Beschreibung 1:
Randale, Krawall machen, klauen, grölen, steppen und vergewaltigen: Alex (Malcolm Mc Dowell), rabiater Anführer der Teddy-Boys und Melonenträger, hat so seine eigene Auffassung davon, was Spaß macht. Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste anderer. Alex' Odyssee vom amoralischen Punk zum per Gehirnwäsche angepaßten Musterbürger bildet den Spannungsbogen in Stanley Kubricks verstörender Zukunftsvision nach dem Roman von Anthony Burgess. Unvergeßliche Bilder, schockierende musikalische Kontraste, die faszinierende Kunstsprache, in der sich Alex und seine Kumpanen verständigen - all das verquickt Kubrick zu einer erschütternden Morität. Die New Yorker Filmkritiker zeichneten Film und Regisseur als Beste des Jahres aus, außerdem wurde "Uhrwerk Orange" für vier Oscars nominiert, darunter in der Kategorie Bester Film. Auch fast 30 Jahre später hat der Film nichts von seiner künstlerischen Ausstrahlung verloren - er überrumpelt, schockiert und zieht uns magisch in seinen Bann.
Beschreibung 2:
Kubrick machte aus Anthony Burgess' berühmten Roman ein brutales uns satirisches Moralstück, in dessen Mittelpunkt Alex (Malcolm McDowell) steht, der kämpft, raubt, schändet und mordet wie ein gewissenloses Raubtier. Man verhaftet Alex und sperrt ihn ein. Er wird einem grausamen Verfahren unterzogen, das ihn wieder gesellschaftsfähig machen soll funktionierend wie ein Uhrwerk Orange, äußerlich gesund und intakt, im Inneren jedoch verkrüppelt und begrenzt auf Reflexe, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Was aber kann die Gesellschaft noch für Alex tun - oder ihm antun - nachdem seine Kur ihn verteidigungsunfähig der Rache seiner Opfer überläßt?
Beschreibung 3:
Das Gesicht starrt uns brutal an, bildschirmfüllend. Langsam fährt die Kamera zurück. Alex sitzt auf einer Couch der Korova Bar, umgeben von weißen Skulpturen nackter Frauen. Er nippt an seiner gedopten Milch, die "dich heiß macht, auf ein bisschen von der alten Ultra-Brutalität".
So beginnt "Uhrwerk Orange", eine qualvolle Reise in eine nahe Zukunft, durch verfallene Städte voll mörderischen Gesindels und alptraumhafter Methoden der Kriminalität und ihrer Bestrafung.
Im Mittelpunkt steht Alex, der kämpft, raubt, schändet und mordet wie ein gewissenloses Raubtier. Man verhaftet ihn und sperrt ihn ein. Er wird einem grausamen Verfahren unterzogen, das ihn wieder gesellschaftsfähig machen soll, funktionierend wie ein Uhrwerk Orange, äußerlich gesund und intakt, im inneren jedoch verkrüppelt und begrenzt auf Reflexe, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Was aber kann die Gesellschaft noch für Alex tun - oder ihm antun - nachdem seine "Kur" ihn verteidigungsunfähig der Rache seiner Opfer überlässt?