Trekkingrucksäcke sind im Allgemeinen Rucksäcke, welche sich für den Transport von Ausrüstung und Proviant für mehrere Wochen eignen. Ein gutes Mittelmaß ist ein Rucksack, 60l Packvolumen.
Viele ältere Modelle haben ein Außengestell aus Alu, welches heutzutage aus modernem Kunststoff und Metalllegierungen hergestellt wird. Alle guten Modelle besitzen ein sehr flexibles Anpassungssystem der Hüft- und Schultergurte. Das ist wichtig, da das Gewicht, eines für eine mehrwöchige Reise vollgepackten Trekkingrucksackes, meist über 20 kg liegt. Im Allgemeinen wird das Gewicht zu einem großen Teil auf der Hüfte getragen und der Schwerpunkt beim Packen, dicht am Körper und möglichst hoch gewählt. Das sehen die meisten Modelle durch ein integriertes Schlafsackfach im untersten Bereich vor. Die hohe und schlanke Form erleichtert das Packen, um das Gewicht optimal zu transportieren.
Wichtig ist eine hohe Wasserdichte im unteren Bereich, da der Rucksack auch mal steht und ein nasser Schlafsack Probleme mit sich bringt. Auf eine Wasserfestigkeit für den gesamten Rucksack verzichten die meisten Hersteller, aus Gewichts- und Kostengründen, es gibt aber einige komplett wasserdichte Rucksäcke. Meist ist ein Regenschutz integriert und dieser kann bei Bedarf aus dem Rucksackboden gezogen werden. Die Reisverschlüsse müssen regendicht sein.
Ein Trekkingrucksack von 65 + 10 Liter Packvolumen eignet sich um Zugang zu vielen Fächern von außen zu haben, ohne auf ein hohes Packmaß zu verzichten. Flexibel an- und abbaubare Außentaschen erhöhen das Volumen bei Bedarf oder lassen sich im Rucksack bei geringerer Befüllung mitnehmen. Die Außentaschen sollten fest an den Rucksack anbringbar sein und wenig schaukeln, da alles Gewicht, das zusätzlich in Bewegung ist, Kraft kostet. Normalerweise ist die Isomatte oder entsprechende Schlafunterlage außen am Rucksack anzubringen und sollte über genügend Festigkeit verfügen um nicht zu schlackern.