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Unsere Empfehlung für Sie

Alle Informationen über Bratpfannen und Kochtöpfe

  • Überblick
  • Beschichtungen
  • Pflege & Reinigung von Pfannen
  • 5 Tipps & Fazit

In diesem Ratgeber über Pfannen erfahren Sie alles über dessen Pflege und verschiedene Pfannenarten. Was müssen Sie bei verschiedenen Beschichtungen beachten? Mit welcher Pfanne gelingt welche Mahlzeit am besten? Lesen Sie jetzt weiter und werden Sie zum Pfannen Profi!

Edelstahlpfannen

Die Edelstahlpfannen ähneln Teflonpfannen, da sie genauso pflegeleicht sind. Allerdings sind die Edelstahlpfannen deutlich robuster. Ist der Boden der Pfannen unbeschichtet, so lässt er sich jedoch schwieriger reinigen. Edelstahl ist ein schlechter Wärmeleiter, weswegen der Boden der Pfanne meistens mit unterschiedlichen Materialschichten gefüllt wird. Diese Materialschichten nennt man auch Sandwichboden oder Mehrschichtboden. Die Wärmeleitung wird dadurch zwar nicht wirklich verbessert, allerdings breitet sich die Hitze gleichmäßig in der Pfanne aus. Die älteren Böden der Edelstahlpfannen sind aus wärmeleitendem Aluminium oder Kupfer und die äußeren Schichten aus Edelstahl. Die neueren Mehrschichtböden sind aus Aluminium oder Kupfer und ganz unten aus magnetisierbarem Edelstahl, damit man die Pfannen auch auf den neuen Induktionskochstellen benutzen kann. Kauft man sich eine teure Edelstahlpfanne, so ist nicht nur der Boden aus verschiedenen Schichten sondern gleich die ganze Pfanne. Das bewirkt, dass die Wärme gleichmäßig verteilt wird und auch am Rand der Pfanne vorhanden ist. Manche Edelstahlpfannen haben außerdem eine Antihaftbeschichtung. Wenn die Pfanne eine Antihaftbeschichtung hat, muss sie vorsichtig gereinigt werden. Bei Edelstahlpfannen ohne Antihaftbeschichtung reicht es, die Pfannen mit Papier oder Küchenrolle auszureiben. Sehen Sie sich hier alle Pfannen und Töpfe an.

Gusseisenpfannen

Die gusseisernen Pfannen, die einen geschliffenen Unterboden haben, eignen sich für alle Herdarten. Die Gusseisenpfannen haben gegenüber den Edelstahlpfannen den Vorteil, dass sie eine bis zu viermal höhere Wärmeleitfähigkeit haben. Die Wände bei Gusseisenpfannen sind relativ dick und brauchen daher länger zum Warmwerden. Durch die dicken Pfannenwände sind die Pfannen zudem recht schwer und unhandlich. Wenn die Gusseisenpfannen jedoch einmal aufgeheizt sind, dann halten sie die Hitze sehr lange und gut. Daher eigenen sie sich gut zum Anbraten von Lebensmitteln Es gibt die Gusseisenpfannen sowohl aus emailliertem Gussstahl, als auch aus rohem.

Geschmiedete Eisenpfannen

Pfannen aus geschmiedetem Eisen findet man nur selten in Privathaushalten. Meistens werden diese Pfannen nur in Küchen von professionellen Köchen verwendet. Die geschmiedeten Eisenpfannen sind für alle Herde geeignet, haben aber den Nachteil, dass sie deutlich schwerer sind als Aluminiumpfannen. Dafür sind sie jedoch extrem robust. Wenn die Kochplatte kleiner ist als der Boden der Pfanne, so können sich die Eisenpfannen schnell verziehen. Demnach ist es wichtig, dass man genau weiß, wie man eine Eisenpfanne gebrauchen muss. Die traditionellen Bratpfannen bringen einige Vorteile gegenüber anderen Pfannen, erfordern jedoch gewisse Übung beim Umgang.

Eisenpfanne einbrennen leicht gemacht

Die Eisenpfannen müssen vor der ersten Verwendung eingebrannt werden. Dabei werden Kartoffelspalten und Schalen mit viel Öl auf höchster Hitze, bis sie schwarz verkohlt sind, erhitzt. Dabei besteht höchste Brandgefahr: Das heiße Öl kann sich entzünden und darf auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden. Sollte das Öl sich entzünden, muss ein Deckel auf die Pfanne gelegt werden, um die Flammen zu ersticken und die Pfanne von der Platte genommen werden. Wenn die Kartoffeln schwarz verbrannt sind und der Pfannenboden wie beschlagen, bzw. schwarz aussieht ist die Pfanne eingebrannt. Die neue Schicht nennt sich "Patina" und ist u.a. für das besondere Röstaroma verantwortlich, was beim Braten in einer Eisenpfanne entsteht. Wichtig: Die Pfanne darf niemals mit Spüli gereinigt werden, denn sonst muss der Einbrennvorgang wiederholt werden.
Die Pfannen sind sehr hitzebeständig und können sogar über offenem Feuer verwendet werden. Grundsätzlich kann man bei den Pfannen zwischen kalt- und warmgeschmiedeten Pfannen unterscheiden. Beim Kaltschmieden werden die Eisenpfannen mit einer starken Presse zusammengepresst. Beim Warmschmieden wiederum wird das heiße Eisen mittels eines maschinellen Hammers verarbeitet. Nach dem Gebrauch der Pfannen müssen sie nur mit einem Küchenpapier ausgerieben werden. Falls die Eisenpfannen stark verschmutzt sind kann auch mit einer Bürste und heißem Wasser ohne Spüli gereinigt werden. Eisenpfannen sind sehr beständig und halten ein Leben lang. Sie dürfen lediglich nicht zu schnell stark erhitzt werden, weil sich das Metall sonst verzieht und die Pfanne auf der Platte wackelt.

Kupferpfannen

Kupfer ist das edelste Material aus dem eine Pfanne bestehen kann. Das Kupfer hat die besten Wärmeleiteigenschaften und ist sehr langlebig. Ein Nachteil ist, dass das Kuper mit gewissen Lebensmitteln reagiert, so dass sich gefährliche Säuren bilden können. Deswegen sind die meisten Kupferpfannen innen mit anderen Metallen beschichtet. Einige sind inwendig verzinnt und andere mit Edelstahl ausstaffiert. Die verzinnten Pfannen haben den Nachteil, dass sie hitzeempfindlicher sind, da die innere Verzinnung ab 220 °C anfängt zu schmelzen. Allerdings leiten die verzinnten Kupferpfannen die Hitze besser. Die Pfannen die innen mit Edelstahl verkleidet wurden sind pflegeleichter und hitzebeständiger. Durch beide Metallauskleidungen wird gewährleistet, dass die positiven Wärmeleiteigenschaften des Kupfers erhalten bleiben, ohne ein Gesundheitsrisiko einzugehen. Für den Hausgebrauch ist eine Kupferpfanne eigentlich nicht notwendig. Die spezifischen Vorteile kommen erst in Profi-Küchen richtig zur Geltung. Bei Kupferpfannen spielt vor allem der Preis eine wichtige Rolle. Kauft man eine billige Pfanne, verziehen sie sich leicht und sind weder auf Induktions- noch Ceranfeldern zu gebrauchen. Für Laien ist die Kupferpfanne eher nicht geeignet. Hobbyköche sollten lieber auf eine gute Gusseisen- oder Edelstahlpfanne zurückgreifen. Diese reichen für den Gelegenheitskocher auf jeden Fall aus und sind dennoch von guter Qualität.