Lötwerkzeuge
Der potentielle Käufer von Werkzeugen kann sich zwischen vielen, für die unterschiedlichsten Zwecke ausgelegten Werkzeugen entscheiden. Vor allem folgende Lötwerkzeuge kommen für potentielle Käufer in Frage:
Wer Löten will braucht zuerst einmal einen Lötkolben und Lötzinn. Vorher muss man sich überlegen, was man später vorrangig verlöten will, denn die Leistung und damit der Preis des Lötkolbens kann auf den Verwendungszweck abgestimmt werden.
Falls man lediglich Kabel miteinander verlöten will muss man beispielsweise nicht den Lötkolben mit der höchsten Leistung wählen. Stattdessen kann dieser beim Verlöten größerer Stellen oder auch dickerer Kabeln von Nöten sein. Des Weiteren spielt die Größe der Spitze eine Rolle bei der Wahl des passenden Lötkolbens. Zum Löten auf Platinen ist meist eine kleinere Spitze von Vorteil. Jedoch können kleinere Spitzen größere zu verlötende Stellen nicht ausreichend erhitzen. Demnach sollte man immer die größtmögliche Spitze wählen. Bei einigen neueren Lötkolben ist es möglich verschieden große Spitzen für einen Lötkolben zu benutzen. Ebenfalls auf den Verwendungszweck abgestimmt gibt es verschiedene Arten von Lötzinn. Zum Zweck besserer Verwendbarkeit auch bei feineren Arbeiten gibt es Lötzinn in unterschiedlichen Größen.
Außerdem gibt es spezielle Lötkolben zum Entlöten von Teilen. Das Entfernen des Lötzinns kann entweder über einen speziellen Entlöt-Lötzinn geschehen oder auch über mechanische oder elektronische Absaug-Anlagen.
Für hochwertigere und beständigere Lötstellen können Gaslötgeräte verwendet werden. Im Gegensatz zu den für Hobbyelektroniker ausreichenden normalen Lötkolben, die in der Regel eine Maximaltemperatur von 600 Grad haben, erzeugen diese Gaslötgeräte Temperaturen von meist 1300 Grad oder mehr.
Mit diesem Verfahren ist das Warmlöten möglich. Ungefähr ab 500 Grad Verlöttemperatur gilt eine Lötstelle als warm verlötet. Der Vorteil dieses Verlötverfahrens ist vor allem, dass solche stellen im Gegensatz zu weich gelöteten Stellen haltbarer sind.