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Skateboards (91 Artikel)

Spielwaren Kategorien: Autos & Co.
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Das klassische Skateboard als Alleskönner Maßgeblich bei der Entscheidung, zu welcher Art Board Sie greifen, ist das bevorzugte Fahrverhalten. Neben dem klassischen Skateboard existieren Abwandlungen wie das Longboard und das Slalomboard. Was das bloße Fahren betrifft, ist jedes dieser Bretter gut geeignet. Für das Ausführen von Tricks ist das klassische Skateboard jedoch aufgrund seiner Wendigkeit am besten beschaffen und somit der Alleskönner unter den Boards. Für den interessierten Anfänger sind günstige Komplettboards absolut ausreichend. Erfahrene Skater kombinieren die Teile ihres Brettes hingegen selber. Ein solches Skateboard ist mehr als ein Sportgerät, da es individuell auf seinen Fahrer zugeschnitten und somit einzigartig ist. Der Aufbau eines Boards Das typische Skateboard hat eine durchschnittliche Länge von 28-32 Zoll, was in etwa 80 cm entspricht. Das vordere und hintere Ende des Bretts (Nose und Tail) sind nach oben gewölbt und Voraussetzung für das Ausführen der meisten Tricks. Die Breite des Boards sollte sich nach dessen Einsatz richten: Sollen vorwiegend Halfpipes oder Ramps befahren werden, so eignen sich Boards ab einer Breite von 7,75 Zoll besser als die schmaleren Street-Versionen, die sich hingegen leichter steuern lassen. Das Board selbst besteht aus dem Brett (Deck), den Achsen (Trucks) und den vier Rollen (Wheels). Beim Kauf eines Decks sollten Sie beachten, dass es sich um einen Verschleißgegenstand handelt, vor allem dann, wenn das Brett vornehmlich für Tricks eingesetzt wird und dadurch brechen kann. Handelsübliche Decks setzen sich aus einer Kombination von Harthölzern wie Ahorn, Esche oder Buche zusammen. Bevorzugen Sie ein robusteres Deck, so existieren auch Varianten, in denen Carbon oder Fiberglas verarbeitet wurden. Die Wölbung der Längsseiten eines Decks wird als „Concave“ bezeichnet. Je stärker die Wölbung des Concave ist, desto mehr Druck kann bei der Ausführung der Tricks auf das Brett übertragen werden. Für die allgemeine Kontrolle des Boards ist ein leichtes Concave indessen besser geeignet. Auf der Oberseite des Decks befindet sich das sogenannte Griptape, das mit seiner rauen Oberfläche für einen sicheren Stand des Fahrers sorgt. Im Allgemeinen sollten Sie hierbei eine grobe Körnung wählen, da sich die Oberfläche schnell abnutzt. Die Achsen bestehen aus der Basisplatte, mit der sie am Brett befestigt werden, und dem sogenannten Hanger, dem beweglichen Teil. Das Lenkverhalten des Boards kann dadurch angepasst werden, dass man die seitlichen Schrauben am Hanger, die sogenannten Kingpins, anzieht oder lockert. Das Lockern führt im Gegensatz zum Anziehen zu einer empfindlicheren Steuerung. Zusätzlich gibt es Lenkgummis (Bushings) in unterschiedlichen Härtegraden. Hierbei ist zu beachten, dass das Board bei der Verwendung von konisch zulaufenden Lenkgummis (Cone Bushings) empfindlicher reagiert als bei flachen Varianten (den Barrel Bushings). Bei der Auswahl der Achsen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass diese in der Breite zu Ihrem Deck passen: Achsen von fünf Zoll passen auf Decks mit 7,375 - 7,75 Zoll. Bei Decks mit Maßen von 7,75 - 8,25 Zoll sollten Sie 5,25-Zoll-Achsen verwenden. Alle breiteren Achsen sind für Decks von mindestens acht Zoll gut geeignet. Auch die Höhe der Achsen ist entscheidend. Flache Achsen führen zu erhöhter Kontrollierbarkeit des Boards, wohingegen hohe Achsen steilere Winkel bei der Ausführung von Tricks erzielen. Auch bei der Auswahl der Rollen sollten Sie die Unterschiede beachten. Weiche Exemplare sind eher für das Fahren geeignet als harte, da sie sich den Unebenheiten des Bodens besser anpassen. Harte Ausführungen hingegen nutzen sich nicht so schnell ab und erreichen höhere Geschwindigkeiten. Der Härtegrad misst sich in der Einheit „A“: Je höher die dazugehörige Zahl ist, desto härter fallen die Rollen aus. Bei weichen Varianten sollten die Zwischenräume der Kugellager mit einem Metall-Spacer versehen werden. So wird verhindert, dass die Kugellager durch das Anziehen der Schrauben beschädigt werden. Je kleiner die Rollen sind, desto höher sind die mögliche Beschleunigung und die Wendigkeit des Boards. Große Rollen hingegen erreichen höhere Endgeschwindigkeiten und kommen zudem beim Befahren von Halfpipes zum Einsatz.