Bilder setzen tolle Akzente in der Wohnung und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Egal, ob Abbildungen von fernen Ländern, Tieren in freier Wildbahn oder harmonischen Farbspielen – die Kunstwerke sorgen für das gewisse Etwas in den eigenen vier Wänden. Insbesondere Leinwandbilder geben aufgrund ihrer Größe und hohen Auflösung jedem Raum eine individuelle Note. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Stile und Druckverfahren. Unter der großen Auswahl an Bildern bei Hitmeister ist garantiert auch etwas für Ihre Wohnung dabei.
1. Die Merkmale
Bei einer Leinwand handelt es sich um ein Gewebe aus Leinen, das auf einen Keilrahmen gespannt ist. Dieser sollte möglichst aus hochwertigem Holz bestehen, da diese Variante die nötige Stabilität gewährleistet und ein mehrfaches Nachspannen ermöglicht. Eine Leinwand gehört aufgrund des weichen Erscheinungsbildes zu den elegantesten Möglichkeiten, ein Motiv Ihrer Wahl darzustellen.
Darüber hinaus sind folgende Eigenschaften für eine Leinwand kennzeichnend:
- Geringes Gewicht
- Großes Spektrum an Bedruckmöglichkeiten
- Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
- Bei Druck in UV-beständiger Pigmentfarbe kein Ausbleichen der Farben
- Widerstandsfähig gegenüber Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsveränderungen
- Erinnert aufgrund seiner feinen Struktur optisch an ein Gemälde (Aquarelle und Bilder aus alten Epochen lassen sich auf Leinwand ideal präsentieren)
- Fast alle Bespannungstextilien geeignet (am besten Baumwolle, doch auch Jute oder synthetische Gewebe können verwendet werden)
Eine kleine Übersicht an möglichen Motiven
2. Die verschiedenen Formate
Von einem Leinwandbild spricht man ab einer Größe von etwa 20 x 20 Zentimetern. Während sich Bilder mit diesen Maßen vor allem in kleinen Wohnungen anbieten, können Sie bei ausreichendem Platz auch zu größeren Varianten greifen. Im Regelfall können Sie Leinwandbilder bis zu einer Länge von 150 und einer Breite von 100 Zentimetern (sogenannte „XXL Leinwände“). erwerben. Je nach Geschmack haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, zwischen quadratischen und rechteckigen Modellen zu wählen. Für das gewisse Etwas sorgt vor allem die Kombination aus unterschiedlichen Formaten. So können Sie beispielsweise ein großes rechteckiges Bild (etwa mit den Maßen 50 x 70 Zentimeter) im Zentrum anbringen, während zwei quadratische Leinwände (etwa mit den Maßen 30 x 30 Zentimeter) es auf jeder Seite harmonisch umschließen.
Insbesondere bei Kunden, die über ein Ecksofa verfügen, besteht oftmals der Wunsch, eine Leinwand über Eck anzubringen. Hierfür gibt es spezielle Modelle mit Motiven, die sich für gewöhnlich über zwei Hälften durchzieht und dementsprechend in einer Ecke angebracht werden kann.
3. Die unterschiedlichen Stile
Was den Stil eines Leinwandbildes angeht, sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Grundsätzlich können Sie auch selbst aufgenommene Bilder bei ausreichender Auflösung problemlos auf Leinwand drucken lassen.
Im Folgenden haben wir einige der Stile für Sie zusammengefasst und zeigen Ihnen, zu welcher Einrichtung die jeweiligen Leinwände passen:
City-Stil: Mit einem Bild von der Skyline einer Millionenstadt wie beispielsweise New York fühlen Sie sich so, als wären Sie Teil des lebendigen Städtetreibens. Leinwände in diesem Stil passen vor allem zu moderner Einrichtung.
Pop-Art: Bunte Farben, auffällige Motive – das sind die Kennzeichen des Pop Art-Stils, der maßgeblich von dem US-amerikanischen Künstler Andy Warhol geprägt wurde. Solche Leinwände machen sich besonders gut in schlichten, eintönigen Räumen, schließlich sorgen die knalligen Farben für tolle Akzente.
Graffiti-/Urban-Stil: Sie lassen sich gerne in die Zeit der 80er zurückversetzen? Mit den Leinwandbildern im lässigen Graffiti-/Urban-Stil ist das kein Problem. So können Sie beispielsweise zwischen Varianten im New Yorker Streetart Design oder im Grunge Stil wählen. Derartige Leinwandbilder runden eine lässig-coole Einrichtung harmonisch ab.
Gemälde: Wenn Sie von den Malereien von Leonardo da Vinci und anderen Künstlern begeistert sind, sind Leinwände im Gemälde-Stil das Richtige für Sie. Vor allem zum Shabby Chic- und antiken Einrichtungsstil sehen Gemälde-Leinwände besonders gut aus.
Zeichnung: Im Regelfall handelt es sich dabei um Bleistiftzeichnungen, die für ein dezentes Gesamtbild sorgen. Genau aus diesem Grund passen sie auch zu zahlreichen Einrichtungsstilen.
Retro/ Vintage: Der Retro-Stil zeichnet sich durch kunstvolle Collagen im Hippie- oder Pin-Up-Look aus. Wenn Ihre restliche Einrichtung ebenso an diesen Stil angepasst ist, sollten Sie auch bei den Leinwandbildern dabei bleiben.
Splash-Stil: Wer anstatt auf Motive lieber auf tolle Farbspiele setzt, sollte sich Varianten im Splash-Stil genauer ansehen. Diese sehen vor allem an schlichten, weißen Wänden toll aus.
Fotografien: Auf Leinwand gedruckte Fotos wirken besonders lebendig. Aufgrund der fortschrittlichen Technik sind satte Farben und ein möglichst realistischer Eindruck der Motive möglich. Diese Varianten passen vor allem zu Möbeln in schlichten Farben wie Braun, Schwarz, Weiß oder Grau, da sie insbesondere bei neutraler Umgebung für schöne Akzente sorgen.
Illustrationen: Wer einen sachlichen, geradlinigen Stil bevorzugt, kann auf Illustrationen auf Leinwand zurückgreifen. Dies sollte sich im Idealfall auch in der Einrichtung wiederfinden lassen.
4. Das Druckverfahren
Beim Leinwanddruck sollte berücksichtigt werden, dass der Bildträger eine Beschichtung aufweist. Diese lässt die präzise Darstellung von Farben zu, die durch die neueste Drucktechnologie ermöglicht wird. Darüber hinaus schützt die Beschichtung das Gemälde vor äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung und Kratzern.
Bei der Beschaffenheit Ihrer Leinwand haben Sie darüber hinaus unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten:
- Sie können zum einen zwischen matter, halbmatter und glänzender Oberfläche wählen. Im Regelfall greifen die meisten Menschen zu einer matten oder halbmatten Oberfläche, da diese nicht reflektiert.
- Darüber hinaus gibt es sowohl Leinwände aus grobem als auch aus feinem Gewebe. Erstere eignen sich besser für Kunstreproduktionen, während Fotografien auf feinen Leinwänden besser zur Geltung kommen.
- Ein großer Anteil an Baumwolle im Leinwandgewebe zeugt von hoher Qualität.
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Leinwandbild mit Pigment-Tinte bedruckt wurde. Diese hat gegenüber anderen Varianten (wie zum Beispiel der DYE-Tinte) den Vorteil, dass Sie um einiges unempfindlicher gegenüber UV-Licht und Feuchtigkeit ist.
5. Die Anbringung
Damit Leinwandbilder ihre volle Wirkung entfalten können, spielt die Anbringung des Kunstwerks eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich gilt: Hängen Sie die Bilder besser in etwas niedrigerer Höhe auf – tendenziell werden sie zu hoch angebracht, was oftmals zu einem unstimmigen Gesamtbild des Raumes führt. Die weiteren Tipps und Tricks helfen Ihnen bei der idealen Platzierung Ihres Leinwandbildes:
- Die Mitte des Bildes liegt im Idealfall etwa auf Augenhöhe derjenigen Personen, die das Bild betrachten. Ein guter Anhaltspunkt liefert die Höhe von etwa 1,60 Meter. Bedenken Sie dabei jedoch, dass auch der Rest des Raumes eine entscheidende Rolle spielt: Befindet sich das Bild beispielsweise gegenüber einer Sitzgelegenheit, kann die Höhe auch an die Sitzposition angepasst werden. Wichtig ist immer: Der Betrachter sollte stets einen idealen Blick auf das Gemälde haben.
- Wenn Sie mehrere Bilder nebeneinander aufhängen möchten, sollten Sie beachten, dass der Abstand zwischen den einzelnen Exemplaren immer gleich groß sein sollte. Bei mehreren Bildern mit den gleichen Maßen ist es empfehlenswert, die einzelnen Varianten auf derselben Höhe aufzuhängen.
- Kleinere Leinwandbilder müssen nicht zwangsweise an die Wand gebohrt werden. Die Exemplare können auch auf dem Boden oder auf einem Regal positioniert und an die Wand gelehnt werden. Mit dieser außergewöhnlichen Idee bringen Sie eine individuelle Note in Ihre eigenen vier Wände.
- Große Leinwandbilder entfalten ihre Wirkung am besten über Esszimmertischen oder Sofas.
FAQ
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Wie hänge ich einen Keilrahmen auf?
Zunächst müssen Sie am Keilrahmen zwei Klappösen anbringen. Diese befestigen Sie jeweils auf gleicher Höhe und in gleichem Abstand zum Rand. Beachten Sie dabei, dass die Ösen in Richtung Bildmitte zeigen und am oberen Rahmen angebracht werden müssen. Nun messen Sie den Abstand zwischen beiden Ösen aus, markieren die beiden Punkte mithilfe einer Wasserwaage und einem Meterstab an der Wand und schlagen dort zwei Nägel ein. Daraufhin können Sie die Klappösen des Keilrahmens an den Nägeln einhängen.
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Was versteht man unter einem Schattenfugenrahmen?
Ein Schattenfugenrahmen wird in etwa einem Zentimeter Abstand zur Leinwand angebracht. Dadurch entsteht ein Schatteneffekt, der einen harmonischen Übergang zwischen dem Rahmen und dem eigentlichen Bild schafft.
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Wie hoch sollte die Auflösung eines Fotos sein, damit es auf eine Leinwand gedruckt werden kann?
Wie hoch die Mindestauflösung des Fotos sein sollte, kommt vor allem auf Ihr gewünschtes Format an. Bei einer Leinwandbild-Größe von etwa 20 x 30 Zentimetern genügt eine Auflösung von 921 x 665 Pixeln. Wenn Sie hingegen zu einer Variante mit den Maßen von 100 x 150 Zentimeter greifen, sollte die Auflösung etwa 3685 x 2504 Pixel betragen.
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Wie pflege ich meine Leinwand?
Bedenken Sie, dass Leinwandbilder empfindlich gegenüber Wasser sind. Aus diesem Grund sollten sie lediglich mit einem trockenen Tuch abgewischt werden.
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Gibt es auch Leinwandbilder für Kinderzimmer?
Selbstverständlich lassen sich im großen Sortiment an Leinwandbildern auch tolle, kindgerechte Motive finden. Neben Blumen- und Tiermotiven stehen somit beispielsweise auch die Lieblingscharaktere von Kinderfilmen zur Auswahl.


















