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Heavy Rain Playstation 3

Heavy Rain

Bewertung: 5 von 5 bei 24 Bewertungen
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EAN: 0711719149552
Hersteller: Quantic Dream
Erscheinungstermin: 26.02.2010
Kategorien: Adventures & Rollenspiele
Altersbeschränkung: USK 16
Plattformen: Playstation 3
Größe (HxBxT): 192,00cm x 14,00cm x 137,00cm - 11g Gewicht
Flashpoint Genres: Action, Shooting
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Beschreibung von Heavy Rain

Beschreibung 1:

Welche Entscheidungen wirst du treffen, wenn der Regen fällt? Das filmisch gestaltete, spannende Spiel Heavy Rain lässt sich schwer in eine bestimmte Schublade stecken. Entwickelt wurde es von Quantic Dream, den Machern des erfolgreichen Titels Fahrenheit für PlayStation 2.

Die anspruchsvolle Handlung dreht sich um komplexe moralische Themen und Inhalte, die für Erwachsene geeignet
sind. Du schlüpfst in die Rolle mehrerer Charaktere mit unterschiedlichen Hintergründen, Beweggründen und Fähigkeiten. Die Welt gestaltet sich nach einem dynamischen Erzählprinzip, bei dem die Taten und Entscheidungen des Spielers die Geschichte bestimmen.


Features:

- Eine spannende Geschichte, die du gestaltest.

- Für Erwachsene freigegebene Inhalte, eine realistische Welt und gewaltige Themen.

- Umwerfende Grafik, Animation und Technik sorgen für ein emotionales Spielerlebnis.

- Einfaches Gameplay durch intuitive, kontextbezogene Steuerung und Benutzeroberfläche.

- Komplett in Deutsch

Beschreibung 2:
In einer Stadt an der US-Küste, verschwinden Söhne spurlos, um drei Tage später ertränkt in Regenwasser und mit einer Origamifigur auf der Brust gefunden zu werden. Die Öffentlichkeit ist paralysiert vor Angst und Paranoia und die Behörden kommen mit ihren Ermittlungen nicht voran. Und ein weiterer Sohn ist verschwunden - Shaun Mars. Zwischen Verdächtigungen und Beklemmung, folgen vier Personen ihren jeweils eigenen Antrieben, um den Vermissten zu finden: in Heavy Rain trifft der Spieler viele Entscheidungen und trägt deren direkte Konsequenzen in diesem dunklen und packenden Thriller. Das Spiel bringt knifflige Detektivarbeit, eine Talfahrt durch die Höhen und Tiefen der menschlichen Psyche und dramatische Action in einem Spiel zusammen.

Rezensionen zu Heavy Rain

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich
Kundenbewertung: 5 von 5
HEAVY RAIN (27.04.2010)
Habt ihr schon mal einen so richtig guten Film gesehen, bei dem ihr am liebsten mit eingegriffen hättet? Oder bei dem ihr euch die Frage gestellt habt "Was wäre wenn...".?
Heavy Rain gibt euch genau diese Freiheiten. Hier bekommt das Wort "Spielfilm" eine ganz neue Definition. Für dieses Game müsst ihr kein Experte im Umgang mit dem Controller sein. Eure Spielfiguren haben kein Inventar. Und das wichtigste von allem: Es gibt kein Game Over. Was nicht heißen soll, das eure Spielfigur nicht ins virtuelle Gras beißen kann, im Gegenteil.

Müsste man Heavy Rain in einem Satz erklären, so würde ich sagen:
Die Sims + der Film SAW + ein Edgar Wallace Roman.
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1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich
Kundenbewertung: 5 von 5
Talfahrt in menschliche Abgründe (01.03.2010)

Eines gleich vorweg:
Wer mit Fahrenheit - dem inoffiziellen Vorgänger - nichts anfangen konnte, kann diese Zeilen gleich überspringen. Wer Shenmue 1 oder 2 nicht sonderlich mochte, auch. Für Freunde von Fahrenheit ist dieser Titel, der den Vorgänger in vielen Punkten noch übertrifft, ein Pflichtkauf.
Ein rätselhafter Killer, der Origami-Killer, lehrt die Stadt das Fürchten. Die Polizei tappt im Dunkel. Es fehlen konkrete Hinweise und wieder ist ein weiteres Opfer verschwunden. Spannungsgeladen, nervenzerfetzend und zeitgetrieben begeben sich vier Personen, die zueinander in keinem Verhältnis stehen, auf die Suche nach dem Opfer. Hierbei werden sie mit ihren eigenen inneren konkurrierenden psychischen Instanzen konfrontiert durch die Frage: Wieviel würden sie geben, um jemanden, den sie lieben, zu retten?
Sie spielen alle vier Hauptrollen in diesem Psychothriller, der so viele verschiedene Facetten in sich trägt und einen Gefühlsbogen spannt, der seines gleichen sucht. Anleihen zu beispielsweise Schweigen der Lämmer, CSI, Sieben und natürlich Saw sind unverkennbar. Und wie bereits 2005 bei Fahrenheit die Konfrontation mit den psychischen Instanzen des abwägenden Ich`s (Persönlichkeit), Über-Ich (Gewissen) und dem Es (Summe aller Triebe) und dessen verzweifelter Kampf im Zuge der Angstbewältigung im Vordergrund stehen, durchleben alle vier Personen ihren individuellen Psychotrip. Auch bei Heavy Rain wird die einzigartige Atmosphäre durch meisterhafte, filmreife Kamerawinkel und Parallelbilder in Szene gesetzt. Allerdings fehlen jetzt eine Lebensenergieanzeige. Entweder wird diese direkt an der Person durch Mimik und Gestik ablesbar oder der Bildschirmrand verfärbt sich rot, wenn man beispielsweise durch einen scherbengepflasterten Schacht kriecht.

Pluspunkte:

- 10-15 Stunden Psycho-Horror-Thriller-Krimi vom Feinsten für das erste Durchspielen
- höchster Wiederspielwert
- toller Spannungsaufbau, es beginnt idyllisch und durch alltägliche fürsorgliche Aufgaben wird eine enge Bindung zu den Personen aufgebaut (mit den Kindern spielen, Einkauftüten tragen, etc.)
- Aktion-Reaktions-Prinzip: laut Entwickler hat jede Aktion (auch die nicht ausgeführte)seine unmittelbaren Konsequenzen
- die Entscheidungen beeinlussen die Entwicklung des Ausganges - in welchem Maß, kann ich erst nach dem zweiten durchspielen genau sagen, aber genau das erhöht den Wiederspielwert enorm, da man wissen will, was wäre passiert, wenn ich diese Person gerettet hätte oder jener anders begegnet wäre
- insgesammt ist die Grafik sehr gut gelungen. Optische Highlights wie ein Friedhof, ein Einkaufsladen und eine mystisch eingerichtete Wohnung laden zum Staunen ein, hingegen vielerorts die Texturen mehr Abwechslung vertragen hätten können...aber beispielsweise sieht ein Polizeirevier halt steril aus
- die Gesichtstexturen sind sehr glaubhaft und meist wirkt die Ausstrahlung der Personen den Umständen entsprechend gelungen (nachdenkliche Stirnfalten, zornige Lippen, gutmütige, treue, traurige Augen in fein modellierten Gesichtern)
- völlig unverkrampft gehen die französischen Entwickler mit Themen wie beispielsweise Erotik (gerade in Videospielen immer noch ein Dorn im Auge der Gesetzeshüter), Tod, Depressionen und Zwangsneurosen um
- diesbezüglich trägt die meist sehr gut gelungene Sprachausgabe der vielen Personen im Zuge der oscarreifen Inzenierung sehr bei
- die musikalische Untermalung ist situativ sehr gelungen (ruhige, melancholische Klaviermusik unterstreicht Frustmomente ebenso wie aufpeitschende Orchester-Schnellrythmen in Stresssituationen)
- die Steuerung ist (um es postiv zu formulieren) äußerst mutig und wiederum auch situativ gelungen, denn anstrendende Handlungen sind tatsächlich mit anstrengender Fingerakrobatik (z.T. 3-4 Tasten auf einmal gedrückt halten) verbunden...ein im Arm eingeschlafenes Baby bleibt auch nur schlafend, wenn ihr es ganz behutsam mit dem Stick in den Kinderwagen legt, ansonsten wacht es wieder auf, schreit und ihr müsst die Prozedur des Wiegens wiederholen, ehe ihr erneut versucht, es ganz sachte einzubetten
- in diesem Spiel stehen eindeutig unverzerrte und ungeschönte Alltäglichkeiten im Vordergrund, die einzelnd gesehen zwar langweilig wirken, aber in der Summe der Glaubwürdigkeit des Gesamtwerks einen unblaublichen Gefühlsbonus ausstrahlen...kein scheinheiliges, gelecktes amerikanisches Hochglanzkino, stattdessen eine bedrückte, melancholische, schizophrene, aber meist WAHRE, ECHTE und glaubhafte Gefühlswelt, die die vielen Seelenkerne der Protagonisten unvergleichbar in Szene setzt
- geschickte und kluge Verquickung der Storyelemente der vier Einzelschicksaale
- Steuerung ist ausgereifter als bei Fahrenheit, bleibt für mich allerdings der größte Schwachpunkt des Spiels
- die sonst übliche Spielelogik wird ausgehebelt: Ist eine Person tot, so ist sie es und ihr könnt nicht noch einmal mit ihr am letzten Speicherpunkt beginnen, was wie obig beschrieben den Wiederspielwert enorm steigert
- Zusatzinhalte, welche die Vorgeschichte der Figuren beleuchten, soll es geben
- glaubwürdige Wendungen und ein überraschendes Ende
- Regen nicht nur gelungenes Stilmittel

Minuspunkte:

- ja die Steurung: Ihr steuert die Figur nicht direkt über den Analogstick, stattdessen schaut ihr in eine Richtung und drückt dann die Schultertaste, damit die Figur geht oder situativ auch in diese Richtung läuft..wäre alles nicht schlimm, aber manchmal ist die Steuerung so zickig, dass eure Figur aufgrund der Architektur des Raumes und der Kameraeinstellung nicht mal in die blickende Richtung läuft und stattdessen, da ihr intuitiv mit dem Analogstick gegenansteuert wie ein Besoffener hin und her pendelt...und da mir das selbt nach einmaligen Durchspielen also ca 12 Stunden Spielzeit selten, aber immer noch passiert, kann ich diese Steuerung nicht gut heißen
- zuzüglich ist manchmal nicht klar, wenn ein Bildwechsel erfolgt ist, ob ihr nun die eingeschlagene Richtung beibehalten oder die entgegengesetzte ansteuern sollt (gerade der Schacht war sehr nervig, da ihr da z.T.drei Richtungen habt und euch fragt, welcher Richtung hat sich die Figur jetzt eigentlich zubewegt..da hilft die Logik ein Streichholz anzuzünden, um den Windstoß (Ausgang) auszumachen nicht wirklich weiter, da ich Windwechsel erlebte, die scheinbar einer höheren Logik bedürfen oder durch den Bildschirmwechsel für Verwirrung sorgten
- zu viele Quick-Time-Drück-Sequenzen; und noch schlimmer: teilweise ewig lang, um wirklich eine Erfolgstrophäe freizuspielen
- warum kann man nicht shenmue-like wenigstens die Kampfszenen direkter Steuern ?
- warum sind die auf einer Kreisbahn laufenden auswählbaren Antworten erstens so klein und zweiten teilweise im Hintergrund verschwindend? Das wird desshalb zum Problem, da ihr nur eine bestimmte Antwortzeit habt; ansonsten entscheidet die Figur bzw.das Programm
- teilweise Logikfehler: ein hinkender Schwerverletzter entkommt niemals einem rennenden Cop, nur weil dieser durch einige Passanten blockiert wird. Ebenso entkommt ein angeschlagender Schwerverletzter einer Horde von Polizisten nicht, nur weil er sich von einem Haus rückwärtig fallend hinabstürzt, um nach diesem Sturz danach voller Tatendrang einen Taxifahrer aus dem Taxi zu werfen und zu flieben...im zweiten Falle sind möglicherweise die Wege der Todesangst und des Selbsterhaltungstriebes unergründbar
- ich persönlich hätte mit bestimmten Personen lieber länger gespielt, ehe der Figurenwechsel den Handlungswechsel einleitet...die Stimme des FBI-Profilers gefällt mir bis jetzt nicht (das gleicht auch nicht die genial in Szene gesetzte Technikausrüstung aus), so das ich lieber länger mit der Fotografin oder dem freundlichen Detektiv gespielt hätte
- manche klanglichen Emotionen wie z.B.weinen oder das aggressive Temperament des FBI-Profilers wirken äußerst gekünzelt
- der sogenannte "Uncanny Valley"-Effekt lässt manche Gesichter z.T. steril und leblos wirken, teilweise blicken die Augen durch einen durch
- für Hardcore-Zocker ist das Spiel definitiv zu einfach

Schlussbilanz:
Aufgrund der Steuerung hätte ich dem Spiel normalerweise 4 Sterne ausgesprochen. Rein logisch betrachtet ist mein Urteil (5 Sterne) ebenso wenig normal wie das Spiel selbt. Warum ich dem Spiel trotzdem uneingeschränkt in seiner Gesamtheit 5 Sterne ausspreche, bleibt für mich selbst ein ähnliches Rätsel wie die Analyse darüber, womit die Macher es geschafft haben, ein derartig tiefgreifendes, athmosphäres und einzigartiges Kunstwerk zu erschaffen. Vermutlich in einer beinahe perfekten Verquickung von Logik und Trieb, von Gewissen und Logik, von Gewissen und Reibung am Aggressionstrieb - genährt durch tiefe Frustration, die in keinem Spiel bisher besser dargestellt wurden. Aber nach wie vor seien alle gewarnt, die durch das Quick-Time-Gehämmere, was vielerorts schon eine Plage ist, genervt sind. Alle, die die Machart von Shenmue oder Fahrenheit zu schätzen wissen, erleben hier beste Unterhaltung - wer diese beiden Titel nicht kennt und offen für ein ganz neues Spielerlebnis ist, sollte auch unbedingt zugreifen.

Grafik: 8,4 von 10
Musik: 9,1 von 10
Spielspaß: 8,8 von 10
Einmaligkeitfaktor: 10 von 10
(für Fahrenheit und Shenmue nicht Kundige)
Wiederspielwert: 10 von 10

So, auf geht`s in die nächste Runde!

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Kundenbewertung: 5 von 5
Top Game (28.06.2011)
von
Das Game hat eine sehr spannende Story und hat mich auf ganzer Linie überzeugt.
Neben den vielen Auswahlmöglichkeiten die sich einem beim spielen bieten ist gerade die Frage : Was wäre wenn ?, ein er der spannensten Aspekte.
Grafisch Top ,Mega Story , klasse Gameplay.

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Kundenbewertung: 5 von 5
Pures Feeling (05.08.2011)
von (Weitere Rezensionen von hm-2002649638)

Autor hat diesen Artikel gekauft hat den Artikel Heavy Rain gekauft

Einfach nur genial dieses Spiel!
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Kundenbewertung: 5 von 5
Ezio (07.10.2011)
Super Spiel wenn man mal nen Game braucht, das man mit seiner freundin spielen will. Absolutes Top Game
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Kundenbewertung: 5 von 5
HEAVY RAIN EIN SPIEL FÜR ERWACHSENE (10.05.2011)
von


Hauptgeschichte

Die Handlung von Heavy Rain ist abhängig von den Entscheidungen des Spielers und dessen Erfolgen in Geschicklichkeitspassagen. Der Ablauf der Handlung wird bis zum Finale jedoch geringfügig beeinflusst, wogegen das Finale und die Zukunft der Figuren von diesen Entscheidungen stärker beeinflusst werden.

Die Grundgeschichte spielt im Jahr 2011 und stellt eine Mordserie an mehreren Jungen in einer nicht näher bezeichneten US-amerikanischen Großstadt dar. Diese Mordserie erfolgt seit zwei Jahren immer im Herbst; die Morde laufen stets nach dem selben Schema ab: Die Jungen verschwinden und werden einige Tage später ertränkt auf Brachflächen in der Nähe von Eisenbahnschienen gefunden. Ihre Gesichter sind mit Matsch bedeckt, auf ihrer Brust liegt eine Orchidee und in der Hand wird eine Origami-Figur abgelegt. Aufgrund dieser Tatsache wird der Mörder als Origami-Killer bezeichnet.

Ethan Mars wird in den Fall verwickelt, als sein Sohn Shaun bei einem Spielplatzbesuch verschwindet. Später erhält er einen Brief, der ihn zu einem Schließfach führt. In ihm findet er einen Karton mit vier Origami-Figuren, einem Handy und einer Waffe. Jede der vier Origami-Figuren enthält eine Aufgabe, die er bewältigen muss, um die Liebe zu seinem Sohn zu beweisen und diesen dadurch wiederzufinden. Mars flieht vor Reportern, die ihn nach dem Verschwinden seines Sohnes belagern, in ein Motel, wo er Madison Paige trifft. Diese hilft ihm und steht ihm auch nach den Aufgaben zur Seite: So muss Mars in einem Wagen mehrere Kilometer entgegen der Fahrspur auf einem Highway zurückzulegen, in einem alten Kraftwerk durch einen engen Gang kriechen, dessen Boden mit Glasscherben bedeckt ist, durch eine Reihe Kondensatoren klettern, sich ein Fingerglied abschneiden, einen Drogenhändler töten und Gift schlucken, das nach einer Stunde zu wirken beginnt. Nach erfolgreicher Beendigung einer Aufgabe erhält er einen Film für sein Handy, der Shaun in seinem Gefängnis - einem Schacht, in den immer mehr Wasser reinregnet und Shaun somit langsam ertrinkt - zeigt, sowie einen Teil der Adresse dieses Ortes.

Norman Jayden und Scott Shelby untersuchen unabhängig voneinander den Fall. Jayden in Zusammenarbeit mit der lokalen Polizei und Carter Blake, Shelby nach eigenen Angaben im Auftrag der Familien der Opfer. Anfangs beschäftigt sich Shelby vor allem mit der Befragung der Eltern der verstorbenen Kinder, unter anderem auch mit Lauren Winter, die sich ihm eventuell später anschließt.

Jayden und Blake verfolgen zwei falsche Spuren, bevor sie nach einer Aussage von Mars' Ex-Frau diesen als Verdächtigen betrachten. Nach einem Besuch bei Mars' Psychologen erhärtet sich dieser Verdacht. Sie spüren ihn in einem alten Wohnhaus auf, wo Mars seine dritte Aufgabe - das Abschneiden eines Fingergliedes - bewältigen muss. Auch Madison Paige kommt hinzu und will Mars zur Flucht verhelfen. Diese gelingt entweder noch vor der Verhaftung, oder nach der Verhaftung während des Verhörs unter Mithilfe von Norman Jayden, der von Mars' Unschuld überzeugt ist.

Auch Scott Shelby und Lauren Winter führen ihre Ermittlungen fort und treffen dabei unter anderem auf den Industriellensohn Gordi Kramer und seinen Vater Charles, die sich deren Ermittlungen widersetzen, Shelby bestechen wollen und bedrängen. Während eines Besuches bei dem Antiquitätenhändler Manfred wird dieser ebenfalls vom Origami-Killer ermordet.

Weitere Abschnitte des Spiels werden bei erfolgreicher Ermittlungsarbeit seitens Jayden und Paige freigeschaltet: Unter anderem eine Sequenz, in der Jayden auf einem Schrottplatz ermittelt, eine, in der Paige an einen verrückten Chirurgen gerät oder eine Sequenz mit Jayden und Paige in einer Disco. Die spielbaren Charaktere geraten im Laufe der Handlung mehrfach in Situationen, in denen sie sterben können. Ist dies der Fall, ist das Spiel nicht zu Ende, sondern der Spieler kann mit den verbliebenen Figuren das Ziel des Spiels, Shaun Mars zu retten, erreichen.

Sowohl in Person von Madison Paige als auch in Person von Norman Jayden kann der Spieler herausfinden, dass Scott Shelby der Origami-Killer ist. Er hat gegen sich selbst ermittelt, um seine eigenen Spuren zu verwischen. Scheitert der Spieler daran, wird die Identität des Mörders dennoch in einer Sequenz offenbart. Shelby verlor als Junge seinen Bruder, nachdem dieser beim Spielen in einem Kanalrohr hängen blieb und ertrank. Shelbys Vater, ein Alkoholiker, war aufgrund von Trunkenheit nicht imstande, seinen Sohn zu retten. Shelby, der durch das Ereignis traumatisiert wurde, will mit seinen Handlungen herausfinden, ob es Väter gibt, die alles tun würden, um ihre Söhne zu retten.

Im Gegensatz zu vielen Adventures, wo nur eine Lösung zum Ziel führt, existieren bei Heavy Rain mehrere Wege zur Rettung des Jungen. Auch wenn es dem Spieler beim ersten Durchspielen nicht bewusst ist, sind manche Entscheidungen, die der Spieler treffen muss, nicht zwingend. So muss sich beispielsweise der Vater des entführten Kindes nicht den Aufgaben des Täters stellen, weil das Kind durch die anderen Spielcharaktere Madison Paige und Norman Jayden gerettet werden kann. Im besten Fall können also alle drei Figuren Shaun Mars zu Hilfe kommen. Der Origami-Killer/Scott Shelby selbst kann in einem finalen Kampf auch von einem der drei Spielcharaktere getötet werden. Sollten alle drei Figuren beim Auffinden des Jungen versagen, besteht die Möglichkeit, dass der Origami-Killer von Lauren Winter getötet wird. Es bestehen also mehrere Möglichkeiten eine im Spielverlauf ungünstige Entscheidung zu kompensieren.

Je nach Handlungsverlauf und Anzahl und Identität der überlebenden Charaktere kann es zu mehreren verschiedenen Endsequenzen kommen. Diese Endsequenzen reichen von einer, in der Mars und Paige ein Paar werden und mit Shaun gemeinsam in eine Wohnung ziehen bis hin zu einer, in der Mars als Origami-Killer verhaftet und in eine Psychiatrische Klinik eingeliefert wird und sich dort in seiner Zelle erhängt.
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Sehr Gelungen (06.02.2011)
Ein Hammer Spiel für jeden PS3 Fan ein Muß.

Eine Wahnsinns Story und eine Atem beraubende Grafik vereint in diesem Spiel.
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