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Haarpflege

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So pflegen Sie Ihre Haare richtig

1.Haarpflegeprodukte

1.1 Haarshampoo, Spülung und Conditioner

Schon bei der Auswahl des Shampoos sollten Sie einiges beachten. Hier bieten Hersteller Shampoos für verschiedene Haartypen an: Ob trockenes, strapaziertes oder fettiges Haar - jeder Typ findet das Richtige. Außerdem gibt es spezielle Shampoos für coloriertes oder schuppiges Haar. Babys benötigen besonders hautfreundliches Babyshampoo. Trockenshampoo soll vor allem auch bei colorierten Haaren das Farbergebnis verlängern. Aber auch für den Fall, dass Sie Ihre Haare über einen längeren Zeitraum nicht waschen können, z.B. nach einer Operation, ist ein Trockenshampoo hilfreich.

Eine Spülung, auch Conditioner genannt, wird nach Anwendung des Shampoos in die Haare einmassiert. Achten Sie darauf, dass Sie das Pflegemittel gründlich nach einer Einwirkzeit von etwa einer Minuten ausspülen und keine Rückstände im Haar verbleiben. Sonst kann Ihr Haar nach dem Föhnen schnell fettig aussehen. Conditioner machen das Haar geschmeidiger, sodass es einfacher zu kämmen ist. Zusätzlich laden sich die Haare in trockenem Zustand dank einer Spülung nicht mehr statisch auf. Einen Conditioner kann man auch nach der Haarwäsche ins handtuchtrockene Haar sprühen. Der so genannte „Leave-In-Conditioner“ muss dann nicht mehr ausgewaschen werden, sondern Sie können Ihr Haar direkt trocken föhnen.

1.2 Haarkur, Haarbalsam, Haarmasken, Haarserum - wöchentliche Pflege

Haarkuren, Haarbalsam und Haarseren können zusätzlich, allerdings nur ein Mal in der Woche, für die Pflege der Haare verwendet werden. Nachdem Sie das Shampoo ausgespült haben, können Sie eines dieser Pflegemittel in das Haar einmassieren. Eine Spülung oder ein Conditioner ist dann nicht erforderlich.

Haarpflege

Der Unterschied zwischen einer Haarkur und einer normalen Pflegespülung liegt nicht nur in der Häufigkeit der Anwendung sondern auch in der Konsistenz sowie der Intensität des Pflegemittels. Eine Spülung ist creme-artig, eine Art dickflüssiges Shampoo und lässt sich leichter auftragen. Eine Haarkur ist reichhaltiger an pflegenden Stoffen und beinhaltet zusätzliche Öle, die das Haar noch geschmeidiger machen.

Der Unterschied zwischen einem Haarserum und einer Haarkur besteht insbesondere in deren Wirkungsweise. Das Haarserum pflegt das Haar noch stärker und intensiver und greift tiefer in die Haarstruktur ein. Außerdem wird das Haar mithilfe eines Serums von Innen heraus aufgebaut und regeneriert, sodass ein Erfolg noch schneller sichtbar ist. In seiner Anwendung ist ein Serum vorrangig geeignet bei trockenem und strapaziertem sowie widerspenstigem und kräuseligem Haar. Durch die Stärkung der Haarwurzeln soll bei einigen Seren das Haarwachstum gefördert werden.

Haarmasken werden vor allem bei Spliss angewendet. Es wird in handtuchtrockenes Haar gegeben und muss nach einer Einwirkzeit von einigen Minuten gründlich ausgespült werden. Ein Haarbalsam verschafft besonders bei coloriertem sowie getöntem Haar Abhilfe.

Wichtig: Beim Kauf von Haarpflegemitteln sollten Sie unbedingt darauf achten, dass möglichst wenige Silikone darin enthalten sind. Denn Silikone können das Haar abdichten, so dass auf Dauer keinerlei Pflegestoffe mehr in das Haar eindringen können. Außerdem sollten Sie Shampoo entsprechend Ihrem Haartyp kaufen, also darauf achten, ob Sie z.B. trockenes, strapaziertes oder widerspenstiges Haar haben. Vorteilhaft ist es auch, sowohl Shampoo als auch Spülung bzw. Conditioner von demselben Hersteller aus derselben Serie zu kaufen, da die beiden Produkte perfekt aufeinander abgestimmt sind.

PflegemittelGeeignet fürAnwendung
Haarkuralle Haartypen1 Mal pro Woche
Haarbalsamcoloriertes und getöntes Haar1 Mal pro Woche
Haarmaskesplissiges Haar1 Mal pro Woche
Haarserumstrapaziertes, widerspenstiges und kräuseliges Haaralle 1-2 Wochen

2.Haarstyling

Das Haarstyling spielt eine ebenso wichtige Rolle, denn das Haar soll natürlich auch richtig in Form gebracht werden können. Doch auch hier darf die Pflege nicht außer Acht gelassen werden. Haargel ist in verschieden hohen Festigkeitsgraden erhältlich. Es kann in nasses aber auch trockenes Haar gegeben werden und ist eher bei kurzen Haaren sinnvoll. Mit einem Haargel können auch verschiedene Styles, wie der „Wet Look“ oder der „Out of Bed Look“, kreiert werden, da das Gel sich direkt nach der Anwendung verfestigt. Haarwachs dagegen bleibt weich und wirkt daher sehr natürlich. Es eignet sich somit nicht um das Haar dauerhaft in einer bestimmten Form zu halten, kann ihm jedoch mehr Glanz und Volumen verleihen. Haarwachs kann auch bei bis zu schulterlangem, stufigem Haar ein tolles Ergebnis liefern. Haarspray sorgt zusätzlich für mehr Volumen, Glanz und den perfekten Halt. Auch hier gibt es verschiedene Härtegrade, so dass Ihre Frisur bei Wind und Wetter hält. Achten Sie darauf, dass Sie beim Auftragen genug Abstand von der Sprühdose halten, da zu viel Spray auf einer Stelle sonst verklebt und unschön aussieht. Allerdings ist Haarspray für widerspenstiges oder sehr krauses Haar sowie starke Locken weniger geeignet, da es hier eines stärkeren Mittels, wie z.B. Haarlack, bedarf.

Haarspray

Wichtig: Benutzen Sie immer nur eine kleine Menge des Stylingproduktes, da das Haar sonst schnell fettig und ungepflegt wirken kann. Außerdem ist es besonders wichtig die Stylingprodukte am Abend wieder auszuwaschen bzw. auszubürsten, da die Inhaltsstoffe das Haar über den ganzen Tag sehr beanspruchen und die Kopfhaut austrocknen. So kann sich Ihr Haar über Nacht wieder regenerieren und bleibt gesund. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass keinerlei Haarspray in Ihre Augen kommt oder Sie das Spray einatmen, da sich der dünne Klebefilm sonst auf die Netzhaut bzw. die Lunge setzten kann.

StylingproduktWirkungsweiseGeeigneter Haartyp
HaargelHaare bleiben dauerhaft in Formkurze Haare
Haarwachsnatürlicher Lookkurze bis schulterlange Haare
Haarsprayverleiht Halt, Glanz und Volumenalle, bis auf sehr widerspenstiges und krauses Haar

Eine weitere beliebte Stylingvariante sind Locken, für diejenigen, die keine Naturlocken besitzen oder ihre bereits vorhandenen Locken in Form bringen möchten. Dabei können Lockenwickler helfen: Ob Lockenstäbe, Klettwickler oder Papilotten - stylen Sie Ihre Haare, wie Sie sie am liebsten mögen.

2.1 Was Sie vor dem Aufdrehen der Lockenwickler beachten sollten

Für einen besseren Halt können Sie Ihr Haar vorher mit einem Schaumfestiger bearbeiten. Dieser kann sowohl in feuchtes als auch ins trockene Haar gegeben werden. Er schenkt zusätzliches Volumen und ist auch bei kurzem sowie dünnem Haar gut anwendbar. Schaumfestiger gibt es, je nach Bedarf, in verschiedenen Stärkegraden und wird nicht ausgespült. Außerdem können Sie auch ein spezielles Lockenspray benutzen, welches zusätzlichen Halt bietet.

2.2 Die verschiedenen Lockenwickler

Verschiedene Lockenwickler erzielen verschiedene Lockenformen. So sind Papilotten biegsame Rollen aus Schaumstoff, welche im Ergebnis längere und flexiblere Locken bieten. Klettwickler bleiben nach dem Einrollen selbst an der Kopfhaut haften und lassen die Locken sehr natürlich und sanft erscheinen. Heizwickler können, entgegen aller anderen Lockenwickler, in trockenem Haar eingewickelt werden, da diese zuvor aufgeheizt werden. Kaltwellenwickler erzeugen die klassischen Dauerwellenlocken.

2.3 Wie Sie Locken richtig aufdrehen

Das Haar sollte zunächst handtuchtrocken und mit Schaumfestiger oder einem Lockenspray behaftet sein. Dann teilen Sie Ihre Haare mit einem grobzinkigen Kamm in gleich große Partien auf.
Achtung: Die abgeteilte Partie sollte nie breiter als der Lockenwickler sein. Dann drehen Sie die Wickler von der Spitze bis zum Haaransatz ein. Eventuell müssen die Wickler noch mit Haarklammern am Kopf befestigt werden. Am einfachsten ist es, wenn Sie sich von der Stirn über den Vorderkopf bis zum Hinterkopf durcharbeiten. Sind alle Haarpartien aufgedreht, lassen Sie die Haare komplett trocknen. Allerdings können Sie das auch mit einem Fön beschleunigen. Zum Schluss entnehmen Sie die Wickler wieder und ziehen die einzelnen Locken mit den Fingern leicht auseinander. Etwas Haarspray oder Glanzspray verleiht Ihrer Lockenpracht das letzte Finish.


3.Richtig Haare färben

Viele Menschen sind mit ihrer Haarfarbe nicht zufrieden und greifen daher gerne zu der Alternative einer Coloration oder Tönung. Doch es muss nicht direkt eine komplette Typ-Veränderung geschehen, denn einige Farbakzente, wie Strähnchen, peppen die Frisur schon auf. Möchten Sie einfach nur Ihrem Haar etwas mehr Glanz verleihen, reicht auch hier eine Tönung vollkommen aus. Colorationen sind dagegen dauerhaft und wachsen mit dem Haar heraus. Sie sollten sich also zuvor gründlich Gedanken bezüglich der Farbauswahl machen.

Haarstyling

3.1 Tönung

Bei einer Tönung handelt es sich um ein kurzes Farbergebnis, denn nach sechs bis zehn Haarwäschen ist die aufgetragene Farbe wieder herausgewaschen. Die Farbpigmente legen sich nur auf der äußeren Haarstruktur ab und dringen nicht in diese ein - eine somit schonendere Alternative zum Colorieren. Allerdings können mit Tönungen die Haare nur dunklere Nuancen annehmen, jedoch nicht aufgehellt werden.

Anwendung: Die Tönungsmasse befindet sich in einer Tube, sodass diese nach mehrmaligem Schütteln direkt aufgetragen werden kann und nichts mehr gemischt werden muss. Die Tönung wird auf das zuvor gewaschene, handtuchtrockene Haar aufgetragen. Mit einem grobzinkigen Kamm wird die Masse dann durchgekämmt, damit sich die Farbe gleichmäßig auf dem Kopf verteilt. Für die Einwirkzeit von ungefähr 15 bis 20 Minuten können Sie die Haare dann hochstecken.

3.2 Intensivtönung

Neben den Farbpigmenten enthält die Farbe zusätzlich einen Aktivator. Dieser raut die Haare leicht auf, sodass die Farbpartikel leichter in die Haarstruktur eindringen können. Im Ergebnis bedeutet das, dass die Farbe länger hält. Außerdem können Sie Ihre Haarfarbe auch mit einer Intensivtönung aufhellen, da hier Wasserstoffperoxid enthalten ist.

Anwendung: Anders als bei einer Tönung müssen die Farbe und der Aktivator zuvor gut vermischt werden. Die Mixtur kann dann sowohl auf trockenes als auch auf nasses Haar aufgetragen werden. Mit einem Kamm kann dann die Farbe gleichmäßig verteilt werden. Die Einwirkzeit beträgt, je nach Intensität des gewünschten Ergebnisses, bis zu 45 Minuten. Danach waschen Sie die Masse gründlich aus. Ein Shampoo sollten Sie dann nicht benutzen, aber in jedem Falle die mitgelieferte Pflegekur. Diese versiegelt die Haare, um ein langes Farbergebnis zu gewährleisten. Die Farbe hält dann bis zu acht Wochen.

3.3 Coloration

Eine Coloration verleiht Ihrem Haar ein dauerhaftes Farbergebnis und wächst mit dem Ansatz aus den Haaren raus. Sie können Ihre Haare sowohl dunkler als auch heller färben und, sollten auf Grund der ammonikhaltigen Masse jedoch auf eine regelmäßige spezielle Pflege zurückgreifen.

Anwendung: Das Färbemittel besteht aus zwei Einheiten: der Farbe in einer Tube und einer ammoniakhaltigen Lösung in einem Flakon. Die Farbe geben Sie in den Flakon, sodass durch das Vermischen eine chemische Reaktion ausgelöst wird. Zuerst sollten Sie den kompletten Haaransatz einfärben und zum Schluss die Farbe mit einem Kamm oder einem Färbepinsel in die Längen ziehen. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann die Masse wieder ausgewaschen werden. Ohne das Auftragen eines Shampoos kann die mitgelieferte Pflegekur in das Haar einmassiert werden. Auf Grund des aggressiven Ammoniaks bedarf es einer besonderen Pflege. Regelmäßig sollten Sie weitere Pflegemittel, wie Haarkuren oder Haarmasken, verwenden.

VorteileNachteile
Tönung- auswaschbar sowie schnelles und einfaches Auftragen- Haare können nicht aufgehellt werden
Intensivtönung- auswaschbar und kann Haare heller tönen- lange Einwirkzeit und greift die Haare an
Coloration- dauerhaftes Farbergebnis- Farbe wächst mit dem Ansatz raus und greift die Haare stark an

Wichtig: Ob Tönen oder Färben – Sie sollten immer die mitgelieferten Handschuhe tragen, da sich die Farbe sonst an Hand und Nägeln festsetzt. Außerdem sollten Sie während des Vorgangs ein altes Handtuch um die Schultern legen oder ein altes T-Shirt tragen, da die Farbe nur schwer aus Textilien herauzuwaschen ist. Vor allem bei einer Intensivtönung und einer Coloration sollten Sie Ihre Stirn bis hin zu den Ohren eincremen, da die Farbe nachdem sie eingetrocknet ist, nur schwer wieder zu entfernen ist.