Federkernmatratzen

Federkernmatratzen

Neben dem Lattenrost ist die Matratze der wichtigste Faktor für einen gesunden Schlaf, denn in der Nacht erholt sich der Körper – insbesondere der Rücken – und die Muskeln entspannen sich. Wachen Sie am nächsten Morgen wiederholt mit starken Rückenschmerzen auf, so liegt die Ursache oft bei der falschen Matratze. Generell sollten Sie diese spätestens nach sieben bis zehn Jahren wechseln, da sie nach dieser Zeit Ihren Rücken nicht mehr optimal stützen kann. Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Matratze sind, dann sollten Sie sich zunächst überlegen, aus welchem Material diese hergestellt sein soll. Besonders beliebt und weit verbreitet sind Federkernmatratzen.

Die Taschenfederkernmatratze

Dieser Matratzentyp besteht im Inneren aus Stahlfedern. Der Vorteil gegenüber anderen Matratzenarten besteht darin, dass Federkernmatratzen eine sehr lange Nutzungsdauer aufweisen, da der verwendete Stahl auch über einen langen Zeitraum stabil und elastisch bleibt. Bei Federkernmatratzen wird zudem zwischen verschiedenen Unterformen unterschieden. Eine Taschenfederkernmatratze besteht beispielsweise aus einzelnen Federn, die in kleine Beutel eingenäht sind. Dabei sind die Federn tonnenförmig und weisen in der Mitte einen etwas größeren Durchmesser als an den Enden auf.

Dir Bonell-Federkernmatratze

Eine weitere Unterform sind die Bonell-Federkernmatratzen. Im Gegensatz zu den Taschenfederkernmatratzen ist der Durchmesser der Federn dieser Matratzenform in der Mitte kleiner. Zudem enthalten Bonell-Federkernmatratzen in der Regel weniger Federn. Das Besondere an Federkernmatratzen ist, dass in ihrem Inneren viel Luft enthalten ist, sodass sie gut Feuchtigkeit aufnehmen können. Daher eignen sich diese Matratzen speziell für Menschen, die in der Nacht viel schwitzen. Der Nachteil bei Federkernmatratzen kann jedoch in der Punktelastizität liegen. Diese gibt an, wie die Matratzenoberfläche reagiert, wenn Sie darauf liegen. Taschenfederkernmatratzen sind beispielsweise punktelastischer als normale Federkernmatratzen, da diese eher flächenmäßig Ihren Körper stützen. Weiterhin ist es bei Federkernmatratzen besonders wichtig, dass sie regelmäßig gelüftet werden. Aus diesem Grund sollten Sie jeden Morgen die Bettdecke zurückschlagen, sodass auch von unten ausreichend Luft an die Matratze kommt.