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Beschreibung von Second Sight
Beschreibung 1: Der Held des Spiels ist John Vattic, der zu Beginn im Hochsicherheitstrakt eines militärischen Forschungslabors erwacht. Seine Erinnerung ist ausradiert: wie ist er hierher gekommen? Warum ist sein Körper so übel zugerichtet? Und weshalb entdeckt er an sich mächtige, paranormale Fähigkeiten?
Die Suche nach Vattics Geschichte erlebt der Spieler in Form von spielbaren Rückblenden - wie der Forscher einst als Berater mit einem Sondereinsatzkommando des US-Militärs auf eine streng geheime Mission ging, und wie aus ihm das verunstaltete medizinische Experiment mit mysteriösen PSI-Kräften wurde. Abwechslungsreich gestaltet sich der Spielverlauf: als Psycho-Wrack stehen Stealth-Aktionen und der intelligente Einsatz von paranormalen PSI-Kräften zur Lösung von Situationen im Vordergrund - wohingegen die Aufträge zu Beginn der Handlung unter anderem Squad-Action und geschickte Teamarbeit in den Vordergrund stellen. Wer lieber unauffällig, aber intelligent agiert, kann genauso ans Ziel kommen wie ein rücksichtloser Amokläufer.
Second Sight - die Wahrheit liegt im Inneren.
Features:
* PSI-Kräfte, die der Spieler nach und nach erlernt: Heilen, Gegenstände telekinetisch bewegen und einsetzen, destruktive Schockwellen, Unsichtbarkeit, sich aus dem Körper lösen oder in andere Personen schlüpfen
* Innovative Handlungsführung mit kinoreifen Zwischensequenzen, Zeitsprüngen, Rückblenden und Wechsel der spielbaren Charaktere
* 13 Waffensysteme wie Pistolen und Scharfschützengewehr, die mit PSI-Kräften gekoppelt werden können
* Enorme Aktionsfreiheit - keine vorgegebenen Wege, wie die Spielsituationen gelöst werden müssen.
Beschreibung 2: Stealth-Action meets Psychic-Adventure: Second Sight vereinigt die faszinierende Handlung eines Psycho-Thrillers mit paranormalen psychischen Kräften, hochspannenden Schleicheinlagen und intensiver Shooter-Action. Übernehmen Sie die Kontrolle über John Vattic, der im Hochsicherheitstrakt eines US-Militärlabors aus dem Koma erwacht und der Opfer von traumatischen Operationen und Experimenten geworden ist. Aber sein Gedächtnis ist ausgelöscht - Vattic muss entfliehen, um seine Vergangenheit zu suchen und herausfinden wie es soweit kommen konnte. Und was hat es mit den rätselhaften Kräften auf sich, mit denen er plötzlich andere Menschen beeinflussen und Objekte telekinetisch bewegen kann?
Schweißgebadet wache ich in diesem äußerst merkwürdigen Krankenhaus auf und habe gerade einen ziemlichen Höllentrip hinter mir. Oder besser gesagt: Ich steckte noch mitten drin. Denn all die blutigen Verbände und Narben auf meinem Körper schmerzen sehr und das Neonlicht der vermeintlichen Klinik lindert diese höllischen Kopfschmerzen auch nicht gerade. Ach ja, die Kopfschmerzen. Kann es sein, dass sich die Fesseln an meinen Händen gerade von selbst gelöst haben? Und zwar nur deshalb, weil ich es so wollte? Könnte es sogar sein, dass ich mit reiner Gedankenkraft meine Umgebung manipulieren kann? Fragen über Fragen, aber jetzt alles schön nacheinander. Denn die wichtigste Frage lautet jetzt erst mal: "Wer bin ich und was mache ich hier überhaupt?" Willkommen bei Second Sight, dem neuesten Spiel von Free Radical, die sich schon mit den gelungenen "Timesplitters" einen Namen gemacht haben. Der obige Absatz beschreibt so ziemlich genau den Anfang der komplexen Story von Second Sight und um es gleich ohne lange Umschweife vorweg zu nehmen: Die Story ist absolut erstklassig. Grund dafür ist deren ungewöhnliche Inszenierung, da die Macher sich einem seltenen aber äußerst wirkungsvollem Stilmittel Hollywoods bedient haben: Der Rückblende. Ganz im Stil von "Fight Club" oder "11:14" baut sich die Geschichte durch zahlreiche Ausflüge in die Vergangenheit des Titelhelden immer mehr zu einem Gesamtbild auf und bleibt deshalb bis zum Schluss äußerst spannend. In den einzelnen Kapiteln spielt ihr die turbulente Geschichte von Hauptdarsteller John Vattic abwechselnd in der Gegenwart und seiner Vergangenheit. Somit erfahrt ihr Stück für Stück wie aus dem verklemmten Doktor ein waffenkundiger Kämpfer mit übermenschlichen Fähigkeiten werden konnte.
Denn John verfügt über so ziemliche jede übermenschliche Gabe die man sich vorstellen kann: Darunter echte Klassiker wie Telekinese, Gedankenkontrolle und Astralprojektion, aber auch interessante Neuerungen wie die Selbstheilung oder der mächtige PSI-Schlag. Das sich diese beneidenswerten Eigenschaften bei einer militärischen Operation als äußerst nützlich erweisen könnten ist natürlich klar. Aber auch ganz klassische Kampfkenntnisse sind für John kein Fremdwort, er kann seine Gegner nicht nur mit allerlei Waffen beackern, sondern auch von hinten in den Würgegriff nehmen oder sich durch geschicktes Schleichen gänzlich ihrer Wahrnehmung entziehen. Auch das Klettern an Mauervorsprüngen und das Kriechen durch Luftschächte sind für den wahrlich begabten Forscher überhaupt kein Problem.
Hört sich bekannt an? Kein Wunder, denn Second Sight hat sich mehr als offensichtlich bei Schleichgrößen wie "Splinter Cell" oder "Metal Gear Solid" inspirieren lassen. Beim Spielen hat man nicht selten den Eindruck, alles irgendwie schon mal gemacht zu haben, ganz besonders bei klassischen Aktionen wie "Gegner von hinten würgen und nach wichtigen Informationen befragen" oder "Nach Entdeckung in einem Spind verstecken und warten bis der Alarm vorüber ist". Glücklicherweise ist Second Sight dennoch kein plumper Abklatsch bekannter Genrevertreter, sondern hat genügend eigene Reize zu bieten. Allen voran natürlich die ungewöhnlichen PSI-Kräfte, von denen man als Spieler eigentlich nicht genug bekommen kann. Es macht einfach viel mehr Spaß, seine Gegner nicht nach althergebrachter Weise mit Waffen zu erledigen, sondern per Telekinese an die nächstgelegene Wand donnern zu lassen. Ganz besonders angenehm ist auch die wundersame Selbstheilung per Gedankenkraft, somit haben Medikits und ständige Frustmomente nahezu ausgedient. Sogar an die Freunde von satter Action haben die Entwickler gedacht und es möglich gemacht, dass man sich in fast allen Fällen auch mit reiner Waffengewalt durch die Missionen kämpfen kann. Hier ist aber auch ein zentrales Manko des Spiels versteckt, denn um die Spielbalance bei angewendeter Waffengewalt wahren zu können, hat man einfach respawnende Gegner ins Spiel gepackt. Dies bedeutet, dass man sich schön sauber durch alle Räume schleichen und kämpfen kann, aber beim nächsten Alarm alle zuvor beseitigten Feinde wieder an ihren Positionen sind. Dies ist nicht nur unrealistisch, sondern vermiest einem auch die genretypische Freude daran, die Areale erst mal Schritt für Schritt von den darin enthaltenen Feinden zu "säubern", um sich dann erst den eigentlichen Missionszielen zu widmen. Auch kann es passieren, dass ein gerade eben inspizierter Gang beim nächsten Betreten aus heiterem Himmel mit Feinden vollgepackt ist und man somit in eine wirklich unfaire Falle tappt. Solch unschöne Patzer hätten nun wirklich nicht sein müssen.
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