Unterschiedlicher können die verschiedenen Arbeitstische für ein und das selbe Wort nicht ausfallen.
Unter der "Werkbank" versteht man im allgemeinen den Arbeitstisch des Handwerkers.
Doch wie viele verschiedene Handwerksberufe und Heimanwendungen gibt es, und wie viele verschiedene Arbeitstische braucht man dafür?
Der Tischler oder der Schreiner braucht eine Hobelbank. Diese muss eine ausreichend große Arbeitsfläche haben, und über verschiedene Möglichkeiten verfügen die zu bearbeitenden Gegenstände "weich" und Material schonend einzuspannen. Zudem sollte die Hobelbank immer eine hölzerne Arbeitsfläche haben um die zu behandelnden Werkstücke vor unnötigen Kratzern durch harten Untergrund zu bewahren. Der Schlosser braucht eine Werkbank an der verschieden große Schraubstöcke befestigt sind. Sie muss ausreichend stabil sein, um auch einmal ein paar heftige Hammerschläge einstecken zu können. Die Arbeitsfläche sollte aus Metall bestehen um darauf auch löten und Schweißen zu können. Juweliere und Uhrmacher benötigen kleinere "saubere"
Werkbänke an denen man die verschiedensten Hilfsmittel wie Lupe, Mini Schraubstöcke und Lötlampen befestigen kann.
Bastler und Modellbauer zu Hause haben wiederum andere Bedürfnisse, und stellen sich ihre Werkbank meist nach ihren Wünschen zusammen.
Zum Bauen und renovieren braucht man jedoch eine Allzweckbank.
Gerade die Werkbank für Bauherren wird für die verschiedensten Aufgaben genutzt, und sollte deshalb eine Mischung aus Hobelbank und Schlosserwerkbank sein.
Groß und vor allem stabil, mit einem "richtigen Schraubstock" und genügend Einspannmöglichkeiten für alle gängigen Materialien.
Immerhin will man ja seine Fußbodenleiste nicht in Metallbacken einklemmen.
Und wer ein paar Rohre zusammen löten muss, wird diese nicht in Holzbacken einspannen.
Die Werkbank ist ein Begriff mit vielen Gesichtern und noch mehr Anwendungs- möglichkeiten und die optimale Ergänzung für das bereits vorhandene
Werkzeug.