Beschreibung 1:
Wir waren Helden, einer der besten Filme, die das Thema "Vietnamkrieg" behandeln. Die Rolle des LT. Col. Moore, dargestellt von Mel Gibson, ist keine fiktive Filmfigur, genausowenig wie die des Kriegberichterstatters Galloway. Das macht den Film noch realistischer u. beklemmender als er eh schon ist. Als 1965 zum ersten Mal Soldaten der nordvietnamesischen NVA den amerikanischen G.I.'s gegenüberstehen, beginnt für die vereinigten Staaten der U.S.A. ein Krieg der nicht gewonnen werden konnte,was für viele Kriegsteilnehmer heute noch ein Trauma ist. Wenn man bedenkt, wie brutal diese erste Schlacht gewesen sein muß, sehr realistisch dargestellt, sieht und merkt man, wie beklemmend und sinnlos Krieg ist. Der Film spult nicht nur den Mut , die Tapferkeit und den Patriotismus ab, wie in vielen anderen Filmen - Nein, er zeigt auch das menschliche und er zeigt ganz klar die Angst eines jeden Soldaten, die in ihm herrscht. Ein gelungener Antikriegsfilm über Vietnam !
Beschreibung 2:
1965: Im amerikanischen Armeestützpunkt Fort Bening werden letzte Vorbereitungen für den ersten großen Kampfeinsatz im Norden von Vietnam getroffen. Der hoch dekorierte Lieutenant Conolel Hal Moore (Mel Gibson), ein erfahrener Weltkriegs- und Korea-Veteran, ist mit der Leitung dieser heiklen und lebensgefährlichen Mission betraut worden. Gemeinsam mit seinem engsten Vertrauten Sergeant Major Plumley (Sam Elliott) ist er abkommandiert worden, eine schlagkräftige Luft-Kavallerie zusammenzustellen und auf den Einsatz vorzubereiten. Während seine Frau Julie (Madeleine Stowe) Freundschaft mit den anderen Soldatenfrauen im Stützpunkt schließt und versucht, dort ihre Familie zu integrieren, findet Moore nach und nach vertrauenswürdige Männer für seinen inneren Zirkel. So rekrutiert er den Helikopter-Piloten Major Crandall (Greg Kinnear) als Verantwortlichen für zukünftige Luft-Einsätze und entdeckt im idealistischen Lieutenant Geoghegan (Chris Klein) einen jungen Soldaten mit Führungsqualitäten. Doch das Basis-Training ist kaum absolviert, da wird Moore unerwartet und gegen seinen Protest in den Kampf geschickt. Er weiß, dass er verfrüht und fast chancenlos in eine Schlacht ziehen wird und auch seine Frau spürt den Druck, der auf ihm lastet. Er rechnet mit dem Schlimmsten und so fällt der Abschied von seiner Frau und den gemeinsamen fünf Kinder alles andere als leicht. Aber er hat keine andere Wahl und so kommt es, dass Moore am Morgen des 14. November 1965 als Kommandeur von rund 400 Soldaten in der vietnamesischen Talebene Ia Drang landet. Und einmal auf fremdem Boden wird jeder Plan, jedes Kalkül hinfällig- alle Befürchtungen Moores erweisen sich als untertrieben. Auf dem Luftweg ist weder Nachschub von mehr Männern noch von genug Munition möglich, während sich die Gegner in der erdrückenden Übermacht von 2000 Mann befindet und auf heimischem Gelände kämpft. Stunden des Sterbens wechseln mit Nächten der Angst. Einheiten werden abgetrennt, die Napalm-Bomben der US-Jets treffen Freund und Feind, während zu Hause, im ahnungslosen Amerika erste Telegramme für die Witwen eintreffen. Moores Frau Julie macht es sich zur Aufgabe, diese den betroffenen Frauen persönlich zu überreichen, sie selbst muss unterdrückt die eigene Angst um das Leben ihres Mannes, wohl issend, dass schon das nächste Telegramm an sie adressiert sein könnte. Drei Tage und Nächte dauert die Schlacht und immer rascher werden die Reihen der Kämpfenden dezimiert. In dem blutigen Gefecht verliert die Frage nach Sieg und Niederlage jede Bedeutung, nur das Überleben zählt.
Beschreibung 3:
November 1965 kommt es im La-Drang-Tal zur ersten großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen amerikanischen Soldaten und der vietnamesischen Volksarmee. Unter der Führung von Lt. Gen. Hal Moore müssen sich 400 Amerikaner gegen 2000 Feinde behaupten. Eine Kamikaze-Mission, die von Anfang an als fast chancenlos galt. Bei aller taktischen Raffinesse, mit der sich Moore und sein vietnamesischer Widerpart ihr Feuerduell liefern, geht es irgendwann kaum noch um Sieg oder Niederlage. Egal ob voller Heldenmut oder Todesangst, es zählt nur noch eines: Das Leben der Männer zu schützen, die ringsum im Dschungel kauern. Das Leben von Ehemännern, Vätern und Freunden...