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Beliebte Waschmaschinen

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Waschmaschinen - Alle Informationen auf einen Blick

Was beim Kauf zu beachten ist

Waschmaschinen sind wichtige Helfer im Alltag, auf die wir nur ungern verzichten möchten. Mit ihnen sparen wir viel Zeit und Aufwand, da sie uns das Wäschewaschen sehr erleichtern. Von Jahr zu Jahr werden Waschmaschinen immer weiter entwickelt, um nicht nur den Waschgang zu optimieren, sondern auch wertvolle und teure Energie zu sparen. So entstanden und entstehen noch immer zahlreiche verschiedene Modelle von den unterschiedlichsten Herstellern. Damit Sie sich beim Kauf einer Waschmaschine zurechtfinden und das passende Gerät erwerben, haben wir in folgendem Ratgeber wichtige Informationen und interessante Tipps zusammengestellt.

Allgemeine Informationen

Achten Sie auf eine hohe Energieeffizienz!Üblicherweise benötigt eine Waschmaschine einen Abwasser-, einen Frischwasser- und einen Stromanschluss. Ein Warmwasseranschluss ist hier sehr vorteilhaft und sinnvoll: Das Wasser muss im Hauptwaschgang auf eine bestimmte Temperatur erhitzt werden, welche Sie zuvor gewählt haben. Besitzen Sie keinen Warmwasseranschluss, wird das Wasser von der Maschine erst aufgeheizt und somit mehr Strom verbraucht. Da die Waschmaschine zudem sehr oft benutzt wird, sollte sie in allen Bereichen zumindest die Note B aufweisen. Denn je besser die Note ist, desto effizienter und energiesparender arbeitet das Gerät. Im Bereich der Schleuderleistung zum Beispiel muss das Gerät mindestens 1.2000 Umdrehungen pro Minute schaffen. Ideal wären hier 1.400 - 1.600 Umdrehungen pro Minute – diese entsprechen den Bestnoten B und A. In diesem Bereich liegen zum Beispiel die Maschinen von Siemens, Beko und Samsung. Es gibt auch Modelle mit einer Schleuderleistung von 1.800 Umdrehungen pro Minute, diese sind für den alltäglichen Gebrauch jedoch nicht nötig. Doch nicht nur die Energieeigenschaften sind wichtig beim Erwerb einer Waschmaschine, auch die verschiedenen Bautypen sollten hierbei beachtet werden, da jeder einzelne verschiedene Vorteile mit sich bringt.

Toplader

Toploader WaschmaschineBei einem Toplader befindet sich die Ladeluke oben auf der Waschmaschine und besteht aus dem gleichen Material wie der Rest des Gerätes. So wird die Wäsche von der oberen Seite in die Maschine gefüllt, ebenso wie das Waschmittel. Auch die Bedienelemente sind hier zu finden. Dadurch müssen Sie sich beim Befüllen des Modells nicht bücken und Ihr Rücken wird nicht unnötig strapaziert. Durch die Konstruktion des Topladers entsteht ein weiterer Vorteil: er ist relativ schmal und platzsparend – so eignet er sich vor allem für kleine Räume wie Waschküchen, Abstellkammern oder kleine Bäder. Zudem kann ein Waschprogramm ganz einfach unterbrochen werden, um ein vergessenes Kleidungsstück nachzulegen, da hier nicht die Gefahr besteht, dass das Wasser ausläuft.

Frontlader

Frontlader WaschmaschineIm Gegensatz zum Toplader besitzt der Frontlader seine Ladeluke an der Vorderseite. Darin befindet sich ein sogenanntes Bullauge aus Glas, durch welches sich der Waschgang von außen beobachten lässt. Hier werden Wäsche und Waschmittel an der Vorderseite eingefüllt und auch die Bedienelemente befinden sich vorne über der Ladeluke. Üblicherweise ist der Frontlader etwas breiter als der Toplader, doch auch hier entstehen Vorteile für den Nutzer. So bietet der Frontlader Platz auf seiner Oberseite – diese kann entweder als Arbeits- oder Abstellfläche genutzt werden. Dadurch wird die Frontlader-Waschmaschine oft anstelle eines Unterschranks in eine Küchenzeile gebaut. Eine andere Möglichkeit ist, mithilfe eines Zwischenrahmens den Wäschetrockner darüber zu montieren.

Waschtrockner

Haben Sie nicht genügend Platz für zwei Geräte oder bietet sich in Ihrer Wohnung keine Möglichkeit zum Trocknen der Wäsche an, sollten Sie einen Waschtrockner erwerben. Diese Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner wäscht Ihre Kleidung und trocknet sie direkt im Anschluss, sodass Sie sich das Aufhängen der Wäsche sparen. Waschtrockner können als Front- oder Toplader erworben werden – hier gilt es wieder zu entscheiden, welches Modell besser in die eigene Wohnung passt. Das Gerät ist vor allem vorteilhaft für Wäsche, die schnell wieder benötigt wird, denn das Waschen und Trocknen funktioniert in ein bis zwei Durchgängen. Es eignet sich auch für Berufstätige, da die Kleidung am Morgen in den Waschtrockner gesteckt wird und am Abend sofort sauber und trocken in den Kleiderschrank sortiert werden kann. Zudem besitzt das Gerät kein Flusensieb, welches gereinigt werden muss; Reste wie Fussel, Staub und Haare werden einfach mit dem Abwasser weggeschwemmt. Achten Sie bei der Bedienung aber auf die Beladungsmenge, welche die Maschine maximal aufnehmen darf: Üblicherweise darf das Gerät beim Trocknen weniger beladen werden als beim Waschen.

Die Wäsche richtig waschen

Bevor Sie mit dem Waschgang beginnen, sollten Sie die Wäsche trennen. Das bedeutet: Weißes wird separat von Farbigem und unempfindliche Sachen getrennt von Feinwäsche gereinigt. Außerdem sollten nur Wäschestücke mit ähnlicher Farbe zusammen gewaschen werden, da Sie nur so die Garantie haben, dass die Teile ihr ursprüngliches Design behalten. Bei extrem leicht abfärbender Kleidung ist üblicherweise der Hinweis „separat waschen“ auf dem Etikett zu finden. Zusätzlich sollten Sie mit möglichst niedriger Temperatur waschen. Bunt- und Kochwäsche kann zwar normalerweise bis zu einer Temperatur von 95 Grad Celsius gewaschen werden, dies könnte jedoch der Kleiderfarbe schaden. Waschen Sie Ihre Kochwäsche also nur über 60 Grad Celsius, wenn es notwendig ist, sie von allen Keimen zu befreien. Ansonsten kann der Normalwaschgang bei 40 bis 60 Grad Celsius laufen; die Waschmaschine wird dabei komplett gefüllt und die Wäsche normal geschleudert. Anders ist dies bei dem Programm „Feinwäsche“, welches sich vor allem für Seide eignet. Hierbei darf sich nur wenig Wäsche in der Trommel befinden, damit sie nicht zu sehr geschleudert wird, und die Temperatur sollte so niedrig wie möglich gehalten werden. Das Programm „Pflegeleicht“ gilt wiederum für unempfindliche Wäsche, die trotzdem mit Feinwaschmittel gewaschen werden sollte. Hier können Sie die Trommel zur Hälfte füllen. Sie sollten jedoch die Schleuderleistung etwas reduzieren, damit die Wäsche nicht zu sehr zerknittert wird. Handelt es sich bei Ihrer Wäsche um Wolle, beachten Sie zuerst das Etikett – nicht jedes Wollstück darf in der Waschmaschine gereinigt werden. Nutzen Sie ansonsten das „Wollwaschprogramm“ bei einer Temperatur von maximal 30 Grad Celsius und füllen Sie die Maschine höchstens bis zur Hälfte.

Waschsymbole

Waschsymbole an der KleidungDie Waschsymbole, welche auf dem Etikett jedes Kleidungsstücks zu finden sind, geben Aufschluss über das jeweilige Programm und die Temperatur, welche Sie wählen sollten. Hierbei wird der Waschvorgang durch einen vereinfachten Zuber dargestellt. Manchmal befindet sich eine Zahl in dem Gefäß; dies stellt die höchste Waschtemperatur dar, die für dieses Kleidungsstück eingestellt werden darf. Sehen Sie auf diesem Etikett nun einen normalen Waschbottich, bedeutet dies, die Wäsche kann im Normalwaschgang gereinigt werden. Ist unter dem Gefäß ein horizontaler Strich zu finden, sollten Sie die Kleidung im Programm „Pflegeleicht“ waschen. Zwei horizontale Striche bedeuten den Schonwaschgang oder gar den Wollwaschgang – hier dürfen Sie die Trommel nur zu 1/3 füllen und nicht schleudern. Zeigt das Etikett eine Hand im Zuber, darf die Wäsche keinesfalls in die Maschine, sondern muss von Hand gewaschen werden, da der Stoff sonst reißen kann. Ist der Zuber schließlich von zwei Strichen durchkreuzt, darf diese Kleidung gar nicht gewaschen werden. Hier ist nur eine chemische Reinigung im Fachgeschäft möglich.

Waschmittel

Auswahl verschiedener Flüssigwaschmittel

Haben Sie die Waschmaschine entsprechend beladen und das richtige Programm eingestellt, müssen Sie nur noch das passende Waschmittel hinzufügen. Vollwaschmittel sollte bei jedem Waschgang verwendet werden, dieses wird in flüssiges und Pulverwaschmittel unterteilt. Am besten ist es, konzentriertes Waschmittel in Nachfüllpackungen einzukaufen. Zwar unterscheiden sich diese beiden Arten in der Leistung kaum voneinander, doch ist das Pulver erst einmal geöffnet, sollte es innerhalb eines halben Jahres verbraucht werden. Zudem löst das flüssige Waschmittel Fettflecken meist besser, während das Waschpulver noch zusätzliche Rückstände hinterlassen kann. Ist das Vollwaschmittel hinzugefügt, können Sie zusätzlich Feinwaschmittel für spezielle Kleidungsstücke wie etwa weiße oder schwarze Wäsche hinzufügen. Es ist stets von Vorteil, Spezialprodukte zu verwenden, da empfindliche Kleidung so noch besser gepflegt wird und nicht so schnell auswäscht.

Zahlreichen Zusatzprogramme

Bei einem normalen Waschgang entsteht ein Gemisch aus Wasser und Waschmittel, in welchem sich Ihre Wäsche um sich selbst dreht und von Flecken befreit wird. Durch den zusätzlichen Spülgang wird der restliche Schmutz entfernt. Beim anschließenden Schleudergang versucht die Maschine, der Wäsche so viel Wasser wie möglich zu entziehen, damit diese beim Aufhängen nicht tropft. Doch nicht nur der richtige Waschgang und das passende Reinigungsmittel sind wichtig. Gerade die etlichen Zusatzprogramme helfen Ihnen, den Waschgang speziell Ihrer Kleidung anzupassen und so ein besseres Ergebnis zu erzielen. So können Sie zum Beispiel einen Vorwaschgang hinzufügen, falls Ihre Wäsche extrem verschmutzt ist.

Zu den wichtigsten speziellen Eigenschaften gehören vor allem eine Programm- und eine Restlaufanzeige. Dadurch können Sie stets überprüfen, wie weit der Waschgang vorangeschritten ist und wie viel Zeit noch bleibt, bis er beendet ist. Eine zusätzliche Startzeitvorwahl ist für allem für Berufstätige von Vorteil: Hiermit stellen Sie ein, wann die Maschine mit dem Programm beginnt und können so etwa die Arbeitszeit dafür nutzen. Zudem bieten modernere Geräte zahlreiche Funktionen, mit denen Wasser, Reinigungsmittel und Strom gespart werden können. So besitzen zum Beispiel einige Modelle eine Beladungserkennung – dadurch können Sie das Gewicht der Kleidung in der Trommel von einem Display ablesen und die Beladung den oben genannten Basisprogrammen anpassen.

Auswahl an Waschprogrammen an der WaschmaschineDoch nicht nur das; einige Hersteller haben ihre Modelle mit einer noch größeren Auswahl an Programmen ausgestattet, um Ihren Waschgang so effizient wie möglich zu gestalten. Bei den Waschmaschinen der Firma Bosch lässt sich zum Beispiel das „Sensitive“-Programm einstellen. Es eignet sich besonders für Allergiker, da durch einen zusätzlichen Spülgang die Kleidung von allen Staubpartikeln und eventuellen Waschmittelrückständen entfernt wird. Durch das ebenfalls bei Bosch-Geräten eingebaute Special „Extra 15“ ist ein einziger Waschgang schon nach ungefähr fünfzehn Minuten beendet. Hier lässt die Maschine jedes Programm verkürzt laufen; die Wäsche ist jedoch trotzdem ordentlich gereinigt. Dies eignet sich vor allem für neu gekaufte Kleidung, die vor dem ersten Tragen gesäubert wird. Auch das Unternehmen Miele bietet Waschmaschinen mit speziellen Programmen an. So können Sie etwa für Ihre Jeans einen Waschgang wählen, der diese Kleidungsstücke schonender reinigt als die Basisprogramme. Waschmittelrückstände werden dabei komplett entfernt und die Farbe der Hosen wird nicht ausgewaschen. Außerdem lässt sich bei Miele-Waschmaschinen das Oberhemden-Programm nutzen. Dabei werden Blusen und Hemden nicht allzu sehr zerknittert, weil sie eine kürzere Waschzeit durchlaufen und weniger stark geschleudert werden.

Die Reinigung der Waschmaschine

Es ist sehr wichtig, dass die Maschine regelmäßig gereinigt wird. Zwar hält das Gerät trotz Verschmutzung eine lange Zeit, doch Ihre Kleidung kann irgendwann nicht mehr richtig gewaschen werden und ist womöglich nach dem Waschgang noch dreckiger als zuvor. Um also sicherzugehen, dass Ihre Waschmaschine vollständig funktioniert, sollten Sie alle Bestandteile sauber halten.

  • 1. Es wird damit angefangen, das Gerät von außenzu reinigen. Fahren Sie hierfür zuerst mit einem Lappen an dem Gummi entlang, welcher sich an der Öffnung befindet. Hier können Sie herkömmliches Putzmittel verwenden, auch Zitronensaft ist in geringer Dosierung dafür geeignet. Zusätzlich können Sie am inneren Rand der Öffnung entlangfahren, da sich hier auch oft Schmutz ansammelt.
  • 2. Lassen Sie danach die Waschmaschine bei 90 Grad Celsius leer durchwaschen.
  • 3.Um die restliche Maschine von außen zu reinigen, können Sie einen milden Reiniger verwenden – minimale Roststellen lassen sich dabei ganz einfach mit Scheuermilch entfernen.
  • 4. Ist dies getan, können Sie sich um das Waschmittelfach kümmern. Dieses muss regelmäßig gereinigt werden, weil sich hier zahlreiche Waschmittelreste ansammeln. Da diese mit der Zeit immer mehr verkrusten, kann die Waschmaschine das neue Waschmittel nicht mehr richtig einspülen. Füllen Sie also zum Reinigen einen Eimer mit Wasser und geben Sie etwas Essig hinzu. Nun können Sie das Waschmittelfach und die dazugehörigen Teile für etwa zehn Minuten in das Wasser legen. Reinigen Sie danach mithilfe einer Zahnbürste alle schwer erreichbaren Ecken und spülen Sie das Fach zum Schluss gründlich mit Wasser ab.
  • 5. Auch das Flusensieb sollte in regelmäßigen Abständen entfernt und gereinigt werden. Üblicherweise fängt es alle Fremdkörper auf, die mit der Kleidung in die Maschine gelangen; ist es jedoch zu voll, kann es seinen Dienst nicht mehr erfüllen. Bevor Sie das Sieb entfernen, sollten Sie eine Schale vor die Öffnung stellen. Meist läuft bei diesem Vorgang etwas Wasser aus dem Gerät, dass auf diese Weise aufgefangen werden kann. Reinigen Sie nun das Sieb mit einer Bürste unter fließendem Wasser. Außerdem sollten Sie die Öffnung putzen, in welche das Flusensieb eingesetzt wird.
  • 6. Haben Sie alle Bestandteile der Waschmaschine gesäubert, sollte diese zum Schluss noch entkalkt werden. Hierfür ist verdünnte Zitronensäure besonders geeignet, die Sie für eine kurze Zeit einwirken lassen können. Lassen Sie nun die Waschmaschine bei 95 Grad Celsius leer durchlaufen. Die Zitronensäure hat nicht nur den Effekt, das Gerät zu entkalken, auch Ihre nächsten Waschgänge erhalten dadurch einen frischen Duft.

Geruch in der Waschmaschine beseitigen

Ab und an kann es passieren, dass die Waschmaschine anfängt zu riechen. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen könnte es daran liegen, dass die Waschmaschinentür auch dann geschlossen ist, wenn kein Waschprogramm läuft. Dadurch kann die angestaute Feuchtigkeit nicht entweichen, was zu einer Geruchsbildung führt. Lassen Sie also die Waschmaschine stets offen – dies hat den positiven Nebeneffekt, dass der Gummi an der Ladeluke nicht so schnell verschleißt. Andererseits kann Geruch auch durch Ablagerungen verursacht werden, die entstehen, wenn oft mit einer geringen Temperatur gewaschen wird. Das verringert zwar den Strom- und Wasserverbrauch, führt aber dazu, dass die Bakterien nicht abgetötet werden. Lassen Sie dafür das Gerät bei der höchsten Temperatur laufen. Bildet sich hierbei Schaum, bedeutet dies, dass noch genug Waschmittel in der Maschine vorhanden ist und Sie keine Reinigungsmittel benötigen. Anschließend sollten Sie einen Entkalker verwenden, der speziell für die Waschmaschine hergestellt wurde, um die Ablagerungen zu entfernen. Zum Schluss sollten Sie das Gerät noch einmal bei Höchsttemperatur durchlaufen lassen, damit der restliche Schmutz entfernt wird.

FAQ

  1. Wie kann ich Wasser und Strom beim Wäschewaschen sparen?

    Je öfter die Wäsche gewaschen wird, desto mehr Wasser und Strom werden natürlich verbraucht. Um trotzdem Strom sparen zu können, sollten Sie zunächst einen Warmwasseranschluss für die Waschmaschine nutzen. Dadurch muss die Maschine das Wasser nicht erst erhitzen und dessen Verbrauch wird leicht verringert. Außerdem ist es wichtig, das Gerät stets mit der jeweiligen Höchstmenge zu beladen – beachten Sie hierbei sowohl das maximale Fassungsvermögen der Trommel als auch die Vorgabe des Waschprogramms! Dosieren Sie zusätzlich das Waschmittel richtig; haben Sie zu viel dazugegeben, wird meist ein Zusatzspülgang geschaltet und es wird mehr Wasser verbraucht. Wollen Sie eine neue Waschmaschine erwerben, sollten Sie auf das Sparprogramm beziehungsweise die Mengenautomatik achten. Bei letzterem Programm kann das Gerät den Wasserverbrauch an die Menge der enthaltenen Wäsche anpassen. Auch das Sparprogramm verringert durch ein ähnliches System den Wasserverbrauch, dies ist jedoch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

  2. Ich lebe in einem großen Haushalt. Welches Fassungsvermögen sollte meine Waschmaschine haben?

    Durchmesser der Waschtrommel ist entscheidendDas Fassungsvermögen der Waschmaschinen reicht insgesamt von fünf Kilogramm bis zu zwölf Kilogramm, hierbei zählt immer das Trockengewicht der Wäsche. Welche Größe Ihre Waschmaschine grundsätzlich haben sollte, hängt von der Anzahl der Menschen in Ihrem Haushalt ab und davon, wie oft Sie Ihre Wäsche waschen. Leben Sie in einem großen Haushalt – also entweder in einer Großfamilie ab fünf Personen oder in einer großen Wohngemeinschaft – sollten Sie eine Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von neun bis zwölf Kilo erwerben. Dies gilt vor allem, wenn sich mehrere kleine Kinder in Ihrem Haushalt befinden, da so die Wäsche schneller dreckig wird und demnach mehr Wäsche anfällt.

  3. Ein Rotweinfleck auf meiner weißen Bluse – wie bekomme ich diesen heraus?

    Finden sich tiefe Flecken wie Gras, Rotwein oder Saft auf Ihrer Kleidung, sollten Sie zuerst etwas Fleckenentferner auf die Stellen geben und stark verreiben. Alternativ eignet sich dazu auch Schmierseife. Lassen Sie das Mittel für einige Zeit einweichen und geben Sie es dann, gern auch zusammen mit der üblichen Wäsche, in die Waschmaschine. Manche Waschmaschinen, wie etwa solche des Herstellers Bosch, bieten zudem eine Flecken-Automatik. Dadurch können Sie die Art Ihres Flecks auf dem Display suchen und wählen; die Waschmaschine richtet sich bei der Einweichzeit und der Temperatur nach diesem Programm.

  4. Die Haare meiner Katze bleiben an der Kleidung hängen – was kann ich dagegen tun?

    Natürlich lieben wir unsere Haustiere, aber die Fellhaare von Hunden, Katzen und Nagern bleiben stets ganz leicht an den Möbeln und der eigenen Kleidung haften. Dabei haaren sowohl Hunde als auch Katzen gleichermaßen viel. Werden die Standardwaschgänge der Waschmaschine genutzt, bleibt die Enthaarung oft erfolglos. Um zu viele Tierhaare zu vermeiden, sollten Sie Ihr Haustier so oft wie möglich – am besten natürlich täglich – bürsten. Schon an der Kleidung haftende Haare können Sie mit Fusselbürsten entfernen. Diese besitzen eine Rolle mit klebendem Papier an einem meist länglichen Stiel. Rollen Sie damit über Ihre Hose oder Ihr Oberteil; so wird ein Großteil der Fellhaare entfernt. Ist dies getan, kann nun auch die Waschmaschine helfen, den Rest zu entfernen. Einige Modelle weisen die Option „Extra Spülen“ auf; damit wird die Wäsche besser aufgeweicht und die restlichen Haare werden einfach weggewaschen. Allerdings verbraucht diese Option mehr Wasser als die üblichen Programme.