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Beliebte Übergangsjacken

Passformen und Schnittlängen mit Größentabelle in unserem Jacken Ratgeber

  • Überblick
  • Bekannte Marken
  • FAQ

Bei der Auswahl der richtigen Marke und Art entscheidet letztendlich der persönliche Geschmack, das Wetter und der Anlass. Dennoch kann man zwischen generellen Kriterien unterscheiden, die im Folgenden erläutert werden.
Es wird zwischen Material, Verwendungszweck und Schnitt differenziert. Beim Online-Kauf muss der Kunde vorher seine genaue Konfektionsgröße kennen.

Größen und Größentabellen

Jacken und Mäntel werden im Allgemeinen nach internationalen Größen benannt. Normalgrößen sind XS – XL für Frauen und S – XXL für Männer. Alles darüber/darunter gehende sind Sondergrößen, die von vielen Marken in nur sehr begrenzter Stückzahl produziert werden.
Um Ihre Größe zu bestimmen, messen Sie den Brust- und Taillenumfang bzw. den Brust- und Bundumfang in cm und lesen Sie in der Tabelle die internationale Bezeichnung ab.

Damen XS S M L XL
Größe (DE) 32-34 36-38 40-42 44-46 48
Taille 60-65 66-73 74-81 82-90 91-95
Brust 74-81 81-89 90-97 98-107 108-112
Herren S M L XL XXL
Größe (DE) 44-46 48-50 52-54 56-58 60-62
Brust 86-93 94-101 102-109 110-117 118-125
Bund 74-81 82-89 90-99 100-109 110-119
Jack Wolfskin Winterjacke

Verschiedene Materialien

Das beste Material für Jacken gibt es nicht. Vielmehr muss man das Material an die Gegebenheiten anpassen.

Viele Jacken bestehen aus künstlich hergestellten Materialien, den sogenannten Kunstfasern. Hier einige Beispiele:

  • Polyester: Synthetisches Polymer, das sehr wasserabweisend und reißfest ist. Wird häufig für Sportkleidung (Trainingsjacke etc.) verwendet.
  • Polyamid/Nylon: zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr elastisch ist. Die Struktur verändert sich bei großer Hitzeeinwirkung, was häufig bei der Produktion ausgenutzt wird. Wind- und Skijacken werden häufig aus Polyamid hergestellt.
  • Softshell: eine Mischung verschiedener Kunstfasern. Dieses Material wird zum Beispiel bei Warnwesten eingesetzt.


Die auch Mikrofaser genannten Stoffe haben einen geringeren Durchmesser als Baumwollfasern und sind dadurch besonders weich und formbeständig. Sie zeichnen sich zudem durch ihre Atmungsaktivität bei gleichzeitiger Wasserabweisung aus. Dazu sind sie waschmaschinenfest – Sie laufen nicht ein. Der Preis liegt häufig deutlich unter dem von Baumwolljacken. Viele Winter- und alle Multifunktionsjacken sind aus Mikrofasern.

Bei Baumwolljacken sind viele Verhaltensweisen im genauen Gegensatz zu den synthetischen Polymeren. Da die Fasern weitaus gröber sind, saugen Baumwolljacken Flüssigkeiten besser auf. Darüber hinaus sind sie vollkommen natürlich und biologisch komplett abbaubar. Mäntel, Blusen und Businesskleidung werden ebenfalls zu großen Teilen aus Baumwolle hergestellt. Winterjacken sind wenn, dann nur teilweise aus Baumwolle und größtenteils aus Mikrofaser. Durch die grobe Struktur ist der Schutz vor Kälte nur in begrenztem Maß gewährleistet. Daher sind hauptsächlich Übergangsjacken aus reiner Baumwolle.

Lederjacken sind strapazierfähige, langlebige Naturprodukte und haben einen unverwechselbaren Look. Aufgrund ihrer Wettereigenschaften können Jacken aus Leder ab dem Spätsommer an getragen werden. Neben modischer Gründe kommen Lederjacken auch als Nutzjacken zum Einsatz, da sie feuerresistenter sind als Baumwolljacken und nicht schmelzen wie Microfaser.

Zudem schützen Lederjacken bei Stürzen besser. Sie sind in der Regel deutlich teurer als Baumwoll- und Kunstfaserjacken und werden ab dem Spätsommer bis zum Frühling durchgehend getragen, da diese zwar recht dünn sind, jedoch den Körper dennoch gut wärmen. Um dem natürlichen Look von Leder zu entsprechen, sind viele Lederprodukte in klassischen Braun- und Schwarztönen gehalten. Natürlich gibt es auch Lederjacken für den Winter, die dann mit Fell gefüttert sind.

Jacken aus Seide sind für den gehobenen Anspruch geeignet. Die Fäden der Seidenraupe zeichnen sich vor allem durch ein angenehmes Traggefühl und edles Aussehen aus.

Verwendungszweck und Schnitt

Wie der Name erahnen lässt, eignen sich Winterjacken für die kalte Jahreszeit vornehmlich für die kalte Jahreszeit. Sie sollten wasserundurchlässig aber dabei dennoch atmungsaktiv sein. Ein Innenfutter sorgt dafür, dass die Körperwärme eingeschlossen bleibt und keine Zugluft an den Körper kommt. Kapuzen können oft per Reißverschluss an- und abgenommen werden. Das wohl bekannteste Beispiel einer Winterjacke ist die klassische Daunenjacke. Besondere Schneemäntel schützen darüber hinaus besonders gut vor Flüssigkeit, was bei dreckigem Schneematsch etc. sehr wichtig sein kann.

Es ist bedeutsam, dass Skijacken neben der Wasserdichte und dem Kälteschutz auch einen gleichmäßigen Luftaustausch regeln. Das kann z.B. durch kleine Ventilationsöffnungen geschehen. Skijacken mit einer Wassersäule von 10.000mm sind ausreichend wasserdicht – die Luftdurchlässigkeit ist ab 2l/m²/sec oder 0,5 CFM für professionelles Skifahren geeignet. Wer nur wandern möchte, kann ruhig zu Winterjacken greifen. Diese reicht in den meisten Fällen vollkommen aus.

Regenmantel

Mäntel sind knielange Jacken, Parkas oder Parker gefütterte Kurzmäntel mit Kapuze. Häufig sind Fellränder an Ärmeln, um den Hals und an der Kapuze. Beide schützen vor Wind und Kälte, weswegen ersteres von Herbst bis Februar, letzteres im Winter getragen wird. Regenjacken sind meist dünne Microfaserjacken, welche wasserdicht oder wasserabsweisend sind. Meist befindet sich eine Kapuze außen, oder im Kragenring. Regenjacken ohne durchgehenden Reißverschluss nennt man Windbreaker. Sie können ganzjährig, außer in der kältesten Jahreszeit, getragen werden.

Fleecejacken sind, obwohl gleich ausgesprochen, keine Vliesjacken. Fleece ist ein Veloursstoff (Polyester), der sehr leicht und widerstandsfähig ist und dabei eine sehr gute Wärmespeicherung hat. Fleecejacken sind weitgehend knitterfrei und elastisch, trocknen schnell ohne dabei jedoch wasserdicht zu sein. Der Tragekomfort ist dabei sehr hoch, da die Jacken sehr weich und angenehm sind. Zudem zeigen sie eine hohe Empfindlichkeit gegen Hitze und eine starke elektrostatische Aufladung. Sie können vom Spätsommer bis einschließlich Frühling getragen werden. Häufig werden Fleecejacken auch unter einer zweiten Jacke getragen, um einen noch größeren Kälteschutz zu bieten.

Westen sind ärmellose Jacken, die in ihren dünnen Ausfertigungen aus Stoff aufgrund rein optischer Gründe zumeist über einem Hemd getragen werden. Darüber hinaus existieren aber noch wärmere Ausgaben der Weste, die dann zumeist mit Daunen gefüllt sind. Sie sind praktisch und schick, da sie auch bequem unter der Jacke getragen werden können.