In jedem Wohnraum werden Sitzgelegenheiten benötigt und gerade eine Bank stellt eine gute Alternative zum herkömmlichen Stuhl dar. Sie lässt sich gut kombinieren, ist platzsparend und verleiht jedem Raum ein ganz individuelles Ambiente. Eine Bank eignet sich hervorragend für Familien und diejenigen, die gerne Gäste empfangen. Auch in kleineren Räumen bietet sie ausreichend Platz für mehrere Personen.
Im folgenden Ratgeber werden Ihnen einige Bankmodelle vorgestellt und Sie erfahren Wissenswertes über die Pflege des Möbelstücks.
1. Bankmodelle
Im Handel sind viele verschiedene Modelle, beispielsweise klassische Eckbänke, praktische Truhen, Sitzbänke mit und ohne Lehne oder Gartenbänke erhältlich. Im Außenbereich können zudem Partybänke aufgestellt werden, die gerade bei Festen viel Sitzfläche für Ihre Gäste bieten.
1.1. Bänke für den Innenbereich
- Sitzbänke können an einen Tisch, der recht nah an der Wand platziert ist, gestellt werden. Für den Wohnbereich ist eine Bank aus Holz am besten geeignet, da sie sich gut mit anderen Holzgegenständen kombinieren lässt. Im Kinderzimmer kann eine Sitzbank für die Kleinen als Sitz- und Spielgelegenheit genutzt werden und in der Diele ist sie ideal, um Schuhe anzuziehen. Vorteil: Kratz- oder Rutschspuren auf dem Boden bleiben Ihnen erspart und es gibt kein Hin- und Herrücken von Stühlen mehr. Außerdem können Kinder nicht, wie mit einem Stuhl, umkippen.
- Truhenbänke sind eine tolle Kombination aus Sitzmöbel und Aufbewahrungsort. Sie bieten viel Stauraum, um Kleinigkeiten wie beispielsweise Zeitschriften, Bücher oder Dekorationsartikel leicht zugänglich aufzubewahren. Vor allem im Schlafzimmer hat sich die Truhenbank bewährt: Zum einen ist das Ankleiden im Sitzen bequemer, zum anderen dient die Truhe als Ablagemöglichkeit für Wäsche. Die Truhenbank wird vorwiegend aus massivem Holz gefertigt und mit Schnitzereien verziert, die besonders dekorativ sind.
- Eckbänke werden meist in Küchen aufgestellt und bestehen aus zwei Bänken, die über Eck rechtwinklig miteinander verbunden sind. So werden mindestens zwei Seiten des Tisches umfasst und zudem möglichst viele Personen auf geringem Raum nebeneinander untergebracht. Eckbänke sind aus massivem Holz gefertigt und mit Sitzmulden oder Polsterauflagen ausgestattet. Als Bezug der Polsterung eignet sich Leder, Stoff, Kunstleder oder Vlies.
- Beistellbänke dienen als Ablagemöglichkeit und stellen in leerstehenden Ecken einen optischen Blickfang her. So können Sie beispielsweise Dekorationselemente auf der Bank drapieren.
- Fußbänke oder auch Fußschemel können unter den Schreibtisch gestellt werden. Sie sind oft mit Gummi ausgestattet, das als Rutschblockade dient und sicheren Halt bietet. Fußbänke können auch als Tritthocker eingesetzt werden, wenn ein Regal zu hoch ist.
Gesundheitliche Vorteile:
- Gelenkentlastung
- Aufrichtung des Beckens
- Abflachung der Wirbelsäule
1.2. Bänke für den Außenbereich
Zur Gartenplanung gehört nicht nur die Gestaltung von Sträuchern, Blumenbeeten und Nutzflächen, sondern auch die Auswahl der passenden Gartenmöbel. Fast jeder Garten verfügt über einen Sitzplatz, der mit Stühlen und einem Tisch ausgestattet wird. Doch auch eine Gartenbank lädt zum Entspannen und Verweilen ein und ist zudem ein echter Blickfang. Auch Partybänke kommen immer wieder zum Einsatz und sind vor allem bei großen Gartenfesten geeignet.
Gartenbank:Eine Gartenbank ist gleichermaßen ein praktisches Sitzmöbel und eine schöne Dekoration. Sie kann bestehende Stühle und Sessel ergänzen oder allein im Garten stehen. Ein natürliches Aussehen spielt eine wichtige Rolle, da die Bank meist inmitten von Pflanzen und Bäumen steht. Daher sollte sie sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen. Gartenbänke bestehen meist aus den folgenden Materialien:
- Aluminium
- Kunststoff, leicht zu reinigen, auch in knallbunten Farben erhältlich
- Polyrattan, eine Mischung aus Kunststoff und Rattan, besonders edel
- Gusseisen, besonders robust, wirkt gerade durch verschnörkelte Elemente romantisch, beispielsweise in einem englischen Garten
- Holz, durch Druckimprägnierung gegen Nässe geschützt, wirkt rustikal
Partybänke, auch Bierbänke genannt, sind eine unkomplizierte Möglichkeit, für eine große Anzahl von Gästen Sitzplätze zur Verfügung zu stellen. Sie sind meist aus Holz oder Hartplastik gefertigt und verfügen über einen Klappmechanismus. Die Füße rasten unter der Sitzfläche ein, wodurch ein platzsparendes Verstauen ermöglicht wird. Besonders stabile Bänke verfügen über einen zusätzlichen Fuß in der Mitte, welcher das Umkippen verhindert. Da die Bank meist hohe Belastungen aushalten muss, empfiehlt sich eine kurze Bank, die durch ihre Kompaktheit stabiler ist.
2. Zubehör und Dekoration
Um Ihrer Bank Gemütlichkeit zu verleihen und sie zu einem gepflegten Hingucker zu machen, können Sie auf folgende Artikel zurückgreifen:
- Kissen, beispielsweise rot-weiß-gestreift für den Landhausstil
- Wasserfeste Sitzauflagen für den Außenbereich
- Hussen
- Möbelschutzhüllen, schützen die Gartenbank vor schlechtem Wetter
- Politur, Öle und Pflegemittel
- Lacke und Farbe, beispielsweise farbig für modische Akzente oder durchsichtig zum Durchscheinen der Maserung
- Schablonen zum Aufpinseln von Motiven, beispielsweise Blumenranken oder Herzen
- Lötkolben zum Einbrennen von Buchstaben, Mustern und Motiven ins Holz
3. Pflegehinweise
Gerade die Gartenbank ist täglich Umwelteinflüssen ausgesetzt. Im Sommer steht sie in der Sonne, aber auch im harten Gewitterregen oder bei Unwettern mitten im Hagelschauer. Dies kann zu Schimmelbildung und Verrottung führen. Im Winter sinken die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt und wenn jetzt Feuchtigkeit im Holz der Bank eingeschlossen ist, dehnt sich das gefrierende Wasser aus und sprengt die Fasern. Wichtig ist daher, dass Sie das Holz schützen, damit gar keine Feuchtigkeit in Bank eindringen kann.
Folgende Pflegehinweise gilt es zu beachten:
- Atmen Sie nicht die Ausdünstungen der Pflegemittel ein, sondern gehen Sie zur Pflege am besten nach draußen.
- Wählen Sie bunten Lack mit Bedacht: Weiß blättert schnell ab, während Schwarz sich zu sehr aufheizt.
FAQ
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Wie groß sollte der optimale Abstand zwischen Eckbank und Tisch sein?
Der richtige Abstand ist ausschlaggebend für den Sitzkomfort und die Beweglichkeit zwischen der Eckbank und dem Esstisch. Ist der Abstand zu groß, sitzen Sie sehr krumm. Ist der Abstand zu niedrig, fällt das Platznehmen schwer. Im besten Fall beträgt der Abstand zwischen fünf und zehn Zentimeter.
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Welche Rückenlehne bietet den größten Sitzkomfort?
Einige Bänke sehen auf den ersten Blick sehr bequem aus, doch sind es oftmals nicht. Es empfiehlt sich daher vor dem Kauf unbedingt eine Sitzprobe durchzuführen. Die Rückenlehne der Bank sollte möglichst schräg nach hinten geneigt sein, damit Sie nicht zu aufrecht oder nach vorn geneigt sitzen. Geschwungene Rückenlehnen sind bequemer, da sich diese dem Rücken optimal anpassen. Bei einer S-förmigen Rückenlehne steht der untere Bereich ein wenig nach vorn und stützt so das Becken.
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Wie kann ich meine Gartenbank vor der Witterung schützen?
Gerade Holzbänke sind anfällig für jegliche Art der Witterung. Zum Schutz des Holzes sollten Sie den Lack jährlich erneuern. Schleifen Sie dazu alle alten Lackschichten gründlich ab und tragen Sie im Anschluss eine dünnflüssige Lackierung auf. Diese zieht ins Holz ein und bildet den Haftgrund für die anschließenden Farbschichten. Halten Sie unbedingt die Trockenzeit ein und bringen Sie mindestens zwei Lackschichten auf, damit eine gute Schutzschicht entsteht. Am besten setzen Sie die Bank danach nicht gleich wieder Witterung aus, sondern geben ihr eine kleine Schonzeit.
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Wie stelle ich eine Partybank sicher auf?
Wenn Sie eine Partybank richtig aufstellen möchten, sollten Sie sich zuerst einmal über den vorgesehenen Platz zum Aufstellen einen Überblick verschaffen. Ist der Boden uneben, empfiehlt es sich eine Unterlage aus großen Steinplatten zu schaffen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie und Ihre Gäste mit der Bank umfallen, denn im Rasen kann die Bank schnell je nach Gewicht der Personen einsinken. Wenn Sie die Bank jedoch im Wohnraum aufstellen, sollten Sie unbedingt dafür sorgen, dass die Metallbeine nicht den Boden verkratzen können. Hier ist es hilfreich etwas Filz auf das Gerüst zu kleben.










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