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Ein Metallzaun ist oft besonders aufwändig verarbeitet und dekorativ, weil er häufig neben dem normalen Zaungitter Verschnörkelungen und Zierspitzen trägt. Die haben oft ein antikes Aussehen, das an herrschaftliche Häuser und Villen erinnert. Die heutigen Metallzäune sind oft eine Kombination aus Verzierungen und modernen Elementen, es gibt sie aber auch in schlichten Varianten, die nur ein einfaches Gitter besitzen. Zum Schutz gegen die Witterung sind Metallzäune meistens mit Kunststoff beschichtet oder feuerverzinkt. Gerade eine Verzinkung bietet einen langen Schutz des Zauns, der häufig über mehrere Jahrzehnte reicht, sodass Metallzäune besonders pflegeleicht sind.
Ein Sichtschutz ist eine Wand aus Naturmaterialien oder Kunststoff, durch die man von außen nicht durchschauen kann. So schützt sie vor ungewollten Blick von außen. Im Garten kann sie gleichzeitig auch als Zaun funktionieren und das Grundstück umgrenzen. Vor allem auf dem eigenen Balkon oder der Terasse ist ein Sichtschutz nützlich, damit man ein wenig mehr Privatsphäre hat. Außerdem dient ein Sichtschutz oft auch als Trennwand bei gemeinsamen Balkons oder als Balkonverkleidung. Eine Sichtschutzwand gibt es aus Kunststoff, zum Beispiel mit Streifenmuster oder anderen Drucken, oder aus Naturmaterialien wie Holz oder Bambus.
Stefan Raab machte mit seinem Lied „Maschen-Draht-Zaun“ das Drahtgeflecht zum Kultbegriff. Ein Nachbarschaftsstreit über einen Maschendrahtzaun, der im Fernsehen ausgestrahlt wurde, inspirierte ihn zu seinem Satire-Hit. Eigentlich umrandet der Maschendrahtzaun Grundstücke. Sein Draht ist oft mit einer Zink- oder Kunststoffschicht überzogen, um den Draht vor Rost zu schützen. Das Geflecht wird dann zwischen Zaunpfosten aufgespannt. Ein Maschendrahtzaun mit feinerer Verflechtung wird oft Kaninchen- oder Karnickeldraht genannt, weil man ihn für den Bau von Kaninchenställen nutzt. Der Vorteil des Maschendrahtzauns ist, dass er preiswert und pflegeleicht ist. Lässt man Rankpflanzen an ihm hochwachsen, grenzt er nicht nur das Grundstück ein, sondern bietet zusätzlich noch einen Sichtschutz für den Garten.
Wer sein Grundstück mit einem selbst gebauten Zaun umranden möchte, braucht mehr als bloß einen Drahtzaun. Zunächst müssen Zaunpfosten in den Boden gesetzt werden. Sie werden meist in einem Sockel aus Zement befestigt, der im Boden vergraben ist. Einfacher geht es inzwischen mit Einschlagbodenhülsen für die Zaunpfosten, die in die Erde geschlagen den Zaunpfahl halten. Eine Schelle befestigt die Zaunmatten oder den Zaundraht an den Pfosten. Spezielle Spanngeräte wie Spannzange oder Spannstange helfen dabei, einen Maschendraht straff zu befestigen, damit der Draht später nicht durchhängt. Wichtig ist auch, die Eckpfeiler besonders zu stützen, da diese besonders hohen Belastungen ausgesetzt sind.