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Final Fantasy VII

Final Fantasy VII

(5 Bewertungen, 3 Erfahrungsberichte)

Szenario Die Entwickler haben sich bei der Spielewelt an der von Final Fantasy VI orientiert. Die Technologie und Gesellschaft ähnelt der einer Nahe-Zukunft-Science Fiction. Die Welt von Final Fantasy VII besteht aus drei Landmassen. Auf dem östlichen Kontinent befindet sich die Stadt Midgar, ein... weiterlesen
Produktdetails (weitere Details)
Erscheinungstermin: 1.01.1997
Hersteller: Square
EAN: 0711719737025

Detailinformationen

  • Allgemein

    EAN:
    0711719737025
    Hersteller:
    Square
    Erscheinungstermin:
    1.01.1997
    Altersbeschränkung:
    USK 12
    Plattformen:
    PlayStation
    Technische Informationen:
    1 Spieler, Memory Card, 3 CD's.
    Herstellernummer:
    105821
    Flashpoint Genres:
    Adventure
    Spielehelden:
    Cloud Strife
    Reihe:
    Final Fantasy VII, Final Fantasy Games
    Gewicht:
    23
    Genre:
    Adventures, Rollenspiele
  • Technische Informationen

    ASIN:
    B00004TN5P
  • Zusatzinformationen

    Genres:
    Rollenspiel; Platinum-Serie; Adventurespiel

Beschreibung

Szenario

Die Entwickler haben sich bei der Spielewelt an der von Final Fantasy VI orientiert. Die Technologie und Gesellschaft ähnelt der einer Nahe-Zukunft-Science Fiction. Die Welt von Final Fantasy VII besteht aus drei Landmassen. Auf dem östlichen Kontinent befindet sich die Stadt Midgar, eine industrielle Metropole und Hauptquartier von Shinra, Inc., eines skrupellosen Megakonzerns, welcher de facto die Weltregierung darstellt. Shinras wichtigste Militärbasis, Junon, befindet sich neben der Chocobo-Farm und verschiedenen kleinen Städten ebenfalls auf diesem Kontinent.

Auf dem westlichen Kontinent befinden sich die meisten besuchbaren Gebiete, unter anderem ein Vergnügungspark, ein Seebad und auf einer Hochebene die Siedlung Cosmo Canyon. Der Stamm, welcher letztere bewohnt, legt großen Wert darauf, mit der Natur in Einklang zu leben und sich um das Wohlergehen des Planeten zu kümmern. Ihre Siedlung verfügt über ein Observatorium und dient jenen, die im Rahmen der „Untersuchung des Planetenlebens“ kommen, als Forschungsstätte. Die Untersuchung des Planetenlebens ist eine Philosophie im Spiel, die behauptet, dass der Planet selbst lebendig sei.

Noch weiter westlich liegt ein weiterer Kontinent, auf dem man nur eine Stadt besuchen kann, Wutai. Ein Ort, der sehr an der Kultur orientiert ist.

Der nördlichste Kontinent ist größtenteils eine Eiswüste. Die wenigen Siedlungen beschäftigen sich mit Ausgrabungen und Forschungsarbeit, allerdings gibt es auch ein Skigebiet.

Der Shinra-Konzern wuchs aufgrund der Entdeckung der sogenannten Mako-Energie innerhalb einer Generation von einem kleinen Rüstungskonzern zur dominierenden Weltmacht heran. Mako-Energie ist eine Kraftquelle, welche aus einem etherischen grünen Stoff, der tief im Planetenkern entsteht, gewonnen wird. Der Konzern entdeckte rasch, dass der abgeleitete und umgewandelte Stoff nicht nur zur Energiegewinnung genutzt werden kann, sondern auch, dass sich daraus kleine Kugeln, genannt Substanzen (Materia), herstellen lassen, die Menschen magische Kräfte verleihen. Mehr noch: Sie fanden bald heraus, dass diese Energie bei einer Injektion in einen starken und gesunden Menschen, diesem dauerhaft übermenschliche Kräfte verlieh. Sie nutzten ihr Wissen um eine Einheit übermenschlicher Kämpfer, genannt „SOLDAT“ („SOLDIER“) zu erschaffen. Mit ihrer Armee beendeten sie einen mehrjährigen weltweiten Konflikt und nutzen die Abhängigkeit der Nachkriegsgesellschaft von Mako-Energie und Substanzen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Nachdem Shinra die Kontrolle übernommen hatte, wurden die acht Städte in der Umgebung des Konzerns zu einer Stadt, Midgar, zusammengeschlossen. Shinra bemühte sich vor allem um die höhergestellten Bevölkerungsschichten und baute eine gewaltige Metallplatte über der Stadt, auf welcher die Oberschicht leben konnte und auf der sich das siebzigstöckige Hauptquartier von Shinra befindet. Der untere Teil der Stadt verslumte, vollkommen vom Sonnenlicht abgeschnitten und unter ständiger Luftverschmutzung leidend. Da sie keine Hilfe von außen erhalten, sind die Bewohner dieser Gebiete meist unterernährt und kränklich.

Shinra sah sich bald einer Opposition von jenen gegenüber, die glaubten, dass die Verwendung der Mako-Energie die spirituelle Essenz, eine gewaltige Ansammlung an ätherischer Materie, als „Lebensstrom“ bekannt, des Planeten aufbrauche. Die Philosophie der Untersuchung des Planetenlebens lehrte, dass diese Energiewelle nicht nur die Lebensader des Planeten sei, sondern gar der Quell des Lebens aller Lebewesen. Jene, die diesem Lebensstil folgten, nannten die Mako-Energie „Lebensstrom“, ein Begriff, der zunehmend ungern gehört wurde, als die Bevölkerung immer abhängiger von Mako wurde. Die Untersuchung des Planetenlebens behauptete, dass jeder Organismus bei seiner Empfängnis einen Teil des Lebenshauches des Planeten mitbekommen habe, um zu leben. Wenn die Lebensform nun wuchs, so wuchs auch der Lebensstrom dank der gewonnenen Lebenserfahrung, so dass beim Tod des Lebewesens der Lebensstrom zum Kern des Planeten zurückkehrte und der Lebensstrom als Ganzes wuchs. Jene die diesem Glauben anhingen, sagten, dass Shinras Taten dem Planeten das Leben absauge und somit die gesamte Welt und alle Lebewesen auf ihr langsam sterben würden.

Ein besonders gläubiger Anhänger der Untersuchung des Planetenlebens war der Meinung, die Zerstörung der Welt durch Shinra ließe sich nur durch Gewalt verhindern, und gründete die öko-terroristische Vereinigung „Avalanche“. Die Vereinigung startete einen langwierigen Guerillakrieg gegen Shinra, mit besonderem Augenmerk auf der Zerstörung von Mako-Reaktoren und Attentaten gegen den Konzernpräsidenten. Obwohl die ursprüngliche Avalanche-Organisation von Shinras Spionage- und Killertruppe, den „Turks“, vernichtet wurde, formte Barret Wallace, einer der Hauptcharaktere des Spiels, eine kleinere Einheit mit dem selben Namen und den gleichen Zielen.


Charaktere

Die spielbaren Charaktere in Final Fantasy VII sind: Cloud Strife, welcher Hauptfigur des Spiels ist. Einst gehörte er zur Spezialeinheit SOLDAT des Shinrakonzerns; Barret Wallace, der ungeduldige Anführer der zweiten Inkarnation von Avalanche, hasst Shinra für die Auslöschung seiner Heimatstadt und den Tod von Freunden und Familie; Tifa Lockheart, eine Freundin Clouds aus dessen Kindheit, die in Cloud verliebt ist und sich an Shinra für die Zerstörung ihrer Heimatstadt rächen will; Aeris Gainsborough („Aerith“ in allen späteren Final Fantasy VII-Titeln und der Kingdom Hearts-Serie), eine Blumenverkäuferin, die seit ihrer Kindheit von Shinra verfolgt wird; Red XIII (ursprünglich "Nanaki"), ein wolfsartiges, sprechendes Wesen, an welchem Shinra experimentiert hat; Yuffie Kisaragi, die junge und verbitterte Prinzessin der Wutai-Nation, welche von Shinra besiegt wurde; Cid Highwind, ein Pilot, dessen größter Traum, die Reise ins Weltall, zunichte gemacht wurde, als er den Start der Rakete abbrach, um seine Assistentin zu retten und daraufhin Shinra dem Raumfahrtprogramm die Mittel einzog; Cait Sith, eine wahrsagende Androiden/Roboter-Katze, welche auf einem magisch zum Leben erweckten Stofftier reitet; und Vincent Valentine, ein ehemaliges Mitglied von Shinras Sondereinheit, den Turks, der infolge eines Experimentes unsterblich wurde.

Alle Hauptcharaktere des Spiels hatten in ihrer Vergangenheit enge Beziehungen zu Shinra und stehen dem Konzern und seinen Aktivitäten kritisch bis verachtungsvoll gegenüber. Im ersten Teil des Spiels sind die Führungskräfte Shinras die Antagonisten, im zweiten Teil taucht dann ein geheimnisvoller Mann namens Sephiroth -- einst das beste Mitglied von SOLDAT -- auf, nachdem er mehrere Jahre zuvor in einem Kampf scheinbar gestorben war. Es zeigt sich bald, dass Sephiroth eine unmittelbare Gefahr für den Planeten darstellt, weswegen sowohl Avalanche als auch der Shinra-Konzern versuchen, auf ihre Weise den Planeten zu beschützen.

Charakterdesigner Tetsuya Nomura äußerte, dass „Final Fantasy VII“ von grafischen Einschränkungen behindert wurde und seine Designs entgegen seinem eigentlichen Stil sehr einfach wirken. Allerdings fand er andere Wege, seine Ideen auszudrücken. Cloud hatte ursprünglich nach hinten gegeltes Haar ohne „Stacheln“, um als Gegensatz zu Sephiroth mit dessen langen silbernen Haaren aufzutreten. Um Clouds herausragende Position im Spiel zu verdeutlichen, gab Nomura Clouds Äußerem schließlich stacheliges blondes Haar, welches zu Clouds Markenzeichen wurde. Bei Tifas Design stand Nomura vor der schwierigen Frage, ob er ihr einen Minirock oder eine Hose geben sollte. Nach Absprache mit den anderen Leuten des Entwicklungsteams entschied Nomura sich am Ende für einen dunklen Minirock, welcher von Aeris' langem, pinkem Kleid kontrastiert wird.

Vincent Valentines Charakter war zuerst als Horrorforscher, dann als Detektiv und später als Chemiker angelegt, bis er schließlich zum ehemaligen Turk mit tragischer Vergangenheit wurde. Verlautbarungen des Designteams zufolge symbolisiert sein dunkelroter Umhang die Bürde des Todes. Nomura hat darauf hingewiesen, dass Cid Highwinds Kampfstil an den der „Dragoons“ erinnert, diese Charakterklasse wurde gewählt, da Cid den selben Nachnamen hat wie zwei vorherige Dragoons der Final Fantasy-Serie, Richard Highwind aus Final Fantasy II und Kain Highwind aus Final Fantasy IV.

Wegen ihrer großen Berühmtheit hatten etliche Figuren des Spieles Gastauftritte in andern Titel von Square Enix, vor allem in dem Beat 'em up „Ehrgeiz“ und der populären Final Fantasy-Disney-Crossover-Serie „Kingdom Hearts“. Sephiroth gilt immer noch als einer der beliebtesten Bösewichte der Videospielgeschichte, die Mitarbeiter der Spielepublikation Electronic Gaming Monthly wählten ihn einstimmig an die Spitze ihrer „Top 10 Video Game Bosses“ im Oktober 2005. Im Frühling desselben Jahres gewann die Figur den von Spielern bestimmten „Best Villain Contest“ von GameFAQs.


Geschichte

Die Geschichte von Final Fantasy VII beginnt mit dem Beitritt Cloud Strifes zur Anti-Shinra-Organisation Avalanche, als diese einen Anschlag auf einen der acht Mako-Reaktoren Midgars verübt. Auf dem Rückweg zum Avalanche-Hauptquartier trifft Cloud die Blumenverkäuferin Aeris Gainsborough. Während ihrer nächsten Mission rennen die Mitglieder Avalanches in eine Falle von Präsident Shinra und einer Roboterwache, sie können jedoch fliehen, bevor der von ihnen sabotierte Makro-Reaktor explodiert. Obwohl sie die Wache besiegen, wird Cloud durch die Reaktorexplosion von den oberen Ebenen Midgars in die Slums darunter geschleudert. Er fällt durch das Dach einer Kirchenruine in Sektor 5 und landet unverletzt in einem Blumenbeet, wo sich Aeris ihm richtig vorstellt. Cloud erklärt sich bald bereit, den Job als ihr Bodyguard anzunehmen, eine Vereinbarung die zustande kommt, als eine Turks-Einheit des Shinra-Konzerns in der Kirche erscheint, die Aeris gefangennehmen soll.

Nachdem der Spieler Aeris vor ihren unmittelbaren Entführern verteidigt hat, akzeptiert Cloud ihr Angebot, ihm den Weg nach Sektor 7 zu zeigen. Unterwegs offenbart Aeris, dass ihr erster Freund ein Soldat erster Klasse war, woraufhin Cloud entgegnet, er sei auch einer gewesen. Bald darauf sehen die beiden, wie Tifa sich nach Wall Market einschleust, ein für seine kriminellen Aktivitäten bekanntes Gebiet von Sektor 6. Nachdem sie sich in die Villa des Verbrecherbosses Don Corneo eingeschlichen haben, erfahren die drei, dass Shinra das Versteck von Avalanche entdeckt hat und nun plant, die obere Ebene von Sektor 7 auf die Slums darunter fallen zu lassen. Trotz Avalanches Bemühen zerstört Shinra erfolgreich Sektor 7. Dabei werden die gesamte Einwohnerschaft sowie drei Mitglieder von Avalanche getötet. Die Turks nehmen schließlich Aeris gefangen, und der Spieler erfährt, dass sie die Letzte einer uralten Rasse, genannt „Cetra“, ist. Den Erklärungen zufolge lebten die Cetra im Einklang mit dem Planeten, daher glaubt Präsident Shinra, dass Aeris ihn zum sagenumwobenen und fruchtbaren „Verheißenen Land“ führen kann, von dem Shinra erwartet, dass es reich an leicht verwertbarer Mako-Energie ist.

Die einzigen verbleibenden Mitglieder von Avalanche, Tifa, Barret und Cloud, dringen in das Shinra-Hauptquartier ein, um Aeris zu retten. Nach der Befreiung von Aeris und dem wolfartigen Red XIII, welcher sich der Gruppe anschließt, können sie fliehen, während ein Großteil des Personals im Gebäude – darunter auch Präsident Shinra – abgeschlachtet werden. Als Cloud den Präsidenten Shinra von einem langen Schwert durchbohrt findet, glaubt er, dass der umjubelte Soldat Sephiroth doch noch unter den Lebenden weilt. Diese Vermutung werden durch einen Angestellten bestätigt, der das Massaker überlebt hat und behauptet, gesehen zu haben, wie Sephiroth den Präsidenten umgebracht und versprochen hat, Shinra niemals das verheißene Land zu überlassen. Die Gruppe erfährt außerdem, dass im Verlauf von Sephiroths Angriff auf Shinra der Kopf einer „Jenova“ genannten Kreatur aus der Forschungsanstalt des Gebäudes verschwand.

Während Präsident Shinras Sohn Rufus die Leitung des Shinra Konzerns übernimmt, verfolgt Avalanche Sephiroth quer über den ganzen Planeten, denn es scheint, dass seine Pläne für das verheißene Land gefährlicher sein könnten als die Shinras. Im Laufe der Verfolgung schließen sich etliche neue Mitglieder Gruppe an. Yuffie Kisaragi, Cait Sith, Vincent Valentine und Cid Highwind. Während die Reise voranschreitet muss jedes Mitglied der Gruppe mit den Problemen der eigenen Vergangenheit ins Reine kommen und schließlich erfährt der Spieler auch den vollen Umfang von Sephiroths Vorhaben: wenn der Planet schwer verletzt wird, konzentriert sich der Lebensstrom auf diesen Punkt um die Wunde zu heilen. Sephiroth erklärt, dass er mit dem mächtigen Zauberspruch „Meteor“ den Planeten schwer verwunden will, wodurch es eine Reaktion des Lebensstroms gäbe, um das Leben des Planeten zu retten. Sephiroth könnte durch diesen Riss mit der Energie des Planeten verschmelzen und göttliche Macht über den Planeten erlangen. In einem uralten Tempel der Cetra versucht Avalanche den Plan von Sephiroth zu durchkreuzen, indem sie die „Schwarze Substanz“, welche Meteor aktivieren kann, an sich nehmen, allerdings scheint Sephiroth eine seltsame Macht über Cloud zu haben, welcher gezwungen wird, die Substanz an Sephiroth zu übergeben.

Da Aeris befürchtet, dass Sephiroth bald Meteor spricht und sie selbst von den Gelehrten im Cosmo Canyon und den Erinnerungen ihrer Vorfahren im Cetra-Tempel mehr über ihr eigenes Erbe erfahren hat, macht sie sich auf, ihn auf eigene Faust aufzuhalten. Aus Sorge um Aeris folgt Avalanche ihr zum nördlichen Kontinent, wo der Spieler eine uralte Cetra-Stadt betritt. Nachdem die Gruppe dort Aeris beim Beten um Hilfe für den Planeten findet, beeinflusst Sephiroth erneut Cloud und versucht so, Aeris umzubringen. Da Cloud sich erfolgreich gegen diesen Auftrag von Sephiroth wehrt, erscheint Sephiroth persönlich und tötet Aeris. Der Rest der Gruppe entscheidet sich nach Aeris' Bestattung, ihren Tod zu rächen und Sephiroth zu besiegen.

Kurz darauf sät Sephiroth Zweifel in Cloud, indem er ihm vorgaukelt, dass dieser falsche Erinnerungen hat und eigentlich kein echter Mensch sondern von Professor Hojo im Auftrag des Shinra-Konzerns aus den Genen von Jenova geschaffen wurde. Wie der Spieler erfährt, war Jenova eine außerirdische Lebensform, welche zirka 2000 Jahre zuvor auf einem Meteor nach Gaia kam. Die Kollision formte einen gewaltigen Krater und verletzte den Planeten schwer. Bald verließ Jenova den Krater und versuchte alle Lebewesen auf dem Planeten mit einem Virus zu infizieren, der zu Wahnsinn und monströsen Mutationen führte. Zu den Opfern gehörten die meisten Cetra, welchen Jenova in der Gestalt ihrer Verwandten erschien. Der Planet erschuf gigantische Monster, genannt „Weapons“, um sich selbst zu verteidigen, während ein Großteil der Menschheit vor einer Konfrontation mit Jenova floh. Die letzten überlebenden Cetra schafften es allerdings, Jenova zu besiegen und den Riss, der durch den Meteor entstanden war, zu versiegeln. Alle Weapons verfielen in einen Tiefschlaf bis wieder eine Gefahr den Planeten bedrohen würde. Schließlich fand ein Wissenschaftler von Shinra, Professor Gast, die mumifizierten Überreste von Jenova. Da die Kreatur fälschlicherweise für eine Cetra gehalten wurde, erlaubt man Gast ein Experiment zu starten, bei dem künstlich ein Cetra erzeugt werden sollte. Bei diesem Experiment wurden die Zellen Jenovas einem Fötus eingepflanzt.

Fünf Jahre bevor die Ereignisse im Spiel begannen, erfuhr Sephiroth, dass er das Ergebnis dieses Experimentes war. Allerdings kannte er nicht alle Einzelheiten und glaubte daher, ein vollständig aus Jenova-Zellen geschaffener Cetra zu sein. Hasserfüllt brannte er Nibelheim, die Heimatstadt von Cloud und Tifa, nieder, seine Absicht war es, die Nachkommen all jener zu töten, die damals seine Vorfahren bei der Verteidigung des Planeten im Stich gelassen hatten. Cloud zufolge, stellte er sich Sephiroth während des Massakers entgegen, woraufhin Sephiroth unter ungeklärten Umständen verschwand und für tot gehalten wurde. Sephiroth erzählt Cloud nun, dass er niemals in Nibelheim gewesen sei, auf einem Bild, dass Sephiroth Cloud zeigt, sieht der Spieler einen dunkelhaarigen Soldat erster Klasse, wo in Clouds Erinnerungen Cloud sich befindet. Tifa kann diese Behauptungen nicht entkräften, woraufhin Cloud einen Zusammenbruch erleidet und es Sephiroth ermöglicht, „Meteor“ herbeizurufen. Dadurch werden die Weapons erweckt. Im folgenden Erdbeben wird Cloud von seinen Gefährten getrennt und fällt in den Lebensstrom.

Während der beschworene Meteor sich langsam dem Planeten nähert, versucht der Shinra-Konzern die Menschheit vor Weapon zu beschützen, da dieses alles als eine Gefahr für den Planeten ansehen. Zur selben Zeit sucht Avalanche nach Cloud und findet ihn schließlich in einem tropischen Kurort, wo er nach dem Sprechen von Meteor angespült wurde. Cloud befindet sich allerdings in einem Zustand der Katatonie. Bald darauf bricht die Insel durch die zerstörerische Kraft von Weapon auf, wodurch Cloud und Tifa in den Lebensstrom fallen. Dort kann sie Clouds Erinnerungen konstruieren und was wirklich geschehen war. Der Spieler erfährt, dass Cloud zwar ein echter Mensch ist und wirklich während Sephiroth' Attacke in Nibelheim war, er es allerdings niemals schaffte Soldat beizutreten, sondern lediglich dem einfach Fußvolk der Shinra-Armee angehörte. Allerdings lernt der Spieler, dass der zuvor gesehene dunkelhaarige Soldat Zack ist, die erste große Liebe von Aeris. Während der Zerstörung von Nibelheim durch Sephiroth kämpften Zack, Tifa und Cloud im Mako-Reaktor von Nibelheim gegen Sephiroth. Tifa und Zack wurden besiegt, Cloud und Sephiroth verwundeten sich gegenseitig tödlich. Nachdem Sephiroth den im Reaktor gelagerten Körper Jenovas geköpft hatte, fiel er in den Lebensstrom und nahm den Kopf der Kreatur mit sich. Allerdings starb er nicht, sondern wurde im Mako in Jenovas Krater eingeschlossen.

Während Tifa nach Midgar in Sicherheit gebracht wurde, wo sie sich später Avalanche anschloss, wurden Cloud und Zack zusammen mit den anderen Überlebenden während der Vertuschung von Sephiroths Massaker von Shinra gefangengenommen. Professor Hojo experimentierte an ihnen und unterzog sie der selben Prozedur wie Mitgliedern von Soldat. Da Hojo bei den Experimenten keine Rücksicht auf die geistigen Fähigkeiten seiner Versuchssubjekte nahm, fielen alle bis auf Zack ins Koma. Fünf Jahre nach diesen Ereignissen kann Zack mit Cloud fliehen. Der Spieler erfährt, dass die Mitglieder von Soldat Mako-Duschen und Injektionen mit Jenova-Zellen unterzogen wurden. Die außerirdischen Zellen in Clouds Körper erlaubten seinem Geist eine falsche, Zack nachempfundene Identität aufzubauen, gleichzeitig ermöglichten sie es auch Sephiroth, Cloud zu beeinflussen. Die Verdoppelungsfähigkeiten der Zellen führten dazu, dass Cloud glaubte, er sei ein Soldat erster Klasse gewesen, da kurz vor Beginn des Spiels Zack in der Nähe Midgars von ihren Shinra-Verfolgern erschossen wurde. Daraufhin entdeckte Tifa Cloud, welcher eine von Zacks Ersatzuniformen trug, und bot ihm einen Job bei Avalanche an.

Nachdem die Wahrheit nun bekannt ist, erwacht Cloud wieder und schließt sich Avalanche erneut an. Kurz darauf erfährt der Spieler, dass Aeris bevor sie starb den Zauberspruch „Heilig“ („Holy“) sprach, die einzige Möglichkeit, Meteor aufzuhalten. Obwohl sie erfolgreich war, blockiert Sephiroths fokussierter Wille den Spruch, welcher so nicht aktiv werden kann. Avalanche und Shinra entscheiden, dass die Menschheit vor den Weapons beschützt werden muss, bevor man gegen Sephiroth vorgehen kann, und zerstören ein Weapon, wobei fast der gesamte Führungsstab umkommt. Zu den Überlebenden gehört der reumütige Reeve Tuesti, welcher Cait Sith steuert, und Professor Hojo, welcher sich als Vater von Sephiroth herausstellt. Er erklärt, dass er und seine Frau die Assistenten von Professor Gast waren, die ihr ungeborenes Kind für die Experimente mit Jenova hergaben. Als Hojo versucht, Sephiroth bei dessen Versuch die Kontrolle über den Lebensstrom zu gelangen, zu helfen, bleibt Avalanche keine andere Wahl als ihn im Kampf zu töten.

Nun, da alle Mitglieder von Avalanche Frieden mit ihrer Vergangenheit geschlossen haben und all ihre Gegner besiegt sind, reist die Gruppe durch den Erdmantel bis zum Kern des Planeten. Dort gelingt es ihnen, Sephiroth zu besiegen und Heilig freizusetzen. Meteor ist mittlerweile allerdings zu nah am Planeten und Heilig kann ihn nicht alleine vernichten. Das Ziel von Meteor, Midgar, ist durch die entstandenen Wirbelstürme fast vollkommen zerstört. Schließlich erhebt sich der von Aeris gerufene Lebensstrom und drückt Meteor weiter vom Planeten weg, wodurch Heilig Meteor ein Ende setzen kann. Während des folgenden Epilogs sieht man die von Pflanzen überwucherten Ruinen des einst trostlosen Midgars.
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Erfahrungsberichte zu Final Fantasy VII

  • "Ein Klassiker, den jeder haben sollte" (16.11.2009)

    Von DONdx geschrieben.

    Grafisch gesehen gehört Final Fantasy 7 auch bei PS1 Titeln mittlerweile zum alten Eisen. Allerdings dürfte das die wenigsten Spieler wirklich stören. Das solide Kampfsystem ist sehr Einsteigerfreundlich, die düstere Geschichte ist stimmungsvoll und liebevoll erzählt und der Soundtrack ist nach wie vor eingängig. Wie erfolgreich Final Fantasy 7 ist, sieht man sehr schnell wenn man nach Ablegern des Spieles schaut: Dies sind mittlerweile ein Film, ein PSP Spiel und mehrere Handy Games. Einzelbewertungen: Grafik 3/5 Sound 5/5 Gameplay 5/5

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    1 von 2 Kunden fanden diesen Erfahrungsbericht hilfreich
  • "cool" (01.06.2009)

    Von Patrick-Zimmer geschrieben.

    cooles spiel

    War dieser Erfahrungsbericht hilfreich?
    |
    1 von 3 Kunden fanden diesen Erfahrungsbericht hilfreich
  • "Das ist und bleibt der beste Titel der Reihe - oder sogar aller RPGs?" (29.01.2009)

    Von hm-4620115986 geschrieben.

    Final Fantasy VII ist und bleibt einfach das beste beste beste Final Fantasy. Das sag ja nicht nur ich, das sagt so gut wie jeder. Final Fantasy 7 ist 100%ig das von mir meistgespielte Spiel. Und das mag was heißen, bei nem RPG, für das ich nie unter 80 Stunden brauch. Wenn ich nur an Cloud, Aerith oder Sephiroth denke, krieg ich gleich den Ohrwurm des Themes und bekomme ein Dauergrinsen ins Gesicht. Es ist so ärgerlich, dass man diese Rarität kaum mehr sealed bekommt. Aber was soll's... wenn man die Möglichkeit hat, irgendeinen Final Fantasy Titel (ab X abwärts) im Original (also kein Platinum) zu bekommen, sollte man schnell zuschlagen, die werden noch um einiges im Wert steigen. So, ich setz mich jetzt erstmal an meine PSP und spiel nochmal ne Runde Crisis Core!!!

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    1 von 3 Kunden fanden diesen Erfahrungsbericht hilfreich
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