Die Bezeichnung des Begriffs Parfum entstammt eigentlich der französischen Sprache. Die Ursprünge der Dufterzeugung stammen der Anwendung von räuchernden Stoffen. " Durch Rauch" ist die eigentliche Übersetzung des Wortursprungs "per fumum", woraus dieses Wort abgeleitet wurde. In der heutigen Zeit ist es ein flüssiges Gemisch aus Alkohol und einer Reihe von Duftessenzen. Seine Funktion ist die Beeinflussung eines Dufts. Für Damen und Herren kann man unterschiedliche Duftnoten finden, die das Wohlbefinden steigern sollen. Mit der Auswahl eines bestimmten Dufts kann man auch seine Persönlichkeit unterstreichen und bei anderen Menschen Aufmerksamkeit erregen.
Man unterteilt sie nach dem Verdünnungsgrad bei der Herstellung in folgende Bereiche. Es gibt also, in aufsteigender Reihenfolge der jeweiligen Konzentration, das Eau de Solide, das Eau de Cologne, das Eau de Toilette, das Eau de Parfum und das Extrait Parfum. Man kann bei der Herstellung aus einer unendlichen Vielzahl an Riechstoffen wählen und unterschiedlichste Duftfamilien miteinander kombinieren. Blumige Noten, Zitrusfrucht Duftnoten, holzige und orientalische Duftnoten und eine Vielzahl weiterer Duftfamilien unterteilen die einzelnen synthetischen und natürlichen Riechstoffe in Duftfamilien.
Auf der Haut entfaltet der gewählte Duftstoff nochmals eine andere Duftnote als direkt im Flakon. Zuerst kann man die sogenannte Kopfnote wahrnehmen, diese entfaltet sich in den ersten Minuten des Riechens. Sie ist ausschlaggebend für den Kauf und hat meistens eine Zitrusfrucht-Duftnote. Die Herznote bestimmt die eigentliche Charakteristik des Duftes, da man diese Duftnote am längsten, nach dem Abklingen der Kopfnote, wahrnehmen kann. Die längste Duftwirkung hat allerdings die Basisnote. Man sollte die Duftnote nach dem persönlichen Geschmack auswählen. Eine generelle Festlegung, welche Typen eher blumige oder holzige Duftnoten tragen sollten, kann man deswegen nicht treffen. Die richtige Auswahl ist dem persönlichen Geschmack und dem Geruchssinn zu überlassen. Man sollte unterschiedlichste Duftnoten ausprobieren und dabei darauf achten, dass die Nase nur eine begrenzte Anzahl an Riechstoffen unterscheiden kann.