desto besser wird das Gewicht verteilt.
  • Je optimaler der Beckengurt sitzt, desto mehr wird der Rücken entlastet.

HinweisTipp: Für höhere Gewichte kann es von Vorteil sein, wenn das Rückenteil mit Aluminiumschienen oder Ähnlichem verstärkt ist, um das Gewicht noch besser zu verteilen. Richtwert zum maximalen Rucksackgewicht: 25% des Körpergewichts



3. Passform

Um die optimale Passform zu erreichen, sollten alle Riemen und Gurte ganz individuell einstellbar sein. Der Beckengurt sollte genau in Höhe des Hüftknochens liegen, diesen eng umschließen und bestenfalls auch komplett bedecken.

Schultergurte sollten nicht einschneiden oder gar die Bewegung einschränken. Ebenso ist die richtige Position von großer Wichtigkeit:

  • Zu nah am Hals können sie scheuern oder gar einschneiden.
  • Zu weit außen können sie herunterrutschen und das Verletzungsrisiko erhöhen.
Rückenlänge messen

Es ist zudem wichtig, dass die Größe des Rucksacks zum Körper passt. Die eigene Rückenlänge messen Sie grundsätzlich von der Oberkante des Beckenknochens bis zum siebten Halswirbel. Diesen erkennen Sie leicht, da er etwas weiter heraussteht als die anderen Wirbel. Eine Messung ist nicht erforderlich, falls der Rucksack höhenverstellbar ist.

Größentabelle

Rückenlänge Rucksackgröße
< 40cm Klein (XS)
40-49cm Klein (S-M)
50-57cm Mittel (M-L)
58-69cm Groß (L-XXL)

Damen-Modelle

Damenrucksack

Viele Hersteller bieten mittlerweile spezielle Damen-Modelle an. Dabei können die Größen aus oben stehender Tabelle leicht abweichen. Zudem unterscheiden sich diese geschlechtsbezogenen Rucksäcke meist noch in der Form der Schulter- und Beckengurte. Oftmals sind die Damen-Modelle auch in anderen Farben gestaltet als die Herren-Modelle.

Die Anprobe

Ein Rucksack sollte keine Druckstellen hinterlassen. Beim Anprobieren vor der Tour sollten Sie den Rucksack daher bereits mit vollem Gewicht und Umfang beladen und einige Zeit testen. Versuchen Sie, sämtliche Körperhaltungen einzunehmen, zu denen es auch beim Trekking-Ausflug kommen könnte.

Belüftung

Längere Touren können durchaus anstrengend sein – besonders mit viel Gepäck. Aus diesem Grund ist eine gute Belüftung von großer Wichtigkeit, damit der Schweiß entweichen kann und Sie nicht schon kurz nach dem Start völlig durchnässt sind. Die Gurte sollten trotz Polsterung stets gut durchlüftet sein. Dies kann beispielsweise durch einen Netzstoff an der Unterseite der Riemen gefördert werden. Noch wichtiger ist die Belüftung des Rückenteils:

Durch V- oder X-förmige Luftkanäle im Rückenpolster wird der Schweiß optimal nach außen geleitet und der Rücken gleichzeitig mit frischer Luft versorgt.


4. Rucksackarten

Die Vielfalt an Rucksäcken ist groß. Besonders bei Outdoor-Touren ist eine ausgiebige Planung wichtig, damit Sie genau den richtigen Rucksack packen können.

HinweisTipp: Speziell bei mehrtägigen Touren sollten Sie unterscheiden, ob Sie eine feste Schlafstätte aufsuchen oder im Freien rasten, wofür Sie dann auch mehr Gepäck benötigen.


Die Reißverschlüsse sollten durch eine entsprechende Gummierung vor dem Eindringen von Regen und Feuchtigkeit geschützt sein. Zudem ist es wichtig, dass der Rucksack nie so vollgepackt sein sollte, dass die Reißverschlüsse unter Spannung stehen.

Es wird meist zwischen Top-, Front- und Backloadern unterschieden, wobei die Kaufentscheidung meist eine Frage des eigenen Geschmacks ist. Der Hauptunterschied liegt dabei in der Öffnung:

  • Toploader werden oben geöffnet. Durch den relativ kurzen Reißverschluss ist die Gefahr einer Beschädigung geringer. Die kleine Öffnung hat jedoch zum Nachteil, dass möglicherweise lange nach dem gewünschten Inhalt gesucht werden muss.
  • Frontloader können in liegendem Zustand komplett geöffnet und somit von vorne beladen werden. Sie sind einfacher in der Handhabung, wobei der große Reißverschluss auch anfälliger für Beschädigungen ist.
  • Backloader werden demnach an der Rückenseite beladen. Auch hierbei ist die Handhabung einfacher und der Reißverschluss anfälliger.

4.1 Outdoor-Rucksäcke

Im Bereich der Outdoor-Rucksäcke wird zwischen Ein- und Mehrtagestouren sowie speziellen Kletter- und Skitouren unterschieden. Wichtig ist, dass die Funktionalität hierbei an erster Stelle steht. Outdoor-Modelle wie Trekking-, Koffer- oder Touren-Rucksäcke sollten aus besonders robustem Material bestehen, da sie sämtlichen Witterungen ausgesetzt und stets durch schwere Lasten strapaziert werden.

Eintagstouren Mehrtagestouren Spezielle Kletter- und Skitouren
Benötigtes Volumen 20-40 Liter 50-70 Liter 10-50 Liter (50 Liter bei alpinem Einsatz)
Optimales Lastgewicht ca. 5kg ca. 12kg So leicht wie möglich: lieber Gepäck aufteilen
Besonderheiten - - Flexibilität und Anpassung in jeder Lage

HinweisTipp: Bei längeren Touren, die bis zu mehrere Wochen dauern oder bei denen Sie besonders unwegsames Gelände durchqueren, sollten Sie neben wasserfestem auch auf reißfestes Material und verstärkte Nähte achten. Hier einige Materialeigenschaften im Überblick:

Trekkingrucksack

Polyster (PES):

  • Wenig abriebfest
  • Geringe Feuchtigkeitsaufnahme
  • Wasserabweisend
  • Trocknet schnell
  • Atmungsaktiv
  • UV-beständig
  • Durch spezielle Webtechnik (Ripstop bzw. Diamond Ripstob) stabil und reißfest

Polyamid/Nylon (PA):

  • Sehr robust und zäh
  • Oft gute Chemikalienbeständigkeit
  • Scheuerbeständig
  • Oft reißfester als Polyester
  • Wasserabweisend
  • Cordura-Nylon besonders strapazierfähig

Leder:

  • Besonders widerstandsfähig
  • Scheuerfest
  • Relativ schwer
  • Trocknet lange

Um das Verletzungsrisiko zu senken und den Komfort zu steigern, sollte sich Ihr Rucksack in jeder Lage anatomisch exakt und flexibel dem Rücken anschmiegen. Das Gewicht sollte ein guter Kompromiss aus Tragekomfort, Widerstandsfähigkeit und Ausstattung sein. Zudem ist ein schlanker Rucksack, der immer nah am Körperschwerpunkt sitzt, ebenfalls von Vorteil, um stets das Gleichgewicht halten zu können.

Allgemein sollten Sie zudem immer auf äußerliche Befestigungsmöglichkeiten beispielsweise für Trekkingstöcke, Flaschen, Jacken, Skier, Isomatten, Helme oder Ähnliches achten. Die Ausrüstung am Trekking-Rucksack sollte darüber hinaus schnell und einfach zu befestigen sein. Kompressionsriemen oder Schnallen für Karabinerhaken sind dafür eine gute Lösung. Die Ausrüstung außen sollte wenn möglich ebenfalls nie breiter als der eigene Körper sein, um ein Hängenbleiben zu vermeiden.

Das richtige Packen

Um den Innenraum optimal auszunutzen, ist ein bedachtes Packen immer von Vorteil. Ebenso kann der Tragekomfort bei schlecht gepackten Rucksäcken verloren gehen. Mehrere Möglichkeiten können dabei zum perfekten Packergebnis führen. Zudem spielt es natürlich auch eine Rolle, welche Ausrüstung Sie benötigen und unter wie vielen Personen diese aufgeteilt werden kann.

Generell gilt:

  • Schwere Ausrüstung möglichts dicht am Rücken verstauen
  • Kantige Gegenstände weit vom Rücken entfernt
  • Baumelnde Gegenstände außen am Rucksack, wie z.B. ein Kochtopf, sollten vermieden werden um das Gleichgewicht nicht zu beeinflussen.
  • Leichte Ausrüstung weit unten im Bodenfach platzieren

Mögliche Reihenfolge beim Packen

Packen Rucksack
  • Schlafsack ins Bodenfach
  • Kocher, Kleidung und Erste-Hilfe-Set darüber
  • alle länglichen und flachen Gegenstände seitlich daneben
  • Zeltstangen und Trinkflaschen rechts und links außen
  • Sonstige Kleinteile ins Deckelfach

Allgemeine Checkliste für eine mehrtägige Tour:

Grundausrüstung:

Kleidung:

Zelt
  • Unterwäsche und Socken
  • Thermohose und -shirt
  • wasserfeste Trekkingkleidung
  • Gürtel
  • Pullover
  • Trekkingjacke
  • Mütze, Sonnenbrille, Halstuch und Handschuhe
  • Trekkingschuhe
  • (alpine Touren benötigen in der Regel mehr und speziellere Kleidung)

Hygieneartikel:

  • Handtuch und Seife
  • Zahnbürste und Zahnpasta
  • Bruchsicherer Spiegel (Metall)
  • Haarbürste
  • Feuchtigkeitscreme
  • Toilettenpapier (wasserdicht verpackt)

Werkzeug:

  • Teleskopstöcke
  • Kompass und Karte
  • Schleifstein und diverse Messer (Kochmesser, Taschenmesser, Arbeitsmesser)
  • Klappsäge
  • Taschenlampe und Batterien
  • mindestens zwei Feuerzeuge und Streichhölzer
  • Zeltschnur und Draht
  • Kletterseil
  • Fotoausrüstung und Fernglas
  • Angelausrüstung
  • Nähmaterialien (Nadel, Faden, Sicherheitsnadeln, Knöpfe)
  • Klebeband

Kochausrüstung:

  • Kocher und passender Brennstoff
  • Geschirr und Besteck
  • Lebensmittel
  • Kanne
  • Tücher und Schwamm
  • Topf/Pfanne
  • Wasserentkeimer (Kohlefilter o.Ä.)
  • Schneidebrett

Erste Hilfe und Medizin:

Berge
  • Insektenschutzmittel
  • Pinzette
  • diverse Pflaster und Schere
  • Bandagen und Kompressen
  • Desinfektionsmittel und Handschuhe
  • Schmerzmittel
  • Tabletten gegen Magen- und Darmbeschwerden
  • Erkältungsmittel
  • Wundsalbe (Prellungen, Stiche, Verbrennungen)
  • Salztabletten
  • Rettungsdecke
  • Entkeimungstabletten
  • Monatshygiene für Frauen

Sonstiges

  • Ausweispapiere und ggf. Campingerlaubnis
  • Impfpass
  • Mobiltelefon und Geld
  • Mehrwegflasche
  • Papier und Bleistift
  • Trillerpfeife
  • Moskitonetz

4.2 Freizeit-Rucksäcke

Natürlich sind auch bei den Freizeit-Rucksäcken eine Gurtpolsterung und eine gute Gewichtsverlagerung – gegebenenfalls durch einen zusätzlichen Hüftgurt – hilfreich, jedoch nicht immer unbedingt erforderlich. Dies hängt immer von der Art und Länge der Reise oder des Ausflugs ab. Hier einige Beispiele:

Eastpak

Die Städtereise

Bei kleinen Städtetrips ist ein geräumiger Rucksack eine sinnvolle Alternative zur Handtasche. Mit einem Rucksack haben Sie stets die Hände zum Fotografieren frei und können trotzdem wichtige Gegenstände wie einen Stadtplan, kleine Snacks und Getränke sowie Ihre elektronischen Geräte verstauen. Die Größe der Tasche hängt von der Dauer der Reise und der Anzahl der Personen ab. Meist reicht bereits ein großes Fach. Dies sollte sich jedoch bestenfalls mit einem Reißverschluss schließen lassen, um den Inhalt besser vor möglichen Taschendieben zu schützen. Speziell bei kleinen Trips in wärmere Gebiete ist zudem eine gute Belüftung essentiell, damit es nicht zum Hitzestau oder zu erhöhter Schweißbildung am Rücken kommt.

Der Ausflug mit Kindern

Kaum ein Schwimmbad- oder Freizeitpark-Besuch kommt ohne einen praktischen Rucksack aus, gerade dann, wenn Kinder dabei sind. Hier sind mehrere kleine Fächer zusätzlich zum Hauptfach von Vorteil, um die unterschiedlichsten Utensilien schnell aufzufinden. Getränke, Kekse, der Lieblings-Teddy oder ein Paket Taschentücher sind auf diese Weise immer unverzüglich griffbereit. Kofferrucksäcke aus dem Outdoor-Bereich mit ihren vielen Fächern eignen sich auch hier hervorragend.

Beim Sport

Ob beim täglichen Fitness-Studio-Besuch oder beim Sport am Wochenende – Wechsel-Kleidung und anderes Zubehör gehören einfach dazu. Ein geräumiger Tagesrucksack bietet stets ausreichend Platz für Fußballschuhe, Trikots sowie Shampoo, Deodorant und Ähnliches. Andere Modelle wie beispielsweise kleine Trekking-Rucksäcke eignen sich besonders durch die Außenriemen. Dort können Dinge wie eine Yoga-Matte oder ein Tennisschläger problemlos befestigt werden. Ein weiterer Vorteil: Dadurch, dass Sie mit einem Rucksack immer die Hände frei haben, können Sie auch problemlos mit dem Rad zum Sport fahren, ohne durch eine lästige Tragetasche behindert zu werden.

Der Weg zur Arbeit

Besonders Pendler wissen eine gute Tasche auf dem Weg zur Arbeit zu schätzen. Schließlich müssen nicht nur das Frühstück, sondern auch oft einige Akten, der Laptop und viele andere Utensilien, die man im Arbeitsalltag benötigt, transportiert werden. Hier kommt der Rucksack ins Spiel: Kaum eine andere Tasche bietet so viel Stauraum und lässt sich gleichzeitig so komfortabel tragen wie ein Rucksack. Notebook-Rucksäcke sind in der Regel speziell gepolstert, um Stöße zu dämpfen. Dies kann durch eine harte Kunststoffschale oder auch durch Neopren als Material gewährleistet werden.

4.3 Schulrucksäcke

Schulranzen für Kinder sind regelmäßig ein großes Thema in der Schule: Oft sind sie zu groß oder zu schwer und trotzdem muss alles verstaut werden. Natürlich sollten die Kleinen die Ranzen aber auch problemlos tragen können. Als grobe Faustregel gilt:

12-15% des Körpergewichts = Maximales Gewicht des Schulranzens

Dieses Maximal-Gewicht sollte im Idealfall nicht überschritten werden, da sich Kinder stets im Wachstum befinden und eine Dauerbelastung durch einen zu schweren Rucksack langfristige Schäden herbeirufen kann. Doch nicht nur das Gewicht ist wichtig, um frühzeitige Rückenprobleme zu vermeiden, sondern auch das Volumen des Schulrucksacks. Drei bis vier Bücher, einige Hefte, Stifte und Verpflegung nehmen in der Regel kaum mehr als 15 Liter Volumen ein. Je kleiner der Ranzen ist, desto sinnvoller wird meist gepackt, denn durch ein optimales Verstauen aller nötigen Gegenstände kann viel Gewicht gespart werden. So wird der Ranzen richtig gepackt:

Schulranzen
  • Nur das Nötigste mitnehmen: Pausenbrot, Federmäppchen, Hefte, Bücher
  • Nur Bücher und Hefte einpacken, die für den jeweiligen Tag auf dem Stundenplan stehen
  • Schwere, große Bücher nach hinten, möglichst nah an den Rücken
  • Das Gewicht gleichmäßig verteilen um die Wirbelsäule nicht einseitig zu belasten

Tipp: Üben Sie das richtige Packen des Schulranzens gemeinsam mit Ihrem Kind. Beachten Sie auch, dass gewisse Unterlagen unter Umständen in der Schule gelassen werden können. Ihr Kind sollte sich außerdem mit seinem Sitznachbarn absprechen, um sich so gegebenenfalls Bücher teilen zu können.
Um den idealen Tragekomfort zu gewährleisten, sollten die Gurte straff angezogen werden, sodass der Rucksack auf den Schulterblättern anliegt. Zu guter Letzt ist es wichtig, dass der Ranzen auf dem Rücken getragen wird. Wird er nur über eine Schulter oder am Griff getragen, nützt auch der beste Ranzen nichts.

Worauf sie sonst noch bei einem guten Schulrucksack achten sollten:
  • Ergonomisch geformte Rückenpartie sorgt für optimalen Tragekomfort und erstklassige Gewichtsverteilung
  • Trageriemen stehts synchron einstellen
  • Diese sollten mindestens vier cm breit sein
  • Reflektoren senken das Unfallrisiko bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Schulranzen sollte die Bewegungsfähigkeit nicht zu sehr einschränken

Auch vor dem Grundschulalter benötigen Kinder einen Rucksack, um ihre Brotdose und das Lieblings-Kuscheltier in den Kindergarten zu tragen. Hierbei bildet hauptsächlich das Design das größte Entscheidungskriterium. Je bunter und ausgefallener, desto besser. Viele Kinderrucksäcke sind sogar mit Motiven eines Comic-Helden oder der Lieblingsfigur aus einem Film gestaltet. So erkennt Ihr Kind seinen Rucksack auch stets auf Anhieb.


5. Pflege

Echtleder-Rucksäcke Textil-Rucksäcke
Kleinere Verschmutzungen
  • Mit einem feuchten Tuch beseitigen
  • Mit einem feuchten Tuch beseitigen
Größere Verschmutzungen
  • Vom Fachmann bereinigen lassen
  • Mit herkömmlichen Waschpulver in ein lauwarmes Wasserbad einlegen
Reinigungsmittel
  • Keine chemischen Reiniger verwenden
  • ggf. Lederfett
  • Keine chemischen Reiniger verwenden
  • Herkömmliches Waschpulver in lauwarmen Wasserbad
Sonstiges
  • Vor dem ersten Gebrauch imprägnieren
  • Marken- bzw. modellabhängige Reinigungsmethoden den Herstellerinformationen entnehmen
  • Nie auf der Heizung oder mit dem Föhn trocknen

6. Fazit

Den idealen Rucksack zu finden, hängt immer von Ihrem Körperbau sowie der Art der Nutzung ab. Machen Sie sich im Vorfeld eine genaue Vorstellung davon, was Sie vorhaben und was Sie dazu benötigen. Der richtige Rucksack kommt dann fast von alleine. Diese Übersicht hilft Ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

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Schulsachen
Städtereise
Campingausrüstung
Wandertour
Ausflug
Stadtbummel