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Eine Waschmaschine, deren Wäschetrommel von der Vorderseite aus befüllt wird, bezeichnet man als Frontlader. Diese Bauform ist dann besonders empfehlenswert, wenn das Gerät als Unterbaugerät in eine Einbauküche integriert werden soll. Aber auch im Bad oder in der Waschküche ist ein Frontlader beliebt, weil sich die Oberseite als Arbeitsfläche nutzen lässt. Ist die Wäsche in der Trommel, wird die Maschine mit einem Bullauge verschlossen, der Waschvorgang lässt sich durch die transparente Scheibe beobachten. Als Nachteil der Frontlader Waschmaschinen gilt die einseitige Lagerung der Wäschetrommel; das Lager wird stark beansprucht. Manche Nutzer stört das Bücken beim Einlegen oder Entnehmen der Wäsche.
Toplader Waschmaschinen besitzen an der Oberseite eine Klappe, um die Wäschetrommel zu füllen bzw. zu entleeren. Diese Bauform wird heute weniger häufig gewählt, ist aber in besonders kleinen Bädern oder Waschräumen von Vorteil. Ein Vorteil der Toplader besteht darin, dass die Trommel beidseitig gelagert werden kann, was die Lebensdauer der Maschine erhöht. In der Anschaffung sind die Toplader wegen der geringeren Produktionszahlen etwas teurer als die weit verbreiteten Frontlader. Toplader gibt es in verschiedenen Geräteabmessungen für größere und auch für Singlehaushalte. Die Bedienung eines Topladers schont den Rücken, da man sich beim Befüllen und Entleeren der Wäschetrommel nicht bücken muss.
Bei der Wahl der richtigen Waschmaschine spielt die Größe des Ladevolumens eine große Rolle. Je nach dem welchen Ansprüchen die Waschmaschine gerecht werden soll ist es besonders wichtig die richtige Größe zu wählen. Ein Singlehaushalt benötigt definitiv ein kleineres Volumen als eine Waschmaschine die in einem Familienhaushalt betrieben wird. Wählt man ein zu kleines Modell hat man später die doppelte Arbeit da nicht alle Wäsche auf einmal gewaschen werden kann. Aktuelle kleine Modelle die sich für 1-Personen Haushalte eignen sich für Wäschemengen von 3 bis 3,5 kg. Für Familien eignen sich diese nicht, hier sollte das Volumen je nach Wäschemenge mindestens 6kg betragen. Es gibt aber auch Modelle mit einem Ladevolumen von acht oder mehr Kilogramm, diese eignen sich dann für wirklich große Wäschemengen in der Großfamilie.
Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig Haushaltsgeräte zu kaufen, die besonders energieschonend arbeiten. Beim Kauf einer Waschmaschine sollte man zum Beispiel auf die Effizienzklassen achten. Es gibt insgesamt sieben Klassen von A bis G und für besonders energieschonende Waschmaschinen noch A+ und A++. Dabei wird sowohl die Waschwirkung als auch die Schleuderwirkung geprüft und eingestuft. Je effektiver die Waschleistung und je trockener die Wäsche, umso besser wird die Maschine eingestuft, immer natürlich unter Bedachtnahme auf Wasserverbrauch, Ladevolumen, Geräuschentwicklung und Stromverbrauch. Jede Waschmaschine, die verkauft wird, muss mit der Klasse bewertet sein, damit der Konsument sofort sehen kann, welche Maschine am besten ist.