Nicht nur ambitionierte Hobbyköche sollten über eine Auswahl hochwertiger Kochtöpfe verfügen: Mit dem richtigen Kochgeschirr können auch Laien Zeit und vor allem bares Geld sparen, da die Energie-Effizienz beim Kochen maßgeblich von den verwendeten Utensilien abhängt. Zudem stellen die verschiedenen Zubereitungsarten entsprechend unterschiedliche Ansprüche an Ihr Kochgeschirr: Größe, Form und verwendetes Material sind wesentliche Aspekte, die Sie beim Kauf berücksichtigen sollten. Bei Hitmeister finden Sie eine große Auswahl verschiedener Kochtöpfe. Lassen Sie sich von uns beraten, worauf Sie beim Kauf achten sollten.
1. Form und Größe
Die Wahl geeigneter Kochtöpfe ist abhängig von der Verwendung und der zu kochenden Menge. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, für wie viele Personen Sie in der Regel Essen zubereiten. Daneben ist entscheidend, was Sie kochen möchten: Ein kleiner Topf ist zum Eierkochen optimal, für die Zubereitung von Nudeln ist er jedoch nicht geeignet. Schmale und hohe Töpfe bieten sich für das Kochen von beispielsweise Spaghetti an, wohingegen Stielkasserollen für kleine Mengen ausgelegt sind.
Was die Form angeht, sollten Sie folgende Dinge beachten:
- Jeder Topf sollte über einen passenden Deckel verfügen, was Zeit und Energie bei der Zubereitung spart. Glasdeckel erlauben die Sicht auf den Inhalt. Besonders praktisch sind Deckel mit eingebautem Thermometer.
- Beachten Sie die ausreichende Höhe des Topfes, vor allem für das Garkochen von Nahrungsmitteln.
- Die Griffe sollten wärmeisoliert und möglichst fest mit dem Topf verbunden sein.
Töpfe sollten in ihrer Grundfläche nicht kleiner ausfallen als die Kochplatte, auf der sie benutzt werden. Ansonsten kommt es zu Energieverschwendung.
1.1 Universalkochtopf
Der Universalkochtopf ist der Alleskönner unter den Kochtöpfen. Seine Größe erlaubt neben dem Kochen auch das Anbraten sowie das Garen und Frittieren. Sehr praktisch sind Siebeinsätze: Diese erlauben das einfache Entnehmen und Abseihen von Nahrungsmitteln. Auch für das besonders schonende Dampfgar-Verfahren gibt es entsprechende Einsätze.
Möchten Sie Ihren Topf auch zum Frittieren benutzen, muss neben dem passenden Einsatz eine ausreichende Höhe des Topfes gegeben sein: Ansonsten kann Öl auf die Kochplatte gelangen und sich entzünden. Informieren Sie sich anhand der Produktbeschreibung vor dem Kauf eines Einsatzes, ob dieser für Ihren Universalkochtopf geeignet ist.
1.2 Spargel- und Spaghetti-Töpfe
Diese besonders schmalen und hohen Töpfe passen sich der Form der entsprechenden Nahrungsmittel an. Der Vorteil ist hierbei, dass Pasta und Spargel von Anfang an gleichmäßig gegart werden. Bei der Zubereitung von Spargel wird außerdem mit der richtigen Menge Wasser dafür gesorgt, dass die Köpfe durch den entstehenden Wasserdampf ihre zarte Konsistenz besonders schonend erhalten. Spargeltöpfe sollten über einen großmaschigen Einsatz verfügen, um das Abseihen zu erleichtern.
1.3 Stielkasserolle
Zu den Stielkasserollen gehören Töpfe in mittlerer oder kleiner Größe, die einen Griff in Stielform aufweisen. Durch den Griff kann der Topf vom Herd genommen werden, ohne dass Gefahr besteht, sich zu verbrennen. Außerdem erleichtert er das Abgießen von Wasser und das Umfüllen der zubereiteten Nahrungsmittel. Eine Öse am Ende des Stiels kann dazu benutzt werden, den Topf platzsparend an einem Haken aufzuhängen.
1.4 Fischtöpfe
Für den Fischtopf ist die ovale Form charakteristisch, die die Zubereitung eines ganzen Fisches ermöglicht. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass ein gelochter Einsatz enthalten ist, beziehungsweise zusätzlich erworben werden kann: Mit diesem ist es problemlos möglich, den Fisch bei der Zubereitung zu wenden. Die Löcher sorgen darüber hinaus dafür, dass Flüssigkeit schnell abtropfen kann.
1.5 Bräter
Wie der Fischtopf sind die meisten Bräter oval geformt. Der Vorteil dieser Töpfe besteht darin, dass die große Bodenfläche das gleichmäßige Anbraten von Fleischstücken wie beispielsweise Braten oder Hähnchenkeulen ermöglicht. Stellen Sie vor dem Kauf unbedingt sicher, dass Ihr Herd über ein entsprechend großes Kochfeld verfügt. Für das weitere Garen im Ofen sollte der Topf außerdem keine Teile wie beispielsweise Kunststoffgriffe aufweisen, da diese hierdurch Schaden nehmen und gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen können.
2. Material und Beschichtung
Haben Sie sich für einen Topf entschieden, sollten Sie sich über das Material Gedanken machen. Auch hierbei ist entscheidend, welche Lebensmittel auf welche Weise vorwiegend zubereitet werden sollen.
2.1 Material
Vor allem die Wärmeleitfähigkeit des Materials ist eine wichtige Eigenschaft, da sie den Kochprozess beschleunigt. Gleichzeitig sollte die Wärmespeicherfähigkeit möglichst hoch ausfallen, damit zubereitete Nahrung nach Abstellen der Kochplatte warm bleibt. Auch das Gewicht und die Pflegeleichtheit von Töpfen sind Kriterien, die Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten. Die folgende Übersicht vermittelt Ihnen einen Eindruck gängiger Materialien und beschreibt ihre Eigenschaften:
Aluminium
Vorteile
Nachteile
*Da Edelstahl kein guter Wärmeleiter ist, weisen die meisten Töpfe aus diesem Material einen sogenannten „Sandwichboden“ auf: Dieser besteht aus mehreren Schichten Aluminium oder Kupfer, welche die Wärmeleitfähigkeit erhöhen. Andere Modelle besitzen zu diesem Zweck im Boden einen Aluminiumkern.
2.2 Induktions-Kochtöpfe
Im Gegensatz zu Gasherden oder Ceran-Kochfeldern, wird die Wärme bei Induktionskochfeldern nicht an das Kochgeschirr übertragen. Vielmehr wird sie durch den Aufbau eines elektromagnetischen Feldes direkt im Topfboden erzeugt, weswegen Induktionskochplatten selbst nicht heiß werden. Das hat den großen Vorteil, dass Kochrückstände auf der Induktionsplatte nicht einbrennen können.
Damit das elektromagnetische Feld aufgebaut werden kann, muss das Material des Topfes magnetisch sein. Zum Prüfen, ob Ihr Topf auf Induktionskochfeldern funktioniert, benötigen Sie lediglich einen Magneten: Zieht das Material den Magnet an, so eignet sich der Topf für den Induktionsbetrieb.
2.3 Beschichtung
Eine Antihaft-Beschichtung sorgt bei Töpfen dafür, dass Nahrungsmittel nur schwer anbrennen und lediglich wenig Fett zum Anbraten benötigt wird. Beachten Sie, dass die Beschichtung bei der Reinigung beschädigt werden kann: Vermeiden Sie deswegen beispielsweise kräftiges Scheuern und achten Sie beim Kochen darauf, stets stumpfe Gegenstände wie Bratenheber aus Plastik oder Holzkochlöffel zu benutzen. Spülen Sie die Töpfe nach Möglichkeit immer vorsichtig von Hand, um Beschädigungen auszuschließen.
FAQ
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Wie kann ich feststellen, für welche Herdarten ein Topf geeignet ist?
Auf der Unterseite der meisten Töpfen sind entsprechende Angaben zu finden: „Allherd“ bedeutet, dass der Topf in Kombination mit Induktionskochfeldern benutzt werden kann. Die Angaben „Ceran“, „Electro“ und „Gas“ bedeuten, dass der Topf auf der jeweiligen Herdart einsetzbar ist.
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Wie kann ich bei Töpfen feststellen, ob Sie auf Induktionskochplatten verwendet werden können?
Alles, was Sie hierfür benötigen, ist ein Magnet: Zieht dieser das Material des Topfes an, so ist das Kochgefäß für die Verwendung auf Induktionskochplatten geeignet. Töpfe aus Gusseisen sind immer auf Induktionskochfeldern benutzbar.
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Was sollte ich bei Töpfen mit Antihaft-Beschichtung beachten?
Die Antihaft-Beschichtung ist in der Regel sehr empfindlich und sollte niemals mit harten und spitzen Gegenständen wie Gabeln oder Messern in Berührung kommen.
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Worauf ist bei Universalkochtöpfen zu achten?
Nach Möglichkeit sollte für jeden Topf ein passender Deckel vorhanden sein, damit sich der Inhalt beim Kochen schneller erwärmen kann. Außerdem kann Gekochtes über das Schließen des Deckels länger warm gehalten werden. Achten Sie darauf, dass die Abdeckung nicht zu schwer ausfällt und möglichst dicht schließt.









