Sowohl der
Bohrschrauber als auch der
Akkuschrauber dienen dazu, Schrauben einzudrehen. Fast alle Geräte verfügen über ein sogenanntes einstellbares maximales Drehmoment. Dieses bedeutet, dass das Gerät bei einem bestimmten Drehmoment, den Motor selbstständig durchdrehen lässt, damit die Schrauben gleichmäßig eingedreht werden.
Unter dem Erstgenannten versteht man ein kabelgebundenes Gerät, d.h. das Gerät ist ständig mit einem Stromanschluss verbunden und funktioniert nicht ohne Strom. Sobald die Stromzufuhr unterbrochen wird, versagt das Gerät seinen Dienst. Bei dem Zweitgenannten handelt es sich um ein Gerät, welches auch ohne Kabel funktioniert. Der Akkumulator muss nur zuerst aufgeladen werden, damit es benutzt werden kann. Je nach Qualität des Akkus variiert die Laufzeit. Früher handelte es sich um Nickel Cadmium Zellen, in der heutigen Zeit werden vermehrt Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt, welche wesentlich mehr Leistung besitzen.
Hinsichtlich des Arbeitseinsatzes ist der Bohrschrauber damit im Vorteil, als dass die Leistung nicht nachlässt. Zu jeder Zeit steht volle Leistung zur Verfügung, da es immer mit Strom versorgt wird. Allerdings ist es nicht so handlich, da es durch das Kabel doch sehr in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Dieses ist bei einem Akkuschrauber anders. Durch die Unabhängigkeit vom Strom kann es auch an sehr schwer zugänglichen Stellen eingesetzt werden und auch dort genutzt werden, wo der Einsatz eines kabelgebundenen Gerätes nur schwer möglich ist. Ein Nachteil ist im Wesentlichen, dass der Akku nachlässt, wenn man es am wenigsten braucht. Deswegen gibt es bei den meisten Akkuschraubern gleich einen Ersatzakku dazu, wodurch man unabhängiger wird.
Somit haben beide Geräte ihre Vor- und Nachteile. Es liegt hauptsächlich am Verwendungszweck und an der Vorlieben des Benutzers für
welches Werkzeug er sich letztendlich entscheidet.