
Kategorie: Parfüm - Hersteller: Tommy Hilfiger - Produkttyp: Eau De Toilette - Zielgruppe: Damen - Duftnoten: Frisch, Blumig - Duftlinie: Tommy Girl

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Hugo Boss - Produkttyp: Eau De Toilette - Zielgruppe: Herren - Duftnoten: Fruchtig - Duftlinie: Bottled

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Jean Paul Gaultier - Produkttyp: Eau De Parfum - Zielgruppe: Damen, Herren, Unisex - Duftnoten: Orientalisch - Duftlinie: Gaultier²

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Lancaster - Produkttyp: Eau De Parfum, Eau De Toilette - Zielgruppe: Damen

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Thierry Mugler - Produkttyp: Eau De Parfum - Zielgruppe: Damen

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Hugo Boss - Produkttyp: Eau De Toilette - Zielgruppe: Herren - Duftlinie: Bottled

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Bvlgari - Produkttyp: Eau De Parfum

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Paco Rabanne - Produkttyp: Eau De Toilette - Zielgruppe: Herren

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Thierry Mugler - Produkttyp: Eau De Parfum - Zielgruppe: Damen - Duftlinie: Alien

Kategorie: Parfüm - Hersteller: Davidoff - Produkttyp: Eau De Toilette - Zielgruppe: Herren - Duftnoten: Frisch - Duftlinie: Cool Water
Parfum ist nicht gleich Parfum! Je nach Konzentration der Duftstoffe, der sogenannten Verdünnungsklasse, werden die einzelnen Duftwasser geordnet. Die Hersteller weichen allerdings gelegentlich von dieser ab. Man unterscheidet zwischen Eau de Solide, Eau de Cologne, Eau de Toilette, Eau de Parfum und Extrait Parfum. Das Eau de Solide ist hierbei die am stärksten verdünnte Parfumvariante, es enthält nur etwa 1-3 % an Duftstoffen. Das Eau de Cologne beinhaltet 3-5 %, es folgt das Eau de Toilette mit 6-9 %. Die Konzentration von Eau de Parfum liegt bei 10-14%. Den höchsten Wert hat jedoch das Extrait Parfum: Hier sind es 15-30% Duftstoffe. Eau de Toilette, Eau de Parfum und Extrait de Parfum gibt es ebenso in sogenannten Intense-Varianten, die eine höhere Konzentration von Duftstoffen aufweisen.Hierbei können sich die Kategorien auch überschneiden: So enthält beispielsweise Eau de Toilette zwar 6-9 % Duftstoffe, als Intense-Ausführung fällt die Konzentration jedoch eigentlich in die Kategorie des Eau de Parfum (10-14%). Die Preise für Parfums schwanken natürlich von Hersteller zu Hersteller, generell gilt aber: Je höher die Duftstoff-Konzentration, desto teurer ist das Parfum. Relevant für den Preis ist jedoch auch, wie kostspielig die Substanzen, die für das Parfum verwendet werden, sowie ihre Gewinnung sind. Dies lässt sich leicht vergegenwärtigen: Aus drei Tonnen Rosenblüten lassen sich gerade einmal ein Liter Rosenöl destillieren! Der immense Aufwand für die Herstellung eines Parfums mit Rosenöl ist leicht vorstellbar. Entsprechend sind synthetisch hergestellte Duftstoffe prinzipiell günstiger als natürliche. Der Grund: Die Herstellung des Duftes im Labor ist wesentlich effizienter als die Verarbeitung von natürlichen Rohstoffen. Anstelle der aufwändigen Zucht und Verarbeitung von beispielsweise Rosen – deren Ernte zudem jährlich schwankt und so die Ausbeute schwer vorauszusehen ist – wird nur ein Duftstofffläschchen im Labor geöffnet und der Inhalt verwendet.
Meist Männerdüfte. Hier werden verschiedene markante Duftnoten zu einem warmen Gesamtduft komponiert. Häufig werden Gräser, Lavendel und Tabak eingesetzt. | |
Hier werden –meist für Damenparfums – einer oder verschiedene Blütendüfte eingesetzt. Beispiele sind Veilchen, Rose und Orchidee. | |
Unauffällige, leichte Düfte, die dem Träger auch bei hohen Temperaturen ein unbeschwertes Gefühl verleihen. Typisch sind Aqua, Zitrusnoten oder Pfirsich. | |
Der perfekte Sommerduft. Beispiele sind Melone, Mandarine und Apfel. | |
Elegante Düfte, die an bestimmte Hölzer erinnern. Beispiele sind Zedern-, Sandel- und Rosenholzöl. | |
Klassische Parfums sind seit langer Zeit auf dem Markt und enthalten zeitlose Duftstoffe wie Veilchen, Vanille, oder Zedernholz. | |
Der Duft aus 1001 Nacht beinhaltet sinnliche Noten wie beispielsweise Vanille, Amber oder Harzdüfte. | |
Würzige Düfte sind eine meist von Männern getragene Komposition aus hervorstechenden Noten wie Hölzern, Tabak oder Gräsern. |
Die Grenzen zwischen den Kategorien sind teilweise fließend, ein aromatisches Parfum kann so auch orientalische Duftstoffe enthalten und beispielsweise Pfirsich-Duftstoffe sind sowohl „frisch“ als auch „fruchtig“. Es werden immer neue Düfte kreiert, die aus den verschiedensten Aromen zusammengesetzt werden, daher sollten Sie ruhig auch einmal „über den Tellerrand“ schauen und von Zeit zu Zeit Parfums aus anderen Duftfamilien testen.Eine weitere Kategorisierung bezieht sich auf den Ursprung eines Duftstoffs. Hier unterschiedet man zwischen Düften pflanzlichen, tierischen oder synthetischen Ursprungs. Pflanzliche Duftstoffe sind sehr vielfältig im Duft, je nachdem, welche Substanzen verarbeitet werden. Von Blüten über Hölzer bis hin zu Gräsern findet sich eine immense Bandbreite an möglichen Stoffen. Häufig verwendete pflanzliche Duftstoffe sind Rosen, Jasmin, Vanille und Pfirsich. Bei tierischen Duftstoffen handelt es sich um die Drüsensekrete von Tieren, die im Tierreich meist der Anlockung von Sexualpartnern dienen. Der bekannteste ist Moschus, der von Tieren wie dem Moschusochsen oder dem Moschushirsch produziert wird. Ein anderer regelmäßig für die Parfumherstellung verwendeter tierischer Duftstoff ist Amber (auch Ambra genannt), das von Pottwalen produziert wird. Da die Gewinnung von pflanzlichen und tierischen Duftstoffen jedoch äußerst kostspielig und aufwendig ist, wird in der heutigen Parfumindustrie vermehrt auf synthetische Duftstoffe zurückgegriffen. So müssen nicht riesige Blumenfelder gepflegt und geerntet werden. Auch auf das Töten von Tieren zur Duftstoffgewinnung kann man so verzichten. Neben ethischen Vorteilen ist die Herstellung synthetischer Duftstoffe außerdem mit wesentlich geringeren Kosten verbunden als die Gewinnung natürlicher Substanzen. Darüber hinaus sind Parfums so wesentlich länger haltbar und haften besser auf der Haut. Durch die spezifische Dosierung verschiedener chemischer Substanzen kann jeder beliebige Duft imitiert oder auch völlig neue Aromen erzeugt werden.
Natürlich darf jeder seinen Duft so wählen, wie er möchte. Mit den Geschlechtern werden aber bestimmte Attribute verbunden und entsprechend bestimmte Düfte entweder als Herren- oder Damenparfum klassifiziert. Romantisch-feminine Damen greifen beispielsweise gern zu blumigen Duftstoffen wie Veilchen oder Orchidee, während Verführerinnen ein orientalischer Duft gut steht. Sinnliches Paschuli und Amber wirken anziehend und geheimnisvoll. Zu sportlichen Frauen wiederum passen frische Duftnoten wie Aqua oder Zitrusnoten. Die Flakons sind entsprechend dem Duft, aber auch der Zielgruppe gestaltet: Romantische Frauen werden von verspielten, verschnörkelten Linien und Pastellfarben angesprochen, Verführerinnen gefallen die oft verwendeten Gold- und Rottöne und Flakons für Sportlerinnen sind häufig geradlinig gestaltet und in hellen Blau- oder Grüntönen gehalten. Auch bei Herren wird auf bestimmte Charaktereigenschaften angespielt, um Herrenparfums zu vermarkten.
Für verführerische Männer werden wie bei den Damen gern orientalische Duftnoten eingesetzt, hier sind es jedoch betont maskuline Stoffe wie Wildleder, die eine besondere Wirkung auf das andere Geschlecht haben. Vanille wird übrigens für beide Geschlechter gern als verführerische Note verwendet. Als besonders maskulin wird Tabakduft empfunden, während der trendige Herrentyp mit frischen Fruchtnoten wie Mandarine oder Apfel gut beraten ist. Der sportliche Typ wird wie bei Damen durch aquatische Düfte ausgedrückt, jedoch unterstützt durch Gräsernoten.
Unisex-Parfums haben weder einen betont weiblichen noch einen betont männlichen Duft, sie sind also geschlechtsneutral. Diese Parfumtyp-Bezeichnung ist eher informell, kaum ein Hersteller deklariert einen Duft explizit als „Unisex“. Vor allem Männer und Frauen, denen die sehr maskulin oder feminin duftenden „Damen-“ oder „Herrendüfte“ nicht zusagen, greifen gern zum Unisex-Parfum. Solche Düfte sind dezent und unaufdringlich und daher – anders als schwere Düfte – für die verschiedensten Anlässe geeignet – ob beim Sport, in der Freizeit oder auf der Arbeit. Trotz der Geschlechtsneutralität riecht ein Unisex-Duft auf Frauenhaut anders als auf Männerhaut, denn die Hormone beeinflussen den Duft. Die Flakons dieser Düfte sind meist neutral gestaltet.
Wichtig ist vor allem, den Duft nicht gleich auf die Haut zu sprühen. Gefällt Ihnen der Geruch nicht, können Sie ihn nur schwer wieder loswerden. Außerdem vermischen sich die verschiedenen getesteten Parfums zu einem einzigen Geruchsgemisch, das sehr unangenehm sein kann. Oft liegen zum Ausprobieren verschiedener Marken kleine Pappstreifen bereit, auf die Sie den Duft auftragen können. Am besten beschriften Sie die Pappstreifen mit dem jeweiligen Produktnamen und nehmen sie mit nach Hause. Denn Düfte entwickeln sich und riechen nach ein paar Stunden ganz anders als kurz nach dem Auftragen. Die Parfums, die Ihnen zusagen, sollten Sie dann noch einmal auf der Haut testen. Der Hintergrund ist, dass der Duft auf der Haut jedes Menschen ein wenig anders riecht. Wenn Sie dann noch einen Rest Geduld übrig haben, können Sie das Parfum vor dem Kauf noch einen Tag auf der Haut lassen, um eventuelle allergische Reaktionen auszuschließen. In der Praxis haben die wenigsten – verständlicherweise – so viel Zeit und Geduld für den Parfumkauf. Doch zumindest das Auftragen erst auf Pappstreifen und danach auf die Haut sowie ein kurzes Einwirken vor der Duftprobe sollten Sie beherzigen. Noch ein letzter Tipp: Testen Sie nicht zu viele Parfums auf einmal! Die menschliche Nase kann nicht beliebig viele Gerüche voneinander unterscheiden, daher sollten Sie nicht mehr als drei oder vier Düfte an einem Tag ausprobieren.
Natürlich sollen Sie sich mit Ihrem Duft wohl fühlen, doch er sollte auch zu Ihrem Typ passen und Ihre Persönlichkeit unterstreichen. Je nach Geschlecht sind verschiedene Düfte die richtige Wahl. Bei den Damen gilt: Sind Sie ein verführerischer Typ? Dann sind orientalische Düfte genau das richtige für Sie, beispielsweise Patchouli oder Amber. Solche Düfte sind eher schwer und betörend. Zu romantischen Typen passen blumige, zarte Düfte von Jasmin und Veilchen. Sportliche Damen wählen hingegen besser ein aquatisches, frisches Parfum in Duftrichtungen wie Aqua oder Melone. Für die Herren passen je nach Typ andere Düfte: Verführerische Männer legen gern Aromen wie Leder oder Vanille auf. Wer besonders maskulin ist, unterstreicht dies am besten mit orientalischem Moschus oder Tabak, und sportlich-leger wirken Sie mit Gras- und Aquanoten.Doch nicht nur Sie selbst sind ein wichtiges Auswahlkriterium, auch Jahreszeit und Anlass spielen eine Rolle. Die Jahreszeit ist tatsächlich ein wichtiger Punkt bei der Wahl des richtigen Parfums. Denn welches Parfum uns als angenehm erscheint, hängt stark von der Temperatur und natürlich vorkommenden Gerüchen ab. Im Frühling und Sommer sind leichte Düfte empfehlenswert, beispielsweise Blumen- oder Zitrusdüfte und aquatische Noten. Der Herbst ist genau die richtige Jahreszeit für erdige, holzige Düfte, im Winter sind sogar schwere und verführerische Varianten nicht mehr tabu. Passen Sie den gewählten Duft jedoch auch dem Anlass an: Auf der Arbeit sollten Sie ein möglichst dezentes, unaufdringliches Parfum wählen, denn Ihre Kollegen verbringen einen großen Teil des Tages im wahrsten Sinne des Wortes in Ihrem „Dunstkreis“. Stellen Sie sich vor, ein Mitarbeiter würde ein penetrantes Parfum tragen und Sie müssten es den ganzen Tag riechen. Mit leichten Blumendüften als Dame und aquatischen Parfums als Herr sind Sie auf der sicheren Seite. In der Freizeit können Sie etwas freier in der Wahl des Riechwassers sein, und vor allem abends in der Disco können Sie ruhig etwas mehr auftragen. Planen Sie einen romantischen Abend, können Sie auch einen aphrodisierenden Duft auflegen – hier dürfen es gerne Ylang-Ylang, Sandelholz oder Patschuli sein.
Auch wenn es verführerisch scheint, sich mit vielen Sprühstößen einzunebeln, sollten Sie dies vermeiden. Denn so angenehm ein Parfum riechen kann, wenn jemand eine wahre Parfumwolke hinter sich herzieht, empfinden das die meisten als unangenehm. Bedenken Sie immer, dass Sie selbst das Parfum nicht so intensiv wahrnehmen wie die Leute um Sie herum. Wenn man es nicht mehr riecht, denkt man oft, andere würden es auch nicht mehr wahrnehmen, aber meist ist dem nicht so. Gerade bei hochkonzentrierten Parfums kann man schnell zu viel auftragen. Sprühen Sie auch nicht einfach einen beliebigen anderen Duft auf, wenn Sie den alten nicht mehr riechen – so können unangenehme Mischungen entstehen. Wenn Sie den Duft innerhalb weniger Stunden wechseln möchten, sollten Sie die betreffenden Körperstellen vorher abwaschen. Wenn Sie übrigens vor dem Auftragen eine geruchsneutrale Feuchtigkeitscreme auf die Körperstelle auftragen, auf die später das Parfum kommt, hält der Duft länger.
Wenigen ist wirklich bewusst, dass auch Parfum nicht ewig haltbar ist. Grundsätzlich gilt, dass ein Riechwasser umso länger haltbar ist, desto mehr Alkohol es enthält. Daher sind die stärker verdünnten Eau de Colognes und Eau de Toilettes grundsätzlich länger verwendbar als beispielsweise Eau de Parfums. Auch die Qualität des Duftwassers ist für die Haltbarkeit entscheidend. Selbst der Flakon hat einen Einfluss, denn wenn dieser über einen Zerstäuber verfügt, ist der Inhalt vor Schmutzpartikeln geschützt und erhält so länger seinen ursprünglichen Duft. Zudem hält getöntes Glas das schädliche Licht zumindest teilweise ab. Die optimale Aufbewahrung eines Parfums ist an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort, der möglichst geruchsneutral sein sollte. Setzen Sie immer den Deckel auf, wenn Sie das Parfum benutzt haben.Ein „gekipptes“, also nicht mehr haltbares Parfum erkennen Sie übrigens an verändertem Geruch, Farbe und/oder Konsistenz. Auch, wenn Parfums in größeren Flakons mengenmäßig günstiger sind als kleinere Größen, sollten Sie auf letztere zurückgreifen, wenn Sie keinen sehr hohen Parfumverbrauch haben. So können Sie den Inhalt leichter innerhalb der Haltbarkeit, die bei etwa ein bis drei Jahren liegt, verbrauchen und müssen keine Reste wegwerfen.
Verzichten Sie bei allergischen Hautreaktionen auf das Auftragen von Parfum auf Haare oder Kleidung. Streichen Sie sich nämlich mit der Hand über die Haare oder reibt die eingesprühte Kleidung versehentlich an der Haut, tritt die allergische Reaktion trotzdem auf! Auf der Kleidung kann sich Parfum darüber hinaus nicht richtig entfalten und mit etwas Pech sogar Flecken verursachen. Als Faustregel gilt: Verwenden Sie neue Produkte, die Duftstoffe enthalten, am besten erst einmal an einer kleinen Stelle an der Innenseite des Unterarms. Wenn Sie nach rund 24 Stunden keine Reizungen feststellen, sind Sie meist auf der sicheren Seite. Pflegeprodukte gibt es übrigens häufig auch ohne Duftstoffe. Und falls Sie auf einen synthetischen Bestandteil allergisch reagieren, könnte Naturkosmetik oder ein Naturparfum eine Alternative für Sie sein.
Ein Trend durchzieht den Parfummarkt: Immer mehr – mehr oder weniger prominente – Stars bringen unter ihrem Namen ein eigenes Duftwasser auf den Markt. Vor allem weibliche Prominente kreieren Düfte, aber auch die Herren holen mächtig auf. Ob Kylie Minogue oder Jennifer Lopez, Antonio Banderas oder Justin Bieber – die Liste der Star-Flakons ist lang. Viele Fans kaufen sich diese Parfums blind, weil Sie so viel wie möglich von ihrem Idol besitzen möchten. Doch vor dem Kauf sollte man den Duft unbedingt testen und sich nicht allein vom Namen und einem schönen Fläschchen blenden lassen. Denn der Duft sollte Ihnen gefallen und natürlich auch zu Ihrem Charakter passen.
Heute gibt es eine unüberschaubare Vielzahl an Duftrichtungen, sodass man schnell den Überblick verlieren kann. Für eine bessere Einordnung wurden daher die sogenannten Duftfamilien konzipiert, die die Duftstoffe in Kategorien einteilen und so für eine leichtere Einordnung sorgen. Obwohl die Hersteller und Fachquellen oft uneinheitliche Bezeichnungen für die Duftfamilien verwenden, haben sich acht Kategorien als gängige Unterteilung herausgebildet: Die Gruppen der aromatischen, blumigen, frischen, fruchtigen, holzigen, klassischen, orientalischen und würzigen Düfte findet man fast überall. Blumige Düfte beinhalten beispielsweise alle Blütenessenzen, während holzige Düfte an einen Spaziergang durch den Wald erinnern. Die einzelnen Duftfamilien überschneiden sich teilweise, sodass ein Duftstoff in mehreren Kategorien auftauchen kann. So ist Grapefruit beispielsweise sowohl ein fruchtiger als auch ein frischer Duft. Ein wichtiges Ergebnis der Aufteilung von Düften in Duftfamilien ist die schnelle Orientierung des Kunden. Denn die Duftfamilien sind mit Adjektiven versehen, sodass man sich sofort etwas darunter vorstellen kann. Bei der Bezeichnung „orientalisch“ denkt man beispielsweise sofort an die schweren und betörenden Düfte aus 1001 Nacht.
Wenn Sie ein Parfum kaufen wollen, sollten Sie einige Tipps beherzigen, um den richtigen Duft für sich zu finden. Sprühen Sie Parfums beispielsweise erst einmal auf einen Pappstreifen und lassen Sie dem Duft eine Weile Zeit, sich zu entfalten. Erst, wenn er Ihnen gefällt, sollten Sie ihn auf die Haut auftragen. Dort riecht er übrigens noch einmal anders, da der Duft auch von den Hormonen beie mehr als drei oder vier Düfte an einem Tag, denn irgendwann „streikt“ die Nase regelrecht und kann die Gerüche nicht mehr richtig wDas Parfum sollte Ihre Persönlichkeit unterstreichen und zu Ihrem Typ passen. So erzeugen beispielsweise sportliche Typen, die schwer nach Vanille und Zimt duften, Verwunderung. Je nach Geschlecht sind verschiedene Duftstoffe für unterschiedliche Typen geeignet. Ob romantisch, verführerisch oder sportlich, die Fülle an Parfums hält für jeden Charakter den passenden Duft bereit. Auch dem Anlass und der Jahreszeit sollten Sie den Duft anpassen. Auf der Arbeit sind andere Richtungen gefragt als bei einem Candlelight-Dinner, im Sommer andere Parfums als im Winter.
Um möglichst lange gut zu riechen, sollten Sie das Parfum richtig auftragen. Neben Sprührichtung und Entfernung ist es wichtig, die Menge des Riechwassers zu beachten. Auch die richtige Körperstelle macht viel aus. Und vergessen Sie nicht: Parfum hat nur eine begrenzte Haltbarkeit, je nach Aufbewahrungsort sollten Sie das Duftwasser in ein bis drei Jahren verbraucht haben. Allergiker, bei denen bestimmte Duftstoffe zu Haut- oder Atemwegsreizungen führen, müssen auf Parfum mit den entsprechenden Inhaltsstoffen verzichten. Bei Allergien auf synthetische Stoffe können jedoch Naturparfums, die nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten, oder unparfümierte Duftwasser eine gute Alternative sein.
