Quarzuhren sind elektromechanische Uhren, welche nicht über ein mechanisches Pendeln zum laufen gebracht werden, sonder über einen Quarzoszillator. Mit Hilfe des Schwingrades wird dabei die Frequenz gehalten. Durch diesen Ablaufen ist eine sekundengenaue Zeitangabe möglich und das mach diese Uhren aus. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, diese Uhren ab und an zu synchronisieren, nur so bleibt sie auch ständig auf die Sekunde genau. Aber heutzutage gibt es auch noch andere Möglichkeiten die Quarzuhren immer exakt zu halten. Beispielsweise über die Messung der Quarz-temperatur, einen Quarzofen, der die Temperatur immer konstant hält. Aber auch eine Anbindung an eine genaue Uhr, wie etwa durch eine Bluetoothverbindung an den PC macht es möglich, die Uhr über den Computer oder das Notebook zu synchronisieren. Quarzuhren haben verschiedene Haupt-komponenten. Hierzu zählen die Elektronik, der Taktgeber, die Energie-versorgung und natürlich der Anzeigeteil.
Bereits im Jahr 1929 wurde die erste
Quarzuhr von Warren Alvin Marrison gebaut. Die Uhr hat sich bis heute immer wieder weiter entwickelt. Ein aktuelles Modell wird federangetrieben und ist wegen seines quarzgesteuerten Uhrmechanismus bekannt geworden. Bei der Energieversorgung kommen das Stromnetz, Akku oder Knopfzelle ebenso in Frage wie ein Doppelschicht Kondensator oder normaler Kondensator, die meistens über ein Solarpanel betrieben werden. Dieses Solarpanel befindet sich unter dem Ziffernblatt und wird über die Sonne aufgeladen. Erhältlich sind diese
Uhren für jeden Geschmack und jedes Alter und zudem auch von günstig bis besonders hochwertig. Zum Unterschied zu Automatikuhren lassen sich Quarzuhren meist daran erkennen, dass ihr Sekundenzeiger von einer Sekunde auf die andere springt und nicht fließend weiterläuft.