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Unterwäsche nicht nur Frauensache

Männerunterwäsche

Seit dem 1876 erstmals die preußische Armee mit Baumwoll-Unterwäsche ausgestattet wurde, gab es einen regelrechten Boom in dieser Wirtschaftsbranche. Für viele ist der Gedanke an Unterwäsche erst einmal: sie sollte bequem sein und gut sitzen. Im zweiten Gedanken fallen einem sofort sexy Dessous ein. Aber warum soll sich die Frau immer nur mit schicker, teurer und antörnender Wäsche kleiden. Der Mann kann das ebenso und auch Frauen gefällt ein Mann in sexy Unterwäsche, die sich gut anfühlt und bestimmte Körperpartien hervorhebt. So kann zum Beispiel das altmodisch wirkende Feinripp-Unterhemd, an heißen Sommertagen zu einer Jeans sehr sexy aussehen oder eine sich toll anfühlende Boxershort oder Hipster den Puls bei Frauen schnell höher schlagen lassen, ebenso wie ein sexy Tanga. Man sollte Mann genug sein und sich auch in gutaussehende Wäsche hüllen, das weibliche Geschlecht wird es dem Mann danken.

Funktionswäsche

Funktionswäsche

Bei vielen Sportarten wissen die Sportler die Vorteile der Funktionswäsche zu schätzen. Denn mittlerweile wird sie nicht mehr nur von den Läufern getragen, sondern findet so gut wie in jedem Bereich des Sportes Anwendung. Wobei schützt oder hilft denn Funktionswäsche? Beim Tragen von Funktionswäsche soll der Schweiß reduziert, aber nicht vermieden werden. Der Körper schwitzt nicht umsonst, denn er möchte die beim Sport verursachte steigende Körperwärme, aufgrund der Muskelbewegungen, mithilfe von Schweiß senken. Das heißt die Funktionswäsche soll den Schweiß nicht möglichst schnell vom Körper ''wegbringen'', was zu Überhitzung aufgrund der nicht vorhandenen kühlenden Wirkung führen könnte, sondern soll bei körperlicher Aktivität kühlen und ansonsten wärmen. Auch ist bekannt, dass man nicht überall gleich viel schwitzt. Darauf haben sich inzwischen auch die Hersteller von Funktionswäsche eingestellt.

Welche Materialien bei der Unterwäsche

Unterwäsche

Viele wollen es bequem, funktional, weich und eigentlich wie eine zweite Haut. Aus diesen Gründen gibt es Unterwäsche in den unterschiedlichsten Materialien. Das wohl bekannteste Material ist die Baumwolle, schon früh als Kind von der Mama angezogen bekommen, bestehen die meisten Wäschestücke, welche verkauft werden, aus diesem Material und das nicht ohne Grund. Baumwolle ist praktisch, wärmt, für jeden Hauttyp verträglich und kann bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Das wohl ''heißeste'' Material ist die Unterwäsche, welche aus Spitze und Seide besteht. Denn es sieht nicht nur gut aus, es hat auch eine erregende Wirkung. Besonders zu beachten sind hier die Waschhinweise. Auch nicht mehr weg zu denken ist die Unterwäsche welche aus Mikrofaser hergestellt wird. Mikrofaserunterwäsche ist nicht nur bequem, das Material wird auch bei der Herstellung von Funktionswäsche verwendet. Sogar unter den erotischen Dessous befinden sich Teile aus Mikrofaser, welche zu meist eine Kombination aus Verspieltheit und Transparenz darstellen.

Der Weg von klassischer Unterwäsche zu faszinierender Reizwäsche

Reizwäsche

Reizwäsche – bei diesem Wort haben viele direkt eine Frau in sexy Dessous vor Augen. Wichtigste Bestandteile von Reizwäsche sind zu meist ein String Tanga und ein schöner BH mit Spitze, obwohl keine genaue Definition von Reizwäsche existiert, weiß jeder worüber gesprochen wird und was sie ausmacht. Die Vorbilder der Reizwäsche finden ihren Ursprung in Frankreich, Anfang des 20. Jahrhunderts. Denn zu dieser Zeit wurde verstärkt ansprechende Wäsche produziert. Mit den Modetrends veränderte sich auch die Unterwäsche immer mehr, bereits in 1940er wurde die Mode, in Form von Kleidern und Röcken, immer kürzer und schmaler und so ist kein Wunder, dass sich ab den 1960er Jahren die Reizwäsche immer mehr zu dem heute noch existierenden Vorstellungen entwickelte. Mit den Jahrzehnten veränderten sich nicht nur die Schnitte und die Farbvielfalt, sondern auch die verschiedenste Materialien kommen seither in der Herstellung von Unterwäsche zur Anwendung, man denke nur an die essbare Unterwäsche für Frau und Mann.