Massagebälle
Als Massageball wird ein Ball bezeichnet, der als Hilfsmittel in der Physiotherapie zum Einsatz kommt und sich besonders zur Massage von Rücken und Haut eignet. Dieser spezielle Ball besteht im Allgemeinen aus Gummi und weist zahlreiche Noppen auf. Diese stehen in alle Richtungen rund um den Ball ab - deswegen wird dieses physiotherapeutische Hilfsmittel auch als Igel- oder Noppenball bezeichnet.
Massagebälle sind in vielen unterschiedlichen Größen und diverser Festigkeit erhältlich. Überwiegend sind Igel- oder Noppenbälle mit Luft gefüllt und etwa so groß wie eine Faust.
Vor allem wird ein Massageball angewandt, wenn die Durchblutung gesteigert und der Kreislauf angeregt werden sollen. Außerdem kann mithilfe eines Massageballs versteiften Gelenken, welche aufgrund falscher Belastungen oder eintöniger Bewegungen entstehen, wieder zu mehr Beweglichkeit verholfen werden. Dank der Massage mit einem solchen Igelball werden die jeweils massierten Körperstellen stimuliert und aktiviert. Dies führt zu einer besseren Durchblutung, zur Auflockerung von Verspannungen und zur Anregung des Kreislaufsystems.
Da ein Massageball recht einfach handzuhaben ist, eignet er sich auch hervorragend für die private Anwendung zu Hause oder auch am Arbeitsplatz, um sich zwischendurch wieder etwas mehr Beweglichkeit zu beschaffen. Am einfachsten wird der Massageball angewandt, indem man ihn zunächst auf den Boden legt, sich dann selbst auf den Ball legt und mit dem Rücken darüber rollt. Es besteht auch die Möglichkeit, sich mit dem Rücken an die Wand zu stellen und den Massageball dazwischen zu platzieren. Nun kann er hin und her gerollt werden und so die behandlungsbedürftigen Körperzonen massieren. Für Körperstellen, die schwer zu erreichen sind, bedarf es jedoch der Hilfe eines Partners oder eines Masseurs. Auch für eine Fußmassage eignet sich der Noppenball optimal.
Außerdem wird er auch im Rehabilitationsbereich eingesetzt. Da bei der Verwendung eines Massageballs keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten sind, ist eine unsachgemäße Handhabung praktisch ausgeschlossen. Bei Problemen, welche die Wirbelsäule betreffen, sollte diese Igelbälle allerdings nicht verwendet werden.