Rezensionen & Testberichte von Don_Scar

Halo Reach - Limited Edition Xbox 360
Spiel von Microsoft GmbH

Halo Reach - Limited Edition - Xbox 360

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5 / 5 Sterne   Hail to the Master Chief (23.09.2010)
Lange habe ich mich auf Reach gefreut und pünktlich hielt ich es heute in den Händen. Die Box ist echt riesig und ich konnte mich über allerhand Dinge freuen, die in der Limited Edition enthalten sind. Wow, sowas finde ich persönlich super, vor allem das Tagebuch.
Dann schnell das Spiel installiert und gleich mal den Multiplayer angezockt. Gleich die erste Karte machte super viel Spaß und vor allem die Liebe die da hineingesteckt wurde merkt man sofort. Klasse Arbeit Bungie.
Mein Zocker Kumpel kam online und spontan wurde dann mal die Kampagne auf Heroic im Coop angespielt. Die Grafik ist echt spitze, man muß dazu sagen es ist halt Konsole und kein PC. Was hier noch rausgekitzelt wurde ist sagenhaft. Man erwischt sich dabei herumzuschauen, obwohl die Gegner einen unerbittlich unter Beschuß nehmen. Also weiter mit dem Kampfgefährten dem Rest des Teams folgend. Spätestens bei den gepanzerten Gegnern merkt man den Schwierigkeitsgrad und es macht verdammt Laune sich eine Taktik zu überlegen um weiterzukommen. Gemeinsam kann man allein im ersten Level einige Scriptszenen und Schlüsselereignisse miterleben. Halo Reach wurde konsequent entwickelt und setzt nochmal einen oben drauf. Wer Halo 3 mochte kommt nicht herum Reach zu kaufen. Zum Soundtrack brauche ich nichts mehr zu sagen außer: Halo halt...genial!
Ich bin happy und freue mich alles bis Legendär durchzuspielen.
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Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM) (Software Pyramide) Windows 98 Windows 2000 Windows Me Windows XP

Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM) (Software Pyramide) - Windows 98

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4 / 5 Sterne   Würdiger Nachfolger (14.08.2010)
In puncto Gameplay ist Thief: Deadly Shadows das Musterbeispiel eines Stealth-Shooters. In einem mittelalterlichen Szenario, das sich von früh-industriellen und zuweilen postmodernen Erfindungen durchwachsen sieht, ist Garretts Refugium die Finsternis entlang der Wege, auf denen seine ahnungslosen Opfer wandeln. Als Spieler schleicht man entweder in der Ego- oder der Third Person-Perspektive von Schatten zu Schatten, um nicht gesehen zu werden. Denn ahnungslos sollten die Wachen bleiben. Im Nahkampf gegen mehr als einen Widersacher ist ohne Schwert nicht viel zu holen. Also bleibt man verborgen, löscht Fackeln mit Wasserpfeilen und drückt sich selbst die Daumen. Eine Anzeige verrät dabei, wie unsichtbar unser Charakter tatsächlich ist. Beim Überbrücken schwieriger Passagen, die beispielsweise stark beleuchtet und daher gut einzusehen sind, müssen dann ein paar Spezialpfeile her. So zum Beispiel ein Moospfeil, um lauten Untergrund mit einem weichen Teppich zu überziehen und diesen dann auch sprintend passieren zu können, ohne gehört zu werden.

Die Grafik genügt auch heute noch, um stimmungsvolle Stunden zu garantieren. Zudem läuft das Spiel, indes sechs Jahre alt, auch unter Windows Vista, ohne Zicken zu machen. Das kann nicht jeder Titel dieses Jahrgangs von sich behaupten. Abzüge gibt es meines Erachtens für den skurrilen Endgegner, der sich fern, fern des übrigen Designs befindet, sowie die Möglichkeit, sich durch das Gros der Missionen massenmordend zu mogeln. Einem Pfeil aus dem Nichts haben die meisten Gegner nämlich nicht viel entgegenzusetzen. Diese, nun, nennen wir es großzügig Taktik, jedoch passt in keinster Weise zum Auftritt des Hauptdarstellers und seiner Rolle im Stück. Strengere Vorgaben wären hier und da wünschenswert gewesen. Unter Liebhabern der Vorgänger steht zudem die Handlungsfreiheit zwischen den einzelnen Missionen zur Debatte. Die wiederum störte mich nicht. Die Entscheidungsfreiheit half mir gar, mich intensiver mit Garrett zu beschäftigen und die kleine Stadt, in der er lebt, besser kennenzulernen. Gestanden sei jedoch, dass ich Teil 1 und 2 nicht selbst gespielt habe und daher keine Vergleiche ziehen konnte.

Fazit: Zupacken, wenn grundlegendes Interesse am Genre besteht! Auch jene, die mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß stehen, sollten Deutsch lesen und damit verstehen können, worum es geht. Das Versäumnis der Entwickler rutscht bald in den Hintergrund. Obacht rate ich allerdings allen Angsthasen. Das romantische Ambiente flackernder Fackeln und prasselnder Kamine ist nur ein Auszug aus der Stimmungsvielfalt Deadly Shadows. Es warten ein paar gruselige Augenblicke, wie sie auch Doom 3, Fear und Resident Evil nicht eingängiger lieferten. Da heißt es dann, cool zu bleiben. Immerhin geht unser Antiheld mit gutem Beispiel voran ...
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Call of Duty 7: Black Ops XBOX360 Xbox 360

Call of Duty 7: Black Ops XBOX360 - Xbox 360

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4 / 5 Sterne   Geschnittener Spielspaß im Singleplayer Multiplayer wie gewohnt spaßig! (21.11.2010)
Tag!
Die deutsche Version ist im Singleplayer stark geschnitten(es fehlen Cutscenes und Effekte), daher sehr schade drum.. Die Story versucht auf komplex zu machen ist im Endeffekt aber nicht wirklich spektakulär und ergibt teilwese wenig Sinn. Grafik- und Lichteffekte sind wie bei den anderen teilen bombastich, also daran fehlt nix. Die Singleplayer-Kampagne mit ca. 6h Spielzeit gibt einem Aktion non-stop man sollte nur nicht den Sinn der Mission hinterfragen ;) Aber das ist auch egal. Wer fragt bei einem Rambo-Film nach der Story?

Der Multiplayer-Part ist das Hauptstück des Spiels, man merkt das der Singleplayer eher nebensache ist. Es gibt tausende Waffen+Aufsätze(etc.) kombinationen. Ähnlich wie in MW2. Die Neuerung sind unter anderem anpassbare Waffen im Aussehen(Symbole am Griff der Pistole z.B.) und der Spielcharakter lässt sich im Aussehen verändern(Gesichtstarnung, klamottenfarbe). Gegen das "Noobtubing" aus MW2 wurde teilweise was unternommen, wie z.B das der Granatwerfer in Black Ops viel weniger schaden macht als in MW2. Allerdings gibt es in den Maps sehr viele Camperstellen, was teilwese sehr nervig sein kann. Es ist eben CoD, vom Design und Aufbau des Spiels hat sich wenig im Vgl. zu MW2 geändert da hier die selbe Grafikengine verwendet wurde.

Ich würde trotzdem zur PEGI-Version raten, da hier Online der Zombiemodus(Überlebenskampf) fehlt welcher sehr viel Spaß macht. In diesem Modus geht es darum in bestimmten Maps solange wie möglich Zombiewellen abzuwehren. Mit paar Kumples kann das sehr lustig werden :)


Hoffe konnte euch einen kurzes Einblick in das Spiel geben.

MFG
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Halo 3 Xbox 360
Spiel von Microsoft GmbH

Halo 3 - Xbox 360

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5 / 5 Sterne   Halo 3 - Rekordbrecher mit hohem Funfaktor (07.12.2010)
Seit den ersten beiden Teilen Halo 1/2 ist schon einige Zeit ins Land gezogen. Neben den Konsolenfans auf der XBOX gab es Halo 2 auch für den PC zu kaufen. Wenn man aber Halo 3 spielen möchte, kommt man um eine XBOX360 nicht herum. Das Spiel ist "der Exklusivtitel" für die XBOX360! Nach den aussagen der Softwareschmiede Bungie existiert derzeit "...nicht eine Codezeile" für eine PC-Version. Ob die Umsetzung auf einen PC aber so umständlich ist, bleibt zu bezweifeln.

Handlung:
Das Spiel selber ist für alte [MASTERCHIEFS] Halo-Spieler kein Problem. Steuerung und alle weiteren Funktionen arbeiten einwandfrei. Die Storry aus den beiden alten Halospielen wird fortgesetzt und wirkt stimmiger als zuvor.

[gut]


Grafik:
Die Grafik entspricht dem aktuellen Spieleniveau der oberen Leistungsklasse. Besonders die Flora sowie Wassereffekte und die Explosionen sehen gut aus. Dazu läuft das Spiel meist sehr flüssig und ist
überaus Farbenprächtig gestaltet. /1080i und 1080p / [60 Hz]

[sehr gut]


Ablauf:
Die Single-Player-Elemente fordern erfahrene Shooterspieler nicht wirklich. Innerhalb weniger Stunden sind alle Missionen abgeschlossen und man darf den fantastischen Abspann genießen. Wer also keinen Internetanschluss besitzt, der wird bald den Spass am spielen verlieren.
Wegen der guten Storry und der akzeptablen KI kommt trozdem eine Menge Spielspass auf.

[gut]


Multiplayer:
Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt aber ohnehin auf dem Multiplayermodus. Hier zeigt Bungie das volle Spektrum der Möglichkeiten auf und glänzt mit bewährten Modi wie Capture the Flag, Eroberung, Deathmatch u.v.a und zeigt so, wo die Messlatte zu überspringen ist. Einzigartige Multiplayerbattles wie man sie sich wünscht [bis 16 Spieler] mit unzähligen Einstellungsmöglichkeiten sind für die XBOX360 die ganz klare REFERENZ! Alle anderen Games müssen sich in Zukunft mit diesem Spiel messen (können).

[sehr gut]


Fazit:
Für Multiplayer ein klares MUSS! Für OFFLINER ein dennoch unterhaltsames und zu empfehlendes Spiel al'la LOST PLANET oder Gears of War! Mir bleibt nur noch eines zu sagen:"SEHR GUT, BUNGIE"!

1-4 Spieler (lokal), Coop-Modus, System Link 1-16 u. Online 2-16 Spieler,
HDTV 720/1080i/1080p, optimiert für Harddisk, nur für 60Hz, Ranglisten, Chat sowie File-Sharing
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Gothic 2 PC-Spiele

Gothic 2 - PC-Spiele

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5 / 5 Sterne   Der König ist Tod...es lebe der König (14.08.2010)
Leicht hatte es Piranha Bytes nicht, schließlich gelang ihnen mit Gothic ein wahrer Überraschungserfolg, der sich in der Kategorie Rollenspiel zu einem der Besten Titel der letzten Jahre gemausert hat. Dann kam auch noch die Pleite des bisherigen Vertreibers, der Phenomedia AG, hinzu (jetzt JoWood). Doch trotzdem gelang dem Piranha Team wieder ein Fantastischer Titel, der in Punkto Atmosphäre und Story neue Masstäbe setzt. Dabei hat sich auf den ersten Blick garnicht so viel verändert.

Geschichtlich beginnt das Spiel exakt dort, wo der Vorgänger endete. Im letzten Teil musste unser Nameloser Held eine magische Barriere sprengen. Diese Barriere umschloss eine Gefangenenkolonie, das Minental. Dort lagen die Erzminen von Kohornis, die sehr wichtig für den König waren, denn der andauernde Krieg mit den Orks, vorderte immer wieder neue Waffen. Die Barriere sollte die Flucht der zur Minenarbeit Verurteilten verhindern. Doch es ging etwas schief, und so geschah es, das die Magier selbst, die erschaffer der Barriere, von ihr eingeschlossen wurden, als sie sich plötzlich unerwartet ausdehnte. Die Barriere liess einen zwar hinein, aber nie wieder hinaus. Diese Situation erkannten die Sträflinge schnell und schlugen alle Wachen, überrascht von dem Ereigniss, nieder und rissen die Macht über die Minen an sich. Von nun an musste der König mit den Gefangenen Handeln, die für das Erz Lebensmittel und andere Bedarfsgüter forderten.
Doch in Gothic 1 gelang es dem Spieler diese Barriere ein für alle mal zu sprengen. Doch im letzten Endkampf wurde er verschüttet, und befand sich über 3 Wochen in dieser auswegslosen Situation, bis es Xardas, einem ins Exil gegangenen Feuermagier, gelang, unseren Helden zu befreien. Jedoch ist er durch die lagen Zeit in den Trümmern geschwächt und muss seine Fähigkeiten neu erlernen. Es gibt zudem neue Probleme. Eine Armee des Bösen, die vom Endgegner des letzten Spiels gerufen wurden, hat sich formiert und bedroht die ganze Gegend. Bauern lehnen sich gegen den König auf, und führen mit angeheurten Söldnern gegen die Paladine der Stadt Krieg. Auch der Orkkrieg dauert an. In dieser Welt findet sich der Spieler wieder. Seine Mission ? Die Armee des Bösen aufhalten, was natürlich nicht ganz einfach ist.

Spielprinzip
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Wie im ersten Teil (und wie bei Rollenspiele so üblich) geht es primär darum durch sog. Quests (kleine Aufgaben) die man von NPCs erhält Erfahrungspunkte zu sammeln. Erfahrung bekommt man auch durch das töten diverser Monster die man im Spiel zahlreich findet. Hauptsächlich natürlich auf den Wegen zwischen den Städten, denn abseits der Wege kann es schonmal sehr gefährlich werden. Hat man genug, steigt man um ein Level auf. Das wiederum bringt einem 10 Lernpunkte die auf verscheidene Werte und Fähigkeiten verteilt werden können. So entwickelt sich der Charakter weiter und lernt besseren Umgang mit Waffen, lernte Schlösser knacken, Schmieden oder wird einfach nur Stärker oder Geschickter. Außerdem genießt der Spieler eine absolute Handlungsfreiheit. So gilt es z.B. bei einem Quest, 100 Goldstücke zu beschaffen, die die Gattin des Tischlers einem der Händler schuldet. Man kann die 100 Goldstücke natürlich gewaltsam eintreiben, aber auch durch Geschicktes Reden (Wie so oft bei Gothic) ganz ohne Gewalt bekommen.

Grafik und Hardwareanforderungen
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Grafisch hat das Spiel trotz der unglaublich großen Welt viel zu bieten. Bei der Engine handelt es sich im wesentlichen um die gleich wie die des ersten Teils, jedoch wurde sie weiter verbessert, sowie die Texturauflösung merklich erhöht. Leider stellt dies hohe Anforderungen an die Hardware. Ein P III 733 mit 256 MB Ram mit geForce II MX ist die absolute untergrenze. Wichtig ist dabei vor allem der Arbeitsspeicher und die Prozessorleistung.

Steuerung
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Durchweg solide. Wer möchte kann die gleiche Steuerung wie in Gothic 1 übernehmen, oder sie frei konfigurieren. Ebenfalls ist die Maus jetzt voll nutzbar. Während es im ersten Teil lediglich möglich war die Maus zum umsehen zu verwenden, kann man das ganze Spiel nun praktisch mit ihr Steuern. Auch wenn ich ja die Tastatursteuerung bevorzuge

Atmosphäre, Sound und Musik
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Einer der Hauptgründe für den großen Erfolg der Gothicspiele ist Zweifelsohne die fantastische Amtosphäre. Dank der urigen Musik, und der sehr schönen Soundkulisse, vergisst man schonmal die ganze Welt um sich herum, und taucht förmlich ins Spiel ein. Alle NPCS (NichtSpielerCharaktere) haben einen eigenen Tagesplan, gehen zur Arbeit, sind verärgert wenn man sie bestielt und reden mit einem. In den Städten klopfen die Schmiede auf ihren Schwerten herum, die Tischler sägen und Hämmern und Händler bieten auf den Märkten ihre Waren an. Das Spiel ist in 6 Kapitel unterteilt, und in jedem verändert sich einiges. Charaktere berichten über neue Ereignisse oder haben zahlreiche kleine Quests. Zudem ist dem Spieler zu jeder Zeit eine völlige Handlungsfreiheit gegeben.

Fazit: Der König ist Tod, es lebe der König. Gothic wird von seiner Spitzenposition gekickt...von Gothic II. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Das Spiel ist in keinster Weise Linear und es gibt bestimmt 100te von Möglichkeiten das Spiel komplett durchzuspielen. Nicht zuletzt da man sich für einer der drei Parteien die es in Kohornis gibt entscheiden muss: Paladine (Stadwache), Söldner (Armee der Aufständischen Bauern) oder man tritt dem Kloster als Magier bei. Jeder dieser 3 Arten hat ihr eigenen Reize und so lohnt es sich wirklich das Spiel 2 oder 3 mal durchzuspielen. Schließlich erwartet einem am Ende ein Furioses Finale... und ein dritter Teil.
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Batman: Arkham Asylum Xbox 360

Batman: Arkham Asylum - Xbox 360

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5 / 5 Sterne   Sehr gelungene Comicumsetzung um den dunklen Ritter, (21.08.2010)
Batman - Arkham Asylum ist ein sehr gelungenes Stealth/Action-Spiel, basierend auf den DC Comicbüchern.
Nachdem Batman seinen Erzfeind, den Joker, gefasst hat und diesen in das Schwerverbrechergefängnis Arkham Asylum gebracht hat, überwältigt dieser die Wachen und übernimmt allmählich die Kontrolle über die Anstalt. Dabei bekommt er tatkräftige Unterstützung von vieler seiner Schergen und auch anderen "Superbösewichtern". Im Laufe des Spiels deckt sich ein größerer Komplott auf, der einen stetig motiviert.

Batman - Arkham Asylum spielt sich wie eine Mischung aus den Tenchu- und Metroid-Spielen mit vielen eigenen Ansätzen und Ideen. Man befindet sich in einer recht offenen und komplexen Welt (die Anstalt), schaltet im Verlauf des Spiels viele neue Fähigkeiten und Gadgets frei, und verbringt die meiste Zeit des Spiels im Verborgenen. Gerade auf höherem Schwierigkeitsgrad ("Normal" kann für erfahrene Kenner des Genres zu leicht sein) kann man bei einem ungeplanten, offenem Kampf sehr schnell sterben, was den Anspruch des Spiels zu Gute kommt. Wer ein reines Action/Kampf-Spiel sucht, ist hier also an der falschen Adresse.

Die Steuerung gestaltet sich sowohl bei den intuitiven Kämpfen, als auch beim Schleichen und von-Vorsprung-zu-Vorsprung-Hangeln ausgezeichnet und sehr flüssig, wodurch man sich gut mit der Figur anfreunden kann und fast nie das Gefühl bekommt, nur einen unhandlichen Klotz zu steuern. Leider macht hier gelegentlich die Kamera einen Strich durch die Rechnung, die sich gerne in kleineren Gebieten etwas störisch verhält. Alles in einem aber ein sehr verschmerzlicher Kritikpunkt.

Die Präsentation des Spiels ist super. Batman wirkt wie Batman und nicht wie ein beliebiger Superheld. Die deutsche Sprachausgabe ist sehr gelungen, wenn auch die Englische noch einen Tick besser passt. Der Sound kommt besonders mit einer ordentlichen Anlage ausgezeichnet rüber. Die Grafik und der allgemeine Flair der Irrenanstalt lassen auch keine Wünsche übrig. Es macht einfach Spaß, sich in Arkam zu bewegen.
Davon provitieren auch die zahlreichen Nebenaufgaben, die man zwar ignorieren kann, wenn man das eigentliche Spiel genießen will, aber erhöhen sie die Spielzeit zusätzlich und schalten Boni frei, etwa Biographien, Figuren, Challenges, etc.
Somit braucht man ca 10-12h beim ersten Durchgang für das eigentliche Spiel und nochmal ca 5h mehr für die Nebenaufgaben, eine angemessene Spielzeit.

Somit erhält das Spiel von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Noch ein Hinweis: Holt euch die normale Edition des Spiels und nicht die teurere Collectors Edition, denn die bei der CE vorhandenen Extras sind ihr Geld leider nicht so sehr wert, wie das Spiel selber.
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