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Kundenbewertung: 2 von 5
„Ein Maschinengewehr sei unsere letzte Hoffnung“ (24.12.2010)
Story: In Louisville werden alle Leute von einer Krankheit infiziert und wollen nun unser Fleich. Während die Seuche sich immer weiter aubreitet (90% aller Menschen sind nun Zombies) arbeitet Jim mit seinen 2 Kollegen im heruntergekommenen Autoverleih. Die 3 bemerken die Gefahr zuerst gar nicht, doch als es drausen immer seltsamer zugeht und einer der Kunden sie plötzlich angreift. Fliehen sie, wohin sie wissen es nicht. Unterwegs treffen sie auf Überlebende, wie Katana-Sally (Jims Exfreundin), Cheerleader Hottie, bibeltreue Neokreationistin und den fiesen Direktor, der alle Jobs nah Indien outsourced. Sie alle schlagen sich mehr oder weniger zu einer Lagerhalle durch, wo sie beratschlagen was zu tun ist. Immer wieder sehen wir Einspieler aus Jims Kindheit, warum Sally nicht mehr seine Feundin ist, warum Jim keine Pistolen mag, wo man in Louisville ein Bier trinken kann usw.. Auch in der Lagerhalle hat Jim diese Träume, welche ca. die Hälfte des ganzen Films ausmachen. Er träumt also, das Cheerleader Hottie mit ihm Liebe macht und dann zum Zombie wird. Als er wieder aufwacht, hat er eine glorreiche Idee. Irgendwo in Louisville hat Waffen Joe sein Geschäft in einem Bunker. Gedacht getan, hin zum Joe. Dieser weiss noch nichts von den Zombies, stattet unseren Helden aber mit einer Minigun aus. So bewaffnet, laufen sie los. Nach ca. 1,5 Minuten ist die Minigun leergeschossen und das wars dann mit der einzigen Hoffnung (wie versprochen auf dem Cover unsere einzige Hoffnunf die Minigun). Sie rennen also in einen Supermarkt und nehmen die dort ausgestellten Motorräder mit, um kurz darauf einer Motorradgang beizutreten und gegen die Zombies ein für alle Mal zu vernichten. Doch dies geht auch schief, also rennen sie über eine Brücke und da Zombies nicht über Wasser gehen können rettet eine Fütze unsere Helden. Werden sie entkommen? Gibt es einen dritten Teil? Wieso bleiben sie nicht im Bunker?
Extras: Kommentar, Tanzvideo der GoGo-Tänzerinnen in der Biker Bar in Louisville, Trailer, Bloopers, Bildergalerie
Bild/Ton: Bild und Ton einfach alles ist schlecht. Das Bild stammt aus einer billigen Digitalkamera, wurde nicht überarbeitet. Es gibt also zu helle oder zu dunkle Szenen, je nachdem ob der Kameramann gerade mit oder gegen die Sonne gefilmte. Einige Szenen sind sogar so schlecht, das sie an Filmnegative erinnern, was aber wohl auch von der schlechten Ausleuchtung kommt. Hinzukommt ein Schliereneffekt bei zu schnellen Kamerafahrten. Bildformat ist 16:9 anamproph (1.85). Der Ton ist ebenfalls nicht sonderlich gut. Es gibt ihn in deutsch und englisch jeweils DD 5.1 und DD 2.0. Da wahrscheinlich das Mikrofon der Kamera benutzt wurde klingt er auch dem entsprechend. Im Orginalton (englisch) gibt es also Hall, blechernde Stimmen, extrem schlechte Schussgeräusche, die wohl aufgrund der Platzpatronen entstanden sind. Also kein überarbeiter Ton in 08/15 Digitalkameraqualtität. Dies war allerdings das Glück der deutschen Synchronisationisten, die sich nämlich wie üblich nicht angestrengt haben und eine nahezu 1:1 Qualitätsübernahme ablieferten. Der DD 5.1 Ton ist etwas besser als der DD 2.0, hauptsächlich aber nur, weil der Bass bei der DD 2.0 höher ist, was die DD 5.1 realistischer klingen läßt. Es gibt ein paar rear Tongeräusche, das meiste wird aber über den Center wiedergegeben.
Kritik: Mal abgesehen vom schlechten Bild und dem Ton (hier hätte man ja noch drüber wegsehen können, wenn die Story gut wäre), bekommt man eine absolut schlechte Story, mit einer schlechten Kameraführung, null Kulissendesign. Das einzige Gute an der ganzen DVD sind die Extras, hier allerdings auch nur das Tanzvideo, wobei das bereits schlecht aufgenommen wurde (Übrigens mit derselben Handkamera, die auch im Film benutzt wurde), aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse, der wackligen Hand des Kameramann. Zumindest wird hier noch die anscheind recht coole Bar in Louisville vorgestellt (man fährt mit seinem Motorrad in die Bar direkt zur Theke). Die Dreharbeiten mögen ja ganz lustig gewesen sein, da anscheind die ganze Stadt mit gewirkt hat und für ein lokales Schulprojekt (angenommen es war eins), hätte es auch für eine gute Note gereicht, doch nicht für den professionellen Vertrieb (EUROVIDEO; MIG Filmgroup). Der Audiokommentar ist auch ok, und gibt einige Infos zum Film. Der Film selbst ist recht blutig, was eine FSK 16 meiner Meinung nach schon grenzwertig macht. Mit dem ersten Teil War of the Living Dead, hat dieser hier nichts zu tun und auch im Originaltitel (Vorspann) wird Dead Moon Rising hervorgehoben, wobei der Titel total unsinnig ist, die Zombies haben überhaupt nichts mit dem Mond zu tun. Also es liegt eine billige Independent Verfilmung mit schlechtem Bild, nicht überragenden aber noch verständlichem Ton, einer schlechten Story, aber mit blutigen Goreeffekten vor.