Seile
Seile sind längliche Elemente aus Drähten, Kunst- oder auch aus Naturfasern. Man verwendet sie einerseits zum Fixieren, aber auch, um Zugkräfte zu übertragen und zu anderen Zwecken. Bereits im alten Ägypten gab es die ersten Seiler, die diese beim Bau von Tempeln und von Pyramiden verwendeten. Innerhalb Europa wurden sie vor allem bei der Seefahrt ab der Zeit der Renaissance sehr wichtig, vor allem ab dem 19. Jahrhundert fand die Großproduktion hierzulande n. Hier verwendete man auch Material wie Stahl, das natürlich stabiler ist und andere Gewichte aushält.
Ein Seil aus Naturfasern und Textilien bezeichnet man unter anderem auch als Kordel oder als Strick. Andere Arten, wie Schnüre, Zwirne, Fäden und Garne werden aufgrund ihrer Feinheit nicht als Seil bezeichnet. Dennoch sind sie in ihrer Funktion und in ihrem Aufbau sehr ähnlich, obwohl sie gleichzeitig dünner sind. Selbst bei einem Tau spricht man nicht mehr von einem Seil, dies ist wiederum zu dick, um als ein solches bezeichnet zu werden.
Werden der Schifffahrt Seile verwendet, so verwendet man trotzdem nie diesen Ausdruck dafür. Hier nennt man sie Tauwerke. Bewahrt man ein Seil jeglicher Art länger auf, dann ist es zu empfehlen, dass man sie auf eine Seiltrommel aufspult. Natürlich ist auch die Umgebung wichtig für die Haltbarkeit eines Seils: So sollte man darauf wert legen, dass der Aufbewahrungsort trocken und nicht zu warm ist. Manche Seilmaterialien benötigen jedoch etwas Feuchtigkeit, dies kommt ganz auf die Sorte an. Ein Seil aus Kunststoff sollten möglichst nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, da die UV Strahlung sie auf Dauer schädigt und sie porös werden lässt. Um Kletterseile ordnungsgemäß zu reinigen, nutzt man dafür am besten kaltes Wasser und trocknet sie dann an der Luft. Hier sollte jedoch starke Sonneneinstrahlung vermieden werden. Ein Seil aus Polyester sollte nicht mit Seife gereinigt werden, da es gegen Laugen nicht resistent ist.