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Der umfangreiche Kosmetik Ratgeber

1. Kosmetik

Mit Kosmetik verbindet man in erster Linie die dekorative Kosmetika, also Produkte zur (optischen) Hautpflege im Gesicht, insbesondere durch Schminke. Reinigungsprodukte fallen aber genauso unter die Kosmetik wie Pflege- und Hilfsstoffe. Bei der Vielzahl an Make-Ups und deren Anwendungsfeldern spielt der persönliche Geschmack eine wichtige Rolle – dennoch sind Hauttyp, Verträglichkeit bis hin zu Inhaltsstoff-Allergien Punkte, die dem vorangestellt werden müssen.

1.1 Die dekorative Kosmetik

Die dekorative Kosmetik umfasst die Schönheitspflege des Gesichts und Körpers. Unterschieden wird beim Auftragungsort zwischen Augen-, Lippen, Gesichts- und Körperkosmetik sowie bei der Funktion zwischen Reinigung, Pflege, Schutz und Make-Up.

Augenauge

Die Klassiker für Augen sind Eyeliner und Kajal, mit denen man feine, meist schwarze Linien um das untere Augenlid ziehen kann. Während Eyeliner auf Wachs basieren, bestehen Kajal größtenteils aus Pflanzenölen und Fett. Lidschatten hingegen wird breiter, per Pinsel oder Applikator, aufgetragen. Alle haben gemeinsam, dass der Ausdruck der Augen verändert oder verstärkt wird. Lidschatten wirken dabei weicher als Kajal, sind jedoch meist auffälliger.

Mascara, oder Wimperntusche, hingegen verfärbt, betont oder verlängert optisch die Wimpern. Der flüssige Farbstoff wird dabei mit einerfeinen Bürste aufgetragen. Der Fülleffekt wird teilweise durch Kunstseide- oder Nylonfasern im Mascara verstärkt. Mit Augenbrauenstiften können Augenbrauen nachgezogen, verstärkt oder geformt werden.

Lippen

Der Lippenstift ist wohl eines der ältesten und meistverkauften Kosmetikprodukte der Welt. Heutzutage bestehen Lippenstifte aus Ölen, Wachsen und chemischen Farbpigmenten. In der Naturkosmetik< wird auf Farbpigmente verzichtet. Lippenstifte mit Feuchtigkeitscremes und solche, die kaum abfärben, haben sich in den letzten Jahren auf dem Markt etabliert.

Lipgloss sind flüssige Feuchtigkeitsspender, die, angereichert mit Make-Up, die Lippen zum Glänzen und Glitzern bringen. Verschiedene Farben und Geschmacksrichtungen lassen Lipgloss gerade für Mädchen Einstiegskosmetika werden. Sie werden mit Pinsel oder in Tuben vertrieben.

Lipliner sind das Pendant zu Eyeliner. Durch den entstehenden Rand um die Lippen, werden diese klarer definiert und wirken sinnlicher.

Haut

Camouflage umfasst alle Kosmetika, die im Vergleich zur herkömmlichen Schminke eine höhere Pigmentdichte haben. Sie sollen Mitesser, Augenränder, Narben, Feuermale und ähnliches kaschieren. Unter die Camouflage fallen Abdeckcremes, Concealer als spezielle Creme fürs Gesicht, Puder und Rouge für die Wangen. Die meist talkumartigen Puder sind nicht mehr nur noch mit rotem Farbstoff versetzt, sondern erstrahlen auch in blau, violett, terrakotta und ähnliches.

Als Grundlage für Make-Up dient die Foundation (Grundierung). Diese sollte ein bis zwei Nuancen heller sein als das Make-Up das danach aufgetragen wird. Es beseitigt Augenringe, Hautunebenheiten und lässt die Haut glatter erscheinen. Die verschiedenen Make-Up-Cremes, Mousses und Fluids sollten nach Hauttyp, Stil und Anlass ausgewählt werden.

Grundsätzlich sollten Sie die Farbe des Make-Ups im Bereich des Kinns testen – bei zufriedenstellendem Ergebnis wird dringend empfohlen,lippen das Make-Up immer auf die Tagespflege und im ganzen Gesicht aufzutragen und mit sanften Bewegungen durch Hand oder Schwamm gleichmäßig zu verteilen. Zum Schluss sollte auch etwas auf den Hals verstrichen werden. Geiz ist hier eine Tugend: Seien Sie bei Make-Up sparsam, denn ein wirklich gutes Make-Up sieht man nicht.

Wichtig!

Alle Kosmetika haben gemeinsam, dass sie an den eigenen Hauttyp angepasst werden sollten. Die Normale Haut ist leider nur ein Idealzustand, der selten zu finden ist. Der häufigste Hauttyp ist die Mischhaut, bei der die T-Zone (Kinn – Auge – Stirn) eher fettiger, die Wangen trocken sind. Weitere Typen sind die trockene, die fettige bis hin zur unreinen und die reife Haut. Durch Beobachten der Fältchenbildung, des Fettgehalts und der Hautporen lassen sich die Hauttypen bestimmen und entsprechende Kosmetika zum Gegensteuern anschaffen.


2. Gesichts-und Körperpflege

„Das menschliche Gesicht, der wohl interessanteste Teil der Erdoberfläche“, wusste schon der Physiker Georg Lichtenberg. Körper und Gesicht zu pflegen kann aufwändig und mühsam sein, ist aber im Endergebnis ergiebiger als der Einsatz dekorativer Kosmetik.

Reinigung der Haut

Regelmäßige Reinigung der Gesichtshaut ist unerlässlich für ein gesundes Hautbild. Das Abwaschen von Make-Up und Kosmetika vor dem Schlafengehen ist genauso wichtig wie das Entfernen von Fett und Schweiß. Reinigungsmilch ist besser als Wasser, da nur Wasser allein das Fett nicht binden kann. Lipophile (fettlösende) Substanzen sind Pflicht. Anschließend empfiehlt es sich, Gesichtswasser aufzutragen, um den natürlichen Säureschutzmantel wieder aufzubauen. Reifere Haut benötigt Wasser/Öl-Emulsionen. Alkalihaltige Seife bietet sich nur bei besonders fettiger Haut an, da ansonsten der Säuremantel zu stark angegriffen wird.

Peelings treiben Hornschuppen ab, die die Haut matt und farblos aussehen lassen. Es sollten nur Peelings für den jeweiligen Hauttyp angewandt werden, damit die Haut nicht angegriffen wird. Granulate aus zermahlenen Aprikosenkernen, Kleie oder Meersand wirken wie dünnes Schmirgelpapier und sind dabei 100% biologisch.

Belebung der Haut

Gesichtsmasken sind die schnellste Methode, eindrucksvolle Ergebnisse zu erzielen. Sie werden auch als "schnelle Schönmacher" bezeichnet. Die größte Wirkung geht dabei von der Feuchtigkeit aus, die diese spenden. Die Hautzellen nehmen sie auf und wirken danach praller, glatter und frischer. Auszüge aus Menthol, Minze und speziellen Kräuter erfrischen und kühlen die angespannte Haut. Kamille und Melisse beruhigen empfindliche Haut. Leider hält der Effekt nicht lang an – nach einem stressigen Tag normalisiert sich die Haut wieder.

Für die Belebung der Haut kann man speziell nachts jedoch viel tun: In der Nacht ist der Regenerationsprozess besonders effizient, da die Zellteilungsrate achtmal höher ist als am Tag. Wer am Morgen in den Spiegel schaut, kann an leichten Schwellungen im Gesicht erkennen, das jedoch der Abtransport von Lymphflüssigkeit und Schlacken nachts nicht so gut funktioniert. Dagegen helfen Nachtcremes mit Wirkstoffkomplexen aus Ginkgo, Pro-Vitamin-E, Aminosäuren aus Weizenproteinen etc.

Gegen fettige Haut kann man täglich Hydrogels verwenden, da die Versorgung der Haut mit viel Wasser insbesondere bei diesem Hauttyp wichtig ist. Auf fettige Cremes, oder auch übermäßigen Konsum fettiger Speisen, sollte verzichtet werden. Auch Frischluft hält jung: Ca. 5% der Atemluft wird über die Haut eingeatmet. Spezielle mit Sauerstoff angereicherte Cremes erhöhen den Effekt noch, da Sauerstoff die Zellteilung beschleunigt. Die Haut wirkt frisch und jung.

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Durch den Einsatz von Cremes mit Alpha- und Beta-Hydroxy-Säuren (AHA, BHA), auch bekannt als Fruchtsäurecremes, wird die Hornschicht der Haut dünner. Gleichzeitig erhöht sich die Zellerneuerung. Das Resultat ist ein feineres und glatteres Hautbild. Doch Vorsicht, ausgiebige Sonnenbäder sollten Sie dann vermeiden, da Pigmentstörungen auftreten können.

Mittlerweile aus der Werbung bekannte freie Radikale, also aggressive Sauerstoffmoleküle, treiben den Hautalterungsprozess voran. Mit Q10, einem Co-Enzym, das unser Körper selbst bildet, können sie neutralisiert werden. Q10 kommt in vielen neueren Gesichtscremes und in Kapseln zur Nahrungsergänzung zum Einsatz.

Hautunreinheiten und Rötungen bekämpfen

Gesichtswasser baut nicht nur den Säureschutzmantel auf, sondern entfernt auch die Kalkablagerungen des Wassers und Reinigungsrückstände. Die Rückstände verstopfen die Poren, was wiederum die Grundlage von Unreinheiten ist.

Wer mit Pickeln zu kämpfen hat, kann Teebaumöl verwenden, was in fünfprozentiger Lösung stark desinfizierend wirkt und nach drei Tagen eine Besserung des Hautbildes nach sich zieht. Zink und Zinkoxid oder Azulen als Wirkstoff in den Kosmetika hilft bei unreiner Haut. Zudem sollte auf Alkohol größtenteils verzichtet werden, da dieser die Haut austrocknet. Kleine Unreinheiten können mit einem Peeling bekämpft werden. Dabei werden abgestorbene Hautschuppen der Epidermis (oberste Hautschicht) abgelöst. Beachten Sie jedoch, dass mechanische Peelings (also Cremes mit Schleifpartikeln) nicht für übermäßig unreine Haut oder Akne geeignet sind.

Grundsätzlich gilt: Waschen Sie den Körper nicht zu oft, da so nur der Säureschutzmantel zerstört wird und noch mehr Pickel entstehen werden. Einmal pro Tag reicht aus. Pickel niemals ausquetschen – eine Neuinfektion ist dadurch viel höher, als wenn man die Haut sich selbst überlässt. Gerade Akne muss vom Hautarzt und professionellen Kosmetikern behandelt werden.


3. Hauttypen und Inhaltsstoffe

Verschiedene Hauttypen benötigen verschiedene Kosmetik. Die Industrie geht heutzutage auf jeden Hauttyp ausgiebig ein.

Normale Haut: Die "Idealhaut". Sie ist glatt, feinporig und hat ein rosiges Gesamtbild. Sie benötigt nicht viel Pflege. Feuchtigkeitscremes mit Glycerin oder Sorbitol reichen aus, dennoch können durch den Stress der Umweltbelastungen Hautreizungen auftreten. Mit zunehmenden Alter tendiert normale Haut zum Übergang zur trockenen Haut.

Trockene Haut: Die trockene Haut ist rau und spannt häufig. Sie ist spröde und leicht rissig. Aufgrund des geringen Fett- und Feuchtigkeitshaushalts entwickeln sich oftmals Hautschuppen. Gerade um die Augen- und Mundpartie bilden sich Fältchen. Reinigungslotionen mit Urea und Vitamin E/B5 werden empfohlen.

Reife Haut: Geringere Elastizität, trockene Hautpartien und Pigmentbildung sind Zeichen der reifen Haut. Grund für die weniger straffe Haut sind die nachlassende Kollagenproduktion in der Haut sowie die verminderte Regenerationsleistung der Hautzellen. Hinzu kommt gespannte Haut besonders im Wangen- und Stirnbereich. PH-neutrale Reinigungslotionen und der Wirkstoff Zink PCA wird zur täglichen Anwendung empfohlen.gesicht

Empfindliche Haut: Sie reagiert sensibel auf äußere und innere Reize wie UV-Licht, chemische Stoffe, Kosmetika, trockenes Raumklima und physikalische Reize wie Rasur. Selbst psychologischer Stress zeigt sich auf der Haut. Sie spannt, brennt kribbelt und juckt. Sichtbar wird die Hautreizung meist durch eine verstärkte Rötung und Schwellung der Haut. Zur Hautberuhigung Anti-Oxidantien wie Vitamin C oder Allantonin verwenden und auf Alkohol und Parfum in Kosmetika verzichten.

Mischhaut: Sie ist der häufigste Hauttyp. Gerade in der T-Zone finden sichfettig glänzende Partien, wo auch zuweilen Pickel und Mitesser auftreten. An der Wangen hingegen ist die Haut trocken und feinporiger. Zur Reinigung Waschgel, danach Gesichtswasser, die speziell für Mischhaut konzipiert wurden, verwenden. Azulen, Meersalz oder Roter Reis können helfen.

Fettige/Unreine Haut: Große Poren, fettiger Glanz und schlechte Durchblutung sind die Eigenschaften der fettigen Haut. Sie hat zwar angenehm wenige Fältchen, jedoch auf Kosten von vermehrten Auftreten von Mitessern. Waschen Sie das Gesicht mit einem Duschgel auf Zink-/Zinkoxidbasis. Zur Nachreinigung ein leicht alkoholhaltiges Gesichtswasser verwenden und anschließend eine fettarme Feuchtigkeitspflege auftragen. Unreine Haut kann als Extremform der fettigen Haut auftreten. Besonders in der Pubertät leiden viele Menschen an unreiner Haut aufgrund einer Überproduktion an Talk. Bei einer dauerhaften Erkrankung des Talgdrüsenapparates handelt es sich um Akne. Es gibt verschiedene Formen der Akne, die in jedem Fall von einem Hautarzt behandelt werden muss.