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„Call of Juarez Top Spiel“ (06.09.2010)
hat den Artikel Call of Juarez 2: Bound in Blood (Uncut) gekauft
Call of Juarez: Bound in Blood ist das Prequel zu Call of Juarez (2006).
Hier spielt man zwei Revolverhelden, die nach dem Desertieren zu Gesetzlosen wurden.
Zu Beginn des Spiels befindet man sich im Bürgerkrieg, nach ca. 1 Stunde flieht man, um die Familienfarm zu retten. Der Colonel hat dafür wenig Verständnis und macht von da an Jagd auf die beiden Protagonisten. Zusammen mit William, dem jünsten der drei Brüder ist man nun auf der Flucht. Unterwegs lernt man viele Feinde und Freunde kennen und macht sich auf nach Juarez, wo der sagenumwobene Schatz liegen soll.
Manchmal hat das Spiel Open-World-Abschnitte, bei denen man in Ruhe Waffen und Munition kaufen oder Kopfgeldmissionen erfüllen kann, um Geld zu verdienen. Während diesen Abschnitten ist man viel mit dem Pferd unterwegs.
Dabei fällt sofort auf: Es gibt viele verschiedene und abwechslungsreiche Szenarien, von (Geister-)Städten über Waldabschnitte bis zu Minen und Indianerdörfern.
Die beiden Helden, die man zu Beginn eines Levels wählt, haben unterschiedliche Fähigkeiten im Umgang mit Waffen und Gegenständen:
Ray (der Älteste) kann in einer Hand Dynamit, in der anderen einen
Revolver halten. Er kann Gatlings aus der Verankerung reißen und sie
ein Stück mit sich mitschleppen. Außerdem kann er Türen aufbrechen.
Thomas ist zwar körperlich schwächer, geht dafür aber gekonnt mit
Wurfmessern und Bogen um. Er kann mit einem Lasso an bestimmten Stellen
klettern und zielt präziser mit Gewehren.
Oft am Ende eines Levels oder gegen Ende einer Kopfgeldmission stehen spannende High-Noon-Duelle an: In der linken Bildhälfte sieht man den ausgewählten Helden, in der rechten Hälfte den Gegner. Man bewegt mit den Richtungstasten die Spielfigur, um den Gegner nicht aus den Augen zu kriegen. Mit der Maus steuert man die rechte Hand, um das Schießeisen rechtzeitig zu ziehen wenn die Glocke ertönt.
Im Verlauf des Spiels kämpft man gegen recht viele Gegner(-typen), davon sehen allerdings viele gleich aus.
Das Spiel ist mit höchsten Einstellungen auf jedem aktuellen PC flüssig zu spielen, es bitet auch gute Unschärfeeffekte beim zielen und tolle Wasseranimationen. Die Soundkulisse ist ebenfalls beeindruckend. Die Spielfiguren geben auch oft manch witzigen Kommentar von sich.
Die Ladezeiten sind ganz flott, während dieser wird die Handlung in Bildern von William erzählt.
Die Spielzeit ist recht kurz, hat man es einmal durchgespielt, braucht man fürs nächste Mal etwa 7-8 Stunden. Nach einmaligem Durchspielen ist der schwerste Schwierigkeitsgrad freigeschaltet. In den Levels gibt es auch versteckte Geheimnisse zu finden, wie z.B. Artworks.
Wer auf Western steht oder auch gerne Ego-Shooter spielt ist hiermit auf jeden Fall gut versorgt. Auch wenn man mit Call of Juarez: Bound in Blood im Singleplayer fertig ist, laden die tollen Multiplayermodi auf weitere Spielstunden ein.
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