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Mit Kosmetik verbindet man in erster Linie die dekorative Kosmetika, also Produkte zur (optischen) Hautpflege im Gesicht, insbesondere durch Schminke. Reinigungsprodukte fallen aber genauso unter die Kosmetik wie Pflege- und Hilfsstoffe. Bei der Vielzahl an Make-Ups und deren Anwendungsfeldern spielt der persönliche Geschmack eine wichtige Rolle – dennoch sind Hauttyp, Verträglichkeit bis hin zu Inhaltsstoff-Allergien Punkte, die dem vorangestellt werden müssen.
Die dekorative Kosmetik umfasst dabei den ganzen Körper, beschäftigt sich jedoch besonders eindringlich mit dem Gesicht: Bei den Augen unterstreichen Eyeliner und Kajal das Augenlid, während der Lidschatten anstatt einer Linie eine breitere Fläche zieht.
Für die Wimpernpartie empfiehlt sich Mascara,
der sie voluminöser und länger erscheinen lässt. Um den Augenbrauen
Kontur zu verschaffen, benutzt man eigens dafür hergestellte Augenbrauenstifte.
Für die Lippen gibt es Lipliner – das Pendant zu Eyeliner – und Lipgloss, um sie glänzen zu lassen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Der Klassiker ist aber der Lippenstift – eines der ältesten Kosmetikprodukte der Welt.
Neben diversen Make-Ups sollte man für die Haut Concealer und Foundation als Grundlage nutzen. Reinigungsmilch sollte zum Abschminken genauso Standard sein, wie eine Feuchtigkeitscreme und eine Nachtcreme.
Der große Bereich der Pflege umfasst die Reinigung der Haut, den Schutz vor äußeren Faktoren, die Belebung und die Desinfektion.
Eine Reinigung der Haut
am Ende des Tages durch spezielle Reinigungsmilch ist unerlässlich.
Danach empfiehlt sich eine Feuchtigkeit spendende Nachtcreme. Da die
Zellteilung der Haut nachts um ein Vielfaches höher ist als am Tag, ist diese Ruhephase besonders wichtig für ein gepflegtes Äußeres. Hydrogels versorgen die Haut auch tagsüber mit Feuchtigkeit.
Die Hornschicht kann mit Fruchtsäurecremes verringert, gleichzeitig die
Zellteilung erhöht werden. Eine glattere und frischere Haut ist das
Ergebnis.
Bei Hautunreinheiten greift man zu Gesichtswasser auf Zinkbasis oder Teebaumöl, damit die Poren gereinigt und desinfiziert werden.
Alle Kosmetika haben gemeinsam, dass sie an den eigenen Hauttyp angepasst werden sollten. Die Normale Haut ist leider nur ein Idealzustand, der selten zu finden ist. Der häufigste Hauttyp ist die Mischhaut, bei der die T-Zone (Kinn – Auge – Stirn) eher fettiger, die Wangen trocken sind. Weitere Typen sind die trockene, die fettige bis hin zur unreinen und die reife Haut. Durch Beobachten der Fältchenbildung, des Fettgehalts und der Hautporen lassen sich die Hauttypen bestimmen und entsprechende Kosmetika zum Gegensteuern anschaffen.

Die dekorative Kosmetik umfasst die Schönheitspflege des Gesichts und Körpers. Unterschieden wird beim Auftragungsort zwischen Augen-, Lippen, Gesichts- und Körperkosmetik sowie bei der Funktion zwischen Reinigung, Pflege, Schutz und Make-Up.
Die Klassiker für Augen sind Eyeliner und Kajal, mit denen man feine, meist schwarze Linien um das untere Augenlid ziehen kann. Während Eyeliner auf Wachs basieren, bestehen Kajal größtenteils aus Pflanzenölen und Fett. Lidschatten hingegen wird breiter, per Pinsel oder Applikator, aufgetragen. Alle haben gemeinsam, dass der Ausdruck der Augen verändert oder verstärkt wird. Lidschatten wirken dabei weicher als Kajal, sind jedoch meist auffälliger.
Mascara, oder Wimperntusche, hingegen verfärbt,
betont oder verlängert optisch die Wimpern. Der flüssige Farbstoff wird
dabei mit einer feinen Bürste aufgetragen. Der Fülleffekt wird teilweise
durch Kunstseide- oder Nylonfasern im Mascara verstärkt.
Mit Augenbrauenstiften können Augenbrauen nachgezogen, verstärkt oder geformt werden.

Der Lippenstift ist wohl eines der ältesten und meistverkauften Kosmetikprodukte der Welt. Heutzutage bestehen Lippenstifte aus Ölen, Wachsen und chemischen Farbpigmenten. In der Naturkosmetik wird auf Farbpigmente verzichtet. Lippenstifte mit Feuchtigkeitscremes und solche, die kaum abfärben, haben sich in den letzten Jahren auf dem Markt etabliert.
Lipgloss sind flüssige Feuchtigkeitsspender, die, angereichert mit Make-Up, die Lippen zum Glänzen und Glitzern bringen. Verschiedene Farben und Geschmacksrichtungen lassen Lipgloss gerade für Mädchen Einstiegskosmetika werden. Sie werden mit Pinsel oder in Tuben vertrieben.
Lipliner sind das Pendant zu Eyeliner. Durch den entstehenden Rand um die Lippen, werden diese klarer definiert und wirken sinnlicher.
Camouflage umfasst alle Kosmetika, die im Vergleich zur herkömmlichen Schminke eine höhere Pigmentdichte haben. Sie sollen Mitesser, Augenränder, Narben, Feuermale und ähnliches kaschieren. Unter die Camouflage fallen Abdeckcremes, Concealer als spezielle Creme fürs Gesicht, Puder und Rouge für die Wangen. Die meist talkumartigen Puder sind nicht mehr nur noch mit rotem Farbstoff versetzt, sondern erstrahlen auch in blau, violett, terrakotta und ähnliches.
Als Grundlage für Make-Up dient die Foundation (Grundierung). Diese sollte ein bis zwei Nuancen heller sein als das Make-Up das danach aufgetragen wird. Es beseitigt Augenringe, Hautunebenheiten und lässt die Haut glatter erscheinen. Die verschiedenen Make-Up-Cremes, Mousses und Fluids sollten nach Hauttyp, Stil und Anlass ausgewählt werden.
Grundsätzlich sollten Sie die Farbe des Make-Ups im Bereich des Kinns testen – bei zufriedenstellendem Ergebnis wird dringend empfohlen, das Make-Up immer auf die Tagespflege und im ganzen Gesicht aufzutragen und mit sanften Bewegungen durch Hand oder Schwamm gleichmäßig zu verteilen. Zum Schluss sollte auch etwas auf den Hals verstrichen werden. Geiz ist hier eine Tugend: Seien Sie bei Make-Up sparsam, denn ein wirklich gutes Make-Up sieht man nicht.

„Das menschliche Gesicht, der wohl interessanteste Teil der Erdoberfläche“, wusste schon der Physiker Georg Lichtenberg. Körper und Gesicht zu pflegen kann aufwändig und mühsam sein, ist aber im Endergebnis ergiebiger als der Einsatz dekorativer Kosmetik.
Regelmäßige Reinigung der Gesichtshaut ist unerlässlich für ein gesundes Hautbild.
Das Abwaschen von Make-Up und Kosmetika vor dem Schlafengehen ist
genauso wichtig wie das Entfernen von Fett und Schweiß. Reinigungsmilch
ist besser als Wasser, da nur Wasser allein das Fett nicht binden kann. Lipophile (fettlösende) Substanzen sind Pflicht.
Anschließend empfiehlt es sich, Gesichtswasser aufzutragen, um den natürlichen Säureschutzmantel wieder aufzubauen. Reifere Haut benötigt Wasser/Öl-Emulsionen.
Alkalihaltige Seife bietet sich nur bei besonders fettiger Haut an, da ansonsten der Säuremantel zu stark angegriffen wird.
Peelings treiben Hornschuppen ab, die die Haut matt und farblos aussehen lassen. Es sollten nur Peelings für den jeweiligen Hauttyp angewandt werden, damit die Haut nicht angegriffen wird. Granulate aus zermahlenen Aprikosenkernen, Kleie oder Meersand wirken wie dünnes Schmirgelpapier und sind dabei 100% biologisch.

Gesichtsmasken sind die schnellste Methode, eindrucksvolle Ergebnisse zu erzielen. Sie werden auch als "schnelle Schönmacher" bezeichnet. Die größte Wirkung geht dabei von der Feuchtigkeit aus, die diese spenden. Die Hautzellen nehmen sie auf und wirken danach praller, glatter und frischer. Auszüge aus Menthol, Minze und speziellen Kräuter erfrischen und kühlen die angespannte Haut. Kamille und Melisse beruhigen empfindliche Haut. Leider hält der Effekt nicht lang an – nach einem stressigen Tag normalisiert sich die Haut wieder.
Für die Belebung der Haut kann man speziell nachts jedoch viel tun:
In der Nacht ist der Regenerationsprozess besonders effizient, da die Zellteilungsrate achtmal höher ist als am Tag.
Wer am Morgen in den Spiegel schaut, kann an leichten Schwellungen im
Gesicht erkennen, das jedoch der Abtransport von Lymphflüssigkeit und
Schlacken nachts nicht so gut funktioniert. Dagegen helfen Nachtcremes mit Wirkstoffkomplexen aus Ginkgo, Pro-Vitamin-E, Aminosäuren aus Weizenproteinen etc.
Gegen fettige Haut kann man täglich Hydrogels verwenden, da die
Versorgung der Haut mit viel Wasser insbesondere bei diesem Hauttyp
wichtig ist. Auf fettige Cremes, oder auch übermäßigen Konsum fettiger
Speisen, sollte verzichtet werden.
Auch Frischluft hält jung: Ca. 5% der Atemluft wird über die Haut
eingeatmet. Spezielle mit Sauerstoff angereicherte Cremes erhöhen den
Effekt noch, da Sauerstoff die Zellteilung beschleunigt. Die Haut wirkt
frisch und jung.
Durch den Einsatz von Cremes mit Alpha- und Beta-Hydroxy-Säuren (AHA, BHA), auch bekannt als Fruchtsäurecremes, wird die Hornschicht der Haut dünner. Gleichzeitig erhöht sich die Zellerneuerung. Das Resultat ist ein feineres und glatteres Hautbild. Doch Vorsicht, ausgiebige Sonnenbäder sollten Sie dann vermeiden, da Pigmentstörungen auftreten können.
Mittlerweile aus der Werbung bekannte freie Radikale, also aggressive Sauerstoffmoleküle, treiben den Hautalterungsprozess voran. Mit Q10, einem Co-Enzym, das unser Körper selbst bildet, können sie neutralisiert werden. Q10 kommt in vielen neueren Gesichtscremes und in Kapseln zur Nahrungsergänzung zum Einsatz.
Gesichtswasser baut nicht nur den Säureschutzmantel auf, sondern entfernt auch die Kalkablagerungen des Wassers und Reinigungsrückstände. Die Rückstände verstopfen die Poren, was wiederum die Grundlage von Unreinheiten ist.
Wer mit Pickeln zu kämpfen hat, kann Teebaumöl verwenden, was in fünfprozentiger Lösung stark desinfizierend wirkt und nach drei Tagen eine Besserung des Hautbildes
nach sich zieht. Zink und Zinkoxid oder Azulen als Wirkstoff in den
Kosmetika hilft bei unreiner Haut. Zudem sollte auf Alkohol größtenteils
verzichtet werden, da dieser die Haut austrocknet.
Kleine Unreinheiten können mit einem Peeling bekämpft
werden. Dabei werden abgestorbene Hautschuppen der Epidermis (oberste
Hautschicht) abgelöst. Beachten Sie jedoch, dass mechanische Peelings
(also Cremes mit Schleifpartikeln) nicht für übermäßig unreine Haut oder Akne geeignet sind.
Grundsätzlich gilt: Waschen Sie den Körper nicht zu oft, da so nur der Säureschutzmantel zerstört wird und noch mehr Pickel entstehen werden. Einmal pro Tag reicht aus. Pickel niemals ausquetschen – eine Neuinfektion ist dadurch viel höher, als wenn man die Haut sich selbst überlässt. Gerade Akne muss vom Hautarzt und professionellen Kosmetikern behandelt werden.
| Hauttyp | Erkennungsmerkmale | Mögliche Ursachen | Wirkstoffe Feuchtigkeitscremes |
| Normale Haut | Feinporig, geschmeidig, glatt | Ausgeglichener Fett-/ Feuchtigkeitshaushalt |
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| Trockene Haut | Spannt, kleine Fältchen, rau | Dünne Haut, produziert zu wenig Fett |
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| Reife Haut (ab 30) | Fältchen, Pigmentbildung | Nachlassende Hautfunktionen |
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| Empfindliche Haut | Gerötet, oft gereizt, unberechenbar | Unausgeglichene Hautfunktionen |
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| Mischhaut | Unrein, glänzend aber auch trocken | Vermehrte Fettbildung, in T-Zone (Kinn, Nase, Stirn) |
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| Fettige / Unreine Haut | Unreinheiten, Pickel, fahl, ölig-glänzend | Überfunktion der Talk- und Schweißdrüsen |
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Normale Haut: Die "Idealhaut". Sie ist glatt, feinporig und hat ein rosiges Gesamtbild. Sie benötigt nicht viel Pflege. Feuchtigkeitscremes mit Glycerin oder Sorbitol reichen aus, dennoch können durch den Stress der Umweltbelastungen Hautreizungen auftreten. Mit zunehmenden Alter tendiert normale Haut zum Übergang zur trockenen Haut.
Trockene Haut: Die trockene Haut ist rau und spannt häufig. Sie ist spröde und leicht rissig. Aufgrund des geringen Fett- und Feuchtigkeitshaushalts entwickeln sich oftmals Hautschuppen. Gerade um die Augen- und Mundpartie bilden sich Fältchen. Reinigungslotionen mit Urea und Vitamin E/B5 werden empfohlen.
Reife Haut: Geringere Elastizität, trockene Hautpartien und Pigmentbildung sind Zeichen der reifen Haut. Grund für die weniger straffe Haut sind die nachlassende Kollagenproduktion in der Haut sowie die verminderte Regenerationsleistung der Hautzellen. Hinzu kommt gespannte Haut besonders im Wangen- und Stirnbereich. PH-neutrale Reinigungslotionen und der Wirkstoff Zink PCA wird zur täglichen Anwendung empfohlen.
Empfindliche Haut: Sie reagiert sensibel auf äußere und innere Reize wie UV-Licht, chemische Stoffe, Kosmetika, trockenes Raumklima und physikalische Reize wie Rasur. Selbst psychologischer Stress zeigt sich auf der Haut. Sie spannt, brennt kribbelt und juckt. Sichtbar wird die Hautreizung meist durch eine verstärkte Rötung und Schwellung der Haut. Zur Hautberuhigung Anti-Oxidantien wie Vitamin C oder Allantonin verwenden und auf Alkohol und Parfum in Kosmetika verzichten.
Mischhaut: Sie ist der häufigste Hauttyp. Gerade in der T-Zone finden sich fettig glänzende Partien, wo auch zuweilen Pickel und Mitesser auftreten. An der Wangen hingegen ist die Haut trocken und feinporiger. Zur Reinigung Waschgel, danach Gesichtswasser, die speziell für Mischhaut konzipiert wurden, verwenden. Azulen, Meersalz oder Roter Reis können helfen.
Fettige / Unreine Haut: Große Poren, fettiger Glanz und schlechte Durchblutung sind die Eigenschaften der fettigen Haut. Sie hat zwar angenehm wenige Fältchen, jedoch auf Kosten von vermehrten Auftreten von Mitessern. Waschen Sie das Gesicht mit einem Duschgel auf Zink-/Zinkoxidbasis. Zur Nachreinigung ein leicht alkoholhaltiges Gesichtswasser verwenden und anschließend eine fettarme Feuchtigkeitspflege auftragen. Unreine Haut kann als Extremform der fettigen Haut auftreten. Besonders in der Pubertät leiden viele Menschen an unreiner Haut aufgrund einer Überproduktion an Talk. Bei einer dauerhaften Erkrankung des Talgdrüsenapparates handelt es sich um Akne. Es gibt verschiedene Formen der Akne, die in jedem Fall von einem Hautarzt behandelt werden muss.
Generell sollten im Gesicht, insbesondere oberhalb der Oberlippe niemals eigenhändig Pickel ausgedrückt werden, da dies zu inneren Verletzungen der Hautschichten durch Entzündung kommen kann. Aber auch unterhalb dieser "Linie" sollte darauf verzichtet werden – entweder warten Sie, bis der Körper eigenständig den Pickel abbaut oder Sie gehen, bei schlimmeren Pickelaufkommen, zu einem Kosmetiker. Dieser sorgt für eine hygienisch reine Beseitigung, die zuhause nicht gewährleistet ist.
Die T-Zone beschreibt den Bereich vom Kinn über die Nase zur Stirn. Da sich dort besonders viele Talgdrüsen befinden, ist hier die Haut fettiger.

Zunächst einmal sollte sich jeden Tag abgeschminkt werden, egal wie lang
die Nacht war und wie erschöpft man ist. Man beginnt immer mit den
Augen und speziellem Augen-Make-Up-Entferner, was in geringen Mengen auf
ein Wattepad aufgetragen wird. Immer vom äußeren Augenwinkel hin zum
inneren wischen. Für die Wimperntusche mit einem neuen Pad vom oberen
zum unteren Wimpernansatz säubern.
Lippenstift sollte danach ebenfalls mit Make-Up-Entferner
abgetragen werden und erst dann sollte das Gesicht gereinigt werden.
Die Reinigungsmilch in kreisenden Bewegungen großflächig auftragen und
die Schminke abwischen. Eine pflegende Creme empfiehlt sich für die
gereizte Haut.
Gesichtsmasken, die die Haut auffrischen und mit Feuchtigkeit versorgt, können einfach aus gewöhnlichen Haushaltsartikeln gemacht werden. Jedoch ist das Auflegen von unverarbeiteten Lebensmitteln recht gewöhnungsbedürftig und stark abhängig von den Bedürfnissen der Haut. Da von Eiern über Kartoffelschalen, Gurken bis hin zu Milch und Mehl einige Lebensmittel als Masken denkbar wären, sei hier nur erwähnt, dass empfohlen wird, industrielle Gesichtsmasken zu verwenden.
Bio- oder Naturkosmetik sollte frei von synthetischen Farb- und Duftstoffen, von Silikonen, Paraffinen und anderen Erdölprodukten sein. Konservierungsstoffe dürfen nur naturnahe Stoffe sein (Benzosäure, Salizylsäure, Benzylalkohol). Außerdem soll auf Rohstoffe, die aus Wirbeltieren gewonnen werden, verzichtet werden. Genmanipulierte oder bestrahlte Substanzen sind ebenfalls Tabu. Somit basieren alle Inhaltsstoffe auf pflanzlicher, mineralischer und teilweise tierischer Basis. Man sollte jedoch auf die Zertifizierungen achten, da erst diese gewährleisten, dass die Inhaltsstoffe zumindest zum größten Teil aus kontrolliertem Anbau kommen. 100% biologische Kosmetika, aus rein nachhaltigem Anbau, wird man jedoch auch in der Bio-Kosmetik nicht finden.
Die EG-Kosmetik-Richtlinien regeln nicht nur die Definition von Kosmetika an sich, sondern legen auch fest, welche Inhaltsstoffe verboten und welche UV-Filter, Konservierungs- und Farbmittel erlaubt sind. Der Händler muss Informationen zur qualitativen und quantitativen Zusammensetzung des Produktes sowie Angaben über unerwünschte Nebenwirkungen zur Verfügung stellen. Bei Allergien lassen Sie von Ihrem Dermatologen den INCI-Inhaltsstoff feststellen und vergleichen Sie diesen mit den Produktinformationen, um allergischen Reaktionen vorzubeugen.
Ja. Kosmetika enthalten eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die Allergien bei Kontakt auslösen können. Bei andauerndem Kontakt mit Inhaltsstoffen können bei vorhandenen Allergien Kontaktekzeme auftreten. Typische Symptome sind:
Tragen Sie ein bisschen Make-Up auf ihr Kinn auf und verteilen Sie es sanft. Für den optimalen Look sollte zwischen Make-Up und Hautteint kein Übergang zu sehen sein.
Systempflege ist ein abgestimmtes Set an Kosmetika, welche sich perfekt ergänzen und von einigen Händler als All-Inclusive Paket angeboten wird. Es sollte beinhalten:
Schon beim Duschen können Sie Ihrer Haut Feuchtigkeit zufügen über spezielle Duschgels & Badeöle. Eine Feuchtigkeitscreme nach dem Duschen tut ihr übriges.
