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Gartenhandschuhe oder Schutzhandschuhe sorgen dafür, dass sich der Gärtner beim Pflanzenschneiden und anderer Gartenarbeit nicht verletzt. Gartenhandschuhe sind meistens aus Leder, aus Stoff oder aus Gummi. Die Schutzhandschuhe aus Stoff sind meist aus Baumwolle oder Nylon hergestellt. Sie haben meistens Gumminoppen oder eine Gummibeschichtung an den Griffflächen, sodass der Gärtner besser zugreifen kann und keine Rutschgefahr besteht. Gartenhandschuhe aus Leder oder einem Lederbaumwollgemisch sind sehr robust. Dagegen eignen sich Gummihandschuhe besser zu feineren Arbeiten, weil man mit ihnen ein besseres Gefühl in den Händen hat. Oft heißen Schutzhandschuhe für die Gartenarbeit auch Arbeitshandschuhe.
Gummistiefel schützen vor Regen und Matsch, deshalb eignen sie sich besonders gut für die Gartenarbeit. Als sie im 19. Jahrhundert erfunden wurden, wurden sie noch aus Leder hergestellt. Heute ist ihr Material – wie ihr Name schon sagt – Gummi. Hochwertige Gummistiefel bestehen meistens aus Natur-Kautschuk, das hat den Vorteil, das dieses Material die Gummistiefel beweglich und gleichzeitig widerstandsfähig macht. Innen sind die Stiefel häufig mit einem Baumwollstoff gefüttert, was für ein angenehmeres Fußklima sorgt. So kann der Gärtner mit seinen Gummistiefeln über jeden Untergrund gehen, ohne nasse Füße zu bekommen.
Da bei der Bearbeitung von Holz häufig mit gefährlichem Werkzeug wie Sägen und Äxten gearbeitet wird, ist eine besondere Schutzkleidung sehr zu empfehlen. Denn schnell rutscht das Werkzeug etwas ab und der Holzarbeiter verletzt sich. Dagegen hilft Schnittschutzbekleidung, also Kleidung, deren robuste Fasern sich nicht so leicht durchtrennen lassen, und Sicherheitsschuhe. Ein Helm schützt den Kopf vor herunterfallenden Holzstücken. Handschuhe und Schutzbrille sind wichtig gegen Holzsplitter. Ein weiterer wichtiger Schutz bei der Arbeit mit Motor-Gartengeräten ist ein Gehörschutz, denn durch den Motorenlärm können die Ohren ohne Schutz beschädigt werden.
Die Holzschuhe Clogs schützten ursprünglich die Füße der Arbeiter auf Bauernhöfen, in Fabriken und im Bergbau. Sie waren entweder ganz aus Holz geschnitzt oder hatten eine Holzsohle und eine Kappe aus Leder. Berühmt sind unter anderem die Niederlande und Norddeutschland für ihre traditionellen Holzschuhe. Heute trägt man sie oft auch als Gartenschuhe bei der Gartenarbeit und sie sind meistens aus unempfindlichem Kunststoff hergestellt. Es gibt sie aber auch noch klassisch aus Holz. Die Clogs aus Kunststoff gibt es in vielen verschiedenen Farben. Ein Vorteil von Clogs bei der Gartenarbeit ist, dass man schnell in sie hineinschlüpfen kann und man sie leichter als andere Schuhe von Erde und anderem Schmutz reinigen kann.