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Gabionen (1196 Artikel)

Pflanzenart: Rankhilfen
15,18 €
Gerätetyp: Gartenboxen
93,59 €
Einheit Füllmenge: ml - Autozubehör: Pflegemittel
8,78 €
Einheit Füllmenge: cm - Pflanzenart: Blumensäulen
84,30 €
Pflanzenart: Beete
52,49 €
Art des Grillzubehörs: Grillroste
109,00 €
Einheit Füllmenge: Stück - Art: Zaunzubehör
(1)
1,16 €
Pflanzenart: Rankhilfen
19,18 €
Einheit Füllmenge: g - Art: Gabionen
2,45 €
Einheit Füllmenge: g - Art: Gabionen
2,41 €
Einheit Füllmenge: g - Art: Gabionen
2,45 €
Einheit Füllmenge: Stück - Art: Zaunzubehör
0,05 €
Einheit Füllmenge: g - Art: Zaunzubehör
11,66 €
Einheit Füllmenge: Stück - Art: Zaunzubehör
2,61 €
Einheit Füllmenge: Stück - Art: Zaunzubehör
0,86 €
Pflanzenart: Blumentöpfe
59,99 €
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Gabionen Ratgeber

Gabionen sind mit Steinen befüllte Drahtkörbe, die vor allem im Gartenbereich eingesetzt werden. Sie eignen sich beispielsweise als Zaun oder Rankgitter und sind eine interessante Alternative zur klassischen Mauer aus Beton. Zudem können sie originell bepflanzt und dekoriert werden. Gabionen werten die Optik Ihres Hauses oder Gartens auf und halten zugleich neugierige Blicke von Nachbarn und Spaziergängern fern.

Durch das Spiel mit verschiedenen Höhen und Breiten der Steinkörbe sowie unterschiedlichen Bruchsteinarten können Sie verschiedene Atmosphären erzeugen.

Dieser Ratgeber informiert Sie über den Aufbau, die Verwendung, die Befüllung sowie die Dekoration der Gabionen.

1. Aufbau

Gabionen bestehen aus einzelnen Bauteilen, die mit wenigen Handgriffen und fast ohne Werkzeug zusammengebaut werden können. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf eine Skizze der Flächen anzufertigen, über die sich die Gabionen erstrecken sollen. Daraus ergeben sich die Anzahl der Drahtkörbe sowie die benötigte Steinmenge.

Fundament: Zunächst ist es wichtig, einen ebenen und gut befestigten Untergrund zu schaffen, damit die Gabionenkörbe einen stabilen Halt haben. Der Untergrund sollte tragfähig sein und mit einer Schicht aus Schotter belegt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Gabionen in die Erde einsinken.

Hinweis: Hohe und schmale Gabionen sollten zusätzlich mit im Fundament einbetonierten Metallpfosten gesichert werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Steinkörbe umkippen oder auseinanderbrechen.

Befestigung: Die einfachste Art der Befestigung ist die Verwendung von Spiralen. Diese werden einfach durch die Gitterstäbe gedreht. Ösen und C-Klammern sind ebenfalls geeignet. Sie werden an die äußeren Gitterstäbe gesetzt, umfassen so beide Stäbe und werden dann zusammengedrückt. Zum Verschließen der Ringe wird eine Zange benötigt.

Hinweis: Achten Sie darauf, die Ringe fest zu schließen, damit die Gittermatten zusammengehalten werden, ansonsten wird die Statik beeinträchtigt.

Tipp:Tipp: Um das Gitter auf die passende Größe zu schneiden, ist ein Bolzenschneider gut geeignet. Verwenden Sie keinen Winkelschleifer, da die Zink-Aluminium-Beschichtung, die dem Rostschutz dient, durch starke Erhitzung beschädigt werden kann. Die Trennstellen sollten zudem nach Möglichkeit nie zur Sichtseite zeigen, um die Verletzungsgefahr zu verringern.

Gabionen Hochbeet Zusammenfassend sind folgende Schritte beim Aufbau der Gabionen zu befolgen:
  • Fundament legen
  • Die leeren Steinkörbe aufstellen
  • Diese mit C-Ringen, Ösen oder Spiralen verbinden
  • Die Körbe mit Bruchsteinen befüllen


2. Verwendungsmöglichkeiten

Gabionen sind aufgrund ihrer Variabilität und Flexibilität, ihrer einfachen Handhabung sowie ihrer hohen Belastungsfähigkeit äußert vielfältig einsetzbar. Grundsätzlich werden zwei Arten von Gabionen unterschieden: Schüttkörbe sind komplett mit frostsicheren, belastbaren Steinen befüllt, Mauersteinkörbe hingegen werden an den Sichtseiten mit Mauersteinen oder Platten verblendet und mit Schotter aufgefüllt.

Mögliche Einsatzgebiete der Gabionen sind:

  • Sicht- oder Lärmschutz: Lava-Gestein eignet sich zur Füllung am besten, da es einen besseren Lärmschutz garantiert als andere Gesteinsarten. Mit Steinen befüllte Gabionen können etwa 25 Dezibel absorbieren und sind somit auch als Schallschutz einsetzbar.

  • Gabionenmauer: Zur besseren Stabilisierung eignet sich ein Betonfundament. Sie sollten eine gewisse Einbindtiefe beachten, die in etwa 50 Zentimeter betragen sollte, damit keine Einsackungen der Gabionen stattfinden können. Planen Sie zudem eine Sohlenentwässerung ein. Achten Sie außerdem darauf, dass die Steinkörbe eine Drahtstärke von mindestens viereinhalb Millimetern besitzen.

  • Gabionenzaun: Eine maximale Zaunbreite von 10 Zentimetern ist angemessen, da dies nicht zu massiv wirkt und die Begrenzung bei Bedarf schnell ab- und aufgebaut werden kann. Der Zaun kann durch Holzelemente optisch aufgelockert werden und auch farbliche Variationen durch helle Steine und dunkles Holz sind denkbar.

Hinweis: Der Gabionenzaun sollte wegen seiner geringen Standfläche nicht höher als zwei Meter gebaut werden. Um die Standsicherheit zu gewährleisten, sind Vierkantrohre ab einer Höhe von einem Meter zwingend erforderlich.

Sie können Gabionen auch zur Hangbefestigung oder als Hochbeet benutzen. Ebenso lassen sich die Drahtgitterkörbe zur Herstellung von Sitzbänken, Kaminen, Grills oder Brunnen verwenden.


Gabionen

Einige Vorteile von Gabionen sind die folgenden:

  • Umweltfreundlich
  • Hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit
  • Nebeneinander und übereinander stapelbar
  • Natürlich regulierende Entwässerung aufgrund der Wasserdurchlässigkeit
  • Hohes akustisches Isoliervermögen
  • Müssen nicht gewartet werden


3. Befüllung

Durch die Befüllung mit Steinen erhält jede Gabione einen individuellen Charakter und passt sich harmonisch an die Umgebung an. Als Füllmaterial können Steinsorten wie Granit, Quarzit, Marmor, Flusskiesel, Kalkstein oder spezielle Naturfasermatten verwendet werden. Auch der Einsatz von Klinkern, Glasbruch und Holz ist möglich.

Sie können auch verschiedene Natursteinarten miteinander kombinieren. Gerade mediterran anmutende, beige-braune Jura-Kalksteine sowie grauer Muschelkalk wirken besonders edel.

Tipp: Basalt eignet sich besonders gut, da an diesem Gestein Algen und Moos nur schwer haften bleiben.

Das Steinmaterial sollte folgende Eigenschaften besitzen:

  • Witterungsbeständig
  • Ausreichend belastbar
  • Größer als die Maschenweite

Wichtig ist, dass Sie Bruchsteine mit einer geeigneten Größe wählen. Diese hängt wiederum von der Maschengröße des Drahtkorbes ab, damit das Füllmaterial nicht aus der Gabione herausfällt. Als Faustregel gilt: Die Gesteinsgröße sollte etwa dem eineinhalb bis zweifachen der Maschengröße entsprechen.

Die Steine müssen zudem so dicht wie möglich geschichtet werden, um größere Hohlräume zu vermeiden. Füllen Sie die Körbe bis circa 25 Millimeter über den Rand, da die Steine mit der Zeit zusammen rutschen werden. Das Material verdichtet sich dadurch und wird stabiler. Bei kleinteiligem Füllmaterial müssen die Drahtkörbe zunächst mit Vlies oder Kokosmatten ausgelegt werden, damit das Material nicht durch das Gitter rieselt.

Die folgende Tabelle veranschaulicht, wie hoch der Steinbedarf je nach Größe der Gabione ist:

Breite (mm) Höhe (mm) Tiefe (mm) Steinbedarf (Liter) Steinbedarf (Kilogramm)
2000 2000 1000 4000 6400
2000 1000 500 1000 1600
1000 500 1000 500 800
1000 1000 1000 1000 1600
500 2000 500 1000 1600
500 500 500 125 200

4. Dekoration

Wenn Ihnen die Steinkörbe zu schlicht sind, können Sie diese mit einfachen Mitteln optisch aufwerten. Gabionen lassen sich beleuchten, bepflanzen, mit Schmuckblechen verschönern und eignen sich auch für das Anlegen von Wasserfällen.

Beleuchtung:

Während des Befüllens der Gabionen können Sie Stromleitungen verlegen, um eine Beleuchtung zu integrieren. Der Lichteffekt ist am wirkungsvollsten, wenn Sie die Steinkäfige mit (farbigen) Glasbrocken füllen. Das Licht scheint abends durch die transparenten Glaskörper und sorgt für wunderschöne Reflektionen. Gerade in Kombination mit Wasser, wie beispielsweise einem Brunnen, wirkt Licht sehr beruhigend. Ein Brunnen ist zudem ein echter Hingucker in Ihrem Garten.

Hinweis: Die Lichtquelle muss in jedem Fall spritzwassergeschützt sein.

Bepflanzung:

Sie können die Steinkörbe auch mit Pflanzen begrünen. Die Bepflanzung sorgt für zusätzliche Standfestigkeit, da die Wurzeln den Zusammenhalt der Steine unterstützen. Zudem bieten Pflanzen darüber hinaus auch einen Lärm- und Sichtschutz.

Gabionen lassen sich auf drei Arten bepflanzen:

1. Von unten nach oben: Benutzen Sie hierzu rankende Pflanzen wie beispielsweise Efeu, Wilden Wein, Clematis oder Rosen. Diese können an dem Drahtgitter emporwachsen und die Maschen umklammern.

2. Nur oben: Füllen Sie die Körbe nicht ganz mit Steinen, sondern verwenden Sie für den oberen Bereich Pflanzenerde. In diese Erde können Sie ganz nach Geschmack verschiedene Blumen sowie kleine Heckenpflanzen oder Nadelgehölzeeinpflanzen.

3. Seitlich: Geben Sie etwas Blumenerde in die Hohlräume zwischen den Steinen. Am besten eignen sich für diese Art der Bepflanzung Steingartengewächse, wie beispielsweise Steinbrech, Hauswurz oder Mauerpfeffer. Diese Pflanzen sind sehr genügsam und kommen mit wenig Wasser aus.

Tipp: Nutzen Sie die Gabionen als Rankhilfe für Brombeeren oder Himbeeren. So können Sie von Ihrer Gabionenwand leckere Früchte ernten.

Ein gewisser Anteil an immergrünen Pflanzen sorgt zusätzlich dafür, dass die Steinkörbe im Winter nicht zu kahl wirken.

Eine weitere Möglichkeit die Gabionen zu verschönern, sind Schmuckbleche. Diese werden an die Maschen der Gitterboxen gehängt und lockern den Gesamteindruck auf.

Wasserfall:

Einen Wasserfall können Sie ganz einfach in Ihren Steinkörben einbauen. In Kombination mit einer Teichpumpe und einem Drehzahlregler liefert Ihnen der Wasserfall einen wunderschönen breiten Wasserfilm, der praktisch geräuschlos in den Teich oder ein anderes Wasserreservoir zurückfließt.


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