Ein separater Raum, der sowohl für Lebensmittel wie Fleisch, als auch für Getränke zur Verfügung steht nennt man Kühlraum. Doch wenn man es genau betrachtet, ist so ein Raum nichts anderes als ein großer Kühlschrank. In der Regel wird der Raum bei einer Temperatur von 4°Celsius betrieben und soll dafür sorgen, dass die Lebensmittel, die sich in ihm befinden, gut gekühlt werden. Jedoch ist jeder gekühlte Raum mit einer separaten Kühlanlage ausgestattet. Der Vorteil zum Kühlschrank ist, dass der Raum wesentlich größer ist und somit auch viel mehr Ware in ihm untergebracht werden kann. Besonders bei einer Party hat das noch einen großen Vorteil. Denn Getränke für die Party können in großen Mengen vorgekühlt werden.
Viele Getränkemärkte bieten den Service für ihre Kunden an, die benötigten Getränke einen Tag vorher kaltzustellen. Da die Kühlräume in den Gewerberäumen Tag und Nacht laufen, sind natürlich auch die Waren, die sich in ihnen befinden immer gekühlt. Gerade in den Getränkemärkten, in denen im Sommer gerne Getränke aus dem Kühlhaus bevorzugt werden, ist der Stromverbrauch in dieser Zeit höher, als in den Wintermonaten. Natürlich muss das Kühlhaus auch in den heißen Monaten mehr arbeiten, als in den kalten Monaten. So kann es sein, dass sich an der Kühlanlage Eis bildet, welches von Zeit zu Zeit abgetaut werden muss. Durch kurzes Ausschalten ist dieses aber schnell abgetaut. Das Kondenswasser sollte in einem großen Gefäß aufgefangen werden, welches auch in bestimmten Abständen geleert werden muss.
Aber nicht nur Getränke sondern auch leicht verderbliche Lebensmittel werden oftmals in einem Kühlraum gelagert. Besonders rohes Fleisch beim Metzger muss gekühlt werden und wird daher in so einen Raum gestellt. Auch Obst und Gemüse wird so gekühlt und natürlich sind der Räume mal größer, mal kleiner, je nach Bedarf des Betriebs.