Strommessgeräte
Wer Energie sparen möchte, soll erkennen, wo sie verschwendet wird.
In dem Haushalt gibt es gewaltige Stromsparpotenziale. Üppige elektronische Geräte verbrauchen eine Vielzahl an Elektrizität, obwohl sie gerade nicht gebraucht werden. Oder sie sind einfach ohne Hoffnung eingerostet. Zirka 50 Euro Stromkosten pro Jahr verbraucht ein Kühlschrank mit Gefrierfach oder ein Wäschetrockner. Gegenüber einem hocheffizienten Verbrauchsgerät sind es nahezu 20 Euro geringer. Fünf Watt für einen Videorekorder, 7 für eine Hi-Fi-Anlage, 10 für den althergebrachten Röhrenfernseher: Der Stand-by-Verbrauch von elektronischen Geräten läppert sich zusammen. Da kommen schnell Stromkosten von 20, 50 oder gar 100 Euro zusammen. Und das Jahr für Jahr. Derzeit ist es ein Leichtes, all seine gebräuchlichen Elektrogeräte durchzuzählen und zu überlegen, wie viel Stromkosten sich schnell einschränken lassen. Richtig ist es dennoch, wenn sich für jedes einzelne Gerät genau bestimmen ließe, wie hoch der Stromverbrauch im Gebrauch und im Stand-by ist. Dann könnte man genau errechnen, ob sich der Kauf eines neuwertigen Geräts lohnt. Außerdem lässt sich ein Eindruck dafür entwickeln, welche Geräte einen schmerzlich hohen Stand-by Verlust beanspruchen, um nachher Gegenmaßnahmen zu treffen.
Mit einem zweckvollen Strommessgerät ist es ziemlich leicht. Das Messgerät zeigt den zeitgemäßen Verbrauch eines Elektrogerätes in Kilowattstunde, Ampere und Watt an. Desgleichen kann das Messgerät ebenso den Strombedarf in einer bestimmten Messzeit anzeigen. Wenn davor in das Messgerät noch der Preis pro kWh (Kilowattstunde) eingetragen wird, können die Stromkosten äußerst schnell berechnet werden. Dann kann schnell festgestellt werden, bei welchen Elektrogeräten es sich lohnt, sie auszutauschen. Einige Strommessgeräte sehen wie ein Zeitschaltuhr aus. Sie werden in die Steckdose gesteckt und der Stecker des Geräts dann ins Strommessgerät.