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Lautsprecher Ratgeber

Um den richtigen Lautsprecher auswählen zu können, ist es zunächst wichtig, seine Funktionsweise zu verstehen: Die Aufgabe eines Lautsprecher ist es, elektrische Signale in Schall umzuwandeln. Dabei erzeugt ein Magnet im Inneren des Lautsprechers ein Magnetfeld, welches eine Membran in Schwingung versetzt. Diese werden wiederum in Schallwellen übersetzt.

Zunächst ist zu entscheiden, welche Art von Lautsprecher für Sie am geeignetsten ist. Hier sollten Sie sich überlegen, für welche Zwecke der Lautsprecher gedacht ist:
Hören Sie regelmäßig Musik oder suchen Sie nach Lautsprechern, die Ihre Heimkinoanlage vervollständigen? Bei der Auswahl sollten Sie zudem die Gegebenheiten Ihrer Räumlichkeiten beachten: Verfügen Sie über ausreichend Platz für große Standlautsprecher oder sollten Sie lieber auf platzsparende Wand- oder Deckenlautsprecher zurückgreifen? Zudem sollten Sie sich fragen, ob Sie nur gelegentlich Musik hören oder viel Wert auf einen guten Sound legen

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick, welche Lautsprecher-Typen und -Systeme zur Auswahl stehen und worauf Sie beim Kauf von Lautsprechern achten sollten.

1. Lautsprecher-Typen

Welche Art von Lautsprecher für Sie die beste Wahl ist, hängt zum einen von Ihren Bedürfnissen und zum anderen von Ihren zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten ab.

Standlautsprecher

Standlautsprecher bestehen zumeist aus drei Systemen. Dabei gibt es jeweils ein Chassis für:

  • Hochtonbereich
  • Mitteltonbereich
  • Tieftonbereich
Standlautsprecher

Die Frequenzweiche leitet die elektrischen Signale in die verschiedenen Chassis, in denen der entsprechende Ton dann wiedergegeben wird. In der Regel werden Standlautsprecher an Musikanlagen angeschlossen – bei Heimkinoanlagen sind sie dagegen weniger üblich, da hier für jedes Chassis ein eigener Lautsprecher genutzt wird.

Vorteile:
  • Kann Töne aus allen Frequenzbereichen wiedergeben.
  • Durch vorhanden Tieftöner kein separater Subwoofer vonnöten.
Nachteile:
  • Nehmen viel Platz in Anspruch und sind daher nur für große Räume geeignet.

Mobile Lautsprecher

Mobile Lautsprecher sind vor allem für diejenigen interessant, die häufig verreisen. Da sie mit einem Akku oder Batterien betrieben werden, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Lieblingsmusik auch unterwegs zu hören, beispielsweise beim Camping oder auf längeren Reisen. Folgendes gilt es dabei zu beachten:

  • Bluetooth: Möglichkeit, die Lautsprecher beispielsweise mit Ihrem Smartphone zu verbinden
  • USB-Anschluss: Für MP3-Player / USB-Sticks
  • Für sehr lange Betriebsdauer: Ersatzakku / Ersatzbatterien empfehlenswert

Manche Modelle sind auch mit einem Radio ausgestattet, sodass Sie für das Abspielen von Musik nichts weiter benötigen als die Lautsprecher.

Die Nachteile:
  • Geringere Klangqualität als bei stationären Lautsprechern
  • Begrenzte Laufzeit aufgrund des Batterie- bzw. Akkubetriebes
Wand- und Deckenlautsprecher

Diese Art von Lautsprecher wird ohne Gehäuse direkt in die Wand bzw. in die Decke eingebaut. Da ein nachträglicher Einbau sich als sehr schwierig erweist, sollten die Lautsprecher schon bei Hausbau berücksichtigt werden. Wer dennoch nachträglich Decken- oder Wandlautsprecher haben möchte, sollte auf folgende Voraussetzungen achten:

  • Wand: Betonwände ungeeignet, vorgesetzter Trockenbau besser geeignet*
  • Decke: Sollte abgehängt sein, sprich, eine Leichtbaudecke wird unter die eigentliche Rohdecke gehängt; der Zwischenraum kann dann für Installationen genutzt werden
  • Mietwohnung: Erlaubnis des Vermieters unbedingt einholen

Da sie direkt in die Wand bzw. Decke eingelassen werden, wird vergleichsweise nur wenig Schallenergie nach hinten abgegeben, sodass vor allem im Mitteltonbereich sowie im Bass ein höherer Wirkungsgrad, also mehr Lautstärke, entsteht.

Die größten Vorteile von Wand- und Deckenlautsprechern auf einen Blick:

  • Auch im Bereichen wie Badezimmer, Sauna oder Terrasse möglich**
  • Sehr platzsparend

* Beachten Sie, dass das Klangbild mit großer Wahrscheinlichkeit verzerrt wird, da die Trockenbauwand mitschwingt.

** Unbedingt auf den „IP-Code“ („International Protection Code“) achten, der Ihnen genauestens Auskunft darüber gibt, für welche Bereiche der Lautsprecher geeignet ist.


Breitbandlautsprecher

Breitbandlautsprecher sind wohl die am meisten eingesetzten Lautsprecher. Sie sind in Radio- und TV-Geräten sowie bei Telefonen und Türsprechanlagen zu finden.

Vorteil:
  • Decken alle hörbaren Frequenzen ab, da die Töne nur über ein Chassis wiedergegeben werden ist kein Einsatz einer Frequenzweiche nötig
Nachteil:
  • Da die Töne über ein Chassis wiedergegeben werden, entsteht oftmals ein verzerrtes Klangbild
Dockingstationen

Dockingstationen können flexibel in der Wohnung positioniert werden. Sie eignen sich für:

Mobile Lautsprecher
  • MP3-Player
  • Smartphones
  • Tablets

Diese werden entweder über:

  • eine Steckschnittstelle*
  • Bluetooth oder
  • einen Klinkenstecker mit der Station verbunden**

* Hier besteht der Vorteil, dass der Akku des Geräts während der Benutzung der Dockingstation aufgeladen wird.

** Hier besteht der Nachteil, dass das Gerät nicht über eine Fernbedienung bedienbar ist.

Vorteile:

  • Deutlich kleiner als andere Lautsprecher-Arten
  • Zeichnen sich durch eine außerordentlich große Design-Vielfalt aus

Nachteile:

  • Die Klangqualität ist deutlich schlechter als bei stationären Anlagen, reicht jedoch für gelegentliches Musikhören im Arbeits- oder Badezimmer vollkommen aus.
Subwoofer

Bei Subwoofern handelt es sich um spezielle Basslautsprecher. Diese geben einen Frequenzbereich von 30 bis 150 Hertz wieder. Zumeist werden Subwoofer als Ergänzung zu einer Heimkinoanlage gekauft. Für Musikanlagen sind sie weniger relevant, da die Basstöne über einen integrierten Tieftöner wiedergegeben werden. Es wird zwischen zwei Typen unterschieden:

Subwoofer
  • Frontfire / Direktstrahler: Strahlt die Basstöne direkt in den Raum
  • Downfire : Gibt den Bass in den Boden ab

Bezüglich des Klangbildes ist hier kein großer Unterschied erkennbar.

Für welche Art von Lautsprecher Sie sich entscheiden, sollte von folgenden Faktoren abhängen:

  • Downfire-Modelle sind nur dann zu empfehlen, wenn Sie entweder über Betonböden verfügen oder in Ihrem eigenen Haus leben. In einer Mietwohnung könnten starke Bässe die Nachbarn, die unter Ihnen wohnen, stören.
  • Frontfire-Modelle können dagegen auch auf Holzböden platziert werden. Wichtig ist hier, dass sich zwischen dem Hörer und dem Subwoofer keine Gegenstände befinden sollten, da andernfalls die Schallwellen abgefangen werden.

Heimkinoanlagen
Heimkinosysteme

Im Bereich der Heimkinoanlagen gibt es verschiedene Surround-Systeme. Angefangen von 2.1. –Systemen gibt es mittlerweile sogar Systeme bis 7.1.:

  • Ein 2.1. Modelle besteht aus zwei Front-Lautsprechern und einem Subwoofer
  • Bei allen höher liegenden Modelle werden die Frontlautsprecher um Center-, Surround- und Backlautsprecher erweitertet
Vorteil:
  • Heimkinoanlagen sorgen für ein echtes Kino-Feeling im eigenen Wohnzimmer
  • Auch Beamer und AV-Receiver/Verstärker können angeschlossen werden
Nachteil:
  • Für solche Anlagen sollte ausreichend Raum vorhanden sein

Übersicht
Lautsprecher-Art Vorteile Nachteile
Standlautsprecher - Geben auch sehr tiefe Bässe wieder, ein zusätzlicher Subwoofer ist in der Regel nicht nötig
- Kein Klangverlust bei hoher Lautstärke
- Nehmen viel Platz in Anspruch und sind nur für große Räume geeignet
Mobile Lautsprecher - Musikhören ohne Kabel
- Können flexibel transportiert werden
- Geringe Soundqualität
- Begrenzte Laufzeit
Wand- und Deckenlautsprecher - Besonders platzsparend - Hoher Aufwand beim Einbau von Wandlautsprechern (Betonwand)
- Deckenlautsprecher nur bei abgehängten Decken zu empfehlen
Breitbandlautsprecher - Arbeiten ohne weitere Hilfslautsprecher - Verzerrtes Klangbild, wenn ein hoher Ton zeitgleich mit tiefen Tönen wiedergegeben wird
- Durch geringe Membranmasse unsaubere Wiedergabe von tiefen Tönen
Dockingstation - Geräteakku wird zeitgleich aufgeladen (außer bei Anschluss über Klinkenstecker)
- Große Auswahl an außergewöhnlichen Designs
- Geringe Soundqualität
Subwoofer - Verbessert deutlich das Volumen des Klangbildes
Heimkino Lautsprecher - Echtes Kino-Feeling auch Zuhause - Entsprechende Raumgröße muss vorhanden sein

2. Lautsprecher-Systeme

Idealerweise sollte ein Lautsprecher alle Frequenzen von hohen bis tiefen Tönen gleich laut wiedergeben. Da dies aus physikalischen Gründen nicht möglich ist, werden die Frequenzen über auf zwei oder mehr Lautsprecher verteilt, sodass sich die nachfolgenden Lautsprecher-Systeme ergeben. Zudem gibt es auch noch 4-Wege-Systeme oder solche, die über einen zusätzlichen Tieftöner verfügen. Damit kein Frequenzbereich doppelt wiedergegeben wird und keine Löcher beim Wiedergeben der Töne entstehen, wird eine Frequenzweiche in den Lautsprecher eingebaut.

2-Wege-Systeme

2-Wege-Systeme

  • Hochtöner
  • Tieftöner

3-Wege-Systeme

  • Hochtöner
  • Mitteltöner
  • Tieftöner

Zudem gibt es noch die oben genannten Breitbandlautsprecher, die ohne weitere Hilfslautsprecher, sprich ohne Frequenzweiche, arbeiten. Bei den verschiedenen Wege-Systemen gilt, dass das Klangbild umso feiner wiedergeben wird, je mehr Systeme der Lautsprecher aufweist. Allerdings reicht für gelegentliches Musikhören ein Breitbandlautsprecher aus. Musikliebhaber sollten dagegen auf ein 3-Wege-Systeme zurückgreifen.


3. Chassis

Als Chassis wird der unbewegliche Teil eines Lautsprechers – sprich alles außer der Membran – bezeichnet. Dabei wird zwischen Hoch-, Mittel- und Tieftönern unterschieden. Die Chassis bieten unterschiedliche Voraussetzungen, um verschiedene Tonfrequenzen zu erzeugen. So erfordern beispielsweise höhere Töne ein kleineres Chassis.

Die verschiedenen Chassis unterscheiden sich in ihren Frequenzbereichen, welche Sie in nachfolgender Tabelle entnehmen können.

Chassis Frequenzbereich in Hertz [Hz]
Hochtöner 2.500-20.000
Mitteltöner 400-2.500
Tieftöner 40-400

Bei Hochtönern können des Weiteren verschiedene Lautsprecher-Typen unterschieden werden.

Kalottenhochtöner

Üblicherweise weist die Membran eines Lautsprechers die Form eines Kegels auf. Bei Kalottenhochtönern ist dies nicht der Fall, hier ist die Membran wie eine Kuppel geformt. Dabei ist die Kalotte mit einer Randaufhängung befestigt, die zumeist aus Kunststoff besteht.

Piezo-Hochtöner

Piezo-Hochtöner sind weder mit einem Magneten noch mit einer Spule ausgestattet, sondern ein Piezokristall, der in der Regel aus Keramik besteht, wird durch elektrische Spannungen zum Schwingen gebracht. Die entstehenden Bewegungen werden dann an eine kleine Konusmembran weitergeleitet. Da ein Piezo-Hochtöner nur mit sehr wenig Energie arbeitet, wird er nur für den Hochtonbereich eingesetzt. Das wiederum bedeutet jedoch, dass der Lautsprecher bei tiefen Frequenzen nicht belastet wird, sodass er ohne Frequenzweiche parallel zu Tief- und Mitteltönern geschaltet werden kann. Des Weiteren ist es sinnvoll, den Hochtöner nicht alleine ohne andere parallel geschaltete Lautsprecher arbeiten zu lassen, da es ansonsten zu einer Überbetonung des Obertonbereichs kommen kann.

Bändchenhochtöner

Bändchenhochtöner gehören zu den schnellsten Schallwandlern unter allen Lautsprechern. Dabei ist ein Bändchen aus Aluminium zwischen zwei entgegensetzt gepolte Magnetplatten gespannt. Das Bändchen bewegt sich, sobald Strom hindurchfließt. Das bedeutet, dass sich Membran und Spule synchron bewegen, was den Bändchenhochtöner das schnelle Arbeiten ermöglicht. Allerdings kann dieses Hochtonsystem nur einen vergleichsweise geringen Wirkungsgrad erzeugen.



Übersicht

Hochtonsystem Vorteile Nachteile
Kalottenhochtöner - Großer Abstrahlwinkel
- Hoher Wirkungsgrad
- Gute Linearität bis über 20.000 Hertz
- Randaufhängung kann zu negativen Auswirkungen des Frequenzgangs führen und Töne werden nicht harmonisch wiedergegeben
Piezo-Hochtöner - Kann ohne Frequenzweiche parallel zu Mittel- und Hochtöner geschaltet werden
- Hohe Belastbarkeit
- Hoher Wirkungsgrad
- Übertonung des Obertonbereichs durch den hohen Wirkungsgrad
Bändchenhochtöner - Schnellste Schallwandler, da Spule und Membran identisch
- Schallwiedergabe von bis zu 30.000 Hertz möglich
- Geringe Impedanz (Erklärung: siehe nächster Abschnitt)

- Geringer Wirkungsgrad

4. Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Nachdem Sie sich entscheiden haben, welche Art von Lautsprecher, System und Chassis Ihren Ansprüchen gerecht wird, gibt es allerdings noch einige Bewertungsfaktoren, auf die Sie ein besonderes Augenmerkt legen sollten. Beim Kauf von Lautsprechern ist zu empfehlen, diese im eigenen Heim probezuhören, denn egal wie überzeugend die technischen Daten sind, so zeigt sich das wahre Können des Lautsprechers erst in seiner endgültigen Umgebung.

  • Nennleistung: ist nach DIN 45573 genormt und wird in Watt angegeben. Sie sagt aus, welche elektrische Leistung ein Lautsprecher im Dauerbetrieb aufnehmen und abgeben kann.
  • Frequenzgang: besagt, wie sauber die Frequenzweiche arbeitet. Dieser sollte daher eine gerade Linie ohne Ausschläge nach oben oder unten darstellen, sodass die Töne harmonisch wiedergegeben werden.
  • Klirrfaktor: ist das Maß für unerwünschte Verzerrungen und sollte maximal 0,1 Prozent betragen. In der Regel ist hier jedoch besser, auf das eigene Gehör zu vertrauen.
  • Frequenzbereich: sollte zwischen 20 und 20.000 Hertz liegen. Darüber- oder darunterliegende Frequenzen kann das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmen, sodass das Klangbild verzerrt werden würde.
  • Wirkungsgrad: gibt den Schalldruck in Dezibel an, den der Lautsprecher bei einem Watt Verstärkerleistung in einem Meter Abstand ausgibt; je höher der Wirkungsgrad, desto lauter der Lautsprecher
Leistung in Watt [W] Schalldruck in Dezibel [dB]
1 W 93 dB
2 W 96 dB
4 W 99 dB
8 W 102 dB
16 W 105 dB
32 W 108 dB
64 W 111 dB
128 W 114 dB
256 W 117 dB
512 W 120 dB
  • Impedanz: wird in Ohm angegeben und besagt, dass je höher der Wert ist, desto mehr Energie muss die Musikquelle, in der Regel der Verstärker, aufbringen, um Töne zu erzeugen. Zumeist liegt dieser Wert zwischen vier und acht Ohm. Allerdings ist darauf zu achten, dass Lautsprecher und Verstärker denselben Wert aufweisen, da andernfalls beide Schäden davontragen können. Im Zweifelsfall gilt: Die Leistung des Verstärkers sollte über der des Lautsprechers liegen.
  • Kabelanschlüsse: Kurze Kabel sind in der Regel besser als lange. Genauso verhält es sich mit dem Durchmesser des Kabels: je dicker, desto besser, denn dicke Kabel bieten weniger Widerstand. Weiterhin sind Schraubanschlüsse Klemmen vorzuziehen, da sie zum einen weniger schnell abbrechen und zum anderen einen reineren Klang bieten, da das komplette Kabel mit dem Lautsprecheranschluss in Kontakt kommt. So wird gewährleistet, dass keine Tondaten verloren gehen
  • Aktiv- und Passivlautsprecher: Aktivlautsprecher haben einen integrierten Verstärker und können so selbstständig arbeiten (beispielsweise PC-Lautsprecher). Passivlautsprecher müssen an einen externen Verstärker oder eine Kompaktanlage mit Verstärker angeschlossen werden, um sauber arbeiten zu können.

5. Positionierung der Lautsprecher

Positionierung von Stereolautsprechern

Damit sich die Schallwellen komplett entfalten können, ist es wichtig, dass die Lautsprecher frei stehen. Aus diesem Grund sollten sie nicht in Ecken, Erkern oder unter Dachschrägen aufgestellt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Lautsprecher zur hinteren Wand mindestens einen halben Meter, besser einen ganz Meter Abstand, und zu den Seitenwänden mindestens einen Meter Abstand haben sollten. Weiterhin sollten Hörer und Lautsprecher ein gleichseitiges Dreieck darstellen, wobei die Hochtöner auf Höhe der Ohren sein sollten. Kommt es zu einem unangenehmen Dröhnen, Rauschen oder Kratzen, ist zu empfehlen, Schwingungsdämpfer unter die Lautsprecher zu legen.

Positionierung von Heimkinolautsprechern

Bei einer Heimkinoanlage gilt es in der Regel mehr als zwei Lautsprecher in die richtige Position zu bringen. Hier ist es noch wichtiger, die Lautsprecher optimal zu platzieren, damit sich der Raumklang frei entfalten kann. Dabei werden die Lautsprecher wie folgt aufgestellt:

  • 2 Front-Lautsprecher rechts und links vor dem Fernseher
  • 1 Center-Lautsprecher mittig auf oder unter den Fernseher
  • 2 Surround-Lautsprecher rechts und links hinter oder neben dem Sitzplatz
  • Alle weiteren Lautsprecher werden halbmondförmig hinter dem Sitzplatz positioniert

Sind die Lautsprecher aufgestellt, müssen diese nun über den AV-Receiver, welcher die Basis aller Komponenten der Anlage darstellt, eingestellt werden. Dazu müssen Sie

1. die Größe der Lautsprecher einstellen,
2. die Abstände zum Sitzplatz angeben und
3. die Übergangsfrequenz* von Satellit zu Subwoofer bestimmen.

Sind diese Einstellungen vorgenommen, werden die Lautsprecher über einen integrierten Rauschgenerator eingepegelt. Das bedeutet, dass die Lautsprecher nacheinander angespielt werden und Sie von Ihrem Sitzplatz aus den Ton jedes einzelnen Lautsprechers so einstellen müssen, dass dieser immer in gleicher Lautstärke bei Ihnen ankommt.

* Die Übergangsfrequenz bestimmt, ab wann die Basstöne nicht mehr von den Satelliten, sondern vom Subwoofer abgespielt werden. Dabei gilt: Je größer die Frontlautsprecher, desto kleiner die Übergangsfrequenz.

Einige AV-Receiver haben auch eine Einmess-Automatik integriert, die dafür sorgt, dass sich die Lautsprecher von selbst einpegeln. Allerdings sollten Sie darauf nicht blind vertrauen.

Weiterhin ist zu beachten, dass die Lautsprecher, egal ob es sich um eine Musik- oder Heimkinoanlage handelt, eingespielt werden sollten, denn sowohl die Sicke als auch die Membran müssen erst einmal „warmlaufen“. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie Musik in voller Lautstärke abspielen sollten. Im Gegenteil – stellen Sie hierzu beispielsweise ein Zwischenstationsrauschen eines UKW-Empfängers ein und lassen Sie dieses auf mittlerer Lautstärke 24 Stunden laufen. Alternativ können Sie auch normal Musik laufen lassen, allerdings dauert das Einspielen dann länger.

Wenn Sie noch immer nicht sicher sind, welcher Lautsprecher-Typ der richtige für Sie ist, kann Ihnen die folgende Tabelle behilflich sein:

Lautsprecher