Jetzt bequem einkaufen mit:
> Mehr Infos
Jetzt bequem einkaufen mit:
„Battlefield - Bad Company Playstation 3 Version: Top!“ (30.04.2009)
Battlefield - Bad Company für die PS3 ist einer dieser Shooter, die scheinbar alles haben: Scharfgestochene Grafik, eine packend-lustige Story, ein unüberschaubares Waffenarsenal und noch dazu eine geballte Ladung Humor. Sprücheklopfer, Kalauerfans und Freunde des banal-genialen Witzes kann man Battlefield - Bad Company getrost weiterempfehlen.
Shooterfreunden, denen knackiger Humor weniger wichtig ist als interessante Missionen, komplexes, strategisch durchdachtes Gameplay und Kampagnen, die herausfordern, werden vor allem vom kinematographisch angehauchten Einzelspielermodus angetan sein: Neue Waffen und Vehikel warten auf ihren Einsatz, mit explosiver Motivation und einer zugegeben recht eigensinnigen Truppe, zieht man hinaus in den Krieg.
Dabei erinnert Battlefield - Bad Company immer öfter an das beliebte Genre der Sandboxgames: Nahezu jedes Gebäude und ein überwältigender Großteil der restlichen Umgebung, lassen sich auf jedwede Art zerstören und/oder in die Luft jagen.
Die grenzenlose Freiheit, die Battlefield - Bad Company auszeichnet, zahlt sich auch in der PS3-Version aus: Allein der Online-Multiplayer-Modus (für bis zu 24 Spieler pro Kampagne) macht tierischen Spaß und lässt sich endlos spielen. Außerdem gilt: Je mehr desto besser. Vor allem im Online-Modus macht sich der Sandbox-Stil bezahlt: Bis zu 90% der Umgebung kann zerstört werden, fast alles, was der Spieler um sich herum findet, sieht, berührt kann benutzt werden.
Mit einer ungefähren Spielzeit von 15 Stunden weist sich Battlefield - Bad Company als für einen Shooter recht umfangreiches Game aus. Zwar wirkt die Spielzeit aufgrund der guten Story und des vielfach gelobten Humors immer noch viel zu kurz, jedoch greift spätestens an dieser Stelle der Onlinemodus ein, und beschert dem Spieler hoffentlich noch etliche Stunden Action, Spaß und Herausforderungen.
„Der Schocker erfüllt die Erwartungen, geht aber nicht darüber hinaus!“ (22.04.2009)
Chris Redfield is Back... Und in Resident Evil 5 haut er mal wieder so richtig auf die Kacke. Ungeschnitten!!!
Nach seinem letzten Heimspiel in Resident Evil Code: Veronica (zumindest das letzte für die Deutschen Fans, denen im Gegensatz zur gesamten restlichen Gamerwelt, das Wii-Spiel Resident Evil: The Umbrella Chronicles USK-bedingt versagt blieb.) kehrt er nun als Agent im Auftrag der BSAA zurück in die Welt von Infizierten, Untoten und blutrünstigen Kreaturen.
Resident Evil 5 Uncut verschlägt uns nach Afrika. Eine bedrückende Atmosphäre, die oftmals eine für Resi eher untypische Weite und gewisse Helligkeit aufweist, macht diesen Titel zu einem besonderen Spiel. Dieser Punkt ist allerdings auch einer der meist erwähntesten bei Kritikern: Resident Evil 5 entferne sich immer mehr von klassischen Survival Horror und liefe Gefahr, sich zum reinen Actionspiel zu entwickeln.
In der Tat ist Resi 5 nicht mehr ganz so spannend, wie viele seiner Vorgänger. Schocker-Elemente kommen selten vor, man hat weniger Angst, und fühlt sich nicht völlig auf sich allein gestellt. Selten fühlt man die Ohnmacht, die einen in Resident Evil: Nemesis befällt, wenn man sich das erste Mal völlig allein gelassen durch eine Stadt voller Zombies prügeln muss. Es gibt leider auch keine revolutionäre Neuerungen, wie es bei Resident Evil 4 der Fall war.
Keine Frage, dass auf ein so eingespieltes Team, wie das Capcom Team um Shimji Mikami, enorm großer Druck lastete. Das erste Resi für die neue Konsolen-Generation musste den sehr hohen Anforderungen gerecht werden. Die Erwartungen wurden mit Sicherheit erfüllt. Aber eben nur erfüllt. Capcom hat seine Hausaufgaben gemacht, ist jedoch nicht über sich selbst hinaus gewachsen.
Alles in Allem kann man Resident Evil 5 aber auf jeden Fall eine sehr gute Bewertung geben. Allein der neue Koop-Modus (im Splitscreen) macht außerordentlich viel Spaß.
Weiterer Wermutstropfen für alle Deutschen Fans: Anfang April wurde weltweit ein Download Content Online gestellt (Versus-Modus, ein zusätzlicher Online-Modus). Weltweit... außer in Deutschland!

„(Kinemato-)Graphische Höchstleistung“ (22.04.2009)
CoD 4 gilt als eines der erfolgreichsten Spiele des Verkaufsjahres 2008. Ein filmreifes Actionspektakel mit viel Krawall und "Boom-Boom", modernster Waffenausstattung und - zum ersten Mal in der Geschichte von Call of Duty - einem zusammenhängenden Plot, gilt Call of Duty 4 als eines der besten Spiele seines Genres.
Die Rahmengeschichte wechselt im Vergleich zu seinen Vorgängern, die allesamt zur Zeit des 2. Weltkrieges spielten, in die heutige Gegenwart, bzw. in die nahe Zukunft: Ein russischer "Ultranationalist" hilft einem vermeintlichen arabischen Terroristen, die Kontrolle über einen fiktiven Staat zu übernehmen.
Nun gilt es an den verschiedenen Orten für Ruhe zu sorgen: In Russland und Aserbaidschan kämpft man als der britische Sgt. MacTavish, in Arabien besänftigt man die Massen als US-Marine Sgt. Paul Johnson. Wem dieser Rollentausch nicht Abwechslung genug ist, kann sich beruhigen: Ein dritter Protagonist (ehem. Vorgesetzter des britischen Soldaten) aus nicht weit entfernter Vergangenheit trägt ebenfalls zum Storyverlauf bei.
CoD 4 - Modern Warfare ist eines der stimmigsten und grafisch ansprechendsten Spiele für sämtliche Plattformen. Neben der oft gelobten Grafik bekam das Entwicklerteam von Infinity Ward tatkräftige Unterstützung in punkto Soundtrack: Niemand Geringeres als Film- und Videospielkomponist Harry Gregson-Williams (Zockern bekannt als musikalischer Vater der Metal Gear Solid Saga) griff dem Musiker Stephen Barton unter die Arme.
Ein atmosphärisch perfekt aufgearbeitetes Setting, absolut authentische und realistische Bezüge in Sachen moderner Gefechtsführung und Waffenausstattung und ein Multiplayermode, der den etwas kurz geratenen (aber immer wieder lohnenswerten) Singlemodus mehr als entschädigt runden das Spiel zu einem Gesamtkunstwerk ab.
Die insgesamt 10 Millionen verkauften Einheiten von Call of Duty 4 - Modern Warfare und etliche Auszeichnungen durch namhafte Game-Awards sprechen für sich, und werden dem Spiel in jedem Sinne gerecht.
Obacht: USK-Opfer! Neben kleineren Abänderungen, die man als Gamer in Deutschland mittlerweile gewohnt sein dürfte (geringere Blutspritzereien) fehlt in der deutschen Version ein kompletter Spielmodus, der nach erfolgreichem Abschließen des SPiels freigeschaltet würde: der Arcade-Modus, der es aufgrund seiner Spielthematik (eine Art Kill-Counter) nicht auf die deutsche Version geschafft hat. Da sollte man vielleicht doch lieber auf die PEGI-Version zurückgreifen!
„Eine der wenigen gelungenen Videospiel-Verfilmungen“ (15.04.2009)
„Ein neu definierter, aggresiver Bond“ (18.02.2009)
Im Anschluss an den Verrat und Tod seiner geliebten Vesper begibt sich Bond auf einen Rachefeldzug. Doch schnell stellt sich die Organisation Quantum als sehr viel mächtiger heraus, als gedacht...
Gemeinsam mit Camille (wird gespielt von Model und Schauspielerin Olga Kurylenko, die bekannt ist aus dem Film Hitman – Jeder stirbt alleine), die eine bolivianische Agentin ist und ebenfalls von Rachgelüsten getrieben wird, erreicht Bond sein Racheziel.
Ein Quantum Trost ist der bisher härteste Bond-Film mit furiosen Action-Szenen, harten, schnellen Schnitten und einer komplexen Handlung. In den Wirren der Macht verliert der Zuschauer schon mal den Überblick, und auch James Bond kann nie sicher sein, wem er trauen kann.
Die Szenerie und die Kulissen sind natürlich nach wie vor, in gewohnter James Bond Manier, unglaublich. Bond bereist die Stadt Siena und den Zuschauer erwarten eindrucksvolle Bilder des alljährlichen Pferderennens in der Stadt. Doch Bond ist auch auf Haiti, in England und Österreich unterwegs.
In Erinnerungen schwelgen kann man bei der Szene, in der die MI6 Mitarbeiterin Fields mit Rohöl übergossen auf dem Bett liegt. Eine klasse Szene, die sehr an den alten Bond-Film Goldfinger erinnert.
Der dargestellte Größenwahn einiger Organisationen greift geschickt aktuelle Ereignisse aus der Weltpolitik auf und verhilft Ein Quantum Trost zu der Bond-typischen Aktualität.
Ein ungewohnter, aber gnadenlos unterhaltsamer James Bond mit herausragenden Schauspielern!
„Anno - Erschaffe eine neue Welt: Jetzt auch orientalisch!“ (29.04.2009)
Anno, Ubisofts Aushängeschild in Sachen Simulation geht in die nächste Runde.
Mit dem Titel Anno - Erschaffe eine neue Welt, erscheint erstmals eine eigens für Nintendos Konsolen Wii und DS entwickelte Version, die exakt auf die jeweiligen Eigenarten abgestimmt wurden.
Der neueste Anno-Teil bringt den Spieler in zuvor unbespieltes Terrain: Den Orient! Hier gilt es eine Balance zwischen traditionellen, orientalischen Kulturen und der "eigenen" westlichen Welt (Man spielt den Sohn von König George, der neues Land sucht, um sein Volk vor Hunger und Armut zu schützen.) zu erschaffen.
Neben Aufbau, Kampf und Entdeckungen muss mit Feingefühl und wirtschaftlichem Geschick ein reger Handel und lukratives Wachstum entstehen. Anno - Erschaffe eine neue Welt, steht seinen Vorgängern in nichts nach. Neue Features und auf den Nintendo DS abgestimmtes, intuitives Gameplay, laden ein zu einer interessanten Entdeckungsfahrt und strategisch durchdachten Bauten und Bevölkerungen.
Grundlagen sind im Übrigen zahlreiche Inselwelten und neue Länder, die nur darauf warten, bebaut und besiedelt zu werden. Das Wohl des eigenen Volkes und den Aufstieg des Landes, sollte man immer im Hinterkopf behalten, damit eine friedliche Zivilisation und imposante Städte entstehen können.
Da der Vorgänger, Anno 1707 bereits großen Erfolg auf dem Nintendo DS hatte, wird der mittlerweile 4. Teil der Serie mit großer Wahrscheinlichkeit ein Topseller. Für alle Fans von Wirtschaftssimulationen einer der ersten Highlights des Jahres.
Auch wenn der Ein oder Andere den etwas abweichenden Comicstil von Anno - Erschaffe eine neue Welt bemängelt, lässt sich ohne Weiteres behaupten, dass sowohl die Wii-, als auch die DS Version ein wirklich stimmiges Gesamtbild und eine angenehme Atmosphäre verbreiten.

„Wanted: Weapons of Fate für die Xbox 360“ (29.04.2009)
Der Trailer und die aufwendig gestaltete Website zu Warner's Wanted: Weapons of Fate versprachen bereits viel: Actionszenen, die an den Film erinnern, spektakuläre Bullet-Aktionen und Szenen, in denen ein "um die Ecke schießen" (!!!) suggeriert wurde, waren für so manchen Aufreger verantwortlich.
Viele Zocker sind allerdings enttäuscht von der etwas schlichteren Grafik und dem wenig innovativen Erscheinungsbild. Dazu sollte allerdings erwähnt werden, dass die hauptsächliche Zielgruppe von Actionshootern wie Wanted: Weapons of Fate, in der letzten Zeit mehr als verwöhnt wurden. Nachdem insbesondere die Xbox 360 mit grandios designten Titeln wie Halo 3, Gears of War oder Mass Effect aufwarten kann, scheint es für viele weitere Titel, die mit etwas weniger Aufwand entwickelt wurden, ein Schweres zu sein.
Wanted: Weapons of Fate hat vielleicht nicht die beste Grafik, befindet sich aber noch immer im Next-Gen-Durchschnitt. Außerdem hat das Game dafür andere Qualitäten.
Zunächst fällt auf, dass sich der Stil sehr an Wanted dem Film orientiert. Ähnliche Szenen und ästhetisch anmutende Kugelfeuerkunstwerke, werden allen voran den Fans des Films gefallen. Eben diese werden in Sachen Atmosphäre und Storyverlauf nicht enttäuscht:
Wanted: Weapons of Fate setzt da ein, wo der Film aufhört:
[Vorsicht: Spolier!] Nach dem ungeahnten, beispiellosen und massenvernichtendem Kugelmanöver von Fox (Angelina Jolie) gelingt Protagonist Wesley die Flucht vor Sloan und kehrt zurück in sein altes 08-15 Leben. Dort wird er nochmals von Sloan aufgespürt, der aber aufgrund seiner Leichtgläubigkeit nichts als den Tod durch Wesley's Kugeln findet. Angestachelt durch diesen Vorfall, entwickelt sich Wesley in Wanted: Weapons of Fate mehr und mehr zum Assassin. Sein Ziel: Die Geheimnisse der Bruderschaft und somit auch seiner Familie aufzudecken.
Genau an dieser Stelle kommen Fans der Comicvorlage und/oder des Films auf ihre Kosten: Es werden allerlei Informationen und Geheimnisse rundum die Bruderschaft und die Familie Gibson aufgedeckt. Auch die Tatsache, dass man neben Wesley Gibson außerdem dessen vermeintlichen Vater Cross spielen kann, trägt zu diesem Verhältnis bei.
Zwar kann Wanted: Weapons of Fate nicht mit den ganz Großen mithalten, das Gameplay und die Atmosphäre, sowie neuartige Kampfmanöver (Curved Bullets, Bullet Explosion, etc.) könnten den routinierten Spieler jedoch durchaus reizen.
Wenn man sich einmal eingespielt hat, beginnt das Spiel sogar richtig zu gefallen. Leider ist die Spielzeit mit 6-8 Stunden jedoch ziemlich kurz, da sich der Storyverlauf weitestgehend linear abspielt.
„Beschreibung“ (21.01.2009)
„Die Anfänge“ (18.02.2009)