Beschreibung 1:
Als er erfährt, dass sein Großvater Vassilis erkrankt ist, macht sich der griechische Astrophysiker Fanis auf eine letzte Reise zu ihm in seine alte Heimat Istanbul, wo ihm der Großvater seinerzeit anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte und deren magische und heilende Fähigkeiten erklärte. Die Idylle zerbrach, als die Türken 1964 die Griechen zwangen, das Land zu verlassen.
Beschreibung 2:
Vor 35 Jahren ist seine griechische Familie aus der Türkei geflohen. Nur sein Großvater Vassilis blieb damals in Konstantinopel, das heute Istanbul heißt. Jetzt endlich nach all den Jahrzehnten kündigt der Großvater seinen Besuch bei Fanis an. Fanis, erfolgreicher Astrophysiker, bereitet den Besuch liebevoll vor. Großvaters alte Freunde werden eingeladen und ein ausgiebiges Festmahl ist vorbereitet. Bei Fanis werden Erinnerungen an seine Kindheit lebendig, Geschmack und Geruch wach gerufen und auch die gemeinsamen Erlebnisse mit der kleinen Saime auf dem Dachboden über Großvaters Gewürzladen fallen ihm wieder ein. Als Großvater Vassilis nicht erscheint, reist Fanis kurzentschlossen ans Krankenbett nach Istanbul. Seine biografische und kulinarische Reise in die frühen Kindheitsjahre lässt den Hobbykoch Fanis zweifeln, ob er seinem Leben die nötige Würze verliehen hat.
Die griechisch-türkische Komödie über den Verlust von Heimat war ein Publikumserfolg in den griechischen Kinos und wurde mit insgesamt acht nationalen Filmpreisen bedacht. Und tatsächlich ist der Film ein ebenso sehenswertes wie seltenes Kleinod. Er folgt seiner eigenen Erzählstruktur, überrascht mit Vor- und Rückblenden und präsentiert eine persönliche Geschichte, die weder spektakulär noch innovativ ist. Dennoch berührt er einen durch seinen besonderen Blick auf die Dinge, Ereignisse. Er schafft es, sinnliche Eindrücke und Empfindungen zu vermitteln und fängt damit seine Zuschauer ein. Nach Jahrzehnten der Flaute im griechischen Kino, das eigentlich nur noch aus Angelopoulos zu bestehen schien, eine absolute Entdeckung.
DVD-Bildformat: 1:2,35; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Griechisch
Untertitel: Deutsch
Beschreibung 3:
Der griechische Astrophysiker Fanis erfährt, dass sein Großvater Vassilis erkrankt ist. Er macht sich auf eine letzte Reise zu ihm nach Istanbul, wo die ganze Familie einst lebte. Fanis beginnt, sich zu erinnern: An seine Kindheit in Istanbul, wo ihm der Großvater anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte.
Darsteller: Georges Corraface, Ieroklis Michaelidis
Regie: Tassos Boulmetis
Beschreibung 4:
Der griechische Astrophysiker Fanis erfährt, dass sein Großvater Vassilis erkrankt ist. Er macht sich auf eine letzte Reise zu ihm nach Istanbul, wo die ganze Familie einst lebte. Fanis beginnt, sich zu erinnern: An seine Kindheit in Istanbul, wo ihm der Großvater anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte. Im Wort Gastronomie steckt auch das Wort Astronomie, so der alte Mann. Pfeffer ist warm und brennt wie die Sonne, Zimt ist süß und bitter wie die Venus und damit die Frauen. Gewürze haben magische und heilende Fähigkeiten, erfährt Fanis in den spannenden Stunden mit dem Großvater, auf dessen Dachboden er mit dem Mädchen Saime immer spielte. Doch die Idylle zerbricht, als die Türken 1964 die Griechen zwingen, das Land zu verlassen. Fanis' Familie trauert um ihre Heimat, und für den siebenjährigen Fanis bricht die Welt zusammen: Er muss nicht nur seinen Großvater, sondern auch seine beste Freundin Saime zurücklassen. Nun, 30 Jahre später fragt sich Fanis, der inzwischen selbst mit Leidenschaft kocht, ob er es geschafft hat, seinem eigenen Leben genug Würze zu geben. Humor, Zartgefühl, ein Schuss Romantik und kulinarische Köstlichkeiten, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, sind die wesentlichen Ingredienzien dieser bewegenden und zugleich mit viel Witz erzählten Geschichte.