Kienzle Uhren
Das Unternehmen wurde vom Uhrmachermeister Johannes Schlenker im Jahre 1822 als Deutsche Uhrenfabrik gegründet. Anfangs wurden von Schlenker manuell hergestellte Schwarzwalduhren im Haustürgeschäft angeboten. 1883 wurde von seinem Enkel und seinem eingeheirateten Schwager die Serienfertigung von Weckern und Regulateurwerken eingeführt, Wand- und Pendeluhren wurden weiterhin handgefertigt. Nach 1897 wurde das Unternehmen in die heutige Form umgestaltet, es folgte die Eröffnung von Niederlassungen in Mailand, Paris und London sowie die Gründung einer Fabrik in Tschechien.
Im Laufe der Zeit erweiterte das Unternehmen das Sortiment unter anderem um erschwingliche Taschen-, Reise- und Armbanduhren und modernisierte die Fertigung, in den 60er und 70er Jahren erlangte es Marktführung in Deutschland. Weitere innovative Produkte waren Quarz-LED-Uhren und quarzbetriebene Reisewecker, Solaruhren, Taucheruhren und Funkuhren. Seit 2002 hat das Unternehmen Kienzle AG ihren Firmensitz in Hamburg.
Bei der Kienzle Uhr kann der Kunde aus drei Sortimentserien wählen. Die Serie "Kienzle Klassik" umfasst Modelle in den Kategorien Mechanik, Sport, Eleganz, Klassik, Satellit und Taschenuhren, die mit unterschiedlichen Gehäusearten und Ziffernblättern hergestellt werden. Die Preise dieser Serie befinden sich im unteren Segment. Der Name der Serie "Kienzle 1822" ist aus dem Gründungsjahr des Unternehmens entlehnt, die Preise dieser Modelle befinden sich im mittleren Segment. Das Sortiment dieser Serie umfasst die Kategorien Mechanik, Sports, Luxury, Retro und Taschenuhren. Die Serie "Edition Jakob Kienzle" ist in der gehobenen Preiskategorie anzusiedeln. Sie beinhaltet acht luxuriöse Modelle mit unterschiedlicher Ausstattung. Kienzle Uhren dieser Serie haben keine Namen, sondern sind durchnummeriert.
Das Unternehmen Kienzle legt großen Wert darauf, dass eine große Anzahl der Modelle in Deutschland gefertigt ist.