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Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Härtegrad: H2 - Serie: Gerry HF

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Härtegrad: H2 - Serie: Svenja

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Härtegrad: H2 - Serie: Top KS

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Matratzenart: Federkernmatratzen - Härtegrad: H3 - Serie: Studioline

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Härtegrad: H2 - Serie: Top KS

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Härtegrad: H3 - Serie: Pro KS

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Härtegrad: H2 - Serie: Pro KS

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Härtegrad: H3 - Serie: Pro KS

Kategorie: Matratzen - Hersteller: Hukla - Härtegrad: H2 - Serie: Svenja Kid

Der Matratzenbezug gehört zu den wichtigen Bestandteilen der Matratze, da er sowohl dem Schutz der Matratze, als auch dem idealen Liegen dient. Aus diesem Grund ist auch der individuelle Bezug eine Kaufentscheidung, die wohl überlegt sein will. Bei der Herstellung des Bezugs werden viele verschiedene Materialien verwendet: Da reine Baumwolle schnell unter der Belastung des Schlafenden ermüdet, fügen die Hersteller beispielsweise Polyester oder Polyamid-Anteile hinzu. Zusätzlich werden häufig sowohl viskose-haltige Stoffe als auch Vlies eingewebt, um die Atmungsaktivität steigern. Es gibt weitere sehr populäre Matratzenbezüge:
reine Polyesterbezüge
Die synthetischen Bezüge sind sehr dehnbar/elastisch, weich und gemütlich, kostengünstig und vermindert allergische Reaktionen, da keine Hausstaubmilben auf Polyester haften bleiben. Da Polyester keinen Schweiß aufsaugt, bleibt der Nutzer in der Feuchtigkeit liegen. Eine gute Wärmeregulierung findet bei Polyesterbezüge nicht statt.
Lyocell-Bezüge
Die Zellulose-Faser hat praktisch keine Nachteile. Lyocell-Bettbezüge sind bequem, atmungsaktiv, relativ elastisch und haben eine lange Lebensdauer.
Frottee-Bezüge
Frottee ist ein Gewebe mit besonderer Saugkraft. Daher wird es auch für Handtücher, Bademäntel etc. verwendet. Tücher aus Frottee haben stets eine trockene Oberfläche. Frottee ist ein elastisches und sehr haltbares Material. Wenn ein Auflage auf der Matratze verwendet wird, verrutscht diese leicht auf dem Frottee. Von einigen Benutzern wird die raue Oberfläche des Frottee als unangenehm empfunden.
Um die Haltbarkeit zu steigern und Hygiene zu gewährleisten, ist Pflege und Reinigung der Bezüge sehr wichtig. Besonders abnehmbare Bezüge, die problemlos bei 60 Grad Celsius gewaschen werden können, haben deutliche Pluspunkte bei der Hygiene. Einige Modelle verfügen über Handschlaufen an den Seiten des Bezugs, die das Wenden der Matratze sehr vereinfachen. Wenn Schlaufen vorhanden sind, dürfen diese aber nicht zum Tragen der Matratze verwendet werden, da die Schlaufen nicht auf eine Dauerbelastung ausgelegt sind.
Erwachsener/ Single
Ein durchschnittlich großer und schwerer Einzelschläfer erwirbt zumeist Matratzen mit den üblichen Größen 90x200 cm oder 100x200 cm. In der Regel sind diese Maße auch vollkommen ausreichend und bieten hinreichen Raum für einen erholsamen Schlaf. Die Zwischengröße von 140x200cm ist ebenfalls sehr beliebt, da sie für den Einzelschläfer sehr viel Raum und Komfort bietet und zeitgleich die Möglichkeit Schlafgäste zu empfangen, offen hält. Sollten Sie nach einer anderen Größe suchen, werden auch Sondermatratzen mit einer Breite von 80 oder 120cm angeboten.
Erwachsene/Partner
Bei Paaren werden die Matratzengrößen 180x200cm oder 200x200cm am häufigsten verwendet. Bei diesen Maßen ist genug Platz vorhanden, um beiden Partnern einen angemessenen Raum zum Schlafen zu verschaffen. Viele Paare wählen eine kleinere Matratze mit einer Größe von 160x200cm oder 140x200cm, um Geld oder Raum zu sparen. Diese Größen können natürlich ausreichend sein. Jedoch sollten Sie bedenken, dass Sie fast 1/3 der Lebenszeit im Bett verbringen und zusätzlicher Platz vor dem Kleiderschrank oder gespartes Geld einem erholsamen Schlaf entgegenstehen kann.
Wichtig: Bei der Länge der Matratze gibt es ebenfalls Unterschiede. Als Faustregel für das gesündeste Liegen gilt: Länge = Körpergröße + 20cm. Die meisten Matratzen werden mit 200cm Länge angeboten. Matratzen mit 190, 210 oder 220 cm Länge werden aber auch produziert, um jedem Benutzer einen idealen Schlaf zu ermöglichen.
Kinder
Für Kindermatratzen sind 60x120cm und 70x140cm die am häufigsten verkauften Größen.
Matratzen sind mittlerweile in fast allen Größen erhältlich. Nehmen Sie sich daher ausreichend Zeit für ihre Entscheidung. Ein übereilter Kauf einer zu kleinen Matratze könnte für Sie bei ca. 8 Stunden pro Tag im Bett und einer Nutzungsdauer von 10 Jahren 29200 Stunden ungemütlichen Schlaf bedeuten.
Um sowohl eine grade Wirbelsäule als auch eine gute Durchblutung individuell zu fördern, werden Matratzen in verschiedener Elastizität und Ausprägung hergestellt. Dabei werden zumeist folgende Zonen:
Im Idealfall sollte der Mensch so liegen, dass der menschliche Körper seine natürliche Doppel-S-Form einnehmen kann und die Wirbelsäule zwischen Kopf und Steißbein eine gerade Linie bildet.
So ist die Regeneration des Körpers gewährleistet. Um das auch den
körperlich verschiedensten Personen zu ermöglichen, werden Matratzen in
unterschiedlichen Härtegraden angeboten.
Härtegrade sind nicht genormt. Daher kann jeder
Hersteller die Einteilungen frei wählen. Grundsätzlich können folgende
Durchschnittswerte für die Härtegrade beachtet werden:
| H1: weich | bis ca. 65 kg Körpergewicht |
| H2: mittel | bis ca 80 kg Körpergewicht |
| H3: hart | bis ca 95 kg Körpergewicht |
| H4: sehr hart | über 95 kg Körpergewicht |
Zusätzlich wird von vielen Herstellern ein Härtegrad 2,5 angeboten,
der zwischen dem mittleren und dem harten Härtegrad einzuordnen ist.
Die Härtegrade sind aber allein als grobe Faustregel für die Wahl der idealen Matratze anzusehen, da bei der Einteilung wesentliche Faktoren wie Körpergröße, Sportlichkeit, Alter, persönlichem Empfinden sowie die Verbindung der Matratze mit einem geeigneten Lattenrost außer Acht gelassen werden. Die Suche nach den persönlich optimalen Härtegrad wird durch den Kauf einer Matratze mit multifunktionellem Härtegrad umgangen. Ein multifunktioneller Härtegrad ist beispielsweise bei Aerialmatratzen zu finden. Die Aerialmatratzen bestehen aus verschiedenen dynamischen Schichten und können sich so individuell an den Körper anpassen.
Fast noch wichtiger für einen guten und erholsamen Schlaf als der Härtegrad ist eine angemessene Höhe der Matratze. Wenn die Matratzenhöhe zu gering ist, um den Druck des Körpers richtig zu verteilen, kommt es zu Stauchungen und die ideale Liegeposition kann nicht erreicht werden. Eine gesundheitsfördernde Matratze sollte mindestens 16 cm hoch sein.

Die Kaltschaummatratze gehört zu den Schaumstoffmatratzen und gilt
als die Matratze mit der besten Mischung aus Preis und Leistung. Die Kaltschaummatratze
besteht aus Polyurethan, einem Stoff auf Rohöl-Basis. Polyurethanist
sehr weich und geruchsneutral, was einen gesunden Schlaf fördert.
Allerdings sollte die Matratze nach dem Erwerb zunächst gelüftet werden,
da zu diesem Zeitpunkt noch der Geruch durch die chemische Herstellung
in der Matratze festsitzt.
Bei der Herstellung entstehen große und kleinere Poren, die für die
Flexibilität der Matratze sorgen.
Die wichtigste Eigenschaft für einen gesunden und gemütlichen Schlaf sind die fünf bis sieben verschiedenen Liegezonen,
über die jede Kaltschaummatratze verfügt. So wird der Körper nach
Bedarf entlastet oder gestützt, was Verspannungen und Schmerzen
vorbeugt. Die Bezüge der Kaltschaummatratzen sind zumeist durch einen
Reißverschluss von der Matratze abnehmbar und daher einfach in der
Waschmaschine zu waschen.
Durch die verschiedenen Poren können sowohl Feuchtigkeit, als auch Luft sehr gut innerhalb der Matratze zirkulieren. Daher ist die Matratze sehr hygienisch und bildet keine Milben, Schimmelpilze und ähnliches.
| Vorteile von Kaltschaummatratzen | Nachteile von Kaltschaummatratzen |
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Besonders bekannte Formen der Kaltschaummatratze sind beispielsweise die Aerial- oder die Coltex-Hightech-Komfortschaum-Matratze, die sich beide durch die modernsten Entwicklungen betreffend der speziellen Liegezonen und der Luftzirkulation auszeichnen. Die Matratzen werden in verschiedenen Dicken angeboten, die in der Regel zwischen 12 und 18 Zentimetern liegen und somit den verschiedenen Ansprüchen gerecht werden können.
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Aerial-Matratze:
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Coltex-Matratze:
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Die Naturlatex-Matratzen bestehen aus einer Mischung
von natürlichem und synthetischem Latex. Dabei verfügt das natürliche
Latex über eine höhere Elastizität als das synthetische Latex. Latex ist
wasserabweisend. Für eine Belüftung wird durch einzelne Hohlräume in
der Matratze gesorgt.
Die benötigte regelmäßige Pflege ist durch einfaches Aufrechtstellen der
Matratze gewährleistet, da so die Feuchtigkeit aus den Löchern
entweichen kann. Speziell die Matratzen mit einem hohen
Naturlatex-Anteil verfügen über eine sehr gute Punktelastizität.
Die Latex-Matratze benötigt ein besonderes Lattenrost mit engen Zwischenräumen, um seine elastische Wirkung zu entfalten. Da keine mechanischen Teile in der Latex-Matratze vorhanden sind, ist auch bei starker Bewegung ein geräuschloser Schlaf gewährleistet. Der Naturlatex-Anteil ist sehr lichtempfindlich, weswegen immer eine gute Abdeckung auf der Matratze liegen sollte. Sollte der Latex dem Licht ausgesetzt sein, besteht die Gefahr, dass das Material sich schnell abnutzt und Qualität verloren geht.
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Vorteile der Naturlatexmatratze: |
Nachteile der Naturlatexmatratze: |
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Es sollte immer die Zusammensetzung der Matratze beachtet werden, da eine Naturlatex-Matratze gesetzlich nur 20 % natürliches Latex enthalten muss. Es können somit trotz gleicher Bezeichnung zu enormen Qualitätsunterschieden zwischen den Matratzen kommen. Umso höher der Naturlatex-Anteil, umso teurer wird normalerweise die Matratze, da der natürlich Kautschuk ein sehr kostbarer Rohstoff ist. Zusätzlich ist bei großen und schweren Personen empfehlenswert, die Raumdichte der Matratze zu beachten. Diese sollte möglichst hoch sein und 70 kg/m³ nicht unterschreiten, da sonst keine optimalen Liegeeigenschaften geboten werden können.
Die Naturlatexmatratze bietet im oberen Preissegment hohen und langfristigen Liegekomfort, der durch Schutz und regelmäßige Pflege lange erhalten werden kann.
Federkernmatratzen bestehen im Kern aus Stahlfedern. Es existieren folgende unterschiedliche Federkerne:
| Bonnellfederkern: | Besteht aus großen spiralförmigen Federn, die relativ unelastisch sind. Je höher die Belastung (Gewicht des Schlafenden) der Federn wird, desto härter wird das Liegegefühl auf der Matratze. |
| Leichtfederkern/ Endlosfederkern | Besteht aus kleineren rechteckigen Federn. Die Anzahl der Federn ist in etwas doppelt so groß wie beim Bonnellkern. Die hier verwendeten Federn haben ein relativ geringes Gewicht und sind relativ elastisch. |
| Taschenfederkern | Besteht aus einzelnen, in Taschen eingenähten Federn. Matratzen mit Taschenfederkern haben ein gutes Anpassungsverhalten an den Körper, da die Federn auf die gesamte Fläche verteilt sind;. Taschenfederkerne eignen sich gut für Betten mit Bettkasten. Außerdem sind sie sehr elastisch. |
| Tonnentaschenfederkernmatratze | Die Federn haben eine bauchige Form. Dadurch sind sie flexibler wie normale Taschenfederkerne. |
Häufig werden zur Gewährleistung idealen Flexibilität
Taschenfederkernen und Schaumstoff in abwechselnden Reihen in einer
Matratze verarbeitet.
Die Polsterträger bestehen zumeist aus Filz
oder Vlies und fangen die Reibung der Federn ab. Die Polsterung wird
aus mit Wolle oder Polyester verwebtem Schaumstoff.
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Vorteile der Federkernmatratze: |
Nachteile der Federkernmatratze: |
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Die Federkernmatratze ist die funktionale, klassische und zumeist günstige Lösung. Wer auf hohen Liegekomfort wert liegt, sollte sich für eine Matratze aus dem oberen Preissegment entscheiden. Aber auch die sparsameren Käufer können bei der Wahl einer Federkernmatratze ein durchaus hochwertiges Produkt erhalten.
Die PS-Matratze besteht aus einer Mischung aus Latex- und Schaumstoff. Ein elastischer Schaumstoffkern wird dabei von einer Schutzschicht aus Latex umschlossen. Die Vor- und Nachteile beider Matratzenarten werden hier kombiniert.
Die Benutzung einer Naturmatratze sorgt für einen schadstofffreien Schlaf in einem natürlichen Umfeld. Gerade für Allergiker ist eine Naturmatratze daher empfehlenswert. Gegebenenfalls können Allergiker sogar Kostenerstattungen durch die Krankenkasse in Anspruch nehmen. Aufgrund moderner Produktionstechniken bedeutet ein naturbelassener Schlaf nicht, dass der Benutzer große Abstriche im Komfort in Kauf nehmen muss. Bei Beschaffenheit und Härte der Matratze muss die Liegeposition (Seiten-/Rückenschläfer) des Nutzers eine entscheidende Rolle einnehmen. Hier sind einige Beispiele für Naturmatratzen:
Futonmatratzen werden direkt auf den Boden gelegt und sind eine eher härtere Schlafmöglichkeit, da sie keine elastischen Untergrund und eine geringe Dicke haben. Futonmatratzen werden oft für Gäste verwendet, weil sie ohne Bettkasten leicht auf- und wieder abgebaut werden können. Die Futonmatratze wird aus einer Mischung aus Baumwolle und einem anderen Stoff hergestellt. Bei Naturmatratzen werden häufig Kokos oder Hanf als Kombinationsmaterialien verwendet, da diese sehr stabil sind, eine gute Wärmeregulierung haben und resistent gegen Befall von Schädlingen sind. Es gibt auch eine formstabilere Version mit einer Baumwolle-Latex-Mischung. Diese erfüllt die Voraussetzung einer Naturmatratze natürlich nicht mehr.
Die Rosshaarmatratze wird mit, durch Dampfbehandlung elastischen, Pferdehaaren hergestellt. Die, in den Härtegraden fest und mittelfest erhältliche, Matratze ist sehr elastisch und atmungsaktiv und kann sehr gut Flüssigkeit aufnehmen. Allerdings ist die Rosshaarmatratze relativ teuer und sehr pflegeintensiv. Bei guter Pflege ist die Rosshaarmatratze sehr gemütlich, komplett natürlich und langlebig.
Die älteste Matratzenart, die es gibt, ist die Strohmatratze. Das gepresste Stroh hat eine sehr gute Elastizität, hervoragende Wärmeregulierung und ist außerdem sehr langlebig. Durch die Körperwärme wird außerdem die im Stroh enthaltene Kieselsäure festgesetzt, die sehr beruhigend aufs menschliche Nervensystem auswirkt. Allerdings bietet das Stroh eine eher feste Liegefläche. Außerdem muss das Stroh regelmäßig belüftet werden, um eingedrungene Feuchtigkeit trocknen zu lassen. Sollte die Feuchtigkeit zu lange in der Matratze bleiben, wäre Schimmelbildung eine mögliche Folge.
Viskoschaum-Matratzen sind eine weitere sehr moderne Version der Schaumstoffmatratzen. Von ihren Eigenschaft ähnelt die Viskoschaum-Matratze sehr der Kaltschaummatratze. Die Besonderheit der Viskoschaum-Matratze ist die Oberfläche aus Formgedächtnis-Polymer, einem Kunststoff, der die Körperform des Nutzers abspeichert. Das bedeutet, dass nachdem der Nutzer einige Zeit nicht mehr an einer Stelle gelegen hat, sich die Matratze mit Hilfe der Körperwärme schneller wieder an den Körperform anpasst. So werden Gelenke und Wirbelsäule bald wieder entlastet. Ein Nachteil dieser Matratze aus dem oberen Preissegment ist die schlechte Belüftung. Ein Temperaturausgleich findet nur langsam statt. Sollte die Raumtemperatur unter 16 Grad sinken, wird die Matratze sehr fest und ungemütlich.
Die Luftkernmatratze hat eine ähnliche Struktur wie die Federkernmatratze. Die Federn im Kern fehlen. Stattdessen verfügt die Matratze über einen luftbefüllten Kern. Durch diesen Luftkern passt sich die Matratze gut an den Druck des Körpers an und ähnelt insoweit den Eigenschaften eines Wasserbettes. Negativ ist an der Luf6tkernmatratze die zu hohe Einsinktiefe an Schulter- und Beckenbereich, da diese leicht zu Verspannungen führen kann. Außerdem sammeln die Luftkerne nach der Zeit Feuchtigkeit auf. Eine erhöhte Schimmelbildung um den Kern muss daher kalkuliert werden.
Das Wasserbett ist für ein gesundes Einschlafen sehr zu empfehlen, da durch das Wasser in der Matratze kein starker Druck auf dem Körper ausgeübt wird. Der Schlaf ist daher wesentlich erholsamer als auf einer normalen Matratze. Auch bei Rückenproblemen ist eine Wassermatratze sehr empfehlenswert, da die Wirbelsäule entlastet wird. Ein Wasserbett muss im Vergleich zu einem normalen Bett wesentlich häufiger gereinigt werden. Der Einsatz von Pflegemitteln und einem Conditioner für das Wasser mindestens ein- bis zweimal im Jahr ist unerlässlich, um die Qualität des Wasserbetts aufrecht zu erhalten. Kundenbewertungen und unterschiedliche Preissegmente sollten beachtet werden, da enorme Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Modellen vorhanden sind.
Die vielleicht simpelste Lösung für eine Schlafstätte ist eine Luftmatratze, auch Luftbett genannt. Die Luftmatratze besteht aus mit Luft gefüllten Kunststoffkammern. Da die Luftmatratze immer vor Ort aufgepustet wird und daher ohne Probleme zu transportieren ist, wird sie sehr häufig für Camping-Ausflüge verwendet. Die Luftmatratze ist meist sehr preisgünstig. Ein komfortabler und gesunder Schlaf kann aber nicht erwartet werden, da der Körper je nach Härtegrad der Matratze immer zu tief einsinkt oder zu wenig. Nach Abnutzung entstehen häufig Risse, die die einzelnen Luftkammern zerstören. Da der Kunststoff der Luftmatratzen wasserdicht ist, bilden sich an der Oberfläche schnell kleine Fützen. Eine Wärmeregulierung findet nicht statt. Daher sollte die Luftmatratze nur als Behelfslösung für die Nachtruhe gesehen werden.
Der Lattenrost gehört als Bindeglied zwischen Bettrahmen und Matratze ebenfalls zu den Kernelementen des Bettes. In Zusammenwirkung mit der Matratze sorgt der Lattenrost für die opimale Anpassung des Bettes an die Körperkonturen. Der Lattenrost sollte elastisch, flach und anpassungsfähig sein. Federholzrahmen werden diesen Anforderungen zumeist gerecht. Ein guter Lattenrost besteht aus 28 Leisten und mehr, um eine gute Punktelastizität zu gewährleisten und die Wirbelsäule zu stützen. Außerdem hat der Lattenrost eine enorme Bedeutung für die Hygiene, da durch die Zwischenräume des Lattenrostes die Luft zirkuliert. Beim Kauf des Lattenrostes muss die Qualität und die Kompatibilität zur Matratze beachtet werden. Beispielsweise sollte bei einer Kaltschaummatratze der Abstand zwischen den einzelnen Leisten des Lattenrosts nicht mehr als 3 cm betragen, damit damit der Nutzer der Matratze ihre Liegezonen ideal ausnutzen kann.

Der mit elastischen Doppel–Federleisten ausgestattete, unverstellbare Lattenrost ist für nahezu alle Matratzenarten geeignet. Es gibt Lattenroste für Einzel- und für Doppelbetten.
Die meist gekaufte Art der Lattenroste - Die gewölbten Federholzleisten werden an einem Massiv- oder Schichtholzrahmen in flexiblen Taschen befestigt. Es ist wichtig, dass die Taschen aus elastischem Material bestehen, damit sie nicht brechen. Die Federholzleisten bestehen zumeist aus Plastik, Gummi oder Kautschuk. Je nach Modell besteht ein Lattenrost aus 16-48 Leisten. Die Elastizität wird durch eine höhere Anzahl von Leisten gesteigert. Umso weicher die Matratze ist, umso nötiger ist ein flexibler Lattenrost. Außerdem enthalten viele Federholzrahmen spezielle Schulter- und Beckenzone für eine Anpassung an den Körper. Diese können am Kopf- und Fußteil manuell verstellt werden.
Der Mehrzonenlattenrost und der Tellerrahmen sind sehr hochwertige Versionen der Lattenroste. Beide sind besonders für Matratzen mit mehreren Liegezonen geeignet, da durch verschiedene Federn und Teller Härtegrade in allen Bereichen angepasst werden können. Vor dem Kauf aber unbedingt über die Kompatibilität mit der gewünschten Matratze und die Dauerhaftigkeit der speziellen Leistungen informieren lassen.
Der Rollrost ist die günstigste Variante der Lattenroste. Er besteht aus Leisten aus Schicht- oder Massivholz, die an einem elastischen Band statt einem Rahmen befestigt sind. Die einfachen und stabilen Leisten sorgen nicht für das höchste Liegekomfort. Eine ausreichende Luftzirkulation ist aber gewährleistet.
Der Aufbau ist gleich wie bei einem normalen Federholzlattenrost. Durch elektrische oder hydraulische Antriebe können die beweglichen Kopf- und Fußteile individuell elektrisch verstellt werden. Auch bewegliche Rahmen zur Pflege, durch die die Höhe der gesamten Bettfläche verstellt werden kann, sind in den meisten Modellen integriert.
Sowohl der unverstellbare, als auch der automatische Lattenrost eignen sich für Visko-, Latex-, Taschenfederkern- und Kaltschaummatratzen.
Wichtig: Wenn Sie sich nach einer für individuell eigentlich ausreichenden Schlafenszeit regelmäßig unausgeschlafen fühlen und Kopf- oder Rückenschmerzen haben, sollten Sie dringend die Kombination von Lattenrost und Matratze überprüfen. Ein guter Schlaf ist unerlässlich ist und für jeden lässt sich das ideale Liegekomfort finden.
Mit einem hochwertigen Matratzenschoner
wird die Haltbarkeit der Matratze erheblich verlängert und außerdem für
eine verbesserte Hygiene gesorgt. Die gesteppte Auflage kann der Nutzer
mittels Gummibänder an den Ecken der Matratzen befestigen. Sie liegt
daraufhin zwischen Laken und Matratze und schützt die Matratze vor
Verschmutzung. Da die meisten Matratzenschoner zwischen 60 und 95 Grad
waschbar sind, ist auch eine Reinigung unproblematisch.
Zusätzlich sind die Schoner sehr weich und erhöhen daher auch das
Schlaf- und Liegekomfort. Preislich sind die meisten Matratzenschoner im
Segment von Bettlaken anzusiedeln. Daher müssen Sie für dieses lohnende Utensil auch keine Unsummen bezahlen.
Es ist entscheidend, dass Sie entspannt liegen können, wofür die Matratze eine angemessene Größe haben sollte. Daher sollte die Länge etwa 20 Zentimeter über ihre Körpergröße hinausgehen. Zusätzlich müssen individuelle Bedürfnisse beachtet werden. Wenn Sie beispielsweise häufig schwitzen, sollte ein besonderes Augenmerk auf den Klima- und Flüssigkeitshaushalt der Matratze gelegt werden.
Eine Matratze sollte in etwa alle acht Jahre ausgetauscht werden. Nach fast 30.000 Stunden Schlafzeit ist die Matratze durchgelegen. Sie verliert an Flexibilität und Kuhlen bilden sich. Da sich die Matratze so nicht mehr richtig dem Körper des Schlafenden anpasst, entstehen häufig Verspannungen.
Der Lattenrost ist ebenfalls sehr wichtig, da ein falscher Lattenrost auch die Liegeeigenschaften Ihrer Matratze beeinflusst. Informieren Sie sich deshalb vorher, ob Ihre Matratze nur für bestimmte Lattenroste geeignet ist.
Dafür gibt es keine gesetzliche Norm. Zwar sind die Härtegrade ähnlich, jedoch unterscheiden sie sich immer etwas von Hersteller zu Hersteller.Grundsätzlich ist aber H1 immer die weicheste Varaiante und steigert sich dann (H2, H3...)
Darauf existiert keine allgemeingültige Antwort. Jeder hat individuelle Liegebedürfnisse im Bezug auf Statur, Gewicht und Temperaturhaushalt. Wer weiß, welche Funktionen er an einer Matratze am meisten schätzt, findet auch schnell seine ideale Matratze.
Dass harte Matratzen bei Rückenschmerzen besser sein sollen, ist nicht mehr als eine Binsenweisheit. Viel wichtiger ist die anatomische und ergonomische Anpassungsfähigkeit der Matratze. Bei einem höheren Körpergewicht ist eine harte Matratze aber meist die bessere Wahl,da dadurch ein zu starkes Einsinken verhindert wird .
Es ist definitiv nicht schädlich, wenn der Bezug waschbar ist. Speziell wenn sehr viel Zeit im Bett verbracht wird (kleine Kinder, bettlägrige Personen), lohnt sich ein waschbarer Bezug. Auch wenn der Schläfer zum starken Schwitzen neigt, vereinfacht ein waschbarer Bezug die Pflege der Matratze. In den meisten Fällen reicht es aber auch aus, einen Schoner auf die Matratze zu legen.
Aus hygienischen Gründen ist es sinnvoll, die Matratze regelmäßig zu wenden (min. 3-4 x im Jahr). Wie häufig die Matratze gewendet werden muss, hängt auch von ihrer Qualität ab. Je höher die Qualität der Matratze, desto seltener muss sie gewendet werden. Es gibt auch vereinzelte Matratzenarten, die aufgrund ihrer Beschaffenheit gar nicht gewendet werden sollten. Das steht dann aber eindeutig in der Herstellerbeschreibung.
Die Matratze ist einer der wichtigsten Gebrauchsgegenstände im Haushalt. Durchschnittlich verbringt ein Mensch 1/3 seiner Lebenszeit (= ca. acht Stunden täglich) im Bett. Die Qualität der Matratze ist in dieser Zeit der zentrale Punkt, um für Sie ruhigen und gesunden Schlaf zu gewährleisten. Dabei sollte in jeder Liegeposition der Körper an Schulter und Becken so in die Matratze einsinken können, dass eine natürliche, gerade Ausrichtung der Wirbelsäule besteht. Außerdem soll mit einer möglichst effizienten Körperkonturierung durch die Matratze den auftretenden leichten Durchblutungsstörungen vorgebeugt werden, da der Körper sonst mit Bewegung reagiert, was einem erholsamen Schlaf entgegen steht.
In unserem Matratzenratgeber finden Sie alle Informationen, die Sie bei der Auswahl einer Matratze beachten müssen.
Kaltschaummatratzen haben in ihrem Inneren kleine Luftkammern die einen erholsamen Schlaf, genauso wie ein angenehmes Schlafklima ermöglichen. Hochwertige Kaltschaummatratzen sind in verschiedene Zonen gegliedert, die die wichtigen Körperpunkte im Schlaf stützen und ein Einsinken des Körpers verhindern. Dazu passen sie sich hervorragend an die schlafende Person an. Ebenfalls sind sie bei Bewegungen komplett geräuschfrei und haben eine lange Lebensdauer. Bei einem bevorstehenden Transport kann eine Kaltschaummatratze einfach zusammengefaltet bzw. gerollt werden, ohne dabei Beeinträchtigungen in ihrer Form zu erleiden.
Federkernmatratzen bestehen Innen aus einem Stahlfederkern. Genauer können sie aus Bonnelfedern, Endlosfedern oder den klassischen Stahlfedern bestehen. Besonders hochwertig sind die so genannten Taschenfederkernmatratzen. Dabei wird jede einzelne Feder in eine Stofftasche eingenäht, die mit den restlichen Taschen verbunden ist. Durch diese Methode können sie besser einer größeren Druckbelastung standhalten. Durch eine gute Belüftung wird Feuchtigkeit besser nach außen transportiert und Schimmelbildung ist fast unmöglich.
Latexmatratzen besitzen einen gewissen Anteil an Gummi. Naturlatex hat dabei eine hochwertigere Qualität als der synthetisch hergestellte Latex. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihre Matratze aus hochwertigem Latexgemisch besteht. Latexmatratzen sind deutlich schwerer als Kaltschaummatratzen. Zudem sollten Sie großen Wert auf eine gute Zonenverteilung legen. Die einzelnen Zonen unterstützen wichtige Körperpunkte während des Schlafs. Dazu gehört unter anderem der Kopf-, Nacken-, Hüft- und Kniebereich. Bei Veränderung der Liegeposition wird ein optimales Rückstellungs- und Federungsverhalten ermöglicht. Außerdem sind sie wenig, bis fast gar nicht für Milbenbefall anfällig. Allerdings müssen sie, wegen ihres besonderen Materials, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden und daher in eine Kunststoffhülle eingepackt werden.
Viscoseschaummatratzen haben eine Art intelligentes Körperabdruckgedächtnis. Sobald der Schlafende sich auf die Matratze legt wird sein Körperabdruck für einige Sekunden von der Matratze gespeichert. Man bezeichnet diesen intelligenten Schaum auch als Formgedächtnis-Polymer, oder einfach als Memory Foam. Durch die optimale und individuelle Anpassung an den Körper kann eine positive und für den Körper vorteilhafte Schlafsituation gewährleistet werden. Besonders der Wirbelsäulenbereich kann durch Viscoseschaummatratzen besonders entlastet werden. Zudem sind sie äußerst hygienisch und für Allergiker besonders gut geeignet. Durch die hohe Dichte der Matratze, ist es für Milben sehr schwer in sie einzudringen. Wenn Sie nach einer besonders rückenfreundlichen Matratze suchen, sollten Sie sich für eine Matratze aus Viscoseschaum entscheiden.