Kaminöfen
Viel Romantik bieten offene Kaminöfen durch das Feuer, das nicht durch eine Glasscheibe vom Raum getrennt ist. Allerdings ist bei einem solchen Kamin die Heizenergie gering, da die Wärme des Feuers nach oben durch den Schornstein gezogen wird. Ein offener Kamin hat auch einen erhöhten Luftbedarf, der gewährleistet sein muss. Ansonsten droht eine Kohlenmonoxid Vergiftung. Ein Heizkamin ist mit einer feuerfesten Glaskeramikscheibe versehen, die dafür sorgt, dass die Luft aus dem Wohnraum nicht eingesogen wird und das Gas nicht in den Wohnraum gelangt, sondern nach oben abgeführt wird. Der Speicherkamin ist wohl der effektivste, da er die Energie in seinem Inneren speichert und so dafür sorgt, dass die Wärme nach und nach abgegeben wird. Der richtige Platz für einen Kamin muss bevor er eingebaut wird genau überdacht werden. Es sind hier zwingend Mindestmaße einzuhalten, die von Möbeln, Wänden und brennbaren Materialien zu berücksichtigen sind. Sind Kaminöfen mit doppelwandigem Konfektionsmaterial ausgelegt, reichen hier meist 30 cm Abstand zu der Wand oder den Möbeln. Das Ofenrohr sollte allerdings mindestens 60 cm Abstand zu brennbaren Materialien haben, es ist dafür zu sorgen das hinter dem Ofenrohr ein nicht brennbarer Schutz angebracht wird. Der Kamin muss auf einem Feuerschutz sicherem Bodenbelag stehen, sind hier Fliesen vorhanden reicht das im Normalfall aus. Bei Teppichboden, Holzboden oder PVC Belag ist eine Bodenplatte aus Alu, Glas oder Edelstahl Vorschrift. Diese sollte mindestens 50 cm um den Kamin reichen. Die Vorteile eines Kaminofens ist in erster Linie die enorme Effizienz den Kamin als Zusatzheizung zu nutzen. Es ist eine sehr umweltschonende Alternative, die noch dafür sorgt, dass ein gesundes Raumklima zustande kommt. Ein Kamin sorgt für behagliche Wärme in einer entspannten Atmosphäre.