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Kundenbewertung: 5 von 5
„PROJECT ZERO 1“ (28.11.2009)
Mag sein,dass es Ihnen gar nicht so schrecklich vorkommt,mutterseelenallein durch eine düstere,verlassene Villa wandern zu müssen,in der es spukt und in der einige besonders grausame Morde stattgefunden haben.
Nun,dann stellen Sie sich einmal vor,dass Sie sich der Dunkelheit und Heerscharen gequälter Seelen aus dem Reich des Übernatürlichen stellen müssen - und zwar nicht als Held mit schlagkräftigen Waffen,sondern als wehrlose junge Studentin,bewaffnet mit nichts weiter als einer Kamera...
Erleben Sie eine beklemmende, beängstigende Umgebung voller Geister und übernatürlicher Wesen.
Die nur auf die Gelegenheit warten,Sie schreiend in einen entsetzlichen Tod zu reißen.
Atmosphärisch unglaublich dichte Sound-Effekte,in einer grafisch bis ins letzte Detail perfekt gestalteten Umgebung...
Die Vibration des Controllers lässt Sie den Herzschlag der Heldin live miterleben...
Und eine aufrüstbare Kamera ist die einzige Waffe ,die zwischen Ihnen und den Schrecken der Vergangenheit steht...
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Kundenbewertung: 4 von 5
„Ich hab vor Angst sogar gebrüllt ;-)“ (24.10.2010)
Project Zero ist ein Horror-Adventure im Stil von Resident Evil oder Silent Hill. Selten habe ich ein Spiel gespielt, bei dem ich mich dermaßen erschrocken hab. Die Spannung lässt nicht einen Moment lang nach.
Zur Geschichte:
Miku ist ein japanisches Mädchen, das die besondere Gabe besitzt Übersinnliches zu sehen (was in der Familie liegt). Sie ist auf der Suche nach ihrem Bruder Mafuyu, der in einer verlassenen Villa verschwunden ist. Mafuyu suchte dort seinen alten Mentor, der als Autor mit seinem Team das Geheimnis des „verfluchten“ Hauses ergründen wollte.
Ihr startet anfangs mit Mafuyu in einem Prolog, was gleichzeitig als Tutorial dient. Wichtigstes spielerisches Element und zugleich die größte Innovation von Project Zero ist die Fotokamera, durch die man die Spielwelt aus der Ich-Perspektive sieht. Sie dient vor allem als Waffe gegen angreifende Geister. Die Häufigkeit dieser Kämpfe ist jedoch deutlich geringer als bei einem Ego-Shooter, was dem Spannungsbogen aber nicht abträglich ist. Die Kamera kann man verbessern und mit Zusatzfunktionen upgraden. Weiterhin findet man neben Heiltränken und anderen Sachen auch unterschiedlich starke Filme für die Kamera. Die Story ist sehr vielschichtig, dafür gibt es Gott sein dank im Menü einen Stammbaum, der die wichtigsten Infos zusammengefasst darstellt, damit man die Übersicht nicht verliert.
Die Spielcharaktere sieht man aus vorher festgelegten Kameraperspektiven, die dank einer sehr hübschen 3-D-Engine dynamisch wechseln. Die Kamera wechselt selbstverständlich immer im letzten Moment, so dass man häufig Angst hat, einem Geist in die Arme zu laufen. Sie ist immer gut positioniert, was für Atmosphäre und Spannung sorgt. Aber die Grafik überzeugt nicht immer ganz. Einerseits ist sie super animiert, was man beim Streifen von Seilen im Haus oder von Schatten-Effekte im Garten erkennen kann. Andererseits hätte man sich bei den Figuren und den teilweise groben und unscharfen Texturen an Wänden und Gegenständen etwas mehr Mühe geben können. Durch den Sucher der Kamera wirkt alles etwas grobkörnig und farblos. Trotz der Kritik von anderen finde ich, dass dies eine gute Idee ist, da Miku immerhin eine besondere Kamera benutzt. Die schwarz/weiss gehaltenen Flashbacks haben ein ganz eigenes Flair und bereichern das Geschehen, sie erinnern manchmal an einen alten Film.
Der Sound ist erstklassig, immer wieder ertönende Geräusche lassen den Adrenalinspiegel aufs Neue an steigen. Man hört an- und abschwellende Klagelaute verlorener Seelen. Die Hintergrundmusik ist verdammt gut, denn sie ist sehr abwechslungsreich, passt immer wieder stimmungstechnisch zum jeweiligen Ort.
Ein kleiner Tipp: wie bei vielen Horrorspielen wirkt das Spiel am besten wenn man es im Dunkeln spielt und den Sound aufdreht.
Die Vibration des Gamepads ist sehr gut gelungen, da sie den Herzschlag bei bestimmten Gruselszenen simuliert. Anfangs nervt, dass man – trotz guter Steuerung – Miku und besonders ihrem Bruder beim Laufen die Schuhe besohlen kann. Weiterhin öffnet sie die Türen sehr langsam. Beides ist jedoch mit der Zeit nicht mehr nervend, sondern trägt sehr gut zur Angst-Stimmung bei.
Die Geister werden im Spielverlauf schneller, beweglicher und zäher und nutzen immer öfter auch die Fähigkeit durch Wände zu gehen oder an völlig anderen Stellen neu zu erscheinen.
Die Rätsel sind ganz nett gestaltet, aber keine große Herausforderung. Häufig muss man Türsiegel entfernen, indem man versteckte Geister finden muss. Dabei helfen einem Hinweise auf Fotos. Weiterhin gibt es an einigen Türen Siegel, die man in einer Art Tüftelspiel öffnen muss.
Fazit:
Project Zero ist ein Toptitel, der vor allem unglaublich spannend ist. Durch eine alte verlassene Villa schleichen kommt echt gut. Die Story ist, da sie sich im Spiel entwickelt und man das Geheimnis des Hauses Stück für Stück auf die Spur kommt, gut gelungen. Das Spiel ist für Horror-Fans zweifelsohne ein Pflichtkauf. Aber Vorsicht, Menschen mit Herzproblemen und schwachen Nerven sollten das Spiel meiden (nicht unbedingt ein Scherz).
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Kundenbewertung: 5 von 5
„Sehr Gutes Spiel“ (11.11.2010)
von
Ender Serbest
aus Heidelberg
Ich fand das Spiel super. Die Grafik für PS2-Verhältnisse ist sehr gut. Die Atmosphäre im Spiel(Geister und Dämonen) ist sehr gruselig und spannend. Der Spielverlauf war eigentlich nie langweilig. Es ist immer etwas spannendes passiert und es gab auch ein paar Rätsel(die eher einfach waren). Letztendlich gesagt, für Player die es etwas gruselig, rätselhaft und mysterios haben wollen ist dieses Spiel gut.